Hannes’ Blog

London mit Silke

An diesem Wochenende war ich mit Silke in London. Dort sind wir hingefahren um ‘Avenue Q’ (ein sehr geiles Musical) anzuschauen. 2 Tage lang haben wir die Stadt unsicher gemacht, und es war einfach nur geil.

London Tube

London:
Viele Menschen, viel Trubel, viel Chaos (die beiden Haupt-U-Bahn-Linien sind gerade geschlossen), viel Reichtum, viel Armut. Nachts liegt in jedem Hauseingang jemand in Pappe gewickelt und schläft, Junkies dealen auf offener Straße, quasinackte Mädels der Güteklasse A so weit das Auge reicht. Auf der Straße wimmelt es von Strechlimos, als eine rosa-pinkfarbene an einer Ampel anhielt, öffneten die Insassen ein Fenster um sich nach unserem Befinden zu erkundigen. Die Insassen: Ein Haufen leicht und unglaublich schick bekleideter Mädels im zarten Alter von 15 oder 16 Jahren, ziemlich betrunken leicht angeheitert und jeweils mit Sektglas in der Hand. Tagsüber ebensolch reges Treiben, weniger Haut, weniger Stretchlimos, dafür auf den Straßen Ferraris in einer Anzahl, in der es bei uns Corsas gibt. London ist laut, grell, unglaublich inhomogen und beinahe unwirklich – eine tolle Stadt.

Avenue Q hat die Erwartungen auch bei weitem Übertroffen und war absolut gigantisch. Das es gut werden würde habe ich erwartet, aber dass es so gut werden würde nicht – denn es war wirklich erste Sahne. Die Puppen wurden gigantisch gespielt, die (Puppen-)Schauspieler stehen ungetarnt in Alltagskleidung auf der Bühne und spielen, sprechen, tanzen und singen ihre Handpuppe. Dabei spielen sie alle noch verschiedene Puppen. Das mag sich jetzt eher befremdlich und lieblos anhören, aber wer es gesehen hat wird wissen was ich meine: Eine Schauspielerische Leistung vom Feinsten, die Ihresgleichen sucht. Die Produktion ist perfekt, in jederlei Hinsicht toll gemacht, das ganze findet in einem wunderschönen Theater statt und ist wärmstens zu empfehlen.

Das Hotel (von mir als Luxusklasse, von Silke als akzeptabel bezeichnet) hatte einige Probleme mit der Heizung, aber auch hierfür fand sich eine Lösung (man schnorre einen defekten Radiator, entferne den Schalter und schon wird alles gut) und wer wird sich denn von so einem Kinkerlitz die Laune verderben lassen. Hin- und Rückreise waren mit Verspätung und Stau gespickt, aber letztendlich hat alles bestens geklappt, es gab keine Probleme und es war ein Supertrip.

Alles in allem waren sowohl London, als auch Avenue Q, als auch die Gesellschaft jeweils eine Reise wert, und ich möchte auch hier noch mal ganz explizt loswerden: Danke liebe Silke!

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Dieser Beitrag wurde am Montag, 12. März 2007 um 01:55 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Sonstiges, news abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.


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