Hannes‘ Blog

Fotodrucker bei dm

Samstag, 14. April 2012 von Hannes

Seit Jahren gehe ich immer, wenn ich bei dm bin, zu den Fotodruckern und schaue, welche von meinen Bildern ich auf Fotopapier mit nach Hause nehmen möchte. Meistens gehe ich unverrichteter Dinge und etwas frustriert nach Hause. Völlig ohne Bilder. Obwohl meistens alle Fotoautomaten frei sind. Und das hat auch einen Grund.

Der Grund ist die Software auf den Fotoautomaten. Denn die Möglichkeiten, Bilder auf die Maschine zu übertragen sind inzwischen nicht mehr nur von gestern, sondern von vorgestern. Am besten beginne ich mal mit einer Bestandaufnahme.

Zunächst gibt es da die physischen Anschlüsse: CD-Laufwerk, USB, CF, Microdrive, MS, MS Duo, SD, miniSD, MMC, RS-MMC, SM, xD und sogar ein lustiger Infrarot-Port steht zur Verfügung. Damit wären wir auch schon bei den kontaktlosen Möglichkeiten. Denn die Maschine verfügt zudem über Bluetooth – und falls einer der Kodak-Automat dort steht, kann man sich auch bei facebook, Picasa oder der Kodak-Gallery anmelden (eMail und Passwort benötigt) und die Bilder von dort beziehen.

Über die physischen Anschüsse möchte ich nicht meckern. An der dicken Staubschicht in einigen davon kann man zwar ablesen, wie oft sie verwendet werden, aber sie tun auch keinem weh – Platz ist schließlich genug und um das Design hat sich ohnehin niemand gekümmert. Der vorhandene Internetanschluss und Bluetooth sind auch sehr wichtige Voraussetzungen, der Vollständigkeit halber könnte man sich noch WiFi wünschen, aber das wäre nicht einmal zwingend nötig.

Das Problem liegt – wie schon gesagt – in der Software, und zwar ganz grundlegend – sowohl im Konzept als auch in der Umsetzung. Zur Umsetzung möchte ich gar nicht viel sagen, es handelt sich um den üblichen, hässlichen Terminal-Schimmel an den man sich durch die stoische Repetition von Bahn, ÖPNV und Co. inzwischen bereits gewöhnt hat. Das beschränkt sich übrigens nicht nur aufs Design, sondern ist auch konsequent im Bereich der Benutzbarkeit (Usability) und beim Nutzungserlebnis (User Experience, UX) durchgesetzt. Schlimmer jedoch ist das Konzept.

Exkurs:

Ich war ja immer ein großer Freund der drahtlosen Datenübertragung – bereits 2002 war ich mit meinem Palm m500 über Infrarot mit meinem Siemens ME45 im Internet und wurde dafür stets belächelt. Den Meisten war damals bereits klar, dass die Sache mit dem mobilen Internet sowieso völlig unnötig ist und sich deshalb auch nie durchsetzen wird. Später dann mit meinem Siemens CX75 (so gegen 2005) empfand ich das Nummern-Abtippen immer als umständlich und bevorzugte daher den vcard-Austausch via Bluetooth, was wiederum fast nie funktionierte. Dies lag aber nur in den seltensten Fällen an technischen Gründen (Nokia stellte sich z. B. damals quer), sondern meistens waren es die Leute, denen das alles „viel zu kompliziert“, „viel zu umständlich“ oder „viel zu unsicher“ war. Der wahre Grund war allerdings immer, dass es ihnen viel zu „technisch“ war. Eine Liste mit Namen von Bluetooth-Geräten schreckt doch mehr ab, als man wahrhaben möchte.

Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Heute verbindet immer noch niemand (außer Geeks) sein Telefon via Bluetooth freiwillig mit anderen Geräten. Die einzigen Ausnahmen bilden da von Zeit zu Zeit Freisprecheinrichtungen im Auto – aber die Anzahl der Leute, die auch im Auto mit Telefon am Ohr telefonieren zeigt, dass die Schwelle auch dort immer noch höher ist, als man annehmen könnte. Beim iPhone ist es sogar so, dass die direkte Verbindung zu anderen Telefonen gar nicht möglich ist. Statt dessen schicken sich Leute Nachrichten über WhatsApp, tauschen Visitenkarten über bump aus und teilen ihre Fotos über Mover. All dies funktioniert völlig „untechnisch“, sondern nur mit echten Namen, physischem Anstoßen oder virtuellem Rüberschubsen.

Wie kann es also sein, dass in einer Welt, in der es sprichwörtlich für alles eine App gibt, ein Fotoautomat dem Kunden mit den Worten „Das Gerät meldet sich mit dem Namen KIOSK_8090 in Ihrem Handy-Display“ oder „Bluetooth®: Bitte wählen Sie auf Ihrem Handy die entsprechenden Bilder aus und senden Sie diese an den Kiosk mit dem Namen Kodak Kiosk 2“ vor die Füße bricht tritt. Dabei könnte es so viel einfacher sein.

Warum bietet dm nicht eine simple, schlanke App an?

Ein Konzept, wie diese funktionieren könnte, ist schnell erklärt.

Die App ist kostenfrei im App-Store erhältlich und bietet Zugriff aufs eigene Fotoalbum. Innerhalb der App können einfach und schnell Alben erstellt werden, die – unabhängig von Zeit und Ort – ratzfatz mit Bildern befüllt werden können. Man sitzt also gemütlich in einem Café und stellt durch simples Antippen einen Satz Bilder zusammen, die man gerne auf Papier hätte. Einstellungen wie z. B. die Anzahl der Abzüge pro Bild und einfache Bearbeitungen wie z. B. Beschneidungen oder Filter sind auch möglich. Dann geht man mit seinem Telefon zu dm.

Dort tritt man vor den Automaten, startet die App und bekommt das aktuelle Kamerabild mit dem Hinweis, den Code eines Automaten zu scannen, angezeigt. Die verfügbaren Automaten zeigen einen jeweils eindeutigen Identifikationscode (z. B. QR) auf dem Monitor. Hält man sein Handy direkt vor den gewünschten Automaten, werden die beiden Geräte verbunden. Dann können vom Telefon aus einzelne Bilder oder komplette Alben ausgewählt werden. Weitere Einstellungen (Anzahl, Bildgröße, Bearbeitung) sind nach wie vor am Handy und auch am Automaten möglich, aber dezent platziert und nicht notwendig. Der Automat zeigt zu jeder Zeit den aktuellen Preis und einen großen Button zum Bestätigen. Fertig.

De facto musste der Kunde genau ein Mal den Automaten berühren, um die gewünschten Bilder zu erhalten. Und selbst das ist hier mehr aus Gründen der Absicherung angedacht, damit niemand aus Versehen munter losbestellt. Und selbst dieses Risiko wäre vermutlich tragbar.

Offensichtlich ist es nicht schwer, die Fotodrucker nutzbar zu machen. Möglicherweise würde eine solche App die momentan minimale Auslastung der Automaten – und somit ihren Umsatz – sogar drastisch steigern. Man müsste nur diese klitzekleine App umsetzen. Warum dm das nicht macht, kann nur dm selbst beantworten. Aber vielleicht liest ja jemand hier mit und kann was dazu sagen…

Website Finger Hold – Die Person hinter dem Blog

Sonntag, 13. September 2009 von Hannes

Heute habe ich bei Blogwiese eine Aktion gefunden, bei der Johanna und ich natürlich unbedingt mit machen mussten: „Website Finger Hold – Die Person hinter dem Blog“

Mehr Infos zur Aktion gibts im entsprechenden Artikel bei Jeriko. Und hier sind unsere Bilder.

@ht82

und

@joblerone

13 Wallpaper für Netbooks

Samstag, 14. März 2009 von Hannes

Der Trend geht nach oben, die Monitorauflösungen werden größer, und auch die Desktop Wallpaper die man im Netz findet werden immer größer. Vor 5 Jahren habe ich oft vergeblich nach passenden Wallpapers in 1680×1050 gesucht, und musste in Photoshop aktiv werden, um sie zurecht zu schneiden – heute findet man die hohen Auflösungen ohne Probleme.

Seit sich Netbooks immer weiter verbreiten, kommt die gleiche Problematik wieder auf den Tisch: Sobald man einen angepassten Schreibtischhintergrund möchte, muss man wieder anfangen Bilder zu beschneiden. Die Auflösung 1024×600 ist fast nirgends zu finden. Da ich ohnehin einige meiner Fotos als Hintergrundbilder für meinen Schreibtisch auf dem Netbook fertig gemacht habe, möchte ich sie Euch auch gerne zur Verfügung stellen. Viel Spaß!

(Die Hintergründe sind alle in 1024×600 eingebunden, einfach mit Rechtsklick ➔ Ziel speichern unter sichern)

Don't Mess With Me, Buddy. Netbook Desktop Wallpaper 1024x600
(more…)

Fotos auf 104m² auf dem Ku’damm

Samstag, 20. September 2008 von Hannes

Gestern habe ich von dieser Aktion auf ipernity erfahren. Sie bietet Euch die Möglichkeit, Eure Fotos im Oktober auf einer 104m² großen Leinwand auf dem Berliner Kurfürstendamm auszustellen.

Zusatzinfos, Bedingungen, Partner, mit im Boot:

Die Aktion ist natürlich kein Auswuchs der Menschenliebe, sondern eine Werbeaktion – und zwar für den neuen Ford Fiesta. Das solltet Ihr auf jeden Fall bedenken, bevor Ihr Eure Bilder einreicht: Eure Bilder werden als Ford-Werbung dienen, und Ihr seht keinen Cent dafür. Die einzige Gegenleistung ist wie gesagt die großflächige Ausstellung und Eure Nennung. Ob es das Wert ist und ob man sich mit Ford identifizieren will muss jeder selber wissen.

Um Teilzunehmen muss man sich bei ipernity anmelden, dort seine Bilder hochladen, Mitglied der ‚This Is Now‘-Gruppe werden und die Bilder dort hinzufügen. ipernity ist eine Fotocommunity, die flickr sehr ähnlich ist, aber einige nette Features mehr hat (z.B. Blog, echte Videos, Musik). Für mich hat ipernity flickr abgelöst, weil bei ipernity nicht zensiert wird.

Ein neues Bild aus dem Sarah-Shooting

Samstag, 19. Juli 2008 von Hannes

M

justsappho

Donnerstag, 17. Juli 2008 von Hannes

Über deviantART bin ich auf die großartigen Aktportraits einer jungen Künstlerin aus Südengland gestoßen. Marla oder justappho stellt sich auf ihrem Blog als Model und Fotografin vor, was auch begründet, warum sie mir auf ihrem deviantART-Profil durch ihre exzellenten Selbstportraits aufgefallen ist. Marlas Bilder überzeugen durch Schlichtheit, Einfachheit und eine großartige Atmosphäre, die gleichzeitig Wärme und Kälte ausstrahlt. Die Fotos zeigen Stärke und Verletzlichkeit, sind dabei unglaublich authentisch und zeigen eine unverfälschte Realität, sind dabei aber ausgesprochen sanft. Daher möchte ich jedem den Besuch Ihrer Seiten empfehlen, sich dieses Portfolio anzuschauen lohnt sich in jedem Fall.

Bilderbrowser PicLens

Dienstag, 01. Juli 2008 von Hannes

Eben bin ich durch einen Tipp auf ipernity auf den Video- und Fotobrowser PicLens gestoßen. PicLens ist ein PlugIn für verschiedene Browser, welches Bilderseiten einen Button hinzufügt, mit dem ein Fullsize-3D Bildbrowser geöffnet wird. Das ganze kommt der Software DestroyFlickr, die neulich von Martin auf kwerfeldein.de vorgestellt wurde, recht nahe, ist aber deutlich flexibler, da sie nicht nur auf flickr läuft, sondern von jeder Website eingebunden werden kann. Außerdem läuft sie als PlugIn im Browser und man muss nicht zusätzlich Adobe Air starten.

Am besten Ihr schaut Euch PicLens selber an, es ist schnell installiert, und 2 Minuten damit arbeiten sagt mehr als 1000 Worte.

Edit: Bei Problemen hilft offenbar der Direktlink für Firefox.

Nett gemeinte Tipps

Samstag, 12. Januar 2008 von Hannes

Unter diesem Bild habe ich gerade vier lieb gemeinte Tipps gefunden, die zielsicher beschreiben wie man das Bild und seinen Charakter mit wenigen Schritten komplett zerstören kann. Da hat wohl ganz offensichtlich jemand meinen Stil nicht verstanden. Als ich mir dann den Photostream der Hilfsbereiten angeschaut habe, hat mich nichts mehr gewundert…

Ein paar Eindrücke aus Amsterdam

Mittwoch, 24. Oktober 2007 von Hannes

Amsterdam Impressions 1
Das ganze gibts noch in größer und groß.

Amsterdam Impressions 2
Das ganze gibts noch in größer und groß.

Amsterdam Impressions 3
Das ganze gibts noch in größer und groß.

Amsterdam Impressions 4
Das ganze gibts noch in größer und groß.

Leute mit Mighty Mouse, einem neueren MacBook oder einem sonstigen 2D-Scrolling Tool können auch diese Zusammenstellung betrachten. Dort bitte unten auf ‚ZOOM IN‘ klicken.

Die Johanna …

Dienstag, 16. Oktober 2007 von Hannes

… hat ein supersüßes Bild gemacht, traut sich aber nicht es zu bloggen. Dann mach ich das doch mal:

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