Hannes‘ Blog

Achtung E-Post – Eine Warnung

Mittwoch, 03. November 2010 von Hannes

E-Post Werbung

Heute habe ich – wie viele Andere auch – per Postwurfsendung den Werbeflyer für den E-Postbrief erhalten.

Da ich diese Dienste – egal ob E-Post oder De-Mail – in höchstem Maße kritisch bewerte, möchte ich jedem empfehlen, sich vor einer leichtfertigen Anmeldung die folgenden Links anzuschauen:

Außerdem empfehle ich dieses Skype-Interview (nur Ton, kein Bild) mit RA Udo Vetter, welches von lawblog.de geführt wurde. Entsprechend dazu ist ein Artikel auf gutjahr.biz erschienen:

Was ist Eure Meinung zu dem Thema?

Die übliche Diskussion um Musikpiraterie

Dienstag, 07. September 2010 von Hannes

Heute habe ich einen Artikel auf www.internetworld.de gelesen, der mit einer reißerischen Überschrift beginnt, und dann so ziemlich alle Argumente der Musikindustrie nachplappert nennt, die durch bloßes hinsehen zu entkräften sind.

Auf einige dieser Punkte möchte ich kurz eingehen. Die Zitate stammen alle aus dem besagten Artikel.

Dennoch gibt es im Onlinehandel mit Musik noch Einiges mehr zu verdienen, wenn die Branche das Problem der Piraterie besser in den Begriff bekommt.

Diese Aussage stützt sich offensichtlich auf der Annahme, dass eine Vielzahl der momentan illegal heruntergeladenen Titel legal gekauft würde, wenn es keine Piraterie gäbe. Eine gewagte These, wie ich finde.

Für die Betrachtung reicht es hier selbstverständlich, nur diejenigen heranzuziehen, die es als legitim betrachten, Songs herunterzuladen und dies auch regelmäßig tun. Ersteres ist laut der Umfrage jeder vierte Deutsche*, zweiteres ist merkwürdigerweise nicht in Zahlen genannt. Jemand der regelmäßig illegal herunterlädt, wird sich – sobald er sich für einen Künstler interessiert – dessen komplette Diskografie herunterladen, auch wenn es nur ein vages oder scherzhaftes Interesse ist. Er lädt also gleich Musik, die auf CD einen relativ hohen Gegenwert hätte. Bei Nichtgefallen wird er die Musik entweder irgendwo liegen lassen und nicht weiter hören, oder sie einfach wieder löschen.

Wäre er hingegen gezwungen, die Musik zu kaufen, würde er sich informieren und sich verschiedene Titel anhören. Daraufhin würde keinen, einen oder vielleicht zwei Titel kaufen. Wenn er überzeugt ist vielleicht sogar 10 oder 20, aber relativ sicher nicht die komplette Diskografie.

Einfach die heruntergeladenen Titel als Verlust zu rechnen ist somit die mitunter dümmste Rechnung, die man machen kann. Nicht etwa, dass ich das illegale Herunterladen befürworten möchte oder dies als Bagatelle abtue. Ich glaube nur nicht, dass die Verkäufe nach oben gehen, wenn niemand mehr herunterlädt – denn Leute die Musik kaufen wollen tun das schon heute. Ich fürchte eher, dass die Verkäufe sinken, da das Empfehlen bzw. Finden von Neuem erschwert wird, sobald man hier noch stärkere Riegel vorschiebt.

Im vergangenen Jahr [2009] haben die Deutschen im Internet 112 Millionen Euro für Songs und Alben ausgegeben. Das sind sogar 40 Prozent mehr als noch 2008.

Merkwürdig. Kaum kommt das das Internet in der wirklich breiten Masse an, gehen die Verkaufszahlen nach oben. Verrückt. Irgendwas kann doch da nicht stimmen, wo doch alle nur noch illegal herunterladen.

Außerdem bekommt das obige Zitat in Zusammenhang mit dem folgenden eine fast tragische Komik.

Zuletzt versuchte die Verwertungsgesellschaft Gema eine Einstweilige Verfügung gegen Youtube zu erreichen, um die Veröffentlichung von Musikvideos zu unterbinden.

Während youtube also die beste Werbung seit Menschengedenken macht und die Verkaufszahlen um 40% in die Höhe schnellen, weil plötzlich alle Leute über das Netz neue Musik kennen lernen, wird seitens der Industrie und der Gema alles daran gesetzt, das zu unterbinden.

Übrigens:

Bevor zu meiner Einstellung Fragen aufkommen: Ich selbst hasse illegales herunterladen und bin ein großer Freund davon, Bands zu unterstützen. Ich kaufe mit anhaltend großer Begeisterung CDs, und das was ich nicht auf CD bekomme, kaufe oder lade ich legal im Netz.

Mir geht es bei diesem Artikel auch gar nicht um die illegalen Downloads, sondern darum, dass eine über die Jahre sehr mächtig gewordene Musikindustrie anfängt, jegliche Zusammenhänge aus den Augen zu verlieren. Bei der Gier nach Gewinnen schlägt sie wild um sich und kriminalisiert dabei alles und jeden – insbesondere ihre Kunden.

Eine Musikindustrie, die bei (um 40%) steigenden Umsätzen nur von Verlusten spricht, ihre Kunden beleidigt und zeitgleich durch zweifelhafte Aktionen („Dieses Video enthält content von … und ist daher in Deinem Land nicht verfügbar“) ihr eigenes Grab schaufelt, darf von meiner Seite keinerlei Verständnis erwarten.

Allerdings wäre mir ein großes Anliegen, dass das Geld – das doch die meisten Liebhaber zu zahlen bereit sind – bei den Künstlern, und nicht nur bei der Industrie ankommt. Daher gefallen mir Konzepte wie das von Pomplamoose auch wesentlich besser, als die herkömmlichen Konzepte der Musikindustrie.

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* Jeder vierte ist eigentlich ziemlich wenig, je nachdem wie die Frage gestellt wurde. Und da Zit: „eine repräsentative Umfrage“ nicht näher genannt wurde, gehe ich mal davon aus, dass nicht ganz neutral gefragt wurde. Was ich damit meine kann man am besten mit den Fakten zu Dihydrogenmonoxid erläutern. Einfach den Artikel lesen oder anderen Menschen geben, und dann die Frage stellen, ob man Dihydrogenmonoxid verbieten sollte. Die Antwort ist meist ein eindeutiges „Ja“. Nathan Zohner erreichte 86% Zustimmung, bei meinen Tests (nicht dokumentiert) kommt diese Quote ungefähr hin. Bei der Umfrage handelt es sich übrigens um den bekannten Dihydrogen monoxide hoax, es geht bei alledem um einfaches Wasser.

Gedanken zum Videopodcast der Bundeskanzlerin vom 27.2.2010

Mittwoch, 03. März 2010 von Hannes

Ich habe eben den Videopodcast der Bundeskanzlerin vom 27.2.2010 gesehen, und war – gelinde gesagt – nur halb begeistert. Ein paar Gedanken meinerseits dazu:

Die Politik hat die Aufgabe, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung dieses Wachstumsmarktes günstig zu gestalten. Ein Baustein dabei ist die Breitbandstrategie der Bundesregierung. Wir haben uns vorgenommen, bis zum Jahresende jedem Haushalt einen einfachen Internetzugang zu ermöglichen. Gleichzeitig werden wir in den nächsten Jahren zielbewusst das schnelle Internet ausbauen.

Richtig. Sehr gut. Aber „vielleicht“ eine Spur zu spät. Sich 2010 darum zu bemühen, dies zu erreichen, liest sich wie Satire. Vor 10 Jahren wäre dies ein angebrachtes und vielleicht sogar zukunftsweisendes Projekt gewesen. Heute wirkt es auf mich eher etwas weltfremd.

Mitte des Jahres wird die Bundesregierung eine neue Strategie für die Informations- und Kommunikationstechnologie vorstellen.

Neue Bundestrojaner?

Hier geht es darum, die Möglichkeiten der modernen Kommunikationstechnologie zu nutzen, um sie mit den klassischen Industriebereichen – zum Beispiel der Automobilindustrie – zu vernetzen.

Das wird auch höchste Zeit. Meines Wissens werden in der Industrie bisher überhaupt keine Computer eingesetzt. Kommuniziert wird dort auch nicht. Die Automobilindustrie wird Bauklötze staunen, wenn die Bundesregierung endlich so etwas wie eMail oder Internet vorstellt. Von Computern ganz zu schweigen. Stellen Sie sich vor: BMW, Audi und Mercedes müssen dann die Autos nicht mehr frei Hand aus Stahlblöcken feilen. Außerdem könnten in der Entwicklung evtl. in 30 bis 50 Jahren sogar Computer eingesetzt werden und vielleicht sogar irgendwann die Zeichenbretter – zumindest teilweise – ersetzen. Ich habe gehört, besonders fortschrittliche Visionäre sprechen von etwas, das sich „Simulation“ nennt. Aber das ist sicherlich Zukunftsmusik und an dieser Stelle zu weit gegriffen.

Denn wir sind davon überzeugt, dass sich die Computertechnologie und die Informationstechnologie in alle Bereiche der Gesellschaft hinein bewegen werden.

NEIN! Meinen Sie wirklich, dass es einmal SO weit kommen wird?!? Scherz beiseite: Willkommen in der Realität. Das wird nicht passieren. Das ist schon seit Jahren passiert. Tut mir Leid, dass ich Ihnen das hier sagen muss.

Neben den Chancen, die aus dem Internet erwachsen, gibt es natürlich auch Gefahren. Neben dem freien Zugang zum Internet muss ganz deutlich werden: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.

Stimmt. Das war es auch zum Glück bisher nicht so. Schauen Sie einfach mal, was heute so an Abmahnungen etc. pp möglich ist. Das Internet ist meiner Meinung strenger geregelt als vieles andere in diesem Land. Es gibt bei weitem wichtigere Baustellen.

Deshalb werden wir auch immer wieder dafür sorgen, dass – zum Beispiel im Falle der Kinderpornografie – das Löschen von solchen Seiten möglich sein wird, um Menschen vor Gefahren zu schützen.

Im Gegenzug werde ich dafür sorgen, dass es bald so etwas wie Schwerkraft gibt, damit wir nicht mehr so nervig durch die Gegend schweben.

Im Ernst: Wenn ich mich nicht grundlegend täusche, geht das schon immer. Da müssen Sie nicht für sorgen. Das etwas gegen Kinderpornografie unternommen wird ist wichtig und mehr als notwendig und lobenswert. Allerdings wird der Zusammenhang zwischen Kinderpornografie und dem Internet meiner Meinung nach oft etwas verzerrt dargestellt. Wenn man der CDU zuhört, könnte man meinen, dass es im Internet ausschließlich Kinderpornografie gibt. Ich selbst hingegen bin täglich viele Stunden im Internet unterwegs und bin noch nie auf solche Inhalte gestoßen. Vielleicht ist es daher sinnvoller, die eigentlichen Täter zu finden und zu bestrafen und den Opfern zu helfen, statt immer wieder dieses Strohfeuer der Kinderpornografie im Internet zu schüren (empfehlenswertes Video dazu). Sonst könnte man noch meinen, das es hier nur um Stimmenfang und Überwachung geht, denn das alles ist – wie das letzte Jahr gezeigt hat – ein sehr heiß diskutiertes Thema.

Insbesondere geht es aber auch um einen selbstbewussten Umgang der Nutzer mit dem Internet. Dabei kann die Politik Hilfestellungen leisten. Jeder muss aufgefordert sein, personenbezogene Daten nicht allzu freizügig jedermann zur Verfügung zu stellen.

Das sehe ich genauso. Hier sollte jeder die Verantwortung lernen, was er im Internet preis gibt, und was nicht.

Hier komme ich allerdings wieder auf den „rechtsfreien Raum“ zu sprechen. Ich möchte meine Meinung und die Resultate meines Handelns mit anderen teilen und anderen Menschen zur Verfügung stellen. Dafür habe ich im Internet eine Homepage und muss daher ein Impressum pflegen, was ich nach bestem Wissen und Gewissen tue – immer in der Hoffnung, nicht aufgrund meines Unwissens und eines kleinen Fehlers abgemahnt zu werden. Viel lieber wäre es mir aber, wenn ich meine Privatsphäre insofern schützen könnte, dass ich meine Adresse nicht für jeden zugänglich angeben muss. Dennoch ist sie zum einen bei der denic einzusehen und zum anderen muss ich sie wie gesagt auch im Impressum führen.

Wie steht die Politik dazu? Was sagen Sie, Frau Merkel? In Ihrem Podcast sagen sie klipp und klar, dass jeder dazu aufgefordert sein muss „personenbezogene Daten nicht allzu freizügig jedermann zur Verfügung zu stellen“. Nach den – dann doch sehr strengen – Gesetzen im Internet funktioniert das aber wie oben gezeigt nicht.

Im vergangen Jahr hat die Bundesregierung den Zugriff auf personenbezogene Daten besser geschützt.

ELENA? Vorratsdatenspeicherung? Kameras? Wohnen wir im gleichen Land?

Im Augenblick ist viel von „Google Street View“ die Rede. Google will alle Straßen fotografieren und die entsprechenden Ansichten ins Internet stellen. Diejenigen, die finden, dass dies ein Eingriff in ihre private Sphäre ist, können von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen.

Schade eigentlich. So lange Google nur das abbildet, was ich aus dem öffentlichen Raum einsehen kann, sehe ich kein Problem – zumal immer nur ein Zeitpunkt abgebildet wird. Das Gutachten aus Rheinland Pfalz gibt hier schon gute Einblicke, allerdings kann ich Punkt 3 nicht nachvollziehen. Wer durch ein individualisiertes Haus nicht auffallen möchte, sollte meiner Meinung nach einfach kein stark individualisiertes Haus bewohnen.

Die Chancen der Informationstechnologie, des Internetzugangs und der Kommunikationstechnologie sind groß. Die notwendigen technologischen Voraussetzungen werden wir in den nächsten Jahren schaffen.

Hübsch. Schade nur, dass das nicht schon lange passiert ist.

Alle Zitate stammen aus dem Podcast bzw. aus dem dazugehörigen pdf.

Das waren meine spontanen Gedanken zu dem Video. Habt Ihr eine Meinung dazu?

Mr. Winterbottom Musikvideo – Varia

Samstag, 22. August 2009 von Hannes

Seit Montag ist das Musikvideo zu Varia draußen – unbedingt anschauen!

Natürlich sind Kommentare, positive Bewertungen und der Klick auf den Favoriten-Button immer gerne gesehen – wer Mr. Winterbottom unterstützen will, kann sich also auf vimeo, youtube oder c-tube so richtig austoben! Mehr Infos zu Mr. Winterbottom gibts auf der Homepage oder in der Community.

Expedition Zukunft – Zug der Wissenschaft

Dienstag, 30. Juni 2009 von Hannes

Vor zwei Wochen war ich in Saarbrücken und habe durch Zufall erfahren, dass dort die Wanderausstellung „Expedition Zukunft“ zu Gast war. Wanderausstellung ist in diesem Fall wörtlich zu verstehen, denn die komplette Ausstellung ist fest in einem Zug verbaut – und dieser Zug steuert von April bis November 2009 die verschiedenen Städte Deutschlands an, wo er jeweils ein paar Tage für die Öffentlichkeit zur Besichtigung bereit steht.

Der Zug misst mit seinen 12 Wagons und der Lok 333m, von denen 300m Länge für die Ausstellung zur Verfügung stehen. Er wird an 216 Tagen in 62 Städten zu sehen sein – leider begann die Tour bereits im April, so dass einige Besichtigungsmöglichkeiten schon vorbei sind. Die kommenden Halte sind dem Fahrplan zu entnehmen. Die Öffnungszeiten sind jeweils von 9 – 17 Uhr (an Feiertagen bis 18 Uhr), der Eintritt ist frei.

Expedition Zukunft: Science Express

Thematisch deckt der Zug die meisten Bereiche der Wissenschaft ab, wobei die einzelnen Themen jeweils in bestimmten Wagen behandelt werden. So dreht sich in Wagen 3 beispielsweise alles um Bio- und Nanotechnologie, in Wagen 10 um das Thema „flexibel und digital“ und im Wagen 7 wird unter dem Thema „wirksam und individuell“ über die Zukunft von Krankheit und Gesundheit informiert. Im Ausstellungsplan findet sich eine genaue Aufstellung der einzelnen Wagons und deren Themen.

P1010899

In meinen Augen ist die Ausstellung sehr gut gelungen, denn sie richtet sich an Menschen aller Altersklassen und aller Bildungsstände. Staunen und lernen kann hier jeder: vom Grundschüler bis zum Greis, und vom Hauptschulabbrecher bis zum Promovierten. Dieser bekannterweise sehr schwierige Spagat ist hier geglückt. Die Themenvielfalt ist so hoch, dass der Einsteiger in vieles einen Einblick gewinnen kann, und selbst der Wissenschaftler gewinnt Einblick in Dinge, von denen er bisher nur am Rande gehört hatte.

Empfehlen würde ich die Ausstellung wirklich jedem.

Packt Eure Freunde, Kinder, Nachbarn, Eltern und Großeltern ein, und schaut Euch die Ausstellung an. Ihr werdet viel lernen, viel mitnehmen, und das alles ohne erhobenen Zeigefinger, und ohne zu merken wie im Zug die Stunden verfliegen. Auch für Schulklassen ist diese Ausstellung in meinen Augen sehr interessant, zumal extra Schulklassenführungen angeboten werden, zu denen auch ein Leitfaden für Lehrer zum Download bereit steht.

Expedition Zukunft: Science Express Expedition Zukunft: Science Express

Die Ausstellung ist so angelegt, dass die einzelnen Themenbereiche sehr breit und möglichst vollständig abgedeckt werden. Vieles bleibt dabei jedoch unkommentiert und ohne Erklärung, so dass es sicherlich interessant ist, sich für eine Führung anzumelden, die ab einer Gruppengröße von 10 Personen kostenlos gebucht werden kann. Wenn man allerdings jemanden im Bekanntenkreis hat, der technisch und wissenschaftlich versiert, informiert und interessiert ist, kann man diesen auch fragen, mitzukommen. Denn es ist sicherlich auch interessant, diesen zum privaten Besuch mitzunehmen – denn die Ausstellung ist so angelegt, dass solche Leute zu fast jedem Thema etwas erzählen können.

Expedition Zukunft: Science Express P1010898

Weitere Informationen findet Ihr auf der Website der Ausstellung.

Die verwendeten Bilder stammen von AndiH und HansWalter – Danke dafür! Ich hatte in der Ausstellung leider nur mein Handy dabei – von diesem stammt das Video.

edit: Ergänzt werden zwei Videos, die ich noch im Netz gefunden habe:

Wissen SPD und CDU eigentlich, dass es geltende Gesetze gibt?

Dienstag, 16. Juni 2009 von Hannes

Normalerweise halte ich mich ja aus politischen und rechtlichen Themen weitestgehend raus. Aber heute muss ich mein Unverständnis trotzdem ausdrücken. Es könnte nämlich so einfach sein.

Meines Wissens haben wir geltende Gesetze, von denen eines den Satz „Eine Zensur findet nicht statt.“ beinhaltet. Von diesem Gesetz weiß ich sogar wo es steht, es ist nämlich der Artikel 5 des Grundgesetzes. Wo das andere Gesetz – oder wie ich deutsches Recht kenne die 10.000 anderen dieses Themengebiet betreffenden Gesetze – steht/stehen, weiß ich leider nicht. Ich weiß nur, dass Kinderpornografie in Deutschland verboten ist, verfolgt und bestraft werden kann. Das ist glücklicherweise auch nicht nur in Deutschland der Fall.

Gesetz 1 bringt uns in der aktuellen Zensursula-Situation leider noch nicht wirklich weiter, denn es schließt lediglich das vorgeschlagene Verfahren aus. Allerdings stößt uns die Situation direkt auf Gesetz 2 – denn dieses müsste nur angewendet werden. Kinderpornografieserver finden, die Verantwortlichen dazu finden und hinter Gitter bringen, die Server gründlich leeren und vorher im Idealfall noch die log-files nach „Kunden“ durchforsten um weitere Anhaltspunkte zur Fahndung zu bekommen. Das dies möglich ist, zeigt auch pretzlaff.info. Alles in allem wäre das auf jeden Fall deutlich sinnvoller, als die ganze Sache unter einem Deckmantel zu tarnen, und die Machenschaften unter diesem lustig weiterlaufen zu lassen. Vor allen Dingen wäre diese Methode nach geltendem Gesetz möglich – ohne Änderungen vornehmen zu müssen, und ohne Tür und Tor für eine weitere Zensur mit bisher völlig unbekanntem Ausmaß zu öffnen.

Weitere Links zur Info: internet-law.de, ak-zensur.de, tauss.de, netzploitik.org, kosmar.de, ODEM.blog

Das UX-Camp 2009 in Berlin

Dienstag, 26. Mai 2009 von Hannes

Gerade sitze ich mal wieder im Zug, diesmal im ICE 875 von Berlin nach Karlsruhe. Alles läuft bestens: Es gibt keinen HotSpot wie meistens – dafür aber jede Menge Verspätung und viele auf dem Gang sitzende, stehende und liegende Menschen – wie immer. Langsam entwickele ich sogar eine gewisse Bewunderung für die Deutsche Bahn, denn kein anderes Unternehmen (außer vielleicht Microsoft) schafft es, seine Kunden seit Jahren mit Füßen zu treten, bekannte Probleme die leicht zu lösen wären mit stoischer Ruhe einfach zu ignorieren und dabei nicht pleite zu gehen.

Aber genug dazu: jetzt zu Berlin und zum UX-Camp.

Berlin war wie immer super, unterwegs dorthin war ich mit @joblerone. Angekommen sind wir schon am Mittwoch Abend, die vier Nächte haben wir bei @mittemellan verbracht, wo es mal wieder superschön war. Danke dafür!

Collage 1
Collage 2

Die fünf Tage Berlin haben wir ausschließlich zu dritt verbracht; die ersten Tage in Friedrichshain, im Mythos-Germania-Museum, im 3D-Kino und in vielen Cafés und Imbissen. Am Freitag Abend begann das UX-Camp 2009 mit der Startup-Party im St. Oberholz.

Freitag: Startup-Party im St. Oberholz

Vom St. Oberholz hatte ich schon viel gelesen, auch schon mehrfach die Webseite besucht, selbst war ich dort jedoch bis zum Freitag Abend noch nicht gewesen. Von seinem Ruf als „Wohnzimmer der digitalen Bohème“, wie es oft bezeichnet wird, und was je nach Autor und Kontext sehr positiv oder sehr negativ gemeint ist, hat man an diesem Abend nicht besonders viel mitbekommen. Die komplette obere Etage war für die Besucher des UX-Camp reserviert und auch in der obligatorischen Rauchertraube vor den Türen waren sehr viele UX-Camp-Badges zu sehen, so dass die paar zusätzlichen Geeks, die im Erdgeschoss an ihren Laptops saßen, gar nicht weiter auffielen. Doch spätestens (more…)

Poken

Sonntag, 05. April 2009 von Hannes

Seit heute Abend haben Johanna und ich unsere Pokens. Wem welcher Poken gehört, sieht man natürlich auf den ersten Blick.

Poken

Was genau ein Poken ist, kann man unter anderem in diesem pl0g screencast, in diesem youtube-Video, in diesem golem-Artikel oder bei doyoupoken.com erfahren. Wer selber einen haben möchte, der sollte sich bei missionpoken umschauen und eintragen.

Danke an dieser Stelle noch mal an die schokodinatorin und den dotdean!

Grafikkonverter umsonst

Freitag, 04. Juli 2008 von Hannes

Lemkesoft bietet heute einen kostenlosen Lizenzschlüssel für den Grafikkonverter 5.9.5 an, wenn man auf dieser Seite den Couponcode ‚macwelt2008‘ eingibt. Das ist zwar nicht die neuste Version, aber für gelegentliche Anwendung sollte sie für die meisten Leute ausreichen. Aktuell liegt der Grafikkonverter in Version 6.1.1 vor, die Lizenz dafür ist mit 29,95€ auch recht erschwinglich und lohnt sich für regelmäßigere Nutzer auf jeden Fall. Beantragt man jedoch zuerst die mit diesem Couponcode kostenlose Lizenz für Version 5.9.5, kann man das Upgrade auf die aktuelle Version 6.1.1 für 19,95€ kaufen. Das sind immerhin 10€ weniger als normal, und über 10€ Nachlass bei einem großartigen Programm, dass ohnehin nur 30€ kostet kann man sich nicht beschweren. Beim herunterladen der jeweiligen Dateien ist lediglich zu beachten, dass man die für den eigenen Rechner und das eigene Betriebssystem passende Version wählt.

Interessante Form des Gewinnspiels

Dienstag, 13. Mai 2008 von Hannes

Wenn man auf seinem Blog dieses Gewinnspiel und einen Burger King Gutschein verlinkt, kann man ein MacBook Air gewinnen. Wenn das keine großartige Form der Werbung und des Webseiten-Pushen ist, was dann? Denn die Links postet nun wirklich jeder Netzjunkie.

Den Link hab‘ ich übrigens beim Stylespion gefunden – auch eine sehr empfehlenswerte Seite!

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