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	<title>Hannes' Blog &#187; web</title>
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		<title>Path &#8211; Ein neues Modell für Social Media?</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 23:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Path gibt es seit November 2010, ich selbst bin seit dem 1. März 2011 dabei. Nach einer kurzen Testphase mit durchschnittlicher Nutzung habe ich es aufgrund der wenigen Nutzer in meinem Freundeskreis wieder ad acta gelegt. Seit wenigen Monaten erfährt Path jedoch eine Renaissance &#8211; die Nutzerzahlen steigen merklich und auch in meinem Bekanntenkreis gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://path.com/" target="_blank"><img style="float: left; margin-right: 15px; margin-bottom: 10px;" title="Path - Bildquelle: path.com" src="http://www.hannestrapp.de/wordpress/wp-content/uploads/video-start2.jpg" alt="" width="180" height="175" /></a><strong><a href="https://path.com/" target="_blank">Path</a> gibt es seit November 2010, ich selbst bin seit dem 1. März 2011 dabei. Nach einer kurzen Testphase mit durchschnittlicher Nutzung habe ich es aufgrund der wenigen Nutzer in meinem Freundeskreis wieder ad acta gelegt. Seit wenigen Monaten erfährt Path jedoch eine Renaissance &#8211; die Nutzerzahlen steigen merklich und auch in meinem Bekanntenkreis gibt es immer mehr Nutzer und Interessenten.</strong></p>
<p>Einige Fragen bekomme ich seitdem regelmäßig gestellt &#8211; allen vorweg die Frage, was Path denn nun von twitter, facebook oder instagram unterscheide. Daher möchte ich diese (und die ein oder andere weitere) Frage aus meiner Sicht hier im Blog beantworten.</p>
<p><strong>Was ist Path eigentlich?</strong></p>
<p>Path ist zunächst ein Onlineservice, der es ermöglicht, Erlebnisse mit seinen Freunden und Bekannten zu teilen. So können beispielsweise Bilder, Videos, Texte, gehörte Musik, an gemeinsamen Erlebnissen beteiligte Freunde und besuchte Orte den auf Path angemeldeten Freunden mitgeteilt werden. Einige der Inhalte können verknüpft werden, so dass z. B. zu jedem Gedanken oder Erlebnis auch ein Ort und die beteiligten Freunde vermerkt werden können. Außerdem kann veröffentlicht werden, wann man schlafen geht und wann man wieder aufsteht. Letztendlich lassen sich diese Inhalte auch an facebook, twitter, tumblr und foursquare weiterreichen, wenn man das wünscht.</p>
<p>Dies klingt zunächst wie einer der unzähligen Social-Startup-Dienste, allerdings gibt es ein paar kleine aber feine Unterschiede.</p>
<p><strong>Design</strong></p>
<p>Path ist schön. Echt jetzt. Schlankes, schlau gemachtes Design, das wirklich zum Benutzen anregt. Individuelle Cover, ein flink animierter Blumenstrauß an Posting-Optionen, den man gerne auch mehrfach öffnet und schließt &#8211; einfach weil die Animation Spaß macht. Besonders nett ist in meinen Augen auch der Marker, der beim Scrollen in Timelines den üblichen Scrollbalken auf der rechten Seite durch den Zeitpunkt ergänzt, zu dem die gezeigten Ereignisse geteilt wurden. Auch dies ist ansprechend durch die Kombination aus Text und einer analogen Uhr dargestellt. Auch die Foto-Option beinhaltet Filter, die zwar an <a href="http://instagr.am/" target="_blank">Instagram</a> erinnern, ihm allerdings qualitativ nicht das Wasser reichen können.</p>
<p><strong>150 Freunde</strong></p>
<p>Freunde sammeln ist bei Path nicht möglich, da die maximale Anzahl an Freunden auf 150 beschränkt ist. Dies schiebt sowohl den krankhaften Freundesammlern (wie man sie von myspace und wkw leider noch bestens gewohnt ist), als auch den gerne auf google+ wohnenden selbsternannten Social Marketing Profis einen Riegel vor. Path selber <a href="http://service.path.com/customer/portal/articles/257552-why-can-i-only-share-with-150-people-" target="_blank">begründet die Begrenzung</a> so:</p>
<blockquote><p>We are inspired by Professor Robin Dunbar from Oxford University, whose research delves deeply into the number of trusted relationships humans can maintain throughout life. We tend to have 5 best friends, 15 good friends, 50 close friends and family, and 150 total friends. At Path, we&#8217;re building tools for you to share with the people who matter most in your life.</p></blockquote>
<p>Diesbezüglich meine ich mich auch zu erinnern, dass vor rund einem Jahr nur 50 Freunde möglich waren. Die Steigerung auf 150 kann man schon kontrovers diskutieren. Letztendlich könnte man sich hier auch selbst beschränken &#8211; die Frage nach der Wirksamkeit sei dabei jedoch dahingestellt. Dennoch bleibt es abzuwarten, ob die 150er Grenze bestehen bleibt.</p>
<p><strong>Keine Links</strong></p>
<p>Während die meisten Dienste die Option bieten, Links zu teilen &#8211; und dies durch integrierte Viewer u. ä. unterstützen, gibt es diese Option bei Path augenscheinlich bewusst nicht. Links werden nur als Text angezeigt und sind nicht verlinkt &#8211; und demnach auch nicht antippbar. Dies mag zuerst unsinnig erscheinen, das ist es aber ganz und gar nicht. Denn im Zusammenspiel mit den anderen Eigenschaften, ergibt sich ein durchaus stimmiges Gesamtbild.</p>
<p>Path hat es geschafft, ein neues Modell der Social-Sharing-Services aufzubauen. Bei den klassischen Diensten &#8211; als Beispiele seien jetzt mal facebook und twitter genannt &#8211; richtete sich der Fokus mit der Zeit immer mehr auf die Inhalte (Content), die einfach via Link von externen Quellen eingebunden werden konnten. Infolgedessen rückte bei vielen Nutzern die Qualität des Contents und dann in letzter Instanz die eigene Reputation in den Vordergrund, während die persönliche Komponente teilweise in den Hintergrund gedrängt wurde. Bei Path ist eine solche Entwicklung &#8211; also weg vom persönlichen Netzwerk hin zum inhaltlich bestimmten &#8211; durch die genannten Einschränkungen kaum möglich.</p>
<p><em>Einschub:</em></p>
<blockquote><p>Dazu kurz von vorne. Facebook und twitter als &#8220;unpersönliche Contentschleudern&#8221; mit Reputationsgier? Wie haben sich facebook und twitter mit dem großen Wachstum entwickelt? Ein paar Beobachtungen hierzu.</p>
<p><em>Content-Filter beim Sender:</em></p>
<p>Die Frage &#8220;Kann ich das posten?&#8221; höre ich im Bezug auf facebook immer öfter. Konkret halten mir Bekannte ihr Telefon vor die Nase, zeigen mir ein Foto oder einen Text, stellen mir diese Frage und ergänzen diese mit dem Hinweis, dass &#8220;da auch Arbeitskollegen und Freunde der Eltern&#8221; mitlesen. Ob das nun falsch angenommene Freundschaftsanfragen, fehlende Nutzung von Listen, falscher Content oder ein systemimmanentes Problem ist, kann diskutiert werden. Die Problematik ist auf jeden Fall da.</p>
<p><em>Content-Filter beim Empfänger:</em></p>
<p>Wie oft habt Ihr Beschwerden von Leuten über Dritte gehört: &#8220;Die schreibt immer einen Unsinn, das interessiert doch keine Sau!&#8221;? Was objektiv korrekt betrachtet eher ein <a href="http://www.hannestrapp.de/wordpress/2010/10/02/relevanz-und-neue-filter-im-social-web/" target="_blank">Filter-Problem</a> auf der Seite des Empfängers ist, wird von ahnungsfreien Empfängern gerne als Filterproblem des Senders dargestellt.</p>
<p><em>Reputation:</em></p>
<p>Social-Media-Marketing ist in aller Munde. Die Artikel &#8220;Wie kriege ich mehr Follower auf twitter?&#8221;, &#8220;Wie gewinne ich Fans für meine facebook-Seite?&#8221; und &#8220;1000 Follower in drei Tagen&#8221; sind in einer Anzahl vorhanden, dass man meinen könnte, sie seien allein für den erhöhten Speicherbedarf weltweit verantwortlich. Der &#8220;professionelle Einsatz von facebook&#8221; ist an der Tagesordnung. Und auch viele der privaten Nutzer geben sich große Mühe, sich möglichst positiv darzustellen &#8211; selbstverständlich immer im Sinne des in der Öffentlichkeit gewünschten Bildes, welches natürlich von Person zu Person sehr unterschiedlich sein kann.</p></blockquote>
<p>Der Punkt liegt darin, dass es Inhalte gibt, die auf inhaltlicher Ebene interessant sind. Gute Zeitungsartikel, interessante Blogposts, lustige Bilder und Videos, usw. Für den Austausch solcher Inhalte sind unter Umständen facebook und im Besonderen twitter hervorragend geeignet. Wichtig ist hierbei nicht, woher der Zugang zu diesen Inhalten stammt, sondern wie &#8220;gut&#8221; diese Inhalte sind. Daher folgt man auf twitter gerne auch Menschen, die man nicht oder kaum kennt, da man weiß, dass sie gute Inhalte zur Verfügung stellen.</p>
<p>Facebook an sich kommt zwar aus der &#8220;Freunde-Ecke&#8221;, wird aber inzwischen auch für inhaltliche Infos (Veranstaltungen, Links, …) genutzt. Daher hat es mit dem großen Problem zu kämpfen, persönliche und inhaltliche Inhalte sinnvoll nach dem persönlichen Bedarf des Nutzers filtern zu müssen. Dass dieses Problem angegangen wird, sieht man schon allein an der Voreinstellung &#8220;Hervorgehobene Meldungen zuerst&#8221; in der Timeline &#8211; ein Filter, der aufgrund der Resonanzbetrachtung die inhaltlichen Infos meist höher als die persönlichen Infos wertet &#8211; abgesehen von großen persönlichen Ereignissen wie Hochzeiten oder Geburten.</p>
<p>Das ist auch durchaus verständlich; denn im mittleren dreistelligen Bereich liegende Freundeszahlen sind bei facebook durchaus üblich. Eine solche Anzahl spiegelt auch durchaus ein durchschnittliches soziales Netzwerk (von Nichtsesselpupsern) wieder, welches allerdings überwiegend &#8220;Bekanntschaften&#8221; enthält, und keinesfalls ausschließlich &#8220;Freunde&#8221; im klassischen Sinne. Und wer will von seinen &#8220;Bekanntschaften&#8221; jede persönliche Info erfahren?</p>
<p>Und damit kommt man dem Kernproblem etwas näher. Von &#8220;Bekanntschaften&#8221; nimmt man gerne gute Vorschläge (Links) bezüglich Konzerten, Veranstaltungen, Artikeln oder Videos an. Auch Bilder von einer extravaganten Party, einen dummen Spruch und die Info über die kürzlich stattgefundene Verlobung nimmt man gerne wahr. Allerdings gibt es auch viele Infos, die man an dieser Stelle nicht vermissen würde. Dazu zählt das Abendessen der Person, wann sie aufsteht und schlafen geht, dass sie jetzt einkaufen geht und dass sie neue Schuhe hat. Dennoch gibt es auch (enge) Freunde, die sich genau dafür interessieren. Dies kann man zwar wiederum mit Listen (oder der Nutzung der Hervorgehobenen Meldungen) herausfiltern, aber das machen interessanterweise die wenigsten Menschen.</p>
<p>Außerdem gibt es Dinge, die man (senderseitig) unbedingt mit wenigen teilen möchte, aber keinesfalls mit allen. Soll wirklich jeder wissen, dass man gerade im Krankenhaus liegt? Und ist die &#8220;enge Freunde&#8221;-Liste bei facebook für eine solche Mitteilung wirklich die geeignete Plattform? Bekommen es die entscheidenden Leute darüber tatsächlich mit?</p>
<p><strong>Was Path ausmacht</strong></p>
<p>Genau an diesen Stellen hakt Path ein. Die Begrenzung der Freundschaften sorgt dafür, dass nicht jede Bekanntschaft auf Path hinzugefügt werden kann. Man macht sich automatisch Gedanken: &#8220;Möchte ich meine persönlichen Erlebnisse mit dieser Person teilen?&#8221; Dies führt im Idealfall zu einem Netzwerk aus &#8220;echten&#8221; Freunden. Auch das Freundesammeln und das erhöhen der in aller Munde liegenden &#8220;Reichweite&#8221; ist bei 150 Freunden nicht möglich. Denn 150 &#8220;schafft&#8221; wirklich jeder, darüber hinaus aufgrund der Restriktion aber keiner. Somit ist die Sache an sich uninteressant.</p>
<p>Zudem kann man bei Path nicht mit &#8220;guten Inhalten&#8221; aus Fremdquellen punkten, da keine Links geteilt werden können. Man kann also davon ausgehen, dass nur &#8220;Freundschaften&#8221; eingegangen werden, weil beide Menschen an den <em>persönlichen</em> Erlebnissen des Anderen interessiert sind &#8211; und nicht etwa, weil jemand guten Content von dem Anderen erwartet. In diesem Kontext ergeben dann wiederum die anderen Inhalte Sinn. Während es auf twitter im Regelfall niemanden interessiert, wann man aufsteht oder schlafen geht, sind auf Path nur die Leute in der Freundesliste, die sich hierfür tatsächlich interessieren.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Nachdem twitter und facebook erwachsen geworden sind und neben persönlichen Infos immer mehr inhaltliche Infos (i.d.R. Links) beinhalten, sind die sehr persönlichen Infos dort aus diversen Gründen nicht immer erwünscht. Diese Lücke versucht Path zu schließen und hat dazu sehr gute Ansätze. Während inhaltliche Infos und der öffentliche Teil der persönlichen Infos (Veranstaltungen, Feste, Jubiläen, …) weiterhin auf den groß gewordenen Netzen ihr Forum finden, können die persönlichen Infos privater Natur (also nur für enge Freunde bestimmte Erlebnisse) auf Path geteilt werden. Und um diese Trennung zu erhalten, gibt es die oben kommentierten Einschränkungen: Wenig Freunde, keine fremden Inhalte und ein hübsches Interface, dass das Eintragen gemeinsamer Erlebnisse vereinfacht.</p>
<p><em>Mein Tipp:</em> Einfach mal anschauen. Die App gibt&#8217;s für <a href="http://itunes.apple.com/us/app/path/id403639508?mt=8" target="_blank">iPhone</a> und <a href="https://market.android.com/details?id=com.path&amp;hl=de" target="_blank">Android</a>, mehr Infos auf der <a href="https://path.com/" target="_blank">Homepage von Path</a>.</p>
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		<title>Achtung E-Post &#8211; Eine Warnung</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 15:56:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute habe ich &#8211; wie viele Andere auch &#8211; per Postwurfsendung den Werbeflyer für den E-Postbrief erhalten. Da ich diese Dienste &#8211; egal ob E-Post oder De-Mail &#8211; in höchstem Maße kritisch bewerte, möchte ich jedem empfehlen, sich vor einer leichtfertigen Anmeldung die folgenden Links anzuschauen: Ein sehr guter Artikel über De-Mail von Daniel Schwerd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.hannestrapp.de/wordpress/wp-content/uploads/epost.jpg" rel="lightbox[1071]"><img src="http://www.hannestrapp.de/wordpress/wp-content/uploads/epost-500x333.jpg" alt="E-Post Werbung" title="epost" width="500" height="333" class="alignnone size-medium wp-image-1072" /></a></p>
<p><strong>Heute habe ich &#8211; wie viele Andere auch &#8211; per Postwurfsendung den Werbeflyer für den E-Postbrief erhalten.</strong></p>
<p>Da ich diese Dienste &#8211; egal ob E-Post oder De-Mail &#8211; in höchstem Maße kritisch bewerte, möchte ich jedem empfehlen, sich vor einer leichtfertigen Anmeldung die folgenden Links anzuschauen:</p>
<ul>
<li>Ein sehr guter <a href="http://www.daniel-schwerd.de/de-mail-und-die-folgen/">Artikel über De-Mail von Daniel Schwerd</a> vom <em>15.7.2010</em></li>
<li>Ein <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Rechtssichere-Buerger-E-Post-De-Mail-Besonderheiten-und-Fallstricke-1037231.html">Heise-Artikel über De-Mail</a> vom <em>13.7.2010</em></li>
<li><a href="http://www.netzpolitik.org/2010/e-post-vs-de-mail-es-lebe-das-chaos/">E-Post vs. De-Mail von netzpolitik.org</a>, <em>14.7.2010</em></li>
</ul>
<p>Außerdem empfehle ich dieses Skype-Interview (nur Ton, kein Bild) mit RA Udo Vetter, welches von <a href="http://www.lawblog.de/" class="broken_link">lawblog.de</a> geführt wurde. Entsprechend dazu ist ein <a href="http://gutjahr.biz/blog/2010/07/die-gelbe-gefahr/">Artikel auf gutjahr.biz</a> erschienen:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="499" height="306" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8BpmwgyE9f4?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="499" height="306" src="http://www.youtube.com/v/8BpmwgyE9f4?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Was ist Eure Meinung zu dem Thema?</p>
         ]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Relevanz und neue Filter im social web</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 12:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Videos und Witze, bei denen Leute durch die Öffentlichkeit laufen, und ihre Gedanken in die Welt heraus schreien sind als Social Media Parodien seit langem bekannt und werden (teilweise recht &#8220;ähnlich&#8221;) auch immer wieder neu präsentiert. Abgesehen, dass diese Witze natürlich unmenschlich witzig sind, gibt es allerdings auch immer wieder ein paar Leute, die das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Videos und Witze, bei denen Leute durch die Öffentlichkeit laufen, und ihre Gedanken in die Welt heraus schreien sind als Social Media Parodien <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tTN9We8unmU">seit langem bekannt</a> und werden (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Lwf1ye5A2xU">teilweise recht &#8220;ähnlich&#8221;</a>) auch immer wieder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Q7s5aSCzuxY">neu präsentiert</a>.</strong></p>
<p><object width="499" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Q7s5aSCzuxY?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Q7s5aSCzuxY?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="499" height="306"></embed></object></p>
<p>Abgesehen, dass diese Witze natürlich unmenschlich witzig sind, gibt es allerdings auch immer wieder ein paar Leute, die das ganze sehr Ernst nehmen und mit &#8220;aber genau so ist es doch&#8221; kommentieren. Doch an diesen Leuten ist offenbar eine <del>klitzekleine</del> ziemlich bedeutende Entwicklung vorübergegangen.</p>
<p>Die persönliche Kommunikation wurde nämlich durch die Werkzeuge des heutigen Internets (facebook, twitter, …) um einen neuen Filter erweitert, der bisher nur anderen Kommunikationsformen vorbehalten war. Was ich damit meine, möchte ich am ein oder anderen Beispiel erläutern.</p>
<p>Bei Informationen geht es immer auch um Relevanz und Filter. Es gibt immer mehr Information, als wir in der Lage sind wahrzunehmen oder zu verarbeiten. Daher sind Filter essenziell wichtig &#8211; und gute Filter trennen zuverlässig relevante von irrelevanten Informationen. Wie gut unser Gehirn das kann, zeigt dieses Video:</p>
<p><object width="500" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Ahg6qcgoay4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Ahg6qcgoay4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="344"></embed></object></p>
<p>Die Frage ist nur: Wo wird was gefiltert?</p>
<p><strong>Bei der klassischen persönlichen Kommunikation findet die Relevanzfilterung beim Sender statt.</strong></p>
<p>Die Filter in der persönlichen Kommunikation lagen dabei bisher immer beim Sender, egal welches Medium verwendet wurde. Egal ob im persönlichen Gespräch, per Brief/eMail oder per Telefon &#8211; auf allen klassischen Kommunikationskanälen berichtet man dem Gegenüber ausschließlich Dinge, von denen man glaubt, dass sie ihn auch Interessieren.</p>
<p>Bei guten Freunden, deren Interessen man sehr genau kennt, funktioniert das natürlich sehr gut. Ich erzähle beispielsweise meiner Mutter nichts über die neusten Technologien in der Fahrzeugentwicklung und meinen Studienkollegen nichts über neue Modelle unter den Spiegelreflexkameras. Das bespreche ich dafür mit <a href="http://kwerfeldein.de">Martin</a> oder <a href="http://www.lens-flare.de/blog/">Steffen</a>, denen ich aber nichts von den Nachbarn meiner Mutter erzähle.</p>
<p>Bei Fremden ist es hingegen umso schwieriger. Sitzt man beispielsweise in einer reinen Frauenrunde, wird man(n) sich wohl eher zurückhalten, auf Autos oder Technik zu sprechen zu kommen. Statt dessen passt man sich mit seinen Themen den aktuellen an. Dass das aber nicht immer der beste Weg ist, habe ich erst neulich mal wieder erfahren, als eine dieser Frauen und ich erst kurz vor der Verabschiedung unser gemeinsame Interesse für Oldtimer-Rallyes entdeckt haben. Schade eigentlich.</p>
<p>Doch genau dieses Problem gibt es im Social Web nicht. Hier sind gemeinsame Interessen schnell aufzudecken und werden teilweise (je nach Plattform) sogar automatisch gefunden und besonders hervorgehoben.</p>
<p><strong>Die persönliche Kommunikation im Social Web beruht auf einer Filterung beim Empfänger</strong></p>
<p>Was die Kommunikation in den digitalen sozialen Netzwerken grundlegend von der klassischen persönlichen Kommunikation unterscheidet, ist der Ort der Filterung. Während man sich in den klassischen Kanälen Fragen wie &#8220;interessiert das meinen Gegenüber&#8221;, &#8220;ist das Relevant für ihn&#8221; oder &#8220;könnte es ihn langweilen&#8221; stellen musste, ist im Medium der digitalen Netzwerke lediglich die Frage &#8220;möchte ich, dass alle das wissen&#8221; oder &#8220;kann ich mich mit dieser Aussage identifizieren&#8221; zu stellen. Die Fragen nach Interesse oder Relevanz sollte sich der Sender im Idealfall nicht stellen, da diese der Empfänger viel besser &#8211; und in diesem Medium auch sehr einfach &#8211; selbst beantworten und die entsprechenden Inhalte filtern kann. Eine sinnvolle Relevanzfilterung beim Sender ist ohnehin kaum möglich, da er sich mit seiner Nachricht an eine &#8211; je nach Plattform &#8211; beschränkt oder unbeschränkt große Gruppe wendet, ohne den genauen Empfänger zu kennen.</p>
<p>Beispiele dazu sind so zahlreich wie die Themen unserer Kommunikation. Ich möchte kurz auf die bekannteste aller Fragen eingehen: <em>&#8220;Wo bist Du?&#8221;</em></p>
<p>Diese Frage wird schon seit Jahrhunderten auf Postkarten beantwortet und in Zeiten von Mobiltelefonen täglich unzählige male gestellt. In Zeiten von Social Media hat nun jeder die Möglichkeit, diese Frage beliebig oft, beliebig präzise und für einen beliebig gewählten Personenkreis abrufbar zu beantworten &#8211; ich werfe hier lediglich die Stichworte <a href="http://www.foursquare.com">foursquare</a>, <a href="http://www.gowalla.com">gowalla</a> oder <a href="http://www.brightkite.com">brightkite</a> in den Raum.</p>
<p>Nutzt ein Bekannter von mir also diese Möglichkeit, stehen mir (als Empfänger) beschränkt viele Informationen zur Verfügung, die für mich eine gewisse Relevanz besitzen. Diese Relevanz hängt dabei natürlich stark vom Sender ab. So interessiert mich der (bewusst gesendete) Aufenthaltsort meiner Freundin immer und der eines guten Freundes aus einer anderen Stadt vielleicht nur, wenn sich dieser (ausnahmsweise) im Umkreis von 5km befindet. Wo sich ein anderer Bekannter gerade aufhält, ist mir vielleicht in jedem Fall egal. Entsprechend dieser sehr persönlichen Relevanz würde ich nun meine Filter einstellen.</p>
<p><strong>Wie so oft ebnet facebook Wege.</strong></p>
<p>Wer hier in meinen Augen Pionierarbeit geleistet hat, ist <a href="http://www.facebook.com">facebook</a>. Denn facebook ist das erste und einzige Soziale Netzwerk, das zum einen eine sehr breite Masse abdeckt, und zum anderen über eine recht differenzierte &#8220;Verbergen&#8221;-Funktion verschiedene Informationsgruppen (z.B. einzelne Spiele, Services, Seiten oder Personen) ausblendet. Die Filtermöglichkeiten sind auf anderen Plattformen zwar teilweise besser und z.B. in verschiedenen Twitter-Clients beliebig variabel, allerdings werden sie dort nur von Randgruppen genutzt &#8211; und nicht von einer breiten Masse wie bei facebook.</p>
<p><strong>Alter Wein in neuen Schläuchen, oder warum der Relevanzfilter beim Empfänger eigentlich nichts neues ist.</strong></p>
<p>Der Relevanzfilter beim Empfänger ist natürlich nur in der persönlichen Kommunikation etwas neues. Im Bereich der gedruckten Medien ist das ganze ein alter Hut. Und diese Parallele lässt sich auch heranziehen, um Leuten, die sich über &#8220;ungefiltert herausposaunte Belanglosigkeiten&#8221; beschweren, die Äußerung im Social Web zu erläutern.</p>
<p>Jeder hat sich damit abgefunden &#8211; und die meisten sind sogar froh darüber &#8211; dass es in Bibliotheken Bücher zu jedem, aber nun wirklich jedem Thema gibt, so irrelevant das für den Einzelnen sein mag. Da gibt es Bücher zu Kunst in der Antike, zu Regelsystemen in autonom fahrenden LKW, zu Verhaltensmustern von Bienen und zu Strukturveränderungen von Werkstoffen bei Alterungsprozessen.</p>
<p>Statt sich aufzuregen, sind hier alle froh, dass es so eine große Auswahl gibt, und lassen die Bücher, die sie nicht interessieren, einfach stehen. Sich in dem Wirrwarr zurechtzufinden und die relevanten Bücher herauszufinden haben die meisten gelernt, so dass die Vielfalt kein Problem, sondern eine Bereicherung darstellt.</p>
<p>Da fehlt es nur noch, den Sprung von da zum gleichen Vorgehen in der persönlichen Kommunikation zu schaffen. Man darf sich nicht aufregen, dass alle Informationen plötzlich in scheinbar unendlicher Vielfalt vorliegen. Man muss lediglich lernen, diese Informationen so zu filtern, dass lediglich die relevanten durchkommen.</p>
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		<title>10 Internetkrankheiten</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 12:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute mal wieder ein Beitrag aus der humoristischen Schiene, ganz in der Marnier des Spießertests: Die 10 größten Internetkrankheiten. Wie viele der genannten Punkte kannst Du für Dich mit &#8220;ja&#8221; beantworten? Ich beende die meisten Sätze mit drei Punkten oder einem Smiley LOL ist für mich ein eigenständiges Wort, das via O-Vermehrung gesteigert wird: LOOOOL &#8220;Nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute mal wieder ein Beitrag aus der humoristischen Schiene, ganz in der Marnier des <a href="http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/08/21/spieser-highscore/">Spießertests</a>: Die 10 größten Internetkrankheiten.</p>
<p><strong>Wie viele der genannten Punkte kannst Du für Dich mit &#8220;ja&#8221; beantworten?</strong></p>
<ol>
<li>Ich beende die meisten Sätze mit drei Punkten oder einem Smiley</li>
<li>LOL ist für mich ein eigenständiges Wort, das via O-Vermehrung gesteigert wird: LOOOOL</li>
<li>&#8220;Nur mal eben ins Netz schauen&#8221; kann mal gerne ein paar Stunden auffressen</li>
<li>Ich kenne alle Gerüchte, die mir Freunde erzählen, schon vorher aus facebook</li>
<li>Ich kann ohne Internet nicht arbeiten, weil mein kompletter Workflow online ist (meine Dateien in der Cloud liegen / meine ToDo-Liste bei <a href="http://www.rememberthemilk.com/">RTM</a> liegt / …)</li>
<li>Ich verwende Abkürzungen wie ROFL, LOL, oder BRB als gesprochene Wörter im täglichen Sprachgebrauch</li>
<li>Ich habe schon zu Leuten &#8220;Schreib mir ne Mail&#8221; gesagt, obwohl die Angelegenheit persönlich und an Ort und Stelle in wenigen Minuten hätte geklärt werden können</li>
<li>Ich verabrede mich nur noch via doodle</li>
<li>Bevor ich meine Fertigsuppe mit Wasser vermische, schaue ich auf <a href="http://www.chefkoch.de/">chefkoch.de</a> nach, wie das richtig funktioniert</li>
<li>Ich schreibe gerne alles klein</li>
</ol>
<p><strong>Los geht&#8217;s! Wer knackt den Highscore? Ich freu mich auf die Kommentare!</strong></p>
         ]]></content:encoded>
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		<title>flattr &#8211; ein Social Media-taugliches Micropayment System?</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 19:32:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Inzwischen stößt man auf immer mehr Webseiten auf das flattr-Widget &#8211; so auch in diesem Blog. Das Widget besteht aus dem flattr-Logo/Schriftzug und einer Zahl &#8211; oder alternativ den Worten &#8220;flattr this!&#8221;. Was es damit auf sich hat, beschreibt dieses Video recht gut: Zusammengefasst Jeder flattr-Nutzer zahlt monatlich einen bestimmten Betrag an flattr und kann dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen stößt man auf immer mehr Webseiten auf das <a href="https://flattr.com/">flattr</a>-Widget &#8211; so auch in diesem Blog. Das Widget besteht aus dem flattr-Logo/Schriftzug und einer Zahl &#8211; oder alternativ den Worten &#8220;flattr this!&#8221;. Was es damit auf sich hat, beschreibt dieses Video recht gut:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="304" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9zrMlEEWBgY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="304" src="http://www.youtube.com/v/9zrMlEEWBgY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Zusammengefasst</strong></p>
<p><strong></strong>Jeder flattr-Nutzer zahlt monatlich einen bestimmten Betrag an <a href="https://flattr.com/">flattr</a> und kann dann bei allen bei flattr gemeldeten Inhalten auf das oben genannte flattr-Widget klicken. Am Ende jedes Monats wird der Montasbeitrag zu gleichen Teilen an die Urheber der jeweiligen Inhalte aufgeteilt. Der monatliche zu vergebende Betrag ist zwischen 2€ und 100€ frei wählbar. Eigene Inhalte kann jeder flattr-Nutzer eintragen und somit Klicks und damit auch Geld von anderen flattr-Nutzern bekommen.</p>
<p><strong>Zahlen auf freiwilliger Basis</strong></p>
<p>flattr ist somit eine Umsetzung der häufig von Kreativen geforderten freiwilligen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Micropayment">Micropayment</a>-Systeme. Jeder <em>kann</em> etwas zahlen, <em>muss</em> aber nicht. Außerdem kann jeder den Betrag zahlen, den er entbehren kann oder den er bereit ist, für die Inhalte auszugeben. Außerdem beruht das System natürlich darauf, dass nicht Einzelne die Inhalte mit großen Beträgen tragen (wie in den klassischen Medien, wo z.B. eine Zeitung einen Journalisten für einen Artikel oder ein Foto entlohnt), sondern sich die Summe aus vielen kleinen Beträgen von vielen Menschen bildet. Je nachdem, wen man mit seinen Inhalten anspricht bekommt man als kreativ Schaffender daher viel oder wenig Geld. Der Wunsch ist natürlich immer, dass Leute bereit sind mehr zu zahlen, wenn die Zahlung freiwillig ist.</p>
<p><strong>Die Realität</strong></p>
<p>In der Realität sieht das alles noch ein bisschen anders aus. Im Falle von <a href="https://flattr.com/">flattr</a> lässt sich das darauf zurück führen, dass der Service noch sehr neu und unter den meisten Internet-Nutzern noch völlig unbekannt ist. Außerdem ist der Service noch in einer halb geschlossenen Beta-Phase, so dass noch keine freie Anmeldung möglich ist, sondern man eine Einladung eines anderen Nutzers benötigt. Aber ich denke, dass trotzdem schon Tendenzen zu erkennen sind.</p>
<p>Schaut man sich die bei flattr eingestellten Inhalte an, fällt auf, dass das Chaosradio und netzpolitik.org seit Wochen unangefochten die &#8220;Charts&#8221; mit den höchsten Klickzahlen anführen, während bei sehr vielen Inhalten der Zähler nach wie vor auf Null steht. Es scheint also, dass sich die Geldbeträge schwerpunktmäßig auch hier wieder auf wenige Inhalte verteilen.</p>
<p>Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass es schwer ist, Inhalte zu gewichten. Wenn ich also einen Inhalt &#8220;flattre&#8221;, kann ich das weder rückgängig machen, noch kann ich ein zweites mal klicken und den Inhalt erneut flattrn. Vielleicht möchte ich aber im gleichen Monat einer großartigen Website, die ich täglich lese, mehr zukommen lassen, als einem mir völlig unbekannten Blog, der nur ein witziges Video von seinem Wochenendtrip zeigt. Dazu habe ich bei flattr keine Möglichkeit.</p>
<p>Was ich außerdem nicht einschätzen kann, ist die Anzahl der Leute, die sich bei flattr anmelden um zu zahlen &#8211; und nicht um zu empfangen. Was am flattr-Prinzip super ist, ist dass jeder der empfangen will auch zahlen muss. Somit machen es die (meist auch Inhalte-produzierenden) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Early_Adopter">Early Adopter</a> den anderen vor, und fangen an selbst zu flattrn. Dennoch tauchen auf der Seite natürlich nur die Inhalt-Produzenten auf, jemand der nur zahlt ist für die anderen Nutzer unsichtbar. Das Verhältnis von Zahlenden zu Empfangenden ist somit schwer einschätzbar. Super wäre eine Statistik seitens flattr, die anzeigt welcher Prozentsatz an Nutzern bereits eigene Inhalte eingetragen hat. Das würde zwar keine verlässliche Zahl bringen, in meinen Augen aber eine Richtung anzeigen, wie viele Nutzer sich ausschließlich zum Bezahlen anmelden &#8211; und ich weiß, dass es solche Nutzer gibt. Nach meiner Ansicht wäre der Anteil dieser Leute eine sehr interessante Zahl, die evtl. etwas über die Qualität eines solchen Services aussagen könnte.</p>
<p><strong>Vergleich und Aussicht</strong></p>
<p>Die Idee mit dem &#8220;freiwilligen Bezahlen&#8221; ist nicht neu. Zu Schulzeiten habe ich auf Schulbandfesten damit beste Erfahrungen gemacht. Eltern, Großeltern und Verwandte &#8211; also Leute die eine enge Beziehung zu dem Projekt hatten &#8211; haben immer gerne Beträge gezahlt, die als Eintritt eine Unverschämtheit gewesen wären. Im Endeffekt kam bei solchen Veranstaltungen immer mehr in die Kasse, als wenn feste Beträge für Eintritt und Essen vorgegeben wurden. Auf reinen Schülerpartys sah die Sache dann schon wieder ganz anders aus.</p>
<p>Auch im digitalen Bereich ist das System nicht neu. Oft helfe ich Freunden und Bekannten bei irgendeiner Sache am Rechner / mit dem Server oder mit einer kleinen Bildretusche aus. Die Frage &#8220;Was schulde ich Dir?&#8221; beantworte ich dann natürlich immer mit &#8220;Nichts!&#8221; &#8211; denn ich möchte kein Geld von meinen Freunden. Wenn dann ein &#8220;Doch, unbedingt, sonst hab ich ein schlechtes Gewissen!&#8221; folgt, habe ich mir angewöhnt, den Link zu meinem <a href="http://www.amazon.de/wishlist/1SNO5P59P3RWR">Wunschzettel auf amazon</a> zu schicken. Die Aussage dahinter ist: &#8220;Ich will kein Geld von Dir, aber mit diesen Dingen kannst Du mir eine Freude machen.&#8221;</p>
<p>Der angenehme Nebeneffekt ist, dass jeder sich in dem Umfang &#8220;bedanken&#8221; kann, den er für richtig hält. Oder &#8211; anders ausgedrückt &#8211; jeder der zahlen will, zahlt das, was ihm die Hilfe wert war. Die Erfahrungen damit sind eindeutig und Bizarr: Die Leute mit dem geringsten Budget machen teilweise Geschenke, bei denen <em>ich</em> das schlechte Gewissen bekomme &#8211; die Leute mit dickem Auto und Geld wie Heu nehmen das &#8220;nichts&#8221; sehr wörtlich. Aber das muss man dann auch akzeptieren &#8211; so ist das mit der Freiwilligkeit. Wundern darf man sich über die geizigen Reichen übrigens auch nicht: Man wird schließlich nicht von dem Geld reich, was man verdient, sondern von dem, was man nicht ausgibt.</p>
<p><strong>Ich bin gespannt, wie sich flattr entwickelt. Bei mir geht dort bislang wenig bis gar nichts. Wie sieht das bei Euch aus? Habt Ihr schon Erfahrungen damit gesammelt? Seid Ihr schon dabei? Wenn nicht &#8211; würde es Euch reizen? Was haltet Ihr von dem System?</strong></p>
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		<title>Gedanken zum Videopodcast der Bundeskanzlerin vom 27.2.2010</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 00:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe eben den Videopodcast der Bundeskanzlerin vom 27.2.2010 gesehen, und war &#8211; gelinde gesagt &#8211; nur halb begeistert. Ein paar Gedanken meinerseits dazu: Die Politik hat die Aufgabe, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung dieses Wachstumsmarktes günstig zu gestalten. Ein Baustein dabei ist die Breitbandstrategie der Bundesregierung. Wir haben uns vorgenommen, bis zum Jahresende jedem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe eben den <a href="http://www.bundeskanzlerin.de/nn_707282/Content/DE/Podcast/2010/2010-02-27-Video-Podcast/2010-02-27-video-podcast-internet.html" target="_blank">Videopodcast der Bundeskanzlerin vom 27.2.2010</a> gesehen, und war &#8211; gelinde gesagt &#8211; nur halb begeistert. Ein paar Gedanken meinerseits dazu:</p>
<blockquote><p>Die Politik hat die Aufgabe, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung dieses Wachstumsmarktes günstig zu gestalten. Ein Baustein dabei ist die Breitbandstrategie der Bundesregierung. Wir haben uns vorgenommen, bis zum Jahresende jedem Haushalt einen einfachen Internetzugang zu ermöglichen. Gleichzeitig werden wir in den nächsten Jahren zielbewusst das schnelle Internet ausbauen.</p></blockquote>
<p>Richtig. Sehr gut. Aber &#8220;vielleicht&#8221; eine Spur zu spät. Sich 2010 darum zu bemühen, dies zu erreichen, liest sich wie Satire. Vor 10 Jahren wäre dies ein angebrachtes und vielleicht sogar zukunftsweisendes Projekt gewesen. Heute wirkt es auf mich eher etwas weltfremd.</p>
<blockquote><p>Mitte des Jahres wird die Bundesregierung eine neue Strategie für die Informations- und Kommunikationstechnologie vorstellen.</p></blockquote>
<p>Neue Bundestrojaner?</p>
<blockquote><p>Hier geht es darum, die Möglichkeiten der modernen Kommunikationstechnologie zu nutzen, um sie mit den klassischen Industriebereichen – zum Beispiel der Automobilindustrie – zu vernetzen.</p></blockquote>
<p>Das wird auch höchste Zeit. Meines Wissens werden in der Industrie bisher überhaupt keine Computer eingesetzt. Kommuniziert wird dort auch nicht. Die Automobilindustrie wird Bauklötze staunen, wenn die Bundesregierung endlich so etwas wie eMail oder Internet vorstellt. Von Computern ganz zu schweigen. Stellen Sie sich vor: BMW, Audi und Mercedes müssen dann die Autos nicht mehr frei Hand aus Stahlblöcken feilen. Außerdem könnten in der Entwicklung evtl. in 30 bis 50 Jahren sogar Computer eingesetzt werden und vielleicht sogar irgendwann die Zeichenbretter &#8211; zumindest teilweise &#8211; ersetzen. Ich habe gehört, besonders fortschrittliche Visionäre sprechen von etwas, das sich &#8220;Simulation&#8221; nennt. Aber das ist sicherlich Zukunftsmusik und an dieser Stelle zu weit gegriffen.</p>
<blockquote><p>Denn wir sind davon überzeugt, dass sich die Computertechnologie und die Informationstechnologie in alle Bereiche der Gesellschaft hinein bewegen werden.</p></blockquote>
<p>NEIN! Meinen Sie wirklich, dass es einmal SO weit kommen wird?!? Scherz beiseite: Willkommen in der Realität. Das wird nicht passieren. Das ist schon seit Jahren passiert. Tut mir Leid, dass ich Ihnen das hier sagen muss.</p>
<blockquote><p>Neben den Chancen, die aus dem Internet erwachsen, gibt es natürlich auch Gefahren. Neben dem freien Zugang zum Internet muss ganz deutlich werden: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.</p></blockquote>
<p>Stimmt. Das war es auch zum Glück bisher nicht so. Schauen Sie einfach mal, was heute so an Abmahnungen etc. pp möglich ist. Das Internet ist meiner Meinung strenger geregelt als vieles andere in diesem Land. Es gibt bei weitem wichtigere Baustellen.</p>
<blockquote><p>Deshalb werden wir auch immer wieder dafür sorgen, dass – zum Beispiel im Falle der Kinderpornografie – das Löschen von solchen Seiten möglich sein wird, um Menschen vor Gefahren zu schützen.</p></blockquote>
<p>Im Gegenzug werde ich dafür sorgen, dass es bald so etwas wie Schwerkraft gibt, damit wir nicht mehr so nervig durch die Gegend schweben.</p>
<p>Im Ernst: Wenn ich mich nicht grundlegend täusche, geht das schon immer. Da müssen Sie nicht für sorgen. Das etwas gegen Kinderpornografie unternommen wird ist wichtig und mehr als notwendig und lobenswert. Allerdings wird der Zusammenhang zwischen Kinderpornografie und dem Internet meiner Meinung nach oft etwas verzerrt dargestellt. Wenn man der CDU zuhört, könnte man meinen, dass es im Internet ausschließlich Kinderpornografie gibt. Ich selbst hingegen bin täglich viele Stunden im Internet unterwegs und bin noch nie auf solche Inhalte gestoßen. Vielleicht ist es daher sinnvoller, die eigentlichen Täter zu finden und zu bestrafen und den Opfern zu helfen, statt immer wieder dieses Strohfeuer der Kinderpornografie im Internet zu schüren (empfehlenswertes <a href="http://rettedeinefreiheit.de/" target="_blank">Video</a> dazu). Sonst könnte man noch meinen, das es hier nur um Stimmenfang und Überwachung geht, denn das alles ist &#8211; wie das letzte Jahr gezeigt hat &#8211; ein sehr heiß diskutiertes Thema.</p>
<blockquote><p>Insbesondere geht es aber auch um einen selbstbewussten Umgang der Nutzer mit dem Internet. Dabei kann die Politik Hilfestellungen leisten. Jeder muss aufgefordert sein, personenbezogene Daten nicht allzu freizügig jedermann zur Verfügung zu stellen.</p></blockquote>
<p>Das sehe ich genauso. Hier sollte jeder die Verantwortung lernen, was er im Internet preis gibt, und was nicht.</p>
<p>Hier komme ich allerdings wieder auf den &#8220;rechtsfreien Raum&#8221; zu sprechen. Ich möchte meine Meinung und die Resultate meines Handelns mit anderen teilen und anderen Menschen zur Verfügung stellen. Dafür habe ich im Internet eine Homepage und muss daher ein Impressum pflegen, was ich nach bestem Wissen und Gewissen tue &#8211; immer in der Hoffnung, nicht aufgrund meines Unwissens und eines kleinen Fehlers abgemahnt zu werden. Viel lieber wäre es mir aber, wenn ich meine Privatsphäre insofern schützen könnte, dass ich meine Adresse nicht für jeden zugänglich angeben muss. Dennoch ist sie zum einen bei der <a href="http://www.denic.de" target="_blank">denic</a> einzusehen und zum anderen muss ich sie wie gesagt auch im Impressum führen.</p>
<p>Wie steht die Politik dazu? Was sagen Sie, Frau Merkel? In Ihrem Podcast sagen sie klipp und klar, dass jeder dazu aufgefordert sein muss &#8220;personenbezogene Daten nicht allzu freizügig jedermann zur Verfügung zu stellen&#8221;. Nach den &#8211; dann doch sehr strengen &#8211; Gesetzen im Internet funktioniert das aber wie oben gezeigt nicht.</p>
<blockquote><p>Im vergangen Jahr hat die Bundesregierung den Zugriff auf personenbezogene Daten besser geschützt.</p></blockquote>
<p>ELENA? Vorratsdatenspeicherung? Kameras? Wohnen wir im gleichen Land?</p>
<blockquote><p>Im Augenblick ist viel von „Google Street View“ die Rede. Google will alle Straßen fotografieren und die entsprechenden Ansichten ins Internet stellen. Diejenigen, die finden, dass dies ein Eingriff in ihre private Sphäre ist, können von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen.</p></blockquote>
<p>Schade eigentlich. So lange Google nur das abbildet, was ich aus dem öffentlichen Raum einsehen kann, sehe ich kein Problem &#8211; zumal immer nur ein Zeitpunkt abgebildet wird. Das <a href="http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2010/march/article/google-street-view/" target="_blank">Gutachten aus Rheinland Pfalz</a> gibt hier schon gute Einblicke, allerdings kann ich Punkt 3 nicht nachvollziehen. Wer durch ein individualisiertes Haus nicht auffallen möchte, sollte meiner Meinung nach einfach kein stark individualisiertes Haus bewohnen.</p>
<blockquote><p>Die Chancen der Informationstechnologie, des Internetzugangs und der Kommunikationstechnologie sind groß. Die notwendigen technologischen Voraussetzungen werden wir in den nächsten Jahren schaffen.</p></blockquote>
<p>Hübsch. Schade nur, dass das nicht schon lange passiert ist.</p>
<p><em>Alle Zitate stammen aus dem Podcast bzw. aus dem </em><a href="http://www.bundeskanzlerin.de/Content/DE/Podcast/2010/2010-02-27-Video-Podcast/links/2010-02-27-text,property=publicationFile.pdf" target="_blank" class="broken_link"><em>dazugehörigen pdf</em></a><em>.</em></p>
<p>Das waren meine spontanen Gedanken zu dem Video. Habt Ihr eine Meinung dazu?</p>
         ]]></content:encoded>
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		<title>flavors.me</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 00:58:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Seite, die ich eben bei @adamstjohn gesehen habe (edit: und die mir @550nm heute mittag schon empfohlen hat), haut mich total um. Es geht um flavors.me &#8211; im Prinzip ein einfacher Aggregator. Aber die Designtemplates sind so einfach und wandelbar, das sich sofort der WOW-Effekt einstellt. Schaut Euch dazu am besten das Video an: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Seite, die ich eben bei <a href="http://twitter.com/adamstjohn" target="_blank">@adamstjohn</a> gesehen habe <em>(<strong>edit:</strong></em><em> und die mir <a href="http://twitter.com/550nm" target="_blank">@550nm</a> heute mittag schon empfohlen hat)</em>, haut mich total um. Es geht um <a href="http://flavors.me" target="_blank">flavors.me</a> &#8211; im Prinzip ein einfacher Aggregator. Aber die Designtemplates sind so einfach und wandelbar, das sich sofort der WOW-Effekt einstellt. Schaut Euch dazu am besten das Video an:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="501" height="313" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7105366&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="501" height="313" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7105366&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Diese Designs bekommt man dann auch nicht mehr kaputt. Auch als Standard-Katastrophenuser nicht. Das hebt das &#8220;CMS-weil-sicher-gegen-Chef-und-Sekretärinnen-Design-Argument&#8221; auf ein ganz neues Level. Großartig. Unbedingt testen.</p>
         ]]></content:encoded>
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		<title>Chatroulette F9-Shirt zum #bcnue2</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 17:23:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Chatroulette-Session beim #bcnue2 wurde &#8220;F9&#8243; zum geflügelten Wort. Schnell war die Idee geboren, das ganze auf ein T-Shirt zu bringen. Und das habe ich jetzt einfach mal gemacht, und das ganze in meinem Spreadshirt-Shop angelegt. Wenn ihr wollt, könnt Ihr Euch hier alle F9-Shirts anschauen. Das ganze ist natürlich (für mich) no-Profit, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der <a href="http://www.chatroulette.com/" target="_blank">Chatroulette</a>-Session beim <a href="http://bcnue2.mixxt.de" target="_blank">#bcnue2</a> wurde &#8220;F9&#8243; zum geflügelten Wort. Schnell war die Idee geboren, das ganze auf ein T-Shirt zu bringen. Und das habe ich jetzt einfach mal gemacht, und das ganze in meinem Spreadshirt-Shop angelegt.</p>
<p><a href="http://www.hannestrapp.de/spreadshop/shopindexF9.htm"><img class="alignnone size-full wp-image-871" title="F9Shirt" src="http://www.hannestrapp.de/wordpress/wp-content/uploads/F9Shirt.jpg" alt="" width="500" height="250" /></a></p>
<p>Wenn ihr wollt, könnt Ihr Euch <a href="http://www.hannestrapp.de/spreadshop/shopindexF9.htm" target="_blank">hier alle F9-Shirts anschauen</a>.</p>
<p>Das ganze ist natürlich (für mich) no-Profit, der einzige der daran verdient ist spreadshirt, daran kann ich auch leider nichts drehen. Dazu auch hier ein Screenshot:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-869" title="SpreadshirtScreenshotF9" src="http://www.hannestrapp.de/wordpress/wp-content/uploads/SpreadshirtScreenshotF9.jpg" alt="" width="500" height="176" /></p>
         ]]></content:encoded>
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		<title>Komische Dinger. Oder: QR-Codes</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 02:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Werbung findet man in letzter Zeit immer häufiger diese merkwürdigen Muster, die auf den ersten Blick so überhaupt keinen Sinn ergeben. Der Schein trügt jedoch, denn es handelt sich um QR-Codes &#8211; und diese sind im Prinzip eine Weiterentwicklung der Strichcodes, wie man sie bereits aus der Preiskennzeichnug für Supermarktkassen kennt. Allerdings kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 15px; margin-bottom: 10px;" src="http://qrcode.kaywa.com/img.php?s=6&amp;d=http%3A%2F%2Fhannestrapp.de%2Fwordpress" alt="qrcode" width="186" height="186" /><strong> In der Werbung findet man in letzter Zeit immer häufiger diese merkwürdigen Muster, die auf den ersten Blick so überhaupt keinen Sinn ergeben. Der Schein trügt jedoch, denn es handelt sich um <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/QR_Code" target="_blank">QR-Codes</a></strong><strong> &#8211; und diese sind im Prinzip eine Weiterentwicklung der Strichcodes, wie man sie bereits aus der Preiskennzeichnug für Supermarktkassen kennt. Allerdings kann ein Strichcode (eindimensional) lange nicht so viel Information beinhalten wie ein QR-Code, da dieser zweidimensional ist.</strong></p>
<p>Ein weiterer großer Unterschied zwischen Strichcodes und QR-Codes ist ein nicht-technischer. Während Strichcodes meistens für Produktkennzeichnungen verwendet und fast ausschließlich im geschäftlichen Rahmen genutzt werden, werden QR-Codes oftmals auch eingesetzt, um von jedermann verwendet zu werden.</p>
<p><strong>Wie kann ich QR-Codes lesen?</strong></p>
<p>Zur Entschlüsselung von QR-Codes wird lediglich ein Mobiltelefon mit Kamera und einer entsprechenden Software benötigt. Diese Software wird von verschiedenen Herstellern angeboten und ist meistens auch kostenlos verfügbar. Für Java-taugliche Handys hat sich bei mir der <a href="http://reader.kaywa.com/" target="_blank">Kaywa-Reader</a> bewährt, den man nach einer Registrierung auf der Kaywa-Seite kostenlos für die meisten Handymodelle herunterladen kann. Für das iPhone gibt es beispielsweise den <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=286586449&amp;mt=8" target="_blank">BeeTagg Reader</a>, <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=292197557&amp;mt=8" target="_blank">Barcodes</a>, <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=285683111&amp;mt=8" target="_blank">Barcode</a> oder <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=324679839&amp;mt=8" target="_blank">mobile-tag</a>, für den BlackBerry, auf Palm, Symbian oder für Windows Mobile gibt es z.B. <a href="http://www.beetagg.com/" target="_blank">BeeTagg</a>.</p>
<p><em>edit:</em> In den Kommentaren wird <a href="http://www.i-nigma.com/Downloadi-nigmaReader.html" target="_blank">i-nigma</a> empfohlen (<a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=331895424&amp;mt=8" target="_blank">AppStore-Link</a>).</p>
<p>Nachdem die entsprechende Software installiert und geöffnet ist, muss der QR-Code nur noch möglichst gerade, komplett und formatfüllend abfotografiert werden, und die gespeicherten Informationen stehen dem Nutzer sofort zur Verfügung.</p>
<p><strong>Wie werden QR-Codes eingesetzt?</strong></p>
<p><a title="Guerrilla Noticeboarding by Adrian Short, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/adrianshort/3962673325/" target="_blank"><img style="float: right; margin-left: 15px; margin-bottom: 10px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2519/3962673325_497c1b4bb9_m.jpg" alt="Guerrilla Noticeboarding by Adrian Short" width="240" height="161" /></a>QR-Codes können eingesetzt werden, um ergänzende Informationen zu einem Gegenstand, Artikel oder sonst etwas in der realen Welt zur Verfügung zu stellen. In <a href="http://www.tag-city.net/" target="_blank">Frankfurt</a> sind einige Sehenswürdigkeiten beispielsweise mit QR-Codes versehen, die dem interessierten Passanten weitere Informationen zu den jeweiligen Orten liefern. Die Deutsche Bahn nutzt QR-Codes, um die zu Hause ausgedruckten Tickets der Fahrgäste einzulesen. Mazda versieht <a href="http://streetstylz.blogspot.com/2009/05/mazda-neomedia-launch-qr-code-campaign.html" target="_blank">Werbungen in Zeitschriften</a> mit QR-Codes, die weitere Informationen zu den Fahrzeugen liefern. Die Berliner Sparkasse stellt über QR-Codes ein Online-Gewinnspiel bereit. Informationstafeln können wesentlich übersichtlicher gestaltet werden, wenn sie nur die Überschriften enthalten, und die tiefergehenden Informationen via QR-Code aus dem Internet geladen werden (siehe Bild).</p>
<p><a title="Saarschleife by stan, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/whoisstan/3518681490/" target="_blank"><img style="float: right; margin-left: 15px; margin-bottom: 10px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3303/3518681490_ec50591cf8_m.jpg" alt="Saarschleife by stan" width="240" height="135" /></a>Verschiedene Geschäfte versehen ihre Eingangstüren mit QR-Codes, die Informationen zu den Öffnungszeiten, zu Kontaktmöglichkeiten und ggf. eine Weiterleitung zum Online-Shop liefern, falls der Kunde mal vor verschlossenen Türen steht. Auf Konzertplakaten kann beispielsweise auf eine Seite mit Hörbeispielen der Band, dem Termin und einer Wegbeschreibung zum Veranstaltungsort verwiesen werden. Das Projekt <a href="http://de.semapedia.org/" target="_blank">Semapedia.org</a> hat sich zum Ziel gesetzt, die virtuelle mit der realen Welt zu verknüpfen und bietet dazu die Möglichkeit, QR-Codes zu Wikipedia-Seiten auszudrucken und diese an den entsprechenden Orten aufzuhängen. Ein Verzeichnis mit Bildern und Kartenmarkierungen der aufgehängten Codes findet sich ebenfalls auf der <a href="http://de.semapedia.org/" target="_blank">Semapedia.org</a>.</p>
<p>Der Vorteil von diesen Einsatzmöglichkeiten liegt auf der Hand, da erstmalig der Mediensprung von Print auf Web einfach und ohne große Fehlerquellen (durch Tippfehler o.ä.) möglich ist. Wo man sich früher URLs merken und zu Hause eingeben musste oder mehr oder weniger lange auf google suchen musste, ist mit QR-Codes der direkte Abruf von Informationen möglich.</p>
<p>Das ganze funktioniert erst mit heutiger Technologie (QR-Codes statt Strichcodes, leistungsstarke Handys mit Kamera &amp; mobiles Internet) richtig gut, da ein QR-Code relativ viel Information beinhalten kann, also auch Texte oder Internetadressen. Und durch letzteres steigen die Möglichkeiten natürlich ins unendliche. Ein klassischer Strichcode kann wesentlich weniger Information beinhalten; in der Regel sind das Nummern &#8211; z.B. eine ISBN. Eine Nutzung von Strichcodes im privaten Rahmen ist somit auch möglich, aber bei weitem nicht so vielseitig und weit verbreitet.</p>
<p><strong>Exkurs in die Strichcode-Welt</strong></p>
<p>Als Beispiel für die private Nutzung von Strichcodes möchte ich eben jenen Strichcode auf Büchern erwähnen, der die ISBN enthält. Hiermit kann man nämlich schnell und einfach sein privates Buchverzeichnis erstellen, indem man die Software <a href="http://books.aetherial.net/de/" target="_blank">Books</a> für MacOS X nutzt. Dazu müssen die Bücher lediglich vor die Webcam des Rechners gehalten werden, Books erkennt den Barcode auf der Rückseite des Buches, ermittelt daraus die ISBN und lädt aus einer Anbindung an die Amazon-Datenbank alle Informationen zum Buch herunter. Der heruntergeladene Datensatz enthält alle relevanten Informationen von Titel und Autor über Jahr und Verlag bis hin zum Coverbild, so dass eine vollständige und auch optisch ansprechende Datenbank erstellt wird.</p>
<p>Das ist zwar nett &#8211; aber QR-Codes sind durch den höheren Informationsgehalt universeller und können daher sehr viel mehr.</p>
<p><strong>QR-Codes selbst erstellen</strong></p>
<p>Möchte man selbst Informationen via QR-Code zur Verfügung stellen, so ist das kein Problem. Auf Webseiten wie <a href="http://qrcode.kaywa.com/" target="_blank">qrcode.kaywa.com</a>, <a href="http://www.openqrcode.com/" target="_blank">openqrcode.com</a> oder <a href="http://www.mobile-barcodes.com/qr-code-generator/" target="_blank">mobile-barcodes.com</a> ist es sehr einfach möglich, eigene QR-Codes zu erstellen und diese für eigene Zwecke zu nutzen. Der Kreativität, wofür man die Codes nutzen möchte, ist dabei keine Grenze gesetzt. Für den häufigeren Nutzer, der sich schnell URLs vom Rechner aufs Handy übertragen will, kann auch das MacOS X Widget <a href="http://www.rafaeldohms.com.br/2008/05/20/new-mac-widget-qr-code-generator/en/" target="_blank">QR Code Reader</a> von Rafel Dohms interessant sein &#8211; speichern kann man die erzeugten Codes leider nicht. Für Vollprofis gibt es z.B. mit <a href="http://www.tec-it.com/de/software/barcode-software/barcode-creator/barcode-studio/Default.aspx" target="_blank">Barcode Studio</a> auch kostenpflichtige Programme, die über viele Funktionen verfügen und viele Code-Typen erstellen können. Wer ein Poster mit QR-Codes aus einem RSS-Feed erstellen möchte (Stichwort Informationstafeln, siehe Bild oben), der sollte sich mal bei <a href="http://www.barcodeposters.com/" target="_blank">barcodeposters.com</a> umschauen (zur Verdeutlichung hier eine Poster-Version von <a href="http://bit.ly/uGVSE" target="_blank">meinem Blog</a>).</p>
<p><strong>Viel Spaß!</strong></p>
<p>(image credits: <a href="http://www.flickr.com/photos/adrianshort/" target="_blank">Adrian Short</a> &amp; <a href="http://www.flickr.com/photos/whoisstan/" target="_blank">stan</a>)</p>
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		<title>(k)ein Netzwerktag</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 13:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Kai hat ihn sich irgendwann mal ausgedacht, der Martin macht ihn regelmäßig und auch auf vielen anderen Blogs sieht man ihn inzwischen sehr häufig. Den Netzwerktag. Und deswegen gibts bei mir heute &#8230;keinen. Denn bei mir ist immer Netzwerktag. Denn auf meiner Sartseite hannestrapp.de ist stets eine Übersicht von Links zu vielen der Portale, auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://stylespion.de/netzwerk-dienstag/1584/">Kai</a> hat ihn sich irgendwann mal ausgedacht, der <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2009/09/14/netzwerktag/">Martin</a> macht ihn regelmäßig und auch auf vielen anderen Blogs sieht man ihn inzwischen sehr häufig. Den Netzwerktag.</p>
<p>Und deswegen gibts bei mir heute &#8230;keinen.</p>
<p>Denn bei mir ist immer Netzwerktag. Denn auf meiner Sartseite <a href="http://www.hannestrapp.de" target="_blank">hannestrapp.de</a> ist stets eine Übersicht von Links zu vielen der Portale, auf denen ich angemeldet oder aktiv bin, zu finden. Natürlich freue ich mich auch auf diesen Portalen über Euern Besuch &#8211; und darauf, mich auch dort mit Euch zu vernetzen. Schaut Euch einfach mal um. Auch ohne Netzwerktag. <img src='http://www.hannestrapp.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Website Finger Hold &#8211; Die Person hinter dem Blog</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 16:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute habe ich bei Blogwiese eine Aktion gefunden, bei der Johanna und ich natürlich unbedingt mit machen mussten: &#8220;Website Finger Hold &#8211; Die Person hinter dem Blog&#8221; Mehr Infos zur Aktion gibts im entsprechenden Artikel bei Jeriko. Und hier sind unsere Bilder. und]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich bei <a rel="nofollow" href="http://blogwiese.de/blog/4362/die-person-hinter-dem-blog">Blogwiese</a> eine Aktion gefunden, bei der <a href="http://www.johanna-renner.de" target="_blank">Johanna</a> und ich natürlich unbedingt mit machen mussten: &#8220;Website Finger Hold &#8211; Die Person hinter dem Blog&#8221;</p>
<p>Mehr Infos zur Aktion gibts im entsprechenden Artikel bei <a rel="nofollow" href="http://www.jeriko.de/2009/09/09/website-finger-hold-und-die-person-hinter-dem-blog/">Jeriko</a>. Und hier sind unsere Bilder.</p>
<p><a title="@ht82 by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3915355803/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2507/3915355803_ddf0164cb5_o.jpg" alt="@ht82" width="500" height="750" /></a></p>
<p>und</p>
<p><a title="@joblerone by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3916139926/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2633/3916139926_1f93faa330_b.jpg" alt="@joblerone" width="500" height="750" /></a></p>
         ]]></content:encoded>
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		<title>Mr. Winterbottom Musikvideo &#8211; Varia</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 10:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Montag ist das Musikvideo zu Varia draußen &#8211; unbedingt anschauen! Natürlich sind Kommentare, positive Bewertungen und der Klick auf den Favoriten-Button immer gerne gesehen &#8211; wer Mr. Winterbottom unterstützen will, kann sich also auf vimeo, youtube oder c-tube so richtig austoben! Mehr Infos zu Mr. Winterbottom gibts auf der Homepage oder in der Community.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Montag ist das Musikvideo zu Varia draußen &#8211; unbedingt anschauen!</p>
<p><object width="499" height="287" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6147820&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6147820&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /></object></p>
<p>Natürlich sind Kommentare, positive Bewertungen und der Klick auf den Favoriten-Button immer gerne gesehen &#8211; wer Mr. Winterbottom unterstützen will, kann sich also auf <a href="http://vimeo.com/6147820" target="_blank">vimeo</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=J1znEGyHqI0" target="_blank">youtube</a> oder <a href="http://www.c-tube.de/view_video.php?viewkey=caf7aa07301948549bed" target="_blank">c-tube</a> so richtig austoben! Mehr Infos zu Mr. Winterbottom gibts auf der <a href="http://mr-winterbottom.com/" target="_blank">Homepage</a> oder in der <a href="http://mr-winterbottom.mixxt.de/" target="_blank">Community</a>.</p>
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		<title>Wissen SPD und CDU eigentlich, dass es geltende Gesetze gibt?</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 18:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Normalerweise halte ich mich ja aus politischen und rechtlichen Themen weitestgehend raus. Aber heute muss ich mein Unverständnis trotzdem ausdrücken. Es könnte nämlich so einfach sein. Meines Wissens haben wir geltende Gesetze, von denen eines den Satz &#8220;Eine Zensur findet nicht statt.&#8221; beinhaltet. Von diesem Gesetz weiß ich sogar wo es steht, es ist nämlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Normalerweise halte ich mich ja aus politischen und rechtlichen Themen weitestgehend raus. Aber heute muss ich mein Unverständnis trotzdem ausdrücken. Es könnte nämlich so einfach sein.</strong></p>
<p>Meines Wissens haben wir geltende Gesetze, von denen eines den Satz &#8220;Eine Zensur findet nicht statt.&#8221; beinhaltet. Von diesem Gesetz weiß ich sogar wo es steht, es ist nämlich der <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/5.html" target="_blank">Artikel 5 des Grundgesetzes</a>. Wo das andere Gesetz &#8211; oder wie ich deutsches Recht kenne die 10.000 anderen dieses Themengebiet betreffenden Gesetze &#8211; steht/stehen, weiß ich leider nicht. Ich weiß nur, dass Kinderpornografie in Deutschland verboten ist, verfolgt und bestraft werden kann. Das ist glücklicherweise auch nicht nur in Deutschland der Fall.</p>
<p>Gesetz 1 bringt uns in der aktuellen Zensursula-Situation leider noch nicht wirklich weiter, denn es schließt lediglich das vorgeschlagene Verfahren aus. Allerdings stößt uns die Situation direkt auf Gesetz 2 &#8211; denn dieses müsste nur angewendet werden. Kinderpornografieserver finden, die Verantwortlichen dazu finden und hinter Gitter bringen, die Server gründlich leeren und vorher im Idealfall noch die log-files nach &#8220;Kunden&#8221; durchforsten um weitere Anhaltspunkte zur Fahndung zu bekommen. Das dies möglich ist, zeigt auch <a href="http://www.pretzlaff.info/2009/05/27/ak-zensur-loschen-statt-verstecken-es-funktioniert/" target="_blank" class="broken_link">pretzlaff.info</a>. Alles in allem wäre das auf jeden Fall deutlich sinnvoller, als die ganze Sache unter einem Deckmantel zu tarnen, und die Machenschaften unter diesem lustig weiterlaufen zu lassen. Vor allen Dingen wäre diese Methode nach geltendem Gesetz möglich &#8211; ohne Änderungen vornehmen zu müssen, und ohne Tür und Tor für eine weitere Zensur mit bisher völlig unbekanntem Ausmaß zu öffnen.</p>
<p>Weitere Links zur Info: <a href="http://www.internet-law.de/2009/06/details-des-kompromisses-zum.html" target="_blank">internet-law.de</a>, <a href="http://ak-zensur.de/2009/06/zensur-beschlossen-brief.html" target="_blank">ak-zensur.de</a>, <a href="http://www.tauss.de/index.php?nr=26233&amp;menu=1&amp;__tauss=8877f08ba6c85de6587c754dbe877352" target="_blank">tauss.de</a>, <a href="http://netzpolitik.org/2009/grosse-koalition-einigt-sich-bei-zensursula/" target="_blank">netzploitik.org</a>, <a href="http://kosmar.de/archives/2009/06/16/netzsperren-brief-an-meinen-abgeordneten/" target="_blank">kosmar.de</a>, <a href="http://blog.odem.org/2009/06/bundesregierung-keine-kenntnis.html" target="_blank">ODEM.blog</a></p>
         ]]></content:encoded>
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		<title>Das UX-Camp 2009 in Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 15:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade sitze ich mal wieder im Zug, diesmal im ICE 875 von Berlin nach Karlsruhe. Alles läuft bestens: Es gibt keinen HotSpot wie meistens &#8211; dafür aber jede Menge Verspätung und viele auf dem Gang sitzende, stehende und liegende Menschen &#8211; wie immer. Langsam entwickele ich sogar eine gewisse Bewunderung für die Deutsche Bahn, denn kein anderes Unternehmen (außer vielleicht Microsoft) schafft es, seine Kunden seit Jahren mit Füßen zu treten, bekannte Probleme die leicht zu lösen wären mit stoischer Ruhe einfach zu ignorieren und dabei nicht pleite zu gehen.</p>
<p><strong>Aber genug dazu: jetzt zu Berlin und zum UX-Camp.</strong></p>
<p>Berlin war wie immer super, unterwegs dorthin war ich mit <a href="http://twitter.com/joblerone">@joblerone</a>. Angekommen sind wir schon am Mittwoch Abend, die vier Nächte haben wir bei <a href="http://twitter.com/mittemellan">@mittemellan</a> verbracht, wo es mal wieder superschön war. Danke dafür!</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/hannes/4950820"><img src="http://u1.ipernity.com/11/08/20/4950820.18cd4df7.500.jpg" width="500" height="100" alt="Collage 1" border="0"/></a><br />
<a href="http://www.ipernity.com/doc/hannes/4950821"><img src="http://u1.ipernity.com/11/08/21/4950821.a9528c21.500.jpg" width="500" height="100" alt="Collage 2" border="0"/></a></p>
<p>Die fünf Tage Berlin haben wir ausschließlich zu dritt verbracht; die ersten Tage in Friedrichshain, im <a href="http://berliner-unterwelten.de/mythos-germania.637.0.html">Mythos-Germania-Museum</a>, im 3D-Kino und in vielen <a href="http://www.qype.com/place/405864-Kiss-Kaffee-Berlin">Cafés</a> und <a href="http://www.qype.com/place/25079-Habibi-Berlin">Imbissen</a>. Am Freitag Abend begann das <a href="http://uxcamp.mixxt.de/">UX-Camp 2009</a> mit der Startup-Party im <a href="http://www.sanktoberholz.de/">St. Oberholz</a>.</p>
<p><strong>Freitag: Startup-Party im St. Oberholz</strong></p>
<p>Vom <a href="http://www.sanktoberholz.de/">St. Oberholz</a> hatte ich schon viel gelesen, auch schon mehrfach die Webseite besucht, selbst war ich dort jedoch bis zum Freitag Abend noch nicht gewesen. Von seinem <a href="http://www.flickr.com/search/?q=st%20oberholz&amp;w=all">Ruf</a> als &#8220;Wohnzimmer der digitalen Bohème&#8221;, wie es oft bezeichnet wird, und was je nach Autor und Kontext sehr positiv oder sehr negativ gemeint ist, hat man an diesem Abend nicht besonders viel mitbekommen. Die komplette obere Etage war für die Besucher des UX-Camp reserviert und auch in der obligatorischen Rauchertraube vor den Türen waren sehr viele <a href="http://twitpic.com/5rmdi">UX-Camp-Badges</a> zu sehen, so dass die paar zusätzlichen Geeks, die im Erdgeschoss an ihren Laptops saßen, gar nicht weiter auffielen. Doch spätestens <span id="more-653"></span>nachdem man das kostenlose WLAN gefunden und die Wandsprüche an der großen Tafel im Erdgeschoss gelesen hatte, wusste man, dass das &#8220;Wohnzimmer der Digitalen Bohème&#8221; wohl nicht zu weit gegriffen ist und die vielen von Laptops erhellten Gesichter wohl quasi zum Inventar gehörten und nicht nur des UX-Camps wegen hier waren.</p>
<p>Die Party war sehr schön, ich habe dort bereits ein paar nette Leute kennen gelernt und einige Interessante Gespräche geführt. Auch sehr schön war es, wieder mal Leute, die man schon länger aus twitter &amp; Co kannte, endlich mal live und in Farbe zu treffen &#8211; darunter <a href="http://twitter.com/zellmi">@zellmi</a>, <a href="http://twitter.com/paulinepauline">@paulinepauline</a> und <a href="http://twitter.com/kcu">@kcu</a>. Auch die ersten Poken wurden an diesem Abend schon nachgefragt, der gegen drei Uhr im Burger King am Alex mit <a href="http://twitter.com/mittemellan">@mittemellan</a>, <a href="http://twitter.com/joblerone">@joblerone</a> und <a href="http://www.flickr.com/people/berlinhannes/">Hannes</a> (kein @) endete.</p>
<p><strong>Mission: Poken</strong></p>
<p>Über die drei Tage UX-Camp 2009 hatte ich eine <a href="http://twitter.com/paulinepauline/statuses/1804313508" class="broken_link">besondere</a> <a href="http://twitter.com/weexinsitu/statuses/1893271447">Rolle</a> <a href="http://twitter.com/mittemellan/status/1893280172">inne</a> &#8211; ich war &#8220;Der Typ mit den Poken&#8221;. In der letzten Woche hatte ich mit <a href="http://twitter.com/dotdean">@dotdean</a> von <a href="http://missionpoken.de/">missionpoken</a> telefoniert und ihm erzählt, dass ich aufs UX-Camp fahren werde. Da er selbst auf dem zeitgleich stattfindenden <a href="http://fucamp.mixxt.de/">FUcamp</a> in Furtwangen sein wollte, haben wir kurzerhand entschlossen, dass ich einfach ein paar von seinen Poken nach Berlin mitnehme, um dort interessierte Leute zu versorgen. Daher war ich in den letzten drei Tagen immer mit einer kleinen missionpoken-Tasche unterwegs, und Anlaufpunkt in Sachen Poken.</p>
<p><strong>Samstag: Erster Tag</strong></p>
<p>Der erste &#8220;richtige Tag&#8221; des UX-Camp <a href="http://www.flickr.com/photos/bloggingdagger/3564129060/">begann</a> (natürlich viel zu früh) mit einem sehr <a href="http://www.flickr.com/photos/81223571@N00/3556221204/">leckeren</a> <a href="http://www.flickr.com/photos/rerun/3555693221/">Frühstück</a>, gefolgt von der <a href="http://www.flickr.com/photos/81223571@N00/3556481702/">Willkommensveranstaltung</a> und der <a href="http://www.flickr.com/photos/rerun/3555693801/">Vorstellungsrunde</a> im <a href="http://www.flickr.com/photos/81223571@N00/3556482530/">großen</a> <a href="http://www.flickr.com/photos/81223571@N00/3555670201/">Hörsaal</a>. <a href="http://www.flickr.com/photos/bloggingdagger/3564133822/">Veranstaltungsort</a> war das <a href="http://www.esz.hu-berlin.de/">Erwin-Schrödinger-Zentrum</a> am <a href="http://www.flickr.com/photos/81223571@N00/3555671471/">Campus</a> der HU Berlin, der erstaunlich weit außerhalb liegt. Bereits direkt nach der Vorstellungsrunde wurde ich von Anfragen nach Poken und Informationsbedarf darüber regelrecht überrannt, so dass ich ganz spontan und als letzter der <a href="http://www.flickr.com/photos/bloggingdagger/3563354805/">Anbieterrunde</a> eine <a href="http://twitter.com/joblerone/status/1892029326">Poken-Session</a> angeboten habe, die auch gute fünf Minuten später beginnen sollte.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/hannes/4950822"><img src="http://u1.ipernity.com/11/08/22/4950822.e385d360.500.jpg" width="500" height="100" alt="Collage 3" border="0"/></a></p>
<p>Meine Annahme, dass inzwischen jeder aus der web2.0-Szene Poken bereits kennt, war vollkommen falsch, so dass die (sehr spontane) Session relativ gut besucht war. Leider hatte ich eine ganz andere Session vorbereitet, die zwar thematisch in einem ähnlichen Bereich einzusiedeln war, aber deren Präsentation nicht geeignet war, um Poken vorzustellen. Letztendlich habe ich aus dieser Präsentation nur einige wenige Folien verwendet, das Poken ansonsten frei vorgestellt, demonstriert und gestellte Fragen nach bestem Wissen beantwortet. Die eigentlich geplante Session habe ich auf diesem UX-Camp leider nicht mehr angeboten &#8211; aber das nächste BarCamp kommt bestimmt.</p>
<p>Von den weiteren Sessions, die ich an diesem Tag besucht habe, waren die meisten sehr gut und interessant &#8211; mein Favorit an diesem Tag war jedoch ganz klar die Session &#8220;KISS-Prinzip angewendet bei Doodle&#8221;, angeboten vom <a href="http://www.doodle.com/">doodle</a>-Mitarbeiter Reto Lämmler. Reto hatte wirklich was zu sagen und wusste sehr gut, wovon er sprach, so dass das Zuhören wirklich Spaß gemacht hat &#8211; trotz Stehplatz im Gang. Die Diskussion nach der Präsentation war spannend und voller guter Aspekte und die Relevanz des Themas hat sich nicht nur am gnadenlos überlaufenen Seminarraum gezeigt.</p>
<p><strong>Samstag: Party</strong></p>
<p>Die Party am Samstag Abend fand im Keller der <a href="http://www.qype.com/place/42160-Kohlenquelle-Berlin">Kohlenquelle</a> statt, einer sehr bizarren Lokalität mit einem eigenwilligen Charme. Der Nachteil des Kohlenquellenkellers war die Weitläufigkeit, da sich alle Leute an wenigen Orten sammelten, und beispielsweise der Raum mit der Tanzfläche meist recht leer blieb. Abgesehen davon war es aber eine super Party, es gab Raucher- &amp; Nichtraucherbereiche, viele feine Getränke, Sofas, Sitzecken, eine Tanzfläche, einen Außenbereich, zwei Kicker und &#8211; was oft zu witzigen Dialogen zwischen einander unbekannten geführt hat &#8211; verwirrende Klos. Gezahlt hat an dem Abend Vodafone, der Heimweg wurde von uns in der Besetzung des Vorabends kurz nach zwei Uhr angetreten.</p>
<p><strong>Sonntag: Zweiter Tag</strong></p>
<p>Der Sonntag brachte für mich noch einige interessante Sessions mit sich, darunter die Session &#8220;Interaction Pattern und Branding&#8221; von Konstantin Weiss und &#8220;Designer vs. Developer&#8221; von <a href="http://twitter.com/glembotzky">Rene Glembotzki</a>. Die Session &#8220;GUI 1.0, WEB 3.0&#8243; von Sven Guckes drehte sich nach Computerproblemen zuerst ausgiebig um Linux-Shells (ja wirklich), so dass die Idee, die hinter der Session stand (wenn ich es richtig verstanden habe), leider erst später klar wurde, als sowohl die Konzentration als auch der Zeitrahmen der Session bereits am Ende waren. Schade.</p>
<p>Leider mussten wir an diesem Tag um 15 Uhr das UX-Camp schon wieder Hals über Kopf verlassen, damit wir noch pünktlich unseren Zug erwischten &#8211; der dann doch erst später losfuhr. Das hätte man zwar <a href="http://www.bahn.de/">wissen können</a>, aber verlassen sollte man sich darauf ja auch nicht.</p>
<p><strong>Alles in Allem</strong></p>
<p>Alles in allem war es ein sehr gelungenes verlängertes Wochenende und ein sehr gelungenes UX-Camp 2009 in Berlin, bei dem ich viel Spaß hatte und sehr viele sehr nette Leute kennen gelernt habe. War schön mit Euch! Ein dickes Danke geht an dieser Stelle zum einen an <a href="http://twitter.com/mittemellan">@mittemellan</a> fürs Wohnenlassen und den Tourguide spielen und zum anderen an <a href="http://twitter.com/UXCampBerlin09">@UXCampBerlin09</a>, das <a href="http://uxcamp.mixxt.de/networks/wiki/index.Organisation">Orgateam</a> vom UX-Camp 2009, für ein tolles BarCamp, eine super Organisation, feines Essen und Unterstützung wo man es sich nur wünschen kann.</p>
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		<title>Das ist doch einsnullig. Gästebücher und web2.0</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 19:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr oft liest man in letzter Zeit den Kommentar &#8220;das ist mir zu einsnullig&#8221; oder auf persönlicher Ebene &#8220;du bist so einsnullig&#8221;, was in der Regel als augenzwinkernde Beleidigung gemeint ist. Aber was genau soll das heißen? Was unterscheidet denn einsnull von zweinull? Auch wenn man die Brücke zu web2.0 zieht, ist den meisten Leuten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sehr oft liest man in letzter Zeit den Kommentar &#8220;das ist mir zu einsnullig&#8221; oder auf persönlicher Ebene &#8220;du bist so einsnullig&#8221;, was in der Regel als augenzwinkernde Beleidigung gemeint ist. Aber was genau soll das heißen? Was unterscheidet denn einsnull von zweinull? Auch wenn man die Brücke zu web2.0 zieht, ist den meisten Leuten die Bedeutung nicht klar, da es ja das Wort web1.0 erst gibt, seit man nach kürzeren Ausdrücken für &#8220;nicht web2.0&#8243; sucht. </strong></p>
<p><strong>Das Design.</strong></p>
<p>Häufig ist die Aussage auf &#8220;einsnulliges Design&#8221; bezogen, wobei genau das der schwammigste Punkt überhaupt ist &#8211; denn Design2.0 ist weder definiert, noch wirklich objektiv beurteilbar. Meistens versteht man zweinulligem Design jedoch ein sehr schlichtes, sehr übersichtliches Design, in dem der Benutzer sich schnell zurechtfinden kann und die Inhalte schnell finden kann. Bei einem umfangreichen Angebot werden dafür häufig Kategorien und Schlagworte (Tags) verwendet, die gepaart mit einer Suchfunktion schnell zu den gewünschten Inhalten führen. Außerdem wird im Hintergrund (beim Gestalten der Seite) besonderer Wert auf die Einhaltung von Standards wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cascading_Style_Sheets" target="_blank">css</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Html" target="_blank">valides html</a> gelegt. Aktualisierte Inhalte sollten ferner auch via <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rss" target="_blank">RSS</a> abonnierbar sein, so das die Informationen vom Benutzer wahrgenommen werden, und in seinem bevorzugten Umfeld angezeigt werden können.</p>
<p><strong> Wer liefert die Inhalte? </strong></p>
<p>Im web2.0 sind die Rollen &#8220;Sender&#8221; und &#8220;Empfänger&#8221; bezüglich der Inhalte weitestgehend aufgehoben. Seiten, die überwiegend statisch sind und auf denen der Betreiber Informationen bereitstellt, die durch den Besucher abgerufen werden können, werden daher oft als einsnullig bezeichnet. Zweinullig hingegen sind Seiten, auf denen die Benutzer selbst Inhalte (Bilder, Texte, Empfehlungen, Berichte) veröffentlichen können, und sich zu bereits von anderen veröffentlichten Inhalten beispielsweise in Form von Kommentaren äußern können. Jeder ist somit Sender und Empfänger, Interaktion wird zur Grundlage der Kommunikation auf der Seite.</p>
<p><strong> Spezialisierung und Zusammenarbeit. </strong></p>
<p>Ein weiterer Punkt im web2.0 ist die Spezialisierung von Webseiten auf bestimmte Funktionen. So stellt <a href="http://maps.google.de/" target="_blank">google maps</a> oder <a href="http://www.openstreetmap.de/" target="_blank">openstreetmap</a> beispielsweise Kartenmaterial, und Seiten wie <a href="http://www.flickr.com/" target="_blank">flickr</a> oder <a href="http://www.ipernity.com/" target="_blank">ipernity</a> eine ausgeklügelte und vielseitige Plattform für die Verwaltung und die Anzeige von Bildern bereit. <a href="http://doodle.com/" target="_blank">Doodle</a> bietet die Möglichkeit schnelle Terminabsprachen durchzuführen und <a href="http://backpackit.com/" target="_blank">backpackit</a> oder <a href="http://mixxt.de/" target="_blank">mixxt</a> stellt &#8211; je nach Projektumfang &#8211; Werkzeuge für die Organisation von Teamarbeiten bereit. Musik kann man bequem von <a href="http://blip.fm/" target="_blank">blip.fm</a> oder <a href="http://www.deezer.com/" target="_blank">deezer</a> beziehen. All diese Angebote lassen sich jedoch durch die Verwendung von Standards und durch das Bereitstellen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Programmierschnittstelle" target="_blank">offenen Schnittstellen (API)</a> miteinander verknüpfen und so individuell den Bedürfnissen des Einzelnen anpassen.<br />
<span id="more-635"></span>Diese Möglichkeiten können in beliebigem Umfang genutzt werden; <a href="http://brightkite.com/" target="_blank">brightkite</a> und <a href="http://mixxt.de/" target="_blank">mixxt</a> binden beispielsweise google maps ein, <a href="http://friendfeed.com/" target="_blank">friendfeed</a>, <a href="http://www.netvibes.com/" target="_blank">netvibes</a> und <a href="http://www.facebook.com/" target="_blank">facebook</a> bieten hingegen ein sehr breites Repertoire an Anbindungsmöglichkeiten &#8211; und finden somit ihre Berechtigung darin, dass sie als verbindendes Glied alle anderen Services verknüpfen. Bei Angeboten, die auf der Verbindung von anderen Angeboten aufbauen spricht man auch von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup_(Internet)">mashups</a>. Das Bereitstellen einer API ist daher für jeden Service im web2.0 essentiell notwendig.</p>
<p><strong> DIY ohne Fachwissen.</strong></p>
<p>Damit ein Webservice das &#8220;Prädikat 2.0&#8243; erhält, ist die unabdingbare Vorraussetzung, dass <em>jeder</em> Internetnutzer den Service für sich nutzen kann. Dies bedeutet, dass man, um die Webseite bedienen zu können, weder html-, noch ftp- oder sonstige Kenntnisse benötigen darf. Das Aussehen der eigenen Seite, das Erstellen von Alben, das Zeigen von Bildern und das Einbinden eines Musiktitels muss beispielsweise so einfach und über ein Benutzerinterface ermöglicht werden, dass der komplette Service ohne Grundwissen über Computer- oder Internetstandards bedienbar bleibt. Dies bedeutet nicht zwingend, dass der Service so einfach ist, dass sich jede Funktion mit einem Blick auf die Seite auf Anhieb sofort finden lässt und intuitiv durch jeden bedienbar ist, denn das ist bei umfassenderen Seiten wie flickr oder ipernity schier unmöglich. Jedoch muss es möglich sein, all diese Funktionen nach einer &#8220;angemessenen&#8221; Suche zu finden, und sie bedienen zu können, ohne eine Zeile html-code o.ä. schreiben zu müssen. Das web2.0 ermöglicht somit ein Internet zum Selbermachen für &#8220;normale Menschen&#8221;.</p>
<p><strong> Werbung und web2.0 </strong></p>
<p>Zwei Dinge, die sich nicht wirklich vertragen, sind web2.0 und Werbung, da das web2.0 viele Möglichkeiten für eigene Meinungen und Empfehlungen bietet. Ein positiver Artikel über ein Gerät oder einen Webservice in einem vielgelesenen Blog oder bei einem Produktbewertungsportal (z.B. <a href="http://www.idealo.de/" target="_blank">idealo</a>) hat einen sehr viel höheren Werbenutzen für das Gerät / den Service, als ein Banner oder ein Newsletter der zugehörigen Firma jemals erreichen könnte. Dazu muss der Artikel natürlich authentisch sein &#8211; &#8220;gemietete&#8221; Blogs in denen kein konstanter Autor (bzw. Autorenteam) schreibt, sondern in dem Firmen ihre Werbeartikel veröffentlichen, verlieren schnell Leser &#8211; denn die Authentizität ist im web2.0 das A und O. Auch Werbung, die über <a href="http://twitter.com/" target="_blank">twitter</a> versendet wird, führt die Maus schneller auf den &#8220;unfollow&#8221;-Button, als jeder andere Inhalt. Die einzige Möglichkeit, klassische Werbung im web2.0 zu verbreiten, ist &#8211; schon wieder ein buzzword &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virales_Marketing" target="_blank">viral</a>. Hierbei ist die Werbung so &#8220;gut&#8221; (witzig, spannend, technisch gut gemacht), dass sie von denjenigen, die sie sehen, freiwillig (!) an Freunde versandt wird. Das web2.0 als Marketingwerkzeug zu nutzen, gelingt daher seltenst über &#8220;Werbung&#8221;, sondern meist über eine gute Präsenz der Firma auf allen erdenklichen Plattformen (twitter, idealo, &#8230;), und ein schnelles und sympathisches Eingehen auf Probleme, die auf diesen Plattformen kommuniziert werden. Das führt nämlich zu Äußerungen der Form &#8220;Total geil, FirmaXYZ hat mir ein falsches Produkt geschickt, und 5 Minuten nachdem ich es getwittert habe, hatte ich eine eMail in der stand, dass das richtige Produkt unterwegs ist und ich das alte zurückschicken soll&#8221;. Das wird dann nämlich als &#8220;Empfehlung&#8221; aufgefasst und führt neue Kunden zur FirmaXYZ. Fehler passieren &#8211; es ist nur die Frage wie man damit umgeht. Geht man gut damit um, ist das web2.0 eine großartige Möglichkeit, das auch zu zeigen.</p>
<p><strong> Ein Gästebuch und ein Kontaktformular macht noch kein web2.0</strong></p>
<p>Neulich hat ein Webdesigner zu mir gesagt: &#8220;Ich mache auch web2.0 &#8211; ich mach auf fast jede Seite ein Kontaktformular und ein Gästebuch.&#8221; Ebenso habe ich neulich eine Spam-DM auf twitter bekommen, in der mir eine &#8220;Software, die automatisch virale Werbebotschaften versendet&#8221; angeboten wurde (= unmöglich). Und genau darin liegt das Problem mit dem buzzword web2.0 &#8211; nicht alles was ein Eingabeformular hat, ist auch automatisch web2.0 &#8211; so einfach ist es dann doch nicht. Das web2.0 ist eine noch sehr junge, recht undefinierte und den meisten Firmen/Agenturen/Menschen völlig unbekannte Erscheinung, die noch viel Eingewöhnung und Lernbereitschaft erfordert. Ein Wikipedia-Artikel, ein Artikel in einer Zeitschrift oder ein einfacher Lehrgang reicht sicher nicht aus, um aktiv das web2.0 zu gestalten.</p>
<p>In meinen Augen muss ein Webservice um &#8220;zweinullig&#8221; zu sein alle oben genannten Kriterien erfüllen. Sind ein oder mehrere Kriterien nicht umgesetzt, wird aus web2.0 ganz schnell pseudo2.0 &#8211; oder auch web1.1 bis web1.9.</p>
<p>Als Beispiel hierfür eignen sich verschiedene Communitys hervorragend. So bietet <a href="http://www.studivz.net/" target="_blank">StudiVZ</a> beispielsweise einige wenige Funktionen (Bilder hochladen, Alben machen, &#8220;Ich tue gerade&#8221;, &#8220;Plauderkasten&#8221;), ist aber weder erweiterbar (Karten?, Musik?, Blog?), noch kann man auf StudiVZ erstellte Alben auf anderen Seiten einbinden oder sie auf andere Weise Menschen ohne StudiVZ-Account zur Verfügung stellen. Ein typischer Fall von &#8220;einsnullig&#8221;. Auf <a href="http://www.myspace.com/" target="_blank">myspace</a> hingegen kann man Bilder und Musik einbinden, und diese Inhalte auch Freunden ohne myspace-Account zur Verfügung stellen. Allerdings hatte man dort über Jahre hinweg nur die Möglichkeit die eigene Seite zu verändern, wenn man css und html beherrschte. Das zwang die Standardnutzer zum Kopieren von Code von anderen Seiten, und führte meistens zu sehr unübersichtlichen und chaotischen myspace-Seiten - und das sah dann gar nicht zweinullig aus. Dazu habe ich 2007 mal etwas in meinen <a href="http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&amp;friendId=48216733&amp;blogId=308787246" target="_blank">myspace-Blog geschrieben</a>. Verbesserungsversuche seitens myspace finden momentan statt, sind aber nur mäßig erfolgreich. Dass myspace allerdings auf twitpic Bannerwerbung schaltet, lässt zweifeln.</p>
<p>Als Gegenbeispiel kann man facebook nennen, was sicherlich auf dem richtigen Weg ist. Es können Bilder hochgeladen und Alben angelegt werden, man kann sowohl seinen Blog als auch seinen twitter-Account einbinden und auch aus facebook sein twitter bedienen. Die Chatfunktion lässt sich auch im lokalen IM-Programm einbinden und eingestellte Links, die auf flickr verweisen, werden automatisch durch das Thumbnail des Bildes und einen Beschreibungstext ergänzt.</p>
<p><strong>Was ist Eure Meinung zu den Eigenschaften des web2.0? Habt ihr noch weitere Kriterien, die unbedingt erforderlich sind um eine Webseite &#8220;zweinullig&#8221; zu machen? Oder bin ich zu streng, und alles was ein Gästebuch hat ist bereits so zweinullig, dass es zweinulliger nicht geht? Ich freue mich auf Eure Kommentare! </strong></p>
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		<title>Poken</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 23:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit heute Abend haben Johanna und ich unsere Pokens. Wem welcher Poken gehört, sieht man natürlich auf den ersten Blick. Was genau ein Poken ist, kann man unter anderem in diesem pl0g screencast, in diesem youtube-Video, in diesem golem-Artikel oder bei doyoupoken.com erfahren. Wer selber einen haben möchte, der sollte sich bei missionpoken umschauen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute Abend haben Johanna und ich unsere Pokens. Wem welcher Poken gehört, sieht man natürlich auf den ersten Blick.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/hannes/"><img src="http://u1.ipernity.com/5/72/40/4517240.e6801c60.500.jpg" border="0" alt="Poken" width="500" height="362" /></a></p>
<p>Was genau ein Poken ist, kann man unter anderem in diesem <a href="http://www.pl0g.de/wordpress/2009/03/20/pl0g-screencast-03-poken/" target="_blank">pl0g screencast</a>, in diesem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=O-RElDpDIXw" target="_blank" class="broken_link">youtube-Video</a>, in diesem <a href="http://www.golem.de/0904/66330.html" target="_blank">golem-Artikel</a> oder bei <a href="http://www.doyoupoken.com/PokenWeb/corporate/welcome.jsf" target="_blank" class="broken_link">doyoupoken.com</a> erfahren. Wer selber einen haben möchte, der sollte sich bei <a href="http://tr.im/hZaU" target="_blank" class="broken_link">missionpoken</a> umschauen und eintragen.</p>
<p>Danke an dieser Stelle noch mal an die schokodinatorin und den dotdean!</p>
         ]]></content:encoded>
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		<title>Mr. Winterbottom</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 17:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Yeah, Yeah, Yeah! heißt das Debutalbum von Mr. Winterbottom, und genauso klingt es auch. Es handelt sich bei dem Album um eine Mini-EP (3 Titel), die völlig umsonst auf der Bandhomepage zum Download angeboten wird. Im Gegenzug bittet die Band alle Blogger und twitterer, den Link zur Seite zu verbloggen und weiter zu tragen, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/hannes/"><img src="http://u1.ipernity.com/8/44/36/4494436.70bb586b.500.jpg" border="0" alt="Mr. Winterbottom Screenshot" width="500" height="301" /></a></p>
<p><strong>Yeah, Yeah, Yeah!</strong> heißt das Debutalbum von <a href="http://www.mr-winterbottom.com" target="_blank">Mr. Winterbottom</a>, und genauso klingt es auch.</p>
<p>Es handelt sich bei dem Album um eine Mini-EP (3 Titel), die <em>völlig umsonst</em> auf der Bandhomepage zum Download angeboten wird. Im Gegenzug bittet die Band alle Blogger und twitterer, den Link zur Seite zu verbloggen und weiter zu tragen, wenn das Album gefällt. Und Holla &#8211; das tut es!</p>
<p>Auf der Seite, die quasi nach Vollbild schreit, sind außerdem sehr kurzweilige Biografien der Bandmitglieder, Links zu deren Präsenzen im web2.0, ein so genanntes &#8220;Presskit&#8221; und Desktop Wallpaper zu finden.</p>
<p>Also, auf gehts: <a href="http://www.mr-winterbottom.com" target="_blank">Runterladen</a> und losrocken!</p>
         ]]></content:encoded>
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		<title>blip.fm</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 12:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen habe ich blip.fm mal wieder ausgepackt. Nachdem ich es vor einiger Zeit mal ausprobiert hatte und für &#8220;nicht so gut&#8221; befunden hatte, muss ich sagen, dass ich inzwischen relativ angetan bin. Damals habe ich es vor allem aus optischen Gründen abgelehnt, zumal es damals mit muxtape eine Musik-Seite gab, der zwar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor ein paar Tagen habe ich <a href="http://blip.fm/" target="_blank">blip.fm</a> mal wieder ausgepackt. Nachdem ich es vor einiger Zeit mal ausprobiert hatte und für &#8220;nicht so gut&#8221; befunden hatte, muss ich sagen, dass ich inzwischen relativ angetan bin.</strong></p>
<p>Damals habe ich es vor allem aus optischen Gründen abgelehnt, zumal es damals mit muxtape eine Musik-Seite gab, der zwar ein anderes Prinzip, aber in meinen Augen das abolute non-plus-ultra-Design hatte.</p>
<p><strong>Das Prinzip von blip ist aber das, was mich letztendlich überzeugt hat.</strong></p>
<p>Theoretisch ist blip genauso aufgebaut wie twitter, nur das an die Tweets Lieder angehängt sind. Allerdings spricht man bei blip nicht von followern, sondern von Favorites oder DJ&#8217;s. Jeder, der sich bei blip anmeldet, ist automatisch DJ. Außerdem fügt man bei blip nicht unbedingt seine &#8220;Freunde&#8221; zu seinen Favoriten hinzu, sondern eher die Leute, deren Musikgeschmack man teilt.</p>
<p>Auf der Homeseite entsteht somit eine sich ständig aktualisierende Playliste, die sich aus den blips (=Tweets) derer, denen man followt, zusammensetzt. Dabei muss man nicht jeden Titel einzeln starten, die Titel laufen als Playlist automatisch von oben nach unten durch. Das führt &#8211; die richtigen Favoriten vorausgesetzt &#8211; meist zu sehr guten und abwechslungsreichen Playlists.</p>
<p><strong>Die Navigation durch die laufende Playlist (next, previous, pause, play) erfolgt einfach und unkompliziert über die Pfeiltasten und die Leertaste auf der Tastatur.</strong></p>
<p>Gefällt ein Titel, kann man den Titel &#8220;reblippen&#8221;, ihn auf seine Playlist aufnehmen, den Titel als <a href="http://www.hannestrapp.de/wordpress/2008/11/09/delicious/" target="_blank">Lesezeichen hinzufügen</a> oder dem &#8220;blipper&#8221; des Titels &#8220;Props&#8221; geben, was sich mit &#8220;Anerkennung zeigen&#8221; übersetzen lässt.</p>
<p>Der große Vorteil von blip ist das einfache Interface und die damit verbundene sehr einfache Bedienbarkeit. Darin liegt auch einer der großen Vorteile gegenüber dem oft als Vorbild genanneten lastfm, für dessen Bedienung man einen mehrwöchigen Kurs belgen muss.</p>
<p>Meine Empfehlung ist, es einfach selbst einmal auszuprobieren. Eine <a href="http://blip.fm/invite/ht82" target="_blank">Einladung</a> von mir ist <a href="http://blip.fm/invite/ht82" target="_blank">hier zu finden</a>, ein Profil ist schnell erstellt und schnell mit einem Avatar-Foto versehen. Das &#8220;blippen&#8221; von Songs ist kinderleicht und erklärt sich eigentlich von selbst. Außerdem lässt sich blip mit twitter verbinden, so dass die Titel auch dort als Updates erscheinen.</p>
         ]]></content:encoded>
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		<title>Kein Artikel über twitter</title>
		<link>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/03/16/kein-artikel-uber-twitter/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 19:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich hatte ich mir schon im November vorgenommen, in meiner web2.0-Reihe einen Artikel zu schreiben, in dem ich twitter vorstelle. Aber inzwischen muss ich dies nicht mehr tun, denn es gibt einige Dinge, die das überflüssig machen. Zum einen habe ich vor 2 Jahren wie viele andere auch schon mal einen Artikel darüber geschrieben, und bis auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eigentlich hatte ich mir schon im November vorgenommen, in meiner </strong><a href="http://www.hannestrapp.de/wordpress/2008/10/13/das-web20-eine-millionenschwere-maschine/" target="_blank"><strong>web2.0-Reihe</strong></a><strong> einen Artikel zu schreiben, in dem ich </strong><a href="http://twitter.com/" target="_blank"><strong>twitter</strong></a><strong> vorstelle. Aber inzwischen muss ich dies nicht mehr tun, denn es gibt einige Dinge, die das überflüssig machen.</strong></p>
<p>Zum einen habe ich <a href="http://www.hannestrapp.de/wordpress/2007/06/15/bloggen-fur-schreibfaule-twittercom/" target="_blank">vor 2 Jahren</a> wie <a href="http://webworkblogger.de/index.php/2007/03/27/das-deutsche-twitter-handbuch/" target="_blank">viele andere auch</a> schon mal einen Artikel darüber geschrieben, und bis auf ein paar Features und ein paar Änderungen in der Art der Nutzung von twitter hat sich seit dem auch nichts verändert.</p>
<p>Zum anderen ist twitter spätestens seit das <a href="http://twitter.com/jkrums/status/1121915133" target="_blank">Flugzeug</a> im Hudson River <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601588,00.html" target="_blank">gelandet</a> ist in aller Munde. Regelmäßig taucht es in den klassischen Medien wie <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1918769_0_2147_interview-mit-einem-stuttgarter-twitterer-es-muss-eine-persoenliche-note-haben-.html" target="_blank">Zeitungen</a> und dem offenbar auch dem <a href="http://twitter.com/Sillium/statuses/1313422866" target="_blank">Fernsehen</a> auf. Artikel über twitter häufen sich seitdem sowohl auf Blogs als auch dort.</p>
<p>Um twitter herum haben sich mittlerweile haufenweise Programme, Services und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup_(Internet)" target="_blank">Mashups</a> angesiedelt, außerdem gibt es verschiedene Verzeichnisse, wie beispielsweise das <a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2008/12/30/twitterverzeichnis-fur-fotografen/" target="_blank">Fotografenverzeichnis</a> von Olaf Bathke.</p>
<p><strong>Wer also Infos zu twitter sucht, findet mehr als er jemals lesen kann.</strong></p>
<p>Twitter ist in den letzten Monaten geboomt und zum Massenmedium geworden. Anmeldebestätigungen von Einladungen, die ich vor 2 Jahren versandt habe, trudeln langsam bei mir ein. Menschen ohne Blog und ohne Nerdfaktor beginnen zu twittern und sind begeistert. Inzwischen gibt es aber auch Leute, die twitter nutzen, sich aber anscheinend ein <a href="http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/zehn-dinge--die-an-twitter-nerven_100016280.html" target="_blank">twitter ohne twitter</a> wünschen, da sie sich durch so ziemlich alles genervt fühlen, was twitter ausmacht. Dass man über die Sinnhaftigkeit von twitter streiten kann steht dabei wohl außer Frage &#8211; und auch die Einsatzzwecke sind für die einzelnen Nutzer sehr verschieden. Durch die Auswahl, wem man followt, kann man sich selbst entscheiden, ob man sich durch Smalltalk unterhalten lassen möchte, Diskussionen über sinnvolle und sinnfreie Dinge führen möchte oder ob man über die taufrischen Neuigkeiten aus dem Netz und der Welt informiert werden möchte.</p>
<p>Für Leute, die damit immer noch nichts anfangen kann, oder denen twitter keinen Mehrwert bringt, gibt es immer noch eine Möglichkeit. Man kann sich von twitter nämlich auch abmelden &#8211; denn was viele zu veressen scheinen: twitter ist freiwillig. Keiner muss twittern und, wie es immer so schön heißt &#8220;die Welt mit Belanglosigkeiten belästigen&#8221;.</p>
<p><strong>Für twitter-Neulinge empfehle ich:</strong> Nicht zu viel glauben, nicht zu viel mutmaßen, sondern einfach mal selber ausprobieren. Einen <a href="http://twitter.com/signup" target="_blank">Account anlegen</a>, <a href="http://twitterfox.net/" target="_blank">TwitterFox</a> für FireFox oder <a href="http://twitterfon.net/" target="_blank">TwitterFon</a> fürs iPhone installieren, ca. 30 Follower nach <a href="http://search.twitter.com/" target="_blank">Interessengebiet</a> aussuchen und ca. 2 Wochen ausprobieren. Ich glaube, dass man sich dann ein recht gutes Bild machen kann. Mir kann man übrigens unter <a href="http://twitter.com/ht82" target="_blank">@ht82 </a>followen.</p>
         ]]></content:encoded>
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		<title>13 Wallpaper für Netbooks</title>
		<link>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/03/14/13-wallpaper-fur-netbooks/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 14:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Trend geht nach oben, die Monitorauflösungen werden größer, und auch die Desktop Wallpaper die man im Netz findet werden immer größer. Vor 5 Jahren habe ich oft vergeblich nach passenden Wallpapers in 1680&#215;1050 gesucht, und musste in Photoshop aktiv werden, um sie zurecht zu schneiden &#8211; heute findet man die hohen Auflösungen ohne Probleme. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Trend geht nach oben, die Monitorauflösungen werden größer, und auch die Desktop Wallpaper die man im Netz findet werden immer größer. Vor 5 Jahren habe ich oft vergeblich nach passenden Wallpapers in 1680&#215;1050 gesucht, und musste in Photoshop aktiv werden, um sie zurecht zu schneiden &#8211; heute findet man die hohen Auflösungen ohne Probleme.</p>
<p>Seit sich Netbooks immer weiter verbreiten, kommt die gleiche Problematik wieder auf den Tisch: Sobald man einen angepassten Schreibtischhintergrund möchte, muss man wieder anfangen Bilder zu beschneiden. Die Auflösung 1024&#215;600 ist fast nirgends zu finden. Da ich ohnehin einige meiner Fotos als Hintergrundbilder für meinen Schreibtisch auf dem Netbook fertig gemacht habe, möchte ich sie Euch auch gerne zur Verfügung stellen. Viel Spaß!</p>
<p>(Die Hintergründe sind alle in 1024&#215;600 eingebunden, einfach mit Rechtsklick ➔ Ziel speichern unter sichern)</p>
<p><a title="Don't Mess With Me, Buddy. Netbook Desktop Wallpaper 1024x600 by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3353306012/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1279/3353306012_ddd65950de_o.jpg" alt="Don't Mess With Me, Buddy. Netbook Desktop Wallpaper 1024x600" width="500" height="293" /></a><br />
<span id="more-570"></span></p>
<p><a title="Mis(s)take Netbook Desktop Wallpaper 1024x600 by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3353306072/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1004/3353306072_cf102317e9_o.jpg" alt="Mis(s)take Netbook Desktop Wallpaper 1024x600" width="500" height="293" /></a></p>
<p><a title="Cleopatra Netbook Desktop Wallpaper 1024x600 by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3352480479/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1252/3352480479_97d9e26002_o.jpg" alt="Cleopatra Netbook Desktop Wallpaper 1024x600" width="500" height="293" /></a></p>
<p><a title="M Netbook Desktop Wallpaper 1024x600 by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3353306110/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1087/3353306110_cd08b36d97_o.jpg" alt="M Netbook Desktop Wallpaper 1024x600" width="500" height="293" /></a></p>
<p><a title="Chilling In The Bathtub Netbook Desktop Wallpaper 1024x600 by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3353306278/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1425/3353306278_45a7c058fe_o.jpg" alt="Chilling In The Bathtub Netbook Desktop Wallpaper 1024x600" width="500" height="293" /></a></p>
<p><a title="Introducing CoKa Netbook Desktop Wallpaper 1024x600 by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3352481107/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1268/3352481107_1f9fd49c32_o.jpg" alt="Introducing CoKa Netbook Desktop Wallpaper 1024x600" width="500" height="293" /></a></p>
<p><a title="I'll do the washing-up Netbook Desktop Wallpaper 1024x600 by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3353305952/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1242/3353305952_a03274ed67_o.jpg" alt="I'll do the washing-up Netbook Desktop Wallpaper 1024x600" width="500" height="293" /></a></p>
<p><a title="Rockin Red Rooster Room Netbook Desktop Wallpaper 1024x600 by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3353306450/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1238/3353306450_1999522c9e_o.jpg" alt="Rockin Red Rooster Room Netbook Desktop Wallpaper 1024x600" width="500" height="293" /></a></p>
<p><a title="Bold Red. Netbook Desktop Wallpaper 1024x600 by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3352481213/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1277/3352481213_8be9199854_o.jpg" alt="Bold Red. Netbook Desktop Wallpaper 1024x600" width="500" height="293" /></a></p>
<p><a title="Orange Storm Netbook Desktop Wallpaper 1024x600 by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3353306782/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1292/3353306782_e50fc36851_o.jpg" alt="Orange Storm Netbook Desktop Wallpaper 1024x600" width="500" height="293" /></a></p>
<p><a title="Underground Netbook Desktop Wallpaper 1024x600 by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3352481459/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1229/3352481459_c214ebc85c_o.jpg" alt="Underground Netbook Desktop Wallpaper 1024x600" width="500" height="293" /></a></p>
<p><a title="1969 Chevy Malibu Netbook Desktop Wallpaper 1024x600 by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3352481603/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1213/3352481603_f69d2da501_o.jpg" alt="1969 Chevy Malibu Netbook Desktop Wallpaper 1024x600" width="500" height="293" /></a></p>
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