Seit Tagen begehe ich den unendlich dummen Fehler, in einer Liste Links zu sammeln, über die ich unbedingt etwas schreiben möchte. Zeit hatte ich natürlich wieder keine. Daher ist die Liste inzwischen leider ziemlich lang, daher fange ich am besten oben:
Tolle Möbel habe ich auf einer italienischen Internetseite gefunden.
Schön gemacht ist diese Seite mit einem interaktiven, virtuellen Stuntman.
Zwei moderne Clowns haben sich ich meinem Browser verirrt. Anklicken und genießen – nicht interaktiv, trotzdem kein Film, aber zum anschauen.
Was mich eine ganze Nacht beschäftigt hat, und mir die Lektüre von über 100 Artikeln in diversen (Internet-)Zeitungen und Blogs wert war, ist mal wieder das StudiVZ. Mit der ursprünglichen Sympathie, die ich auch hier im Blog schon erwähnt habe, ist es nämlich ein für alle mal vorbei. Denn anscheinend gehörte auch die zum Erfolgsmodell. Inzwischen ist es offiziell: Beim StudiVZ stinkt so ziemlich alles. Ehssan Dariani (Gründer des StudiVZ) glänzt durch das belästigen junger Frauen in der Berliner U-Bahn und auf diversen Toiletten. Er verschickt Geburtstagseinladungen im Stil einer witzigen Satire auf den ‘Völkischen Beobachter‘ als ‘Kampfblatt der studentischen Vernetzungsbewegung Europas’ mit StudiVZ-Logo – die allerdings weder witzig noch satirisch ist. Alle Domains zum Völkischen Beobachter hat er sich übrigens schon länger gesichert, wie er in diesem Rechtfertigungsversuch schreibt; offizielle Schadenbegrenzung hat er auch schon beschrieben. Zum Gerücht, dass das StudiVZ an Facebook verkauft werden soll, nimmt das StudiVZ im für heute Abend angekündigten Aufklärungsartikel keine Stellung. Darin steht lediglich, dass keine Userdaten verkauft werden. Nach den Geschehnissen der letzten Tage, in denen das StudiVZ so sehr in die Kritik und das Kreuzfeuer der Öffentlichkeit geraten ist ist das eine sehr windige Formulierung. Eine sehr gute Übersicht über die Geschehnisse der letzten Tage kann man sich übrigens bei ‘Blogs!‘, der wohl vollständigsten StudiVZ-Kritik, verschaffen. Dazu ein paar Links:
Übersicht über die Artikel, in denen ‘StudiVZ’ vorkommt.
Vergleich der Einladung mit dem Original des Völkischen Beobachters vom 20.4.1945 – Außerdem Informationen über den geplanten Verkauf an Facebook (15.11.06) (was wie gesagt hier am gleichen Tag weder bestätigt noch dementiert wird)
wieder gefälschte Wikipedia Einträge (13.11.06)
gefälschte Wikipedia Einträge (12.11.06)
Parship und die Daten des internationalen StudiVZ (9.11.06)
Ungereimtheiten in der Geschäftsführung (7.11.06)
Kommentar eines gewissen ‘Don Alphonso’ (vom 6.11.06)
seltsame Blogeinträge (5.11.06)
Nach der Lektüre all dieser Dinge ist es schwer, die Wahrheit herauszufinden, aber das einzig richtige wäre wohl, sich bei sämtlichen StudiVZ und sonstigen Jamba-Background-verseuchten Communitys abzumelden. Das Problem ist nur, dass wir im studentischen Alltag unbedingt eine solche, einfache Kontaktierungsmöglichkeit untereinander brauchen, wie es das StudiVZ ist. Und es gibt bislang keine echte Alternative. Das ist auch der Grund, warum das StudiVZ so wachsen konnte. Abschließend und ganz allgemein zum Thema ‘Gläserne Generation’ möchte ich diesen Artikel von jetzt.de empfehlen.
Aber nun genug mit solch ernsten Themen; diese Sammlung wunderschöner Werbungen ‘Ads of the World’ solltet Ihr Euch unbedingt anschauen. Auch nächste Seiten anklicken lohnt sich!
Eine aus zwei Teilen bestehende, wirklich tolle Flashanimation im Stil vom sicherlich bekannten XiaoXiao N°3 solltet Ihr Euch nicht entgehen lassen. Ob Ihr Teil 1 oder Teil 2 sehen wollt, werdet Ihr nach dem Laden gefragt.
Die Werbeagentur Leo Burnett hat eine Internetseite, wie man sie von einer Werbeagentur erwartet. Anschauen und staunen. Das ist wirklich webdesign der ganz großen Schule. (Wikipedia-Eintrag zur Agentur)
Dieses coole, aber rein fiktive Werbevideo, welches ein Werbedesigner für den imaginären Kunden Apple gemacht hat, zeigt eine schöne Vision des seit 2000 jährlich von der Mac-Szene erwarteten Apple-Handys. Ich bin wirklich gespannt, ob und wann sich die jährlichen Anzeichen, dass Apple nun ein Handy rausbringt endlich bewahrheiten und wirklich etwas kommt. Bis dahin können wir uns an den Bildern freuen und davon ausgehen, dass – sollte ein Handy kommen – es eher nicht so aussehen wird. Denn wer will schon vor dem Telefonieren zwei Klappen umlegen? Eben; keiner. Und das weiß auch Apple.
Zum Schluss gibt es noch vier Artikel-Links von der Schwadroneuse. Eins, zwei, drei, vier!
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