2 Vorsätze für entspannteres Reisen im nächsten Jahr:
1. keine hysterisch kreischenden alten Damen mitnehmen.
2. Vorne links einsteigen. Ausschließlich.
Wenn man dazu noch die klassischen Tipps wie ‘nur nachts fahren’ und ‘meide die Bahn’ befolgt, sollte im nächsten Jahr jede Reise zur Freude werden.
Im letzten Monat habe ich mich ausgiebig mit flickr beschäftigt, und muss ehrlich sagen: ich bin begeistert. Die Flexibilität ist unglaublich und die Möglichkeiten sehr verschieden. Daher hab ich auch einen FlickrViewer eingerichtet, wer mag kann ja mal reinschauen. Ich kann nur empfehlen bei flickr Mitglied zu werden – egal ob man nur schauen oder auch zeigen möchte: ich kenne keine bessere Fotocommunity.
…denn die schauen sich meine Websites an und schreiben sogar Blogeinträge darüber! In diesem Blogeintrag lobt Pappy Boyington nämlich eines meiner Fotos auf flickr und empfiehlt außerdem den Besuch meiner Longboardseite. Merci Beaucoup, Pappy!
Im Mediengestalter-Blog findet sich ein Artikel über eine sehr gute Kampagne gegen Gewalt gegen Kinder.
Schnell ein Wort aus dem Englischen nachschlagen? odge hilft schnell, unkompliziert und mit nur einem Suchfeld weiter.
Das man auch auf der akustischen Gitarre Slappen und diverse E-Gitarren-Techniken anwenden kann zeigt Justin King in diesem und diesem Video.
Die schwedische Firma für interaktives Design North Kingdom hat eine hübsche (aber leider schwedische) Seite für Toyota gemacht.
Eine Werbeagentur, deren Spots wohl jedem ein Begriff sind, ist Jung von Matt. Die Seite ist sehr informativ und das gezeigte Portfolio relativ groß, was die Seite interessant macht, auch wenn sie es vom gestalterischen her zwar locker mit Konkurrenzseiten wie der von Blattner Brunner aber nicht mit der schon vor einigen Wochen erwähnten Seite von Leo Burnett aufnehmen kann.
Bei Ads of the World bin ich über die Spots von Coca Cola und einer anderen Kampagne gestolpert, und fand diese erwähnenswert. Allerdings kann ich Ads of the World allgemein zur Aufnahme in den regelmäßigen Rundgang empfehlen, denn hier gibt es täglich tolle neue Werbungen, die wirklich gut gemacht sind; zum Beispiel für Otto, Energyvores, Nintendo oder das Hard Rock Cafe Oslo.
Sich selbst als Elfe bzw. Kobold gestalten, diese/n tanzen lassen und dann Freunde übermitteln kann man bei elfyourself.com. Wer in USA anrufen mag, kann auch noch eine Sprachnachricht aufzeichnen, die dann anscheinend von der Elfe bzw. dem Kobold vorgetragen wird.
Ein lustiges Spiel zum Driften bietet AMG an.
Für die Freunde bizarrer Musikvideos gibts noch einen besonderen Leckerbissen.
3 Gründe, warum unser klassisches Weihnachten flöten geht:
- Da sind zum einen die Weihnachtsbräuche. Es gibt deutsche Weihnachtsbräuche. Oder besser gesagt: es gab sie. Denn heute kennt sie keiner mehr – da nehme ich mich nicht aus. Statt dessen sieht man überall erhängte Weihnachtsmänner an den Fassaden baumeln und absolut discotauglich beleuchtete Tannenbäume in den Vorgärten um die Wette blinken. Irgendwann hat man mal ‘Schneeglöckchen, weiß’ Röckchen’ gesungen, heute plärren einem alle Kinder ‘Rudolf se Rädnoose Raindeer’ und ‘Ool ei wont for kristmes iss iuu’ im Maria Carey Style entgegen. Nicht, dass ich was gegen amerikanische Weihnachtslieder hätte – ganz im Gegenteil mag ich sie bedeutend lieber als die deutschen – aber dann bitte nicht so. Denn erstens kann man ja das Repertoire ergänzen und muss es nicht austauschen und zweitens haben die Amis deutlich mehr als diese zwei Weihnachtslieder – angefangen vom kindertauglichen ‘All I Want For Christmas Is My Two Front Teeth’ über ‘Let It Snow’ bis hin zum erwachsenentauglichen ‘Merry Christmas Baby’ – von dem Christina Aguilera zusammen mit Dr. John übrigens meine Absolute Lieblingsversion eingespielt hat.
- Irgendwann hat man mal eingeführt, das der Anfang des Dezembers als ‘Adventszeit’ galt. Das begann meist am letzten Sonntag im November mit dem ersten Advent, ab dem 1.12. gab es dann Adventskalender, und nach dem vierten Advent gipfelte das ganze dann am 24. Dezember im Heiligabend. Dem Fest der Ruhe und der Liebe, an dem sich auch wirklich jede Familie aufs heftigste in den Haaren lag – was aber nichts machte, da man in den beiden Tagen danach trotz der Pflichtbesuche bei den Verwandten meistens noch genug Zeit fand, um sich bestens zu langweilen entpannen. Aber zurück zur Adventszeit: Diese zusammen mit Familie oder Freunden in aller Ruhe und mit leckerem Gebäck und warmen Getränken am heimischen Kamin zu verbringen ist auch heute noch Ziel der meisten Leute. Da macht einem aber spätestens der örtliche Supermarkt einen Strich durch die Rechnung – sofern man nicht abgebrühter Weihnachtsprofi ist und eine perfekte Vorratspolitik entwickelt hat. Denn die Supermärkte kriegen ihre EINZIGE Weihnachtskram-Lieferung irgendwann im September. Nun bestellen die Supermärkte aber nur genau so viel, wie sie bis Weihnachten auch sicher verkaufen können, denn nur dann ist es wirtschaftlich – danach wird es nur noch zu unrentablen Dumpingpreisen abgenommen. Und damit die Rechnung auch sicherlich aufgeht, stehen spätestens Anfang Oktober alle nur erdenklichen Weihnachtswaren auf Paletten mitten im Gang. Von Schokonikoläusen über Christstollen und Dominosteine bis hin zu Lebkuchen und Spekulatius. Das wiederum hat zur Folge, dass die Leute das Zeug schon dann kaufen – schließlich schmeckt es lecker und jetzt ist es dazu auch noch frisch. Das die Paletten von Jahr zu Jahr früher leer sind, scheint mir jedoch ein Phänomen zu sein. Denn letztes Jahr hatte der damalige Supermarkt meines Vertrauens ab Mitte Dezember keine Lebkuchen mehr – was ich jetzt einfach mal als Maßstab ansetze. Dieses Jahr hatte stand ich schon am 1. Dezember vor leeren Regalen – die Paletten waren schon seit Anfang November weg. Und das nicht nur in meinem Standart-Supermakt, sondern in allen, bei denen die Lebkuchen halbwegs essbar sind. Dominosteine und Spekulatius waren übrigens schon früher leer und seit ca. einer Woche liegen ausschließlich noch ein paar unappetitliche Christstollen in einem Regal neben der Kasse. Abgesehen davon ist Weihnachten vorbei. Wie will man da zu Hause vorweihnachtliche Stimmung aufkommen lassen, wenn man keine Vorräte gehortet hat, selbst nicht Backen kann oder will und auch mit sonstigen Weihnachtsartikeln komplett auf dem Trockenen sitzt.
- Ein Weihnachtsmarkt ist theoretisch ein weihnachtlicher – also mit Tannen, Lichtern, etc. geschmückter – Markt, auf dem Handwerker aus der näheren und weiteren Umgebung ihre Waren feilbieten. Außerdem gibt es noch was zu essen. Das bedeutet: Gebäck, Glühwein, etwas Herzhaftes, Spielsachen aus dem Fichtelgebirge, mundgeblasene Vasen aus dem HOdenwald, ‘wunderschöne’ Staubfänger Figuren aus dem Erzgebirge und Schmuck aus dem Harz. Das ganze besucht man alleine oder mit Freunden um sich zu entspannen, in aller Ruhe nach Weihnachtsgeschenken zu schauen und gemütlich und in Gesellschaft einen Glühwein zu trinken. Findige Leser haben den Unterschied zwischen dieser Theorie und der Realität schon längst gefunden, für alle anderen formuliere ich es auch gerne aus. Es gibt all das wirklich. Die Stände sind Hütten, ‘Made in Canada’ und werden per Frachter importiert, von der Stadt gekauft und zu horrenden Preisen an die Standbetreiber vermietet. Hinter der Hütte des pfälzer Winzers mit dem Glühwein steht kistenweise Glühwein mit ALDI-Label. Die Spielsachen aus dem Fichtelgebirge sind mit Aufklebern versehen, auf denen ‘Made in Taiwan’ steht – aber das bezieht sich bestimmt nur auf den Aufkleber. Der Schmuck aus dem Harz ist zum Teil deutschlandweit identisch, es handelt sich um gegossene Drachenringe und sonstige Amulette, daneben der obligatorische Bonbonstand mit den legendären leckeren Glühweinbonbons – auch deutschlandweit identisch. Zu den Vasen und Ihrer Herkunft sag ich jetzt nix, aber wenn man sie sich anschaut, glaubt man das H wieder schreiben zu müssen… Nun zur Situation vor den Ständen. Mit Ruhe ist es hier nicht so weit her. Es herrscht eine unglaubliche Hektik, Menschen drängeln und quetschen sich wild durcheinander. Zwischendrin eine Frau mit zwei Riesigen Tüten mit Playmobilkisten, mit denen sie überall aneckt und dafür ständig angemotzt wird. Dazu dröhnt aus unzähligen Lautsprechern Weihnachtsmusik im Kaufhausstil, die alles andere als festlich klingt. Das dort keine Weihnachtsstimmung aufkommt, darf daher nicht weiter wundern. Also hilft nur eins: Aus der Not eine Tugend machen und das ruhig bleiben üben – denn wie gesagt – spätestens am Heiligabend beim Familienstreit kann man die Fähigkeit ruhig zu bleiben sicherlich brauchen.
Die erste coole Anti-Rauch Kampagne habe ich bei Ads of the World gefunden.
Was passiert, wenn man Menthos mit Light-Cola mischt, sollte inzwischen jeder wissen – was passiert wenn man das ganze koppelt, haben die Jungs von EepyBird.com herausgefunden. Das ganze ist recht künstlerisch – mich würden allerdings eher höhere Konzentrationen und ein Druckbehälter interessieren, damit kann man bestimmt ne super Bombe basteln. Also so ne Art Wasserbombe. Colabombe.
Dieses mal eingebunden gibt es ein frühes Werbevideo von McDonalds. Heute könnte man mit diesem Clown glaub’ ich keine Eltern mehr mit ihren Kindern zu McDonalds bewegen, höchstens zur Polizei…
Wer zu dumm ist auf einem Laufband zu laufen, sollte es lassen.
Wer sich in seinem Ferrari vor lauter Umgebungsöstrogen von einer Latte KO schlagen lässt, ist wohl auch nicht mehr zu retten…
Einen sehr spaßigen Kurzfilm über Callcenter-Outsourcing kann man sich hier anschauen.
Zart besaitete Mitmenschen sollten jetzt lieber was anderes lesen, für alle anderen wirds jetzt etwas schmutzig: Durex hat die Idee von Campari ‘aufgegriffen’, und den Unterhosenflüsterer ins Leben gerufen. Hier gibt es zwar keine freundlichen Portiers und auch keine netten Damen, die nur darauf warten, dass man in ihren Sachen rumwühlt – statt dessen wird sich eine Sexualtherapeutin fürsorglich um ihre (wohlgemerkt volljährigen und männlichen) Patienten kümmern. Sie stellt sehr lustige Fragen zum ‘besten Stück’ und kommentiert die Antworten auch sehr amüsant. Außerdem empfiehlt es sich, sie auch mal auf Antworten warten zu lassen – denn sie hat einige sehr spaßige Methoden, sich die Zeit zu vertreiben.
Während ich das so schreibe erinnere ich mich übrigens an etwas, was ich vor ungefähr einem Jahr gefunden habe: The Carwash. Hier machen drei Mädels das, was man ihnen sagt. Oder eben nicht. Zahlreiche Begriffe sind den Dreien nicht bekannt, dafür gibt es im Internet umso zahlreichere Listen, in denen die bekannten Befehle stehen, zum Beispiel hier.
Heute abend spielt das Landesjugendjazzorchester des Saarlandes in der Stummschen Reithalle in Neunkirchen (Saar). Showtime ist 20:30 Uhr. Wollte es nur mal gesagt haben…
Interessanter Artikel im Buenalog über das Ende des Kapitalismus zugunsten des Web 2.0 – Gedanken. Vielleicht eine etwas utopische Vorstellung, aber ein sehr fundierter Beitrag von Prof. Dr. Thomas Friedrich von der HS Mannheim.
Nachdem vor einiger Zeit das Mediengestalterbuch (von welchem ich sehr gerne ein Exemplar mein Eigen nennen können würde) erschienen ist, gibt es nun auch den Praktikantenguide. Für mich persönlich mindestens genauso interessant und mit einer netten Flash-Präsentation.
Für Leute mit Internetshop gibt es nun einen informativen RSS-Feed.
Über die Problematik, dass das Internet nur dann funktionieren kann, wenn alle die lesen auch etwas schreiben, malen oder basteln habe ich schon oft referiert (sorry an alle die sich das zu lange anhören mussten). Denn genau das ist meiner Meinung nach seit Jahren das Problem: Leute erwarten nur noch, und amazon und viele andere verdienen als klassische Verkäufer. Zum Glück hab ich das wohl nicht alleine so gesehen, und das Internet hat sich in den letzten Jahren wieder zu genau dem Entwickelt, was es eigentlich ausmacht. Leute lesen und schreiben in Wikipedia, der User-Content in Blogs wächst exponentiell zur Zeit und wir finden alle nur erdenklichen Bilder auf flickr. Nur das wir das jetzt Web 2.0 nennen. (Das hatten wir heute schon mal.) Nun endlich der Link: Kathy Sierra hat den Teilaspekt über die Aktivitätenverteilung der User in einer simple Grafik an den User-Werdegang in einer Community gekoppelt und dazu den Artikel ‘How to Build a User Community‘ geschrieben.
Eine sehr Interessante Studie, die womöglich etwas über die Entwicklung des Internets kann man sich hier anschauen.
Ein sehr geiles Video (mal wieder Werbung) über einen wahren Optimisten.
Sehr schnell ausfahrbare Sicherheitspoller sollen vor Attentaten durch Fahrzeuge schützen. Was dabei jedoch schief gehen kann, sollte man auch bedenken.
Zwei lustige alte Menschen haben sich für den 22. Dezember dieses Jahres etwas ganz besonderes ausgedacht, um das Energiefeld der Erde positiv zu beeinflussen und somit gegen Kriege etc. vorzugehen. Dazu gibt es auch ein Werbevideo und eine etwas längere Erklärung im Interview-Stil. Ich find’s sehr spaßig…
Um beim Thema zu bleiben: Vielleicht mag sich jemand noch ein paar Anregungen aus dem Werbevideo der Fun-Factory holen? Wie wär’s Mädels? Die Jungs können sich derweil ja mit kicken in diesem netten Flashgame etwas die Zeit vertreiben. Kicken hab ich geschrieben. Was ihr wieder lest…
Eine nette Flashseite hat übrigens Campari gemacht. Ist zwar schon nen Monat alt, aber ich hatte es einfach vergessen…
In der WG-Küche hat sich nicht viel geändert, ich bin eben zum Besteckständer gegangen und diesen mal wieder leer vorgefunden. Das Besteck türmt sich dafür zwischen Tellern, Tassen, Gläsern und Pfannen im Abtropfkorb. Diesen Abtropfkorb leere ich für gewöhnlich alle paar Tage zugunsten der Schubladen und Schränke, welche danach wieder gefüllt sind. Meistens tue ich das, bevor ich spüle und finde als unterste Lage des Chaos in der Regel meinen letzten Spül – was schon einiges über die Wegräum-Mentalität der Anderen aussagt. So auch heute geschehen – da ich nichts von der ‘ich mach jetzt gar nix mehr’-Mentalität halte – allerdings mit einer kleinen Neuerung. Alles was im Korb war, steht wieder an Ort und Platz – abgesehen vom Besteck. Das ist gut in einer Salatschüssel im Schrank verstaut. Der Besteckständer bleibt quasi leer und der Vorrat in der Besteckschublade reicht auch für maximal zwei weitere Tage. Irgendwie müssen sie ja mal mitkriegen, dass sich das Zeug nicht von alleine wegräumt.
in die Forschung und auch die Einnahmen der Studiengebühr werden hier wohl auch wenig brigen, da wohl die staatlichen Gelder in entsprechender Summe gekürzt werden. Hoffentlich bekommt der vom UStA organisierte Boykott noch bedeutend mehr Aufmerksamkeit in der Presse, denn vielleicht passiert dann endlich etwas an den Unis, von dem auch die Studenten profitieren können.]]>