Hannes‘ Blog

Fotodrucker bei dm

Samstag, 14. April 2012 von Hannes

Seit Jahren gehe ich immer, wenn ich bei dm bin, zu den Fotodruckern und schaue, welche von meinen Bildern ich auf Fotopapier mit nach Hause nehmen möchte. Meistens gehe ich unverrichteter Dinge und etwas frustriert nach Hause. Völlig ohne Bilder. Obwohl meistens alle Fotoautomaten frei sind. Und das hat auch einen Grund.

Der Grund ist die Software auf den Fotoautomaten. Denn die Möglichkeiten, Bilder auf die Maschine zu übertragen sind inzwischen nicht mehr nur von gestern, sondern von vorgestern. Am besten beginne ich mal mit einer Bestandaufnahme.

Zunächst gibt es da die physischen Anschlüsse: CD-Laufwerk, USB, CF, Microdrive, MS, MS Duo, SD, miniSD, MMC, RS-MMC, SM, xD und sogar ein lustiger Infrarot-Port steht zur Verfügung. Damit wären wir auch schon bei den kontaktlosen Möglichkeiten. Denn die Maschine verfügt zudem über Bluetooth – und falls einer der Kodak-Automat dort steht, kann man sich auch bei facebook, Picasa oder der Kodak-Gallery anmelden (eMail und Passwort benötigt) und die Bilder von dort beziehen.

Über die physischen Anschüsse möchte ich nicht meckern. An der dicken Staubschicht in einigen davon kann man zwar ablesen, wie oft sie verwendet werden, aber sie tun auch keinem weh – Platz ist schließlich genug und um das Design hat sich ohnehin niemand gekümmert. Der vorhandene Internetanschluss und Bluetooth sind auch sehr wichtige Voraussetzungen, der Vollständigkeit halber könnte man sich noch WiFi wünschen, aber das wäre nicht einmal zwingend nötig.

Das Problem liegt – wie schon gesagt – in der Software, und zwar ganz grundlegend – sowohl im Konzept als auch in der Umsetzung. Zur Umsetzung möchte ich gar nicht viel sagen, es handelt sich um den üblichen, hässlichen Terminal-Schimmel an den man sich durch die stoische Repetition von Bahn, ÖPNV und Co. inzwischen bereits gewöhnt hat. Das beschränkt sich übrigens nicht nur aufs Design, sondern ist auch konsequent im Bereich der Benutzbarkeit (Usability) und beim Nutzungserlebnis (User Experience, UX) durchgesetzt. Schlimmer jedoch ist das Konzept.

Exkurs:

Ich war ja immer ein großer Freund der drahtlosen Datenübertragung – bereits 2002 war ich mit meinem Palm m500 über Infrarot mit meinem Siemens ME45 im Internet und wurde dafür stets belächelt. Den Meisten war damals bereits klar, dass die Sache mit dem mobilen Internet sowieso völlig unnötig ist und sich deshalb auch nie durchsetzen wird. Später dann mit meinem Siemens CX75 (so gegen 2005) empfand ich das Nummern-Abtippen immer als umständlich und bevorzugte daher den vcard-Austausch via Bluetooth, was wiederum fast nie funktionierte. Dies lag aber nur in den seltensten Fällen an technischen Gründen (Nokia stellte sich z. B. damals quer), sondern meistens waren es die Leute, denen das alles „viel zu kompliziert“, „viel zu umständlich“ oder „viel zu unsicher“ war. Der wahre Grund war allerdings immer, dass es ihnen viel zu „technisch“ war. Eine Liste mit Namen von Bluetooth-Geräten schreckt doch mehr ab, als man wahrhaben möchte.

Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Heute verbindet immer noch niemand (außer Geeks) sein Telefon via Bluetooth freiwillig mit anderen Geräten. Die einzigen Ausnahmen bilden da von Zeit zu Zeit Freisprecheinrichtungen im Auto – aber die Anzahl der Leute, die auch im Auto mit Telefon am Ohr telefonieren zeigt, dass die Schwelle auch dort immer noch höher ist, als man annehmen könnte. Beim iPhone ist es sogar so, dass die direkte Verbindung zu anderen Telefonen gar nicht möglich ist. Statt dessen schicken sich Leute Nachrichten über WhatsApp, tauschen Visitenkarten über bump aus und teilen ihre Fotos über Mover. All dies funktioniert völlig „untechnisch“, sondern nur mit echten Namen, physischem Anstoßen oder virtuellem Rüberschubsen.

Wie kann es also sein, dass in einer Welt, in der es sprichwörtlich für alles eine App gibt, ein Fotoautomat dem Kunden mit den Worten „Das Gerät meldet sich mit dem Namen KIOSK_8090 in Ihrem Handy-Display“ oder „Bluetooth®: Bitte wählen Sie auf Ihrem Handy die entsprechenden Bilder aus und senden Sie diese an den Kiosk mit dem Namen Kodak Kiosk 2“ vor die Füße bricht tritt. Dabei könnte es so viel einfacher sein.

Warum bietet dm nicht eine simple, schlanke App an?

Ein Konzept, wie diese funktionieren könnte, ist schnell erklärt.

Die App ist kostenfrei im App-Store erhältlich und bietet Zugriff aufs eigene Fotoalbum. Innerhalb der App können einfach und schnell Alben erstellt werden, die – unabhängig von Zeit und Ort – ratzfatz mit Bildern befüllt werden können. Man sitzt also gemütlich in einem Café und stellt durch simples Antippen einen Satz Bilder zusammen, die man gerne auf Papier hätte. Einstellungen wie z. B. die Anzahl der Abzüge pro Bild und einfache Bearbeitungen wie z. B. Beschneidungen oder Filter sind auch möglich. Dann geht man mit seinem Telefon zu dm.

Dort tritt man vor den Automaten, startet die App und bekommt das aktuelle Kamerabild mit dem Hinweis, den Code eines Automaten zu scannen, angezeigt. Die verfügbaren Automaten zeigen einen jeweils eindeutigen Identifikationscode (z. B. QR) auf dem Monitor. Hält man sein Handy direkt vor den gewünschten Automaten, werden die beiden Geräte verbunden. Dann können vom Telefon aus einzelne Bilder oder komplette Alben ausgewählt werden. Weitere Einstellungen (Anzahl, Bildgröße, Bearbeitung) sind nach wie vor am Handy und auch am Automaten möglich, aber dezent platziert und nicht notwendig. Der Automat zeigt zu jeder Zeit den aktuellen Preis und einen großen Button zum Bestätigen. Fertig.

De facto musste der Kunde genau ein Mal den Automaten berühren, um die gewünschten Bilder zu erhalten. Und selbst das ist hier mehr aus Gründen der Absicherung angedacht, damit niemand aus Versehen munter losbestellt. Und selbst dieses Risiko wäre vermutlich tragbar.

Offensichtlich ist es nicht schwer, die Fotodrucker nutzbar zu machen. Möglicherweise würde eine solche App die momentan minimale Auslastung der Automaten – und somit ihren Umsatz – sogar drastisch steigern. Man müsste nur diese klitzekleine App umsetzen. Warum dm das nicht macht, kann nur dm selbst beantworten. Aber vielleicht liest ja jemand hier mit und kann was dazu sagen…

Path – Ein neues Modell für Social Media?

Sonntag, 08. Januar 2012 von Hannes

Path gibt es seit November 2010, ich selbst bin seit dem 1. März 2011 dabei. Nach einer kurzen Testphase mit durchschnittlicher Nutzung habe ich es aufgrund der wenigen Nutzer in meinem Freundeskreis wieder ad acta gelegt. Seit wenigen Monaten erfährt Path jedoch eine Renaissance – die Nutzerzahlen steigen merklich und auch in meinem Bekanntenkreis gibt es immer mehr Nutzer und Interessenten.

Einige Fragen bekomme ich seitdem regelmäßig gestellt – allen vorweg die Frage, was Path denn nun von twitter, facebook oder instagram unterscheide. Daher möchte ich diese (und die ein oder andere weitere) Frage aus meiner Sicht hier im Blog beantworten.

Was ist Path eigentlich?

Path ist zunächst ein Onlineservice, der es ermöglicht, Erlebnisse mit seinen Freunden und Bekannten zu teilen. So können beispielsweise Bilder, Videos, Texte, gehörte Musik, an gemeinsamen Erlebnissen beteiligte Freunde und besuchte Orte den auf Path angemeldeten Freunden mitgeteilt werden. Einige der Inhalte können verknüpft werden, so dass z. B. zu jedem Gedanken oder Erlebnis auch ein Ort und die beteiligten Freunde vermerkt werden können. Außerdem kann veröffentlicht werden, wann man schlafen geht und wann man wieder aufsteht. Letztendlich lassen sich diese Inhalte auch an facebook, twitter, tumblr und foursquare weiterreichen, wenn man das wünscht.

Dies klingt zunächst wie einer der unzähligen Social-Startup-Dienste, allerdings gibt es ein paar kleine aber feine Unterschiede.

Design

Path ist schön. Echt jetzt. Schlankes, schlau gemachtes Design, das wirklich zum Benutzen anregt. Individuelle Cover, ein flink animierter Blumenstrauß an Posting-Optionen, den man gerne auch mehrfach öffnet und schließt – einfach weil die Animation Spaß macht. Besonders nett ist in meinen Augen auch der Marker, der beim Scrollen in Timelines den üblichen Scrollbalken auf der rechten Seite durch den Zeitpunkt ergänzt, zu dem die gezeigten Ereignisse geteilt wurden. Auch dies ist ansprechend durch die Kombination aus Text und einer analogen Uhr dargestellt. Auch die Foto-Option beinhaltet Filter, die zwar an Instagram erinnern, ihm allerdings qualitativ nicht das Wasser reichen können.

150 Freunde

Freunde sammeln ist bei Path nicht möglich, da die maximale Anzahl an Freunden auf 150 beschränkt ist. Dies schiebt sowohl den krankhaften Freundesammlern (wie man sie von myspace und wkw leider noch bestens gewohnt ist), als auch den gerne auf google+ wohnenden selbsternannten Social Marketing Profis einen Riegel vor. Path selber begründet die Begrenzung so:

We are inspired by Professor Robin Dunbar from Oxford University, whose research delves deeply into the number of trusted relationships humans can maintain throughout life. We tend to have 5 best friends, 15 good friends, 50 close friends and family, and 150 total friends. At Path, we’re building tools for you to share with the people who matter most in your life.

Diesbezüglich meine ich mich auch zu erinnern, dass vor rund einem Jahr nur 50 Freunde möglich waren. Die Steigerung auf 150 kann man schon kontrovers diskutieren. Letztendlich könnte man sich hier auch selbst beschränken – die Frage nach der Wirksamkeit sei dabei jedoch dahingestellt. Dennoch bleibt es abzuwarten, ob die 150er Grenze bestehen bleibt.

Keine Links

Während die meisten Dienste die Option bieten, Links zu teilen – und dies durch integrierte Viewer u. ä. unterstützen, gibt es diese Option bei Path augenscheinlich bewusst nicht. Links werden nur als Text angezeigt und sind nicht verlinkt – und demnach auch nicht antippbar. Dies mag zuerst unsinnig erscheinen, das ist es aber ganz und gar nicht. Denn im Zusammenspiel mit den anderen Eigenschaften, ergibt sich ein durchaus stimmiges Gesamtbild.

Path hat es geschafft, ein neues Modell der Social-Sharing-Services aufzubauen. Bei den klassischen Diensten – als Beispiele seien jetzt mal facebook und twitter genannt – richtete sich der Fokus mit der Zeit immer mehr auf die Inhalte (Content), die einfach via Link von externen Quellen eingebunden werden konnten. Infolgedessen rückte bei vielen Nutzern die Qualität des Contents und dann in letzter Instanz die eigene Reputation in den Vordergrund, während die persönliche Komponente teilweise in den Hintergrund gedrängt wurde. Bei Path ist eine solche Entwicklung – also weg vom persönlichen Netzwerk hin zum inhaltlich bestimmten – durch die genannten Einschränkungen kaum möglich.

Einschub:

Dazu kurz von vorne. Facebook und twitter als „unpersönliche Contentschleudern“ mit Reputationsgier? Wie haben sich facebook und twitter mit dem großen Wachstum entwickelt? Ein paar Beobachtungen hierzu.

Content-Filter beim Sender:

Die Frage „Kann ich das posten?“ höre ich im Bezug auf facebook immer öfter. Konkret halten mir Bekannte ihr Telefon vor die Nase, zeigen mir ein Foto oder einen Text, stellen mir diese Frage und ergänzen diese mit dem Hinweis, dass „da auch Arbeitskollegen und Freunde der Eltern“ mitlesen. Ob das nun falsch angenommene Freundschaftsanfragen, fehlende Nutzung von Listen, falscher Content oder ein systemimmanentes Problem ist, kann diskutiert werden. Die Problematik ist auf jeden Fall da.

Content-Filter beim Empfänger:

Wie oft habt Ihr Beschwerden von Leuten über Dritte gehört: „Die schreibt immer einen Unsinn, das interessiert doch keine Sau!“? Was objektiv korrekt betrachtet eher ein Filter-Problem auf der Seite des Empfängers ist, wird von ahnungsfreien Empfängern gerne als Filterproblem des Senders dargestellt.

Reputation:

Social-Media-Marketing ist in aller Munde. Die Artikel „Wie kriege ich mehr Follower auf twitter?“, „Wie gewinne ich Fans für meine facebook-Seite?“ und „1000 Follower in drei Tagen“ sind in einer Anzahl vorhanden, dass man meinen könnte, sie seien allein für den erhöhten Speicherbedarf weltweit verantwortlich. Der „professionelle Einsatz von facebook“ ist an der Tagesordnung. Und auch viele der privaten Nutzer geben sich große Mühe, sich möglichst positiv darzustellen – selbstverständlich immer im Sinne des in der Öffentlichkeit gewünschten Bildes, welches natürlich von Person zu Person sehr unterschiedlich sein kann.

Der Punkt liegt darin, dass es Inhalte gibt, die auf inhaltlicher Ebene interessant sind. Gute Zeitungsartikel, interessante Blogposts, lustige Bilder und Videos, usw. Für den Austausch solcher Inhalte sind unter Umständen facebook und im Besonderen twitter hervorragend geeignet. Wichtig ist hierbei nicht, woher der Zugang zu diesen Inhalten stammt, sondern wie „gut“ diese Inhalte sind. Daher folgt man auf twitter gerne auch Menschen, die man nicht oder kaum kennt, da man weiß, dass sie gute Inhalte zur Verfügung stellen.

Facebook an sich kommt zwar aus der „Freunde-Ecke“, wird aber inzwischen auch für inhaltliche Infos (Veranstaltungen, Links, …) genutzt. Daher hat es mit dem großen Problem zu kämpfen, persönliche und inhaltliche Inhalte sinnvoll nach dem persönlichen Bedarf des Nutzers filtern zu müssen. Dass dieses Problem angegangen wird, sieht man schon allein an der Voreinstellung „Hervorgehobene Meldungen zuerst“ in der Timeline – ein Filter, der aufgrund der Resonanzbetrachtung die inhaltlichen Infos meist höher als die persönlichen Infos wertet – abgesehen von großen persönlichen Ereignissen wie Hochzeiten oder Geburten.

Das ist auch durchaus verständlich; denn im mittleren dreistelligen Bereich liegende Freundeszahlen sind bei facebook durchaus üblich. Eine solche Anzahl spiegelt auch durchaus ein durchschnittliches soziales Netzwerk (von Nichtsesselpupsern) wieder, welches allerdings überwiegend „Bekanntschaften“ enthält, und keinesfalls ausschließlich „Freunde“ im klassischen Sinne. Und wer will von seinen „Bekanntschaften“ jede persönliche Info erfahren?

Und damit kommt man dem Kernproblem etwas näher. Von „Bekanntschaften“ nimmt man gerne gute Vorschläge (Links) bezüglich Konzerten, Veranstaltungen, Artikeln oder Videos an. Auch Bilder von einer extravaganten Party, einen dummen Spruch und die Info über die kürzlich stattgefundene Verlobung nimmt man gerne wahr. Allerdings gibt es auch viele Infos, die man an dieser Stelle nicht vermissen würde. Dazu zählt das Abendessen der Person, wann sie aufsteht und schlafen geht, dass sie jetzt einkaufen geht und dass sie neue Schuhe hat. Dennoch gibt es auch (enge) Freunde, die sich genau dafür interessieren. Dies kann man zwar wiederum mit Listen (oder der Nutzung der Hervorgehobenen Meldungen) herausfiltern, aber das machen interessanterweise die wenigsten Menschen.

Außerdem gibt es Dinge, die man (senderseitig) unbedingt mit wenigen teilen möchte, aber keinesfalls mit allen. Soll wirklich jeder wissen, dass man gerade im Krankenhaus liegt? Und ist die „enge Freunde“-Liste bei facebook für eine solche Mitteilung wirklich die geeignete Plattform? Bekommen es die entscheidenden Leute darüber tatsächlich mit?

Was Path ausmacht

Genau an diesen Stellen hakt Path ein. Die Begrenzung der Freundschaften sorgt dafür, dass nicht jede Bekanntschaft auf Path hinzugefügt werden kann. Man macht sich automatisch Gedanken: „Möchte ich meine persönlichen Erlebnisse mit dieser Person teilen?“ Dies führt im Idealfall zu einem Netzwerk aus „echten“ Freunden. Auch das Freundesammeln und das erhöhen der in aller Munde liegenden „Reichweite“ ist bei 150 Freunden nicht möglich. Denn 150 „schafft“ wirklich jeder, darüber hinaus aufgrund der Restriktion aber keiner. Somit ist die Sache an sich uninteressant.

Zudem kann man bei Path nicht mit „guten Inhalten“ aus Fremdquellen punkten, da keine Links geteilt werden können. Man kann also davon ausgehen, dass nur „Freundschaften“ eingegangen werden, weil beide Menschen an den persönlichen Erlebnissen des Anderen interessiert sind – und nicht etwa, weil jemand guten Content von dem Anderen erwartet. In diesem Kontext ergeben dann wiederum die anderen Inhalte Sinn. Während es auf twitter im Regelfall niemanden interessiert, wann man aufsteht oder schlafen geht, sind auf Path nur die Leute in der Freundesliste, die sich hierfür tatsächlich interessieren.

Fazit

Nachdem twitter und facebook erwachsen geworden sind und neben persönlichen Infos immer mehr inhaltliche Infos (i.d.R. Links) beinhalten, sind die sehr persönlichen Infos dort aus diversen Gründen nicht immer erwünscht. Diese Lücke versucht Path zu schließen und hat dazu sehr gute Ansätze. Während inhaltliche Infos und der öffentliche Teil der persönlichen Infos (Veranstaltungen, Feste, Jubiläen, …) weiterhin auf den groß gewordenen Netzen ihr Forum finden, können die persönlichen Infos privater Natur (also nur für enge Freunde bestimmte Erlebnisse) auf Path geteilt werden. Und um diese Trennung zu erhalten, gibt es die oben kommentierten Einschränkungen: Wenig Freunde, keine fremden Inhalte und ein hübsches Interface, dass das Eintragen gemeinsamer Erlebnisse vereinfacht.

Mein Tipp: Einfach mal anschauen. Die App gibt’s für iPhone und Android, mehr Infos auf der Homepage von Path.

iPad einrichten: Die coolsten und besten iPad Apps

Montag, 11. Juli 2011 von Hannes

Heute wurde mir mit den Worten „mach mal fertig und alles drauf was cool ist“ ein noch originalverpacktes iPad in die Hand gedrückt. Da das nicht zum ersten mal passiert ist, und sich vielleicht auch andere Leute über ein paar Tipps freuen, gibt’s nun den epischen „was-macht-der-Hannes-auf-ein-iPad“-Artikel.

Zum „unboxing“ (zu Deutsch „auspacken“) gibt’s an dieser Stelle keine weiteren Infos, denn die finden sich in großer Zahl auf youtube.

Aktivierung

Vor der Aktivierung des iPads empfehle ich immer, die iTunes-Installation auf dem für die Aktivierung und spätere Datensicherung verwendeten Rechner auf die aktuellste Version hochzuziehen (iTunes öffnen → Menü „iTunes“ → „Nach Updates suchen …“). Außerdem kann man – falls vorher schon ein iPhone oder iPod touch vorhanden war – diesen synchronisieren und danach alle App-Updates laden, um zuvor gekaufte und ggf. neue Universal-Apps gleich auf dem Rechner zu haben (in der linken Seitenleiste „Apps“ klicken → unten rechts auf „Nach updates suchen“ klicken → oben rechts „Alle kostenlosen Updates laden“ klicken → Apple-ID und Passwort eingeben).

Ist alles auf den Rechner geladen, kann das iPad einfach mit dem mitgelieferten USB-Dock-Connector-Kabel an den Rechner angeschlossen werden. Die Schritte in iTunes sind meines Erachtens selbsterklärend; hier müssen nur die gewünschten Einstellungen vorgenommen, Formulare ausgefüllt und auf „weiter“ gedrückt werden.

Mein Tipp hierzu: kein BackUp von einem iPhone oder iPod touch wiederherstellen – denn viele iPhone-Apps laufen zwar auf dem iPad, sind dann aber im MegariesenPixelwürfelMaulwurf-Modus und fühlen sich von der Bedienung her schrecklich an. Außerdem empfehle ich immer, keine Apps, Videos, Songs o.ä. automatisch zu synchronisieren, weil man sich damit schnell das Gerät mit Dingen zumüllt, die man dort wirklich nicht möchte.

Einstellungen

Für die richtige Wahl der Einstellungen gehe ich immer streng von links nach rechts vor, dann vergesse ich nichts. Konkret: In der linken iTunes Seitenleiste das iPad auswählen und dann die oben erscheinende Leiste von links nach rechts durcharbeiten. Bevor ich hiermit beginne, treffe ich jedoch folgende Vorbereitungen:

  • im „Bilder“-Ordner auf der Festplatte einen Ordner namens „iPad Fotos“ anlegen, und darin nach belieben Unterordner erstellen. Jeder Unterordner ist hierbei ein Fotoalbum. Also beispielsweise „Urlaub Italien“, „Geburtstag Peter“, usw. Bilder können dann auch gleich in den Ordnern abgelegt werden.
  • in iTunes eine Wiedergabeliste erstellen („iPad“ oder so), und dort die Alben reinschieben, die man gerne auf dem iPad hätte.

Nach diesen Vorbereitungen kann es losgehen. Meine Tipps zur Einrichtung:

  • Infos: Hier lasse ich alle Kontakte, alle iCal Kalender und je nach Wunsch die Mail-Accounts, die Lesezeichen und die Notizen synchronisieren. Bei einem nagelneuen iPad empfiehlt es sich, unter „Erweitert“ die Häkchen zu setzen, so dass alle alten Informationen auf dem iPad zunächst gelöscht und durch die Daten vom Rechner ersetzt werden.
  • Apps: Hier würde ich empfehlen, die Apps zu synchronisieren. Allerdings wähle ich hier nur Apps aus, die auch auf dem iPad funktionieren, und keine iPhone-Apps, die dann skaliert angezeigt werden.
  • Musik: Hier aktiviere ich die Synchronisation, und beschränke diese auf „Ausgewählte Wiedergabelisten, Interpreten, Alben und Genres“. Dann wähle ich ausschließlich die zuvor erstellte Wiedergabeliste „iPad“ aus. Fertig.
  • Filme, TV-Sendungen, Podcasts, Bücher: Al gusto. Der Trick mit den Listen und Ordnern funktioniert hier natürlich auch.
  • Fotos: Hier wähle ich „Fotos synchronisieren“ und gebe unter „Wählen Sie einen Ordner …“ den entsprechenden zuvor erstellten Ordner an. Fertig. Die Alben werden auf dem iPad dann automatisch aus den bestehenden Unterordnern erstellt.

Das war’s dann eigentlich auch schon mit der Einrichtung, nun kann man mit der Installation der iPad-spezifischen Apps beginnen. Die meiner Meinung nach tollsten, besten und coolsten Apps möchte ich im Folgenden kurz vorstellen. Hierbei stehen übrigens keine Preise, da sich diese schnell ändern können, und damit Fehler im Artikel wären.

 

Datenübertragung und Datenspeicher

 

DropboxDropbox, der Altmeister des cloudbasierten Datenspeichers hat selbstredend eine iPad-App. Für diejenigen, die Dropbox noch nicht kennen: Die Dropbox ist ein Ordner auf Eurem Rechner, der sich automatisch mit der Cloud (das ist ein Rechnerverbund in diesem Internet) synchronisiert. Diesen Ordner könnt Ihr auf so vielen Rechnern einrichten wie Ihr wollt. Dann sind die Dateien in dem entsprechenden Ordner (der Dropbox) auf all diesen Rechnern immer auf dem gleichen Stand.

Das ganze wird angereichert mit Schmankerln wie auf Wunsch öffentlichen Ordnern, gemeinsam genutzten Ordnern mit anderen Menschen, und und und. Wer noch keinen Account hat: Den gibts hier umsonst, für Kohle gibts mehr Speicher.

Das coole an der iPad-App: (more…)

Die Erben der SMS – Messenger fürs iPhone im Test

Sonntag, 13. Juni 2010 von Hannes

Mit dem App Store und der Push-Funktion fürs iPhone kamen nach und nach die ersten Messenger. Das sind im Prinzip kleine Programme, die die Funktionalität bieten kurze Nachrichten an Freunde zu senden. Der Vorteil dieser Programme liegt darin, dass sie direkt auf dem Bildschirm des Gegenübers erscheinen (wie eine SMS), der Versand aber trotzdem kostenlos ist – und das sogar Länderübergreifend. Nach und nach kamen dann noch Funktionen zum Anhängen von Bildern, Videos oder Ortsangaben dazu.

Die meisten Funktionalitäten hierbei bietet zwar auch eine gewöhnliche eMail, die Vorteile hier sehe ich in der anderen Nutzungsebene. Viele Leute haben die Push-Funktion für eMails deaktiviert, da zu viele nicht relevante Mails ankommen von denen man nicht gestört werden möchte. Daher ist die zusätzliche Ebene eines Push-Services der näher am Nutzer liegt und ausschließlich für persönliche Nachrichten gedacht ist sehr angenehm.

Heute möchte ich die Vor- und Nachteile von vier verschiedenen Programmen zeigen: WhatsApp, pushme.to, PingChat! und Group Text von brightkite. Hierbei bieten alle Programme gewisse Vorteile, WhatsApp und PingChat! sind sehr ähnlich, während Group Text eine gewisse Sonderrolle einnimmt.

WhatsApp

WhatsAppWhatsApp ist sozusagen der Platzhirsch auf dem iPhone. Die Verbreitung ist sehr groß – das ist aber in meinen Augen auch schon der einzige Vorteil dieser App. Denn WhatsApp kostet Geld (aktuell 0,79€), während PingChat! (s.u.) einen größeren Funktionsumfang umsonst bietet. Wie so oft hat sich hier etwas teureres und in meinen Augen schlechteres durchgesetzt.

WhatsApp gibt es für iPhone und BlackBerry; laut dem heutigen Stand ist eine Version für Android und Nokia Symbian in Arbeit. Push wird voll unterstützt und an die Nachrichten können Fotos, Videos, Sprachnotizen, Kontakte und der momentane Standort angehängt werden. Zudem wird der Nutzer über den Sendestatus der Nachrichten durch kleine und eindeutige Symbole informiert. Ein Account ist nicht notwendig, die App registriert sich über die Telefonnummer.

Außerdem ist WhatsApp mit dem Adressbuch verknüpfbar. Aber: Wenn man der App Zugriff auf das Adressbuch gewährt, werden automatisch alle WhatsApp-Nutzer aus dem eigenen Adressbuch angezeigt. Dies erfordert nach meinem Verständnis, dass alle in meinem Adressbuch gespeicherten Telefonnummern für einen Abgleich zum WhatsApp-Server geschickt werden müssen. Das hat mich ehrlich gesagt schockiert, denn zwischen „Zugriff gewähren“ und „alle Daten heim funken“ liegt in meinen Augen ein himmelweiter Unterschied. Abgesehen davon möchte ich vielleicht auch nicht alle Leute aus meinem Adressbuch in meiner WhatsApp-Liste haben.

Die App selbst läuft bei mir so mittelmäßig zuverlässig, einige Nachrichten kamen trotz angezeigtem grünen Häkchen nicht an, und wurden mir beim nächsten Start der App erst als Fehler angezeigt.

pushme.to 2.0

pushme.topushme.to bietet neben den Nachrichten von App zu App auch die Möglichkeit des Webinterfaces an. Ich kann also ein Widget in meine Website oder meinem Facebook-Profil einbinden, über das mir jeder Besucher eine Sofortnachricht schicken kann. Außerdem kann man auch über das Aufrufen von http://pushme.to/nickname/ auch Konversationen zwischen dem iPhone und einem beliebigen Webbrowser führen.

Die Verwendung der App erfordert einen Account, eine Verknüpfung mit dem Adressbuch ist möglich (mehr Info dazu in den FAQ). Das Anhängen von Fotos ist möglich, jede Nachricht wird gepusht. Die iPhone-App ist mit 2,39€ nicht wirklich billig – das ist trotz der schicken Web-Funktionen natürlich als dicker Nachteil zu werten. Ein weiterer großer Nachteil ist die bisher fehlende Implementierung für andere Plattformen wie Android oder Symbian. Die fehlenden Apps können in meinen Augen durch das Webinterface nicht ausgeglichen werden, da hier essenzielle Funktionen – wie beispielsweise Push – fehlen.

PingChat! 2.0

PingChat!PingChat! hat eine enorme Ähnlichkeit zu WhatsApp. Auch hier braucht man keinen Account da die Registrierung über die Telefonnummer erfolgt; außerdem gibt es einen Sendebericht in Form von Symbolen. Eine Verknüpfung mit dem Adressbuch ist auch bei PingChat! möglich – hier meines Wissens allerdings ohne den Datenschleudereffekt. Ebenso können Fotos, Videos, Sprachnotizen, Kontakte und der momentane Standort an jede Nachricht angehängt werden.

Dennoch übertrumpft PingChat! WhatsApp in meinen Augen, denn es ist erstens kostenlos und unterstützt zweitens auch Gruppenfunktionen. Ich kann mich also mit einer Gruppe – sei es ein Team im Beruf oder ein privater Freundeskreis – mobil und in Echtzeit austauschen, jeder bekommt jeden Stand mit und die komplette Konversation verteilt sich nicht auf mehrere Einzeldialoge. Das ist für mich ein absolutes Killer-Feature. Ein Nachteil von PingChat! ist die Nutzerzahl, zumindest aus meinem Bekanntenkreis haben sehr wenig Leute die App installiert.

Leider gibt es PingChat! momentan bisher nur als iPhone-App, die Apps für Android und BlackBerry sind laut der PingChat!-Seite allerdings in Arbeit.

Group Text

Group TextGroup Text von brightkite ist eine App, die die Grundfunktionalität der Conversations aus der brightkite-App ausklinkt und als eigenständiges Programm anbietet. Und genau darin liegt der große Vorteil von Group Text, da es auf eine Funktion zurückgreift, die bereits in Apps für alle gängigen Plattformen eingebunden ist. Mit anderen Worten: Group Text läuft im Rahmen der jeweiligen brightkite-Apps sowohl auf dem iPhone, als auch unter AndroidBlackBerryNokia oder Palm, außerdem gibt es ein Webinterface über brightkite.com. Für alle mobilen Browser steht http://m.brightkite.com zur Verfügung, für jeden der mehr wissen will empfehle ich die Group Text FAQ.

Um die Group Text App auf dem iPhone nutzen zu können, braucht man einen brightkite-Account – zu Konversationen kann man allerdings auch Leute mit jedem normalen SMS-fähigen Telefon einladen; auch wenn das aus Kostengründen nur bedingt sinnvoll ist, da der SMS-Server in UK steht. Es ist somit für andere nicht nötig, die Software zu installieren – allerdings kann man in Deutschland keine brightkite-Nachrichten über SMS empfangen, sondern nur senden. Eine Auslesen der Nummern aus dem Adressbuch ist möglich. Auf dem iPhone werden alle Nachrichten von Group Text gepusht, an die Nachrichten kann man Fotos und eine Standortangabe anhängen.

Auch hier gibt es die Möglichkeit Konversationen in Gruppen zu führen, was in meinen Augen wie schon gesagt ein Killer-Feature ist. Im Gegensatz zu PingChat! müssen hier aber nicht alle Gruppenmitglieder ein iPhone besitzen; durch das Webinterface und die Einbindung von SMS, Android, BlackBerry etc. pp funktioniert Group Text in so ziemlich jeder Gruppe – nicht nur in der iPhone-Geek-Gruppe.

Die iPhone-App ist noch recht neu und ich habe gehört, dass sie auch mal crasht – auch wenn ich das bisher nicht erlebt hab. Für diesen Fall empfehle ich einfach die normale brightkite iPhone-App zu installieren, sie beinhaltet nämlich die komplette Group Text Funktionalität, ist auch kostenlos und läuft sehr stabil.

Eine Übersicht

WhatsApp pushme.to PingChat! GroupText
App kostenlos (iPhone) + +
Benutzung kostenlos + + + +
über Rechner verwendbar + +
iPhone App + + + +
Android App 8 +1
BlackBerry App +1 8 +1
Nokia / Symbian App 8 +1
Palm App 8 +1
kein Account nötig +2 9 +2 9
Adressbuchverknüpfung (iPhone) + + + +
Adressbuchschleuder (iPhone) 3 + + +
Anhängen von Medien +4 +5 +6 +7
Anhängen von Orten + + +
Gruppenfunktionen + +
Push (iPhone) + + + +
Ergebnis 8/15 7/15 10/15 14/15

1 nicht von mir getestet
2 Die Anmeldung erfolgt über die Telefonnummer
3 offenbar Abgleich des privaten Adressbuches mit Server (s.o.) daher schlecht bewertet.
4 Fotos, Videos, Sprachnotizen, Kontakte, momentaner Standort
5 Fotos
6 Fotos, Videos, Sprachnotizen, Kontakte, momentaner Standort
7 Fotos, momentaner Standort
8 Funktioniert aber wohl über das webinterface via http://pushme.to/nickname/ (nicht getestet)
9 Account nur nötig wenn man die App installieren will, die Nutzung als Konversationsteilnehmer ist ohne Account möglich

Fazit

In meinen Augen ist eine Nutzbarkeit für Gruppenkonversationen und damit verbunden auch die Kompatibilität zu anderen Plattformen das wichtigste, daher ist Group Text von brightkite mein persönlicher Favorit – zumal man hier nicht mal unbedingt ein internetfähiges Handy braucht. Die Abrundung durch hier nicht erwähnte Funktionen außerhalb des Messaging-Bereiches tut ihr übriges.

Auf Platz 2 folgt für mich aufgrund seiner Funktionsvielfalt PingChat!, auch wenn es momentan – also ohne Android und BlackBerry-Apps – noch keine Alternative darstellt.

In meiner persönlichen Ansicht folgt pushme.to auf Platz 3 – das Widget und die Möglichkeit des Browser-to-iPhone-Chats sind sehr spannend. Dicke Minuspunkte gibts nur für den viel zu hohen Preis.

Abgeschlagen auf dem vierten Platz liegt für mich WhatsApp. Kostenpflichtig, nicht zuverlässig und mein Adressbuch nach Hause funkend ist hier jegliche Sympathie bei mir verspielt. Schade.

Chrome EULA geändert

Montag, 15. September 2008 von Hannes

Aha, wie man sieht ist google zurückgerudert. Der bisherige Text in den Chrome-Nutzungsbedingungen ist inzwischen diesem hier gewichen:

5. Inhalte in den Diensten
Sie bleiben Inhaber etwaiger Urheberrechte und sonstiger Rechte an Inhalten, welche Sie in den Diensten oder mithilfe der Dienste übermitteln, einstellen oder anzeigen.

Gut so google.

google Chrome EULA

Mittwoch, 03. September 2008 von Hannes

Eben habe ich diesen Artikel zu google Chrome gefunden, in dem auf diesen Teil der google Chrome Nutzungsbedingungen hingewiesen wird:

11.1. … Durch das Übermitteln, Einstellen oder Anzeigen von Inhalten erteilen Sie Google eine unbefristete, unwiderrufliche, weltweit gültige, unentgeltliche und nicht exklusive Lizenz zum Vervielfältigen, Anpassen, Modifizieren, Übersetzen, Veröffentlichen, zum öffentlichen Darstellen und Anzeigen sowie zum Vertreiben sämtlicher mithilfe der Services übermittelten, eingestellten oder angezeigten Inhalte.

Quelle: Zu den Nutzungsbedingungen

Fraglich, oder?

Grafikkonverter umsonst

Freitag, 04. Juli 2008 von Hannes

Lemkesoft bietet heute einen kostenlosen Lizenzschlüssel für den Grafikkonverter 5.9.5 an, wenn man auf dieser Seite den Couponcode ‚macwelt2008‘ eingibt. Das ist zwar nicht die neuste Version, aber für gelegentliche Anwendung sollte sie für die meisten Leute ausreichen. Aktuell liegt der Grafikkonverter in Version 6.1.1 vor, die Lizenz dafür ist mit 29,95€ auch recht erschwinglich und lohnt sich für regelmäßigere Nutzer auf jeden Fall. Beantragt man jedoch zuerst die mit diesem Couponcode kostenlose Lizenz für Version 5.9.5, kann man das Upgrade auf die aktuelle Version 6.1.1 für 19,95€ kaufen. Das sind immerhin 10€ weniger als normal, und über 10€ Nachlass bei einem großartigen Programm, dass ohnehin nur 30€ kostet kann man sich nicht beschweren. Beim herunterladen der jeweiligen Dateien ist lediglich zu beachten, dass man die für den eigenen Rechner und das eigene Betriebssystem passende Version wählt.

ICQ Protokoll geändert

Dienstag, 01. Juli 2008 von Hannes

Wenn Ihr gerade mit Adium (o.ä.) bei ICQ online seid: geht nicht offline, denn sonst kommt Ihr nicht mehr rein, und dürft Euch statt dessen diese Fehlermeldung ansehen:

Die Client-Version, die Sie nutzen ist zu alt. Bitte updaten Sie unter http://pidgin.im/

Denn diesen Quellen zu folge, hat AOL (Besitzer von ICQ) das ICQ-Protokoll geändert, so dass man sich nun mit diversen Clients nicht mehr anmelden kann. Wie lange es dauert, bis Adium und Konsorten neue Versionen rausgebracht haben, mit denen man sich wieder anmelden kann, steht in den Sternen. Einige Freaks haben die Sache wohl schon gehackt, aber das ist noch nicht als Lösung des Problems für jedermann zu sehen. Das AOL das ICQ-Protokoll wieder zurückrüstet scheint eher unwahrscheinlich. Der Besuch bei pidgin ist übrigens nicht zu empfehlen, pidgin ist lediglich ein anderer Instant Messenger, läuft aber nur auf Windows, BSD und Linux und tut im Prinzip das gleiche wie Adium. Die entsprechende Seite ist momentan chronisch überlastet – ebenso wie der Adium-Blog.

edit: Der Adium Blog geht wieder, und dort werden die oben genannten Behauptungen weitestgehend bestätigt. Adium bittet in den Kommentaren darum, keine Patches zu installieren (weil das die Server noch mehr lahm legt), sondern auf die bald erscheinende Version zu warten. Die nicht mehr vom Server akzeptierte lib ist von pidgin, und die arbeiten wohl mit Hochdruck an der Lösung des Problems. Sobald die neue lib fertig ist, kommt eine neue Adium-Version, in welcher diese lib integriert ist, heraus. Bis dahin müssen wir warten.

edit 2: Alternativ zum Warten kann man so lange auf eine alte Adium Version downgraden, oder Proteus installieren. Weil für mich ein downgrade nicht in Frage kommt, da mir das Risiko zu hoch ist, dass nachher gar nichts mehr läuft, habe ich mir Proteus installiert, und das klappt bisher mal bestens.

edit 3: Adium geht wieder, die aktuelle Version 1.2.6 findet sich wie immer auf adiumx.org.

Microsoft Excel

Dienstag, 26. Juni 2007 von Hannes

Welcher Vollidiot hat eigentlich die Benutzerdialoge von Excel geschrieben? Kostprobe gefällig?

‚Ein Pivot-Table Bericht kann Sie aus Bereichen verschiedener Tabellen erstellen, wobei…‘ – Danke, sehr aufmerksam, aber ich möchte gar nicht von einem Pivot-Table Bericht erstellt werden…

In der Hilfe zum MAX-Befehl: ‚Zu der Matrix oder dem Bezug gehörende leere Zellen, Wahrheitswerte oder Text werden ignoriert. Müssen Wahrheitswerte und Text ignoriert werden, verwenden Sie stattdessen MAXA.‘ – Ahja, das ist an sich schon logisch…

‚Microsoft Excel hat Daten unmittelbar neben den markierten Zahlen entdeckt.‘ WOW! Wahnsinn! Herzlichen Glückwunsch! Die waren ja auch sauschwer zu finden, schließlich ist eine Spalte einer prall gefüllten Tabelle ausgewählt! Aber es geht noch weiter: ‚Da Sie diese Daten nicht markiert haben, werden sie nicht‘ Aha. Sie werden also nicht. Dieser Satz keinen Sinn. Was werden sie denn nicht? Irgendwie ist es wichtig, daher würd’s mich schon mal interessieren…

Ich gebs auf. Es sind nicht nur die Kneggesse von den Benutzerdialogen bei Microdoof, die zu dumm für alles sind. Wenn man in einer Tabelle mit Formelbezug die Sortierung ändert, werden nicht etwa die Formeln vorher festgesetzt. Nein, das wär ja logisch und würde Sinn ergeben. Stattdessen werden die Formeln beibehalten, und die Werte anhand der neu sortierten Tabelle neu berechnet. Ergebnis: Die Spalte die ‚mit absteigender Größe‘ sortiert ist, sieht jetzt so aus: ’32, 1, 32, 31, 32, …‘. Mit anderen Worten: jetzt ist alles falsch. Entweder Excel müsste die Werte vorher festsetzen, so dass die Reihenfolge stimmt, oder aber so lange rekursiv weiterrechnen, bis wenigstens die Sortierfolge wieder stimmt. Beides tut’s nicht, das Programm ist echt Spielzeug und nicht für ernst zu gebrauchen. Leute – schaut Euch mal FileMaker oder die Programme von Adobe an und übt noch mal weiter…

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