Heute mal wieder ein Beitrag aus der humoristischen Schiene, ganz in der Marnier des Spießertests: Die 10 größten Internetkrankheiten.
Wie viele der genannten Punkte kannst Du für Dich mit “ja” beantworten?
Los geht’s! Wer knackt den Highscore? Ich freu mich auf die Kommentare!
Schon toll dieser technische Fortschritt. Während man vor ein paar Jahren das Auto “mal eben schnell” umparken konnte ohne sich anzuschnallen, kann man das heute wesentlich besser zelebrieren. Manche Autos erfreuen uns durch lustiges Piepen, andere lösen gar nicht erst die Handbremse. Auf das wirklich jede Fahrt zum bewussten Vergnügen wird!
Ebenso weiß man heute auch ein Ladegerät viel mehr zu schätzen, als noch vor 7 oder 8 Jahren. Damals hielt ein durchschnittlicher Handyakku Strom für ca. eine Woche bereit. Bei manchen Geräten zwei Wochen. Mein damaliger Palm m500 hatte Strom für ca. 4 Wochen. Diese desolaten Zustände gehören heute glücklicherweise der Vergangenheit an. Ein heutiges Smartphone hält maximal einen Tag. In letzter Zeit hört man auch immer häufiger von glücklichen Nutzern, die sich sogar mehrfach täglich an Ihrem Ladegerät erfreuen können.
Schön, wenn der technische Fortschritt uns dazu bringt, auch die einfachen Dinge wieder schätzen zu lernen!
Neulich hatte ich die Idee, eine Spießer-Punkteliste zu machen. Ich hab mich dann mit Steffen unterhalten, der damals eine ganz ähnliche Liste in der Mache hatte, und wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir zusammen definitiv volle Spießer-Punktezahl erreichen würden. Die Liste habe ich nun mal zusammengeschrieben – und web2.0-mäßig mit Crowdsourcing vervollständigen lassen. Beiteiligt haben sich @joblerone, @MikaIllner, @LeDong, @9fx, @nicxx, @Ganayan und @cassy_cat. Danke Euch! Bleibt nur noch zu sagen: alles nicht zu ernst nehmen – und los gehts!
Wie viele Punkte kannst Du für Dich mit “Ja!” beantworten?
Insgesamt gibt es 31 Punkte, und jede mit “Ja” beantwortete Frage gibt einen Punkt. Da bin ich mal gespannt, wer den Highscore knackt!
Heute möchte ich einen Videocast empfehlen, der auf myspace zu finden ist. Es handelt sich dabei um ‘Halt die Klappe’ – zwei Menschen, die sich irgendwo im Bereich des öffentlichen Lebens über andere Bereiche des Lebens unterhalten. Zu finden ist das ganze auf dem myspace-Profil oder dem Videokanal von ‘Halt die Klappe’. Alternativ kann man das ganze auch bei iTunes als Podcast abonnieren. Um einen Eindruck zu gewinnen, habe ich hier mal vier exemplarische Folgen eingebunden.
Halt die Klappe: Tu die Mäh ma eiei!!
Halt die Klappe: Säulen der Firma
Achtung: Dieser Artikel hat keinen Inhalt und ist dafür schrecklich lang. Ich musste mit der Deutschen Bahn fahren – und da kann man nur verblöden und schwafeln. Und das hab ich auch gemacht.
Gerade sitze ich im Zug, alles so weit in Ordnung, relativ leer und nur mittelmäßig eng – zwar saukalt – aber OK. Wenigstens fahre ich dieses mal – die letzten Reisen mit der Bahn dauerten ausnahmslos doppelt so lang wie geplant und die allerletzte führte gar nicht zum Ziel – denn als der Zug seinen Stillstand in Oberuntertupfingen beendete war die Veranstaltung, die der Grund der Reise war, schon vorbei. Momentan fährt zumindest alles. Dennoch fühle ich mich als überzeugter Anhänger der individuellen Mobilität arg kastriert. Denn jetzt sitz ich hier, langweile mich zu Tode und darf einer Dame deren beste Tage schon lange in Vergessenheit geraten sind beim lautstarken Gespräch mit ihrem laufenden Muff zuhören. Ich will dieses etwas – welches durchaus für die Reinigung von Schornsteinen zu gebrauchen wäre – jetzt nicht als Hund titulieren, da sonst alle andern Hunde die diesen Blog lesen Selbstmord aus Scham begehen müssten. Eine andere Frau tut sehr geschäftig, hechtet alle paar Sekunden auf ihren Blackberry und drückt wie wild mit den Daumen irgendwelche Texte da rein. Erbärmlich – bin ich froh dass ich ne Tastatur hab. Neben mir sitzt ein älterer Mann, der die ganze Zeit gebannt, seine Handtasche festkrallend, auf die Geschwindigkeitsanzeige des Zuges schaut. Da brauch ich nun nicht mehr hinschauen, die Geschwindigkeit lässt sich exakt im Gesicht des Mannes ablesen. Der Ausdruck variiert von glückseliger Ruhe, Gelassenheit und absolutem Wohlbefinden im Stillstand zu verkrampfter Angst und panischer Hilflosigkeit bei 284km/h. Ansonsten ist es nett zu beobachten wie die Leute die von draußen in legerer Herbstkleidung den Zug betreten und sich dann Stück für Stück erst in zusätzliche Pullis, dann in Jacken und kurz darauf in Schals verpacken um sich schließlich mit allem was sie kriegen können in einer Ecke einmummeln. Da sag noch einer was gegen die Klimaanlagen in ICE’s – wenn was funktioniert, dann die.
Aber zurück zur Langeweile – was tun? Nachdem mich nach 5 Minuten im Zug die Untätigkeit mal wieder total auffraß, kamen mal wieder die Argumente der überzeugten Zugfahrer. ‘Da kann man was lesen!’ Ja. Schön. Ich will aber nix lesen, ich will was tun. ‘Da kann man was arbeiten!’ Nein. Leider nicht. Dachte ich auch. Meine Homepage liegt jetzt seit einigen Jahren unverändert auf dem Server, gefällt außer mir nun wirklich gar keinem und ist auch so sehr unzweckmäßig. Der Inhalt ist nicht grafisch aufgegliedert, zu viele Inhalte, für außenstehende undurchsichtige Aufteilung und viiieeeeel zu viel Text. Das weiß ich alles, das war mir auch immer egal – aber heute wollte ich das ändern. Einfach alles komplett neu machen. Ich hab ja sonst nix zu tun. Aber leider hat die Bahn nicht nur die Zukunft, sondern auch die Gegenwart und die Vergangenheit komplett verschlafen. Man kann sich heute an jedem noch so albernen und unnötigen Ort in einen HotSpot einwählen – nur in der Bahn nicht. Hier gibts nämlich keinen. Wie albern ist das denn? Damit hat sich das mit dem in der Bahn arbeiten schon erledigt. Wie soll ich eine Internetseite ohne Internet machen? Zumindest nicht effektiv. Und wenn dieses Problem nur ein Promille der Kunden betrifft: Nicht mal die Mails erledigen kann man hier; und das betrifft mehr. Fakt ist: Ein Zug dem ein Image der Business-Klasse aufgeprägt wird und 2007 nicht über WLAN verfügt ist definitiv nicht zeitgemäß.
Liebe Bahn, wenn Du das liest denk mal drüber nach. Ich kann das natürlich nicht beurteilen, aber ich glaub die Kundenfreundlichkeit und den Service zu erhöhen bringt mehr als zu Streiken.
‘Akquisitionsprovisionen’
Zu Deutsch: Schmiergelder.
Abartig, oder? Man kann echt alles schönreden.
Ich hab mich grade halb totgelacht, weil ein paar Freaks eine Zusammenfassung von Monkey Island gemacht haben. Tierisch!
Wer übrigens noch die alten Spiele besitzt – anscheinend egal ob für MacOS (Classic) oder Windows – aber nur noch einen Rechner mit MacOS X ohne Classic besitzt, kann einfach die ScummVM (Virtual Machine) installieren und das alte Zeug trotzdem noch spielen!!!
Sie: hez hannes, man sagte mir, du wüsstest wo sich der Peter Müller befindet?
Ich: ja, ich hab dem mal nen Peilsender in die Schulter geschossen, und seitdem hab ich immer seine genaue GPS-Position