Hannes’ Blog

blip.fm

Vor ein paar Tagen habe ich blip.fm mal wieder ausgepackt. Nachdem ich es vor einiger Zeit mal ausprobiert hatte und für “nicht so gut” befunden hatte, muss ich sagen, dass ich inzwischen relativ angetan bin.

Damals habe ich es vor allem aus optischen Gründen abgelehnt, zumal es damals mit muxtape eine Musik-Seite gab, der zwar ein anderes Prinzip, aber in meinen Augen das abolute non-plus-ultra-Design hatte.

Das Prinzip von blip ist aber das, was mich letztendlich überzeugt hat.

Theoretisch ist blip genauso aufgebaut wie twitter, nur das an die Tweets Lieder angehängt sind. Allerdings spricht man bei blip nicht von followern, sondern von Favorites oder DJ’s. Jeder, der sich bei blip anmeldet, ist automatisch DJ. Außerdem fügt man bei blip nicht unbedingt seine “Freunde” zu seinen Favoriten hinzu, sondern eher die Leute, deren Musikgeschmack man teilt.

Auf der Homeseite entsteht somit eine sich ständig aktualisierende Playliste, die sich aus den blips (=Tweets) derer, denen man followt, zusammensetzt. Dabei muss man nicht jeden Titel einzeln starten, die Titel laufen als Playlist automatisch von oben nach unten durch. Das führt – die richtigen Favoriten vorausgesetzt – meist zu sehr guten und abwechslungsreichen Playlists.

Die Navigation durch die laufende Playlist (next, previous, pause, play) erfolgt einfach und unkompliziert über die Pfeiltasten und die Leertaste auf der Tastatur.

Gefällt ein Titel, kann man den Titel “reblippen”, ihn auf seine Playlist aufnehmen, den Titel als Lesezeichen hinzufügen oder dem “blipper” des Titels “Props” geben, was sich mit “Anerkennung zeigen” übersetzen lässt.

Der große Vorteil von blip ist das einfache Interface und die damit verbundene sehr einfache Bedienbarkeit. Darin liegt auch einer der großen Vorteile gegenüber dem oft als Vorbild genanneten lastfm, für dessen Bedienung man einen mehrwöchigen Kurs belgen muss.

Meine Empfehlung ist, es einfach selbst einmal auszuprobieren. Eine Einladung von mir ist hier zu finden, ein Profil ist schnell erstellt und schnell mit einem Avatar-Foto versehen. Das “blippen” von Songs ist kinderleicht und erklärt sich eigentlich von selbst. Außerdem lässt sich blip mit twitter verbinden, so dass die Titel auch dort als Updates erscheinen.

Post to Twitter Post to Plurk Post to Delicious Post to Digg Post to Facebook Post to MySpace Post to Ping.fm Post to Reddit Post to StumbleUpon

Dieser Beitrag wurde am Sonntag, 22. März 2009 um 13:52 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie web, web2.0 abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.


«  –  »

4 Kommentare »

  1. Ganz wichtig für Leute, die ihre Blips twittern: ein “!” vor dem Blip verhindert, dass er bei Twitter erscheint. Wer nämlich alles auf Twitter blippt, macht sich schnell unbeliebt :-)

    Kommentar: David – 22. März 2009 @ 15:19

  2. An sich nen ganz netter Service, aber was mir bitter aufgestoßen ist:
    Ich hatte testweise nen Account, allerdings habe ich nicht das an Musik gefunden was ich suchte.

    Account also wieder gelöscht.
    Ne Woche später fing es an, dass ich Emails bekam, ich hätte neue Zuhörer.

    Als ich nachschaute, sah ich, dass man meinen Account wiederherrgestellt hatte. Ich war davon ausgegangen, dass mit Löschen meines Accounts auch meine Daten gelöscht werden. War wohl nicht so.

    Kommentar: Ricarda – 22. März 2009 @ 15:20

  3. @Ricarda: Das mit der Anzahl der Lieder ist – wie bei jedem jungen Service – wirklich ein Problem. Ich habe auch schon vieles nicht gefunden – denke und hoffe aber, dass das bald besser wird. Wobei ich sagen muss, dass ich 95% der Dinge, die ich bei blip nicht finde, auch bei lastfm nicht finde. Was mir aber bei lastfm schon oft und bei blip noch nie passiert ist, ist dass ich einen Account brauche und mich anmelden muss, um mir Titel anzuhören. Das nervt mich gerade wenn ich die Links über twitter bekomme und unterwegs bin ganz besonders.

    Das mit dem gelöschten und doch nicht gelöschten Account ist ja merkwürdig. Hast Du die Jungs von blip mal angeschrieben und gefragt, was das soll?

    Kommentar: Hannes – 22. März 2009 @ 16:37

  4. @David: cool, danke für den Tipp!

    Kommentar: Hannes – 22. März 2009 @ 16:37

Einen Kommentar hinterlassen

Seiten

Suchen


RSS-Feeds

Kategorien

Blogroll

Meta

 

© Hannes – Powered by WordPress – Design by Vlad (aka Perun), modified by Hannes