Hannes’ Blog

Website Finger Hold – Die Person hinter dem Blog

Sonntag, 13. September 2009 von Hannes

Heute habe ich bei Blogwiese eine Aktion gefunden, bei der Johanna und ich natürlich unbedingt mit machen mussten: “Website Finger Hold – Die Person hinter dem Blog”

Mehr Infos zur Aktion gibts im entsprechenden Artikel bei Jeriko. Und hier sind unsere Bilder.

@ht82

und

@joblerone

Mr. Winterbottom Musikvideo – Varia

Samstag, 22. August 2009 von Hannes

Seit Montag ist das Musikvideo zu Varia draußen – unbedingt anschauen!

Natürlich sind Kommentare, positive Bewertungen und der Klick auf den Favoriten-Button immer gerne gesehen – wer Mr. Winterbottom unterstützen will, kann sich also auf vimeo, youtube oder c-tube so richtig austoben! Mehr Infos zu Mr. Winterbottom gibts auf der Homepage oder in der Community.

Wissen SPD und CDU eigentlich, dass es geltende Gesetze gibt?

Dienstag, 16. Juni 2009 von Hannes

Normalerweise halte ich mich ja aus politischen und rechtlichen Themen weitestgehend raus. Aber heute muss ich mein Unverständnis trotzdem ausdrücken. Es könnte nämlich so einfach sein.

Meines Wissens haben wir geltende Gesetze, von denen eines den Satz “Eine Zensur findet nicht statt.” beinhaltet. Von diesem Gesetz weiß ich sogar wo es steht, es ist nämlich der Artikel 5 des Grundgesetzes. Wo das andere Gesetz – oder wie ich deutsches Recht kenne die 10.000 anderen dieses Themengebiet betreffenden Gesetze – steht/stehen, weiß ich leider nicht. Ich weiß nur, dass Kinderpornografie in Deutschland verboten ist, verfolgt und bestraft werden kann. Das ist glücklicherweise auch nicht nur in Deutschland der Fall.

Gesetz 1 bringt uns in der aktuellen Zensursula-Situation leider noch nicht wirklich weiter, denn es schließt lediglich das vorgeschlagene Verfahren aus. Allerdings stößt uns die Situation direkt auf Gesetz 2 – denn dieses müsste nur angewendet werden. Kinderpornografieserver finden, die Verantwortlichen dazu finden und hinter Gitter bringen, die Server gründlich leeren und vorher im Idealfall noch die log-files nach “Kunden” durchforsten um weitere Anhaltspunkte zur Fahndung zu bekommen. Das dies möglich ist, zeigt auch pretzlaff.info. Alles in allem wäre das auf jeden Fall deutlich sinnvoller, als die ganze Sache unter einem Deckmantel zu tarnen, und die Machenschaften unter diesem lustig weiterlaufen zu lassen. Vor allen Dingen wäre diese Methode nach geltendem Gesetz möglich – ohne Änderungen vornehmen zu müssen, und ohne Tür und Tor für eine weitere Zensur mit bisher völlig unbekanntem Ausmaß zu öffnen.

Weitere Links zur Info: internet-law.de, ak-zensur.de, tauss.de, netzploitik.org, kosmar.de, ODEM.blog

Das UX-Camp 2009 in Berlin

Dienstag, 26. Mai 2009 von Hannes

Gerade sitze ich mal wieder im Zug, diesmal im ICE 875 von Berlin nach Karlsruhe. Alles läuft bestens: Es gibt keinen HotSpot wie meistens – dafür aber jede Menge Verspätung und viele auf dem Gang sitzende, stehende und liegende Menschen – wie immer. Langsam entwickele ich sogar eine gewisse Bewunderung für die Deutsche Bahn, denn kein anderes Unternehmen (außer vielleicht Microsoft) schafft es, seine Kunden seit Jahren mit Füßen zu treten, bekannte Probleme die leicht zu lösen wären mit stoischer Ruhe einfach zu ignorieren und dabei nicht pleite zu gehen.

Aber genug dazu: jetzt zu Berlin und zum UX-Camp.

Berlin war wie immer super, unterwegs dorthin war ich mit @joblerone. Angekommen sind wir schon am Mittwoch Abend, die vier Nächte haben wir bei @mittemellan verbracht, wo es mal wieder superschön war. Danke dafür!

Collage 1
Collage 2

Die fünf Tage Berlin haben wir ausschließlich zu dritt verbracht; die ersten Tage in Friedrichshain, im Mythos-Germania-Museum, im 3D-Kino und in vielen Cafés und Imbissen. Am Freitag Abend begann das UX-Camp 2009 mit der Startup-Party im St. Oberholz.

Freitag: Startup-Party im St. Oberholz

Vom St. Oberholz hatte ich schon viel gelesen, auch schon mehrfach die Webseite besucht, selbst war ich dort jedoch bis zum Freitag Abend noch nicht gewesen. Von seinem Ruf als “Wohnzimmer der digitalen Bohème”, wie es oft bezeichnet wird, und was je nach Autor und Kontext sehr positiv oder sehr negativ gemeint ist, hat man an diesem Abend nicht besonders viel mitbekommen. Die komplette obere Etage war für die Besucher des UX-Camp reserviert und auch in der obligatorischen Rauchertraube vor den Türen waren sehr viele UX-Camp-Badges zu sehen, so dass die paar zusätzlichen Geeks, die im Erdgeschoss an ihren Laptops saßen, gar nicht weiter auffielen. Doch spätestens (weiterlesen …)

Das ist doch einsnullig. Gästebücher und web2.0

Montag, 04. Mai 2009 von Hannes

Sehr oft liest man in letzter Zeit den Kommentar “das ist mir zu einsnullig” oder auf persönlicher Ebene “du bist so einsnullig”, was in der Regel als augenzwinkernde Beleidigung gemeint ist. Aber was genau soll das heißen? Was unterscheidet denn einsnull von zweinull? Auch wenn man die Brücke zu web2.0 zieht, ist den meisten Leuten die Bedeutung nicht klar, da es ja das Wort web1.0 erst gibt, seit man nach kürzeren Ausdrücken für “nicht web2.0″ sucht.

Das Design.

Häufig ist die Aussage auf “einsnulliges Design” bezogen, wobei genau das der schwammigste Punkt überhaupt ist – denn Design2.0 ist weder definiert, noch wirklich objektiv beurteilbar. Meistens versteht man zweinulligem Design jedoch ein sehr schlichtes, sehr übersichtliches Design, in dem der Benutzer sich schnell zurechtfinden kann und die Inhalte schnell finden kann. Bei einem umfangreichen Angebot werden dafür häufig Kategorien und Schlagworte (Tags) verwendet, die gepaart mit einer Suchfunktion schnell zu den gewünschten Inhalten führen. Außerdem wird im Hintergrund (beim Gestalten der Seite) besonderer Wert auf die Einhaltung von Standards wie css und valides html gelegt. Aktualisierte Inhalte sollten ferner auch via RSS abonnierbar sein, so das die Informationen vom Benutzer wahrgenommen werden, und in seinem bevorzugten Umfeld angezeigt werden können.

Wer liefert die Inhalte?

Im web2.0 sind die Rollen “Sender” und “Empfänger” bezüglich der Inhalte weitestgehend aufgehoben. Seiten, die überwiegend statisch sind und auf denen der Betreiber Informationen bereitstellt, die durch den Besucher abgerufen werden können, werden daher oft als einsnullig bezeichnet. Zweinullig hingegen sind Seiten, auf denen die Benutzer selbst Inhalte (Bilder, Texte, Empfehlungen, Berichte) veröffentlichen können, und sich zu bereits von anderen veröffentlichten Inhalten beispielsweise in Form von Kommentaren äußern können. Jeder ist somit Sender und Empfänger, Interaktion wird zur Grundlage der Kommunikation auf der Seite.

Spezialisierung und Zusammenarbeit.

Ein weiterer Punkt im web2.0 ist die Spezialisierung von Webseiten auf bestimmte Funktionen. So stellt google maps oder openstreetmap beispielsweise Kartenmaterial, und Seiten wie flickr oder ipernity eine ausgeklügelte und vielseitige Plattform für die Verwaltung und die Anzeige von Bildern bereit. Doodle bietet die Möglichkeit schnelle Terminabsprachen durchzuführen und backpackit oder mixxt stellt – je nach Projektumfang – Werkzeuge für die Organisation von Teamarbeiten bereit. Musik kann man bequem von blip.fm oder deezer beziehen. All diese Angebote lassen sich jedoch durch die Verwendung von Standards und durch das Bereitstellen von offenen Schnittstellen (API) miteinander verknüpfen und so individuell den Bedürfnissen des Einzelnen anpassen.
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Poken

Sonntag, 05. April 2009 von Hannes

Seit heute Abend haben Johanna und ich unsere Pokens. Wem welcher Poken gehört, sieht man natürlich auf den ersten Blick.

Poken

Was genau ein Poken ist, kann man unter anderem in diesem pl0g screencast, in diesem youtube-Video, in diesem golem-Artikel oder bei doyoupoken.com erfahren. Wer selber einen haben möchte, der sollte sich bei missionpoken umschauen und eintragen.

Danke an dieser Stelle noch mal an die schokodinatorin und den dotdean!

Mr. Winterbottom

Mittwoch, 01. April 2009 von Hannes

Mr. Winterbottom Screenshot

Yeah, Yeah, Yeah! heißt das Debutalbum von Mr. Winterbottom, und genauso klingt es auch.

Es handelt sich bei dem Album um eine Mini-EP (3 Titel), die völlig umsonst auf der Bandhomepage zum Download angeboten wird. Im Gegenzug bittet die Band alle Blogger und twitterer, den Link zur Seite zu verbloggen und weiter zu tragen, wenn das Album gefällt. Und Holla – das tut es!

Auf der Seite, die quasi nach Vollbild schreit, sind außerdem sehr kurzweilige Biografien der Bandmitglieder, Links zu deren Präsenzen im web2.0, ein so genanntes “Presskit” und Desktop Wallpaper zu finden.

Also, auf gehts: Runterladen und losrocken!

blip.fm

Sonntag, 22. März 2009 von Hannes

Vor ein paar Tagen habe ich blip.fm mal wieder ausgepackt. Nachdem ich es vor einiger Zeit mal ausprobiert hatte und für “nicht so gut” befunden hatte, muss ich sagen, dass ich inzwischen relativ angetan bin.

Damals habe ich es vor allem aus optischen Gründen abgelehnt, zumal es damals mit muxtape eine Musik-Seite gab, der zwar ein anderes Prinzip, aber in meinen Augen das abolute non-plus-ultra-Design hatte.

Das Prinzip von blip ist aber das, was mich letztendlich überzeugt hat.

Theoretisch ist blip genauso aufgebaut wie twitter, nur das an die Tweets Lieder angehängt sind. Allerdings spricht man bei blip nicht von followern, sondern von Favorites oder DJ’s. Jeder, der sich bei blip anmeldet, ist automatisch DJ. Außerdem fügt man bei blip nicht unbedingt seine “Freunde” zu seinen Favoriten hinzu, sondern eher die Leute, deren Musikgeschmack man teilt.

Auf der Homeseite entsteht somit eine sich ständig aktualisierende Playliste, die sich aus den blips (=Tweets) derer, denen man followt, zusammensetzt. Dabei muss man nicht jeden Titel einzeln starten, die Titel laufen als Playlist automatisch von oben nach unten durch. Das führt – die richtigen Favoriten vorausgesetzt – meist zu sehr guten und abwechslungsreichen Playlists.

Die Navigation durch die laufende Playlist (next, previous, pause, play) erfolgt einfach und unkompliziert über die Pfeiltasten und die Leertaste auf der Tastatur.

Gefällt ein Titel, kann man den Titel “reblippen”, ihn auf seine Playlist aufnehmen, den Titel als Lesezeichen hinzufügen oder dem “blipper” des Titels “Props” geben, was sich mit “Anerkennung zeigen” übersetzen lässt.

Der große Vorteil von blip ist das einfache Interface und die damit verbundene sehr einfache Bedienbarkeit. Darin liegt auch einer der großen Vorteile gegenüber dem oft als Vorbild genanneten lastfm, für dessen Bedienung man einen mehrwöchigen Kurs belgen muss.

Meine Empfehlung ist, es einfach selbst einmal auszuprobieren. Eine Einladung von mir ist hier zu finden, ein Profil ist schnell erstellt und schnell mit einem Avatar-Foto versehen. Das “blippen” von Songs ist kinderleicht und erklärt sich eigentlich von selbst. Außerdem lässt sich blip mit twitter verbinden, so dass die Titel auch dort als Updates erscheinen.

Kein Artikel über twitter

Montag, 16. März 2009 von Hannes

Eigentlich hatte ich mir schon im November vorgenommen, in meiner web2.0-Reihe einen Artikel zu schreiben, in dem ich twitter vorstelle. Aber inzwischen muss ich dies nicht mehr tun, denn es gibt einige Dinge, die das überflüssig machen.

Zum einen habe ich vor 2 Jahren wie viele andere auch schon mal einen Artikel darüber geschrieben, und bis auf ein paar Features und ein paar Änderungen in der Art der Nutzung von twitter hat sich seit dem auch nichts verändert.

Zum anderen ist twitter spätestens seit das Flugzeug im Hudson River gelandet ist in aller Munde. Regelmäßig taucht es in den klassischen Medien wie Zeitungen und dem offenbar auch dem Fernsehen auf. Artikel über twitter häufen sich seitdem sowohl auf Blogs als auch dort.

Um twitter herum haben sich mittlerweile haufenweise Programme, Services und Mashups angesiedelt, außerdem gibt es verschiedene Verzeichnisse, wie beispielsweise das Fotografenverzeichnis von Olaf Bathke.

Wer also Infos zu twitter sucht, findet mehr als er jemals lesen kann.

Twitter ist in den letzten Monaten geboomt und zum Massenmedium geworden. Anmeldebestätigungen von Einladungen, die ich vor 2 Jahren versandt habe, trudeln langsam bei mir ein. Menschen ohne Blog und ohne Nerdfaktor beginnen zu twittern und sind begeistert. Inzwischen gibt es aber auch Leute, die twitter nutzen, sich aber anscheinend ein twitter ohne twitter wünschen, da sie sich durch so ziemlich alles genervt fühlen, was twitter ausmacht. Dass man über die Sinnhaftigkeit von twitter streiten kann steht dabei wohl außer Frage – und auch die Einsatzzwecke sind für die einzelnen Nutzer sehr verschieden. Durch die Auswahl, wem man followt, kann man sich selbst entscheiden, ob man sich durch Smalltalk unterhalten lassen möchte, Diskussionen über sinnvolle und sinnfreie Dinge führen möchte oder ob man über die taufrischen Neuigkeiten aus dem Netz und der Welt informiert werden möchte.

Für Leute, die damit immer noch nichts anfangen kann, oder denen twitter keinen Mehrwert bringt, gibt es immer noch eine Möglichkeit. Man kann sich von twitter nämlich auch abmelden – denn was viele zu veressen scheinen: twitter ist freiwillig. Keiner muss twittern und, wie es immer so schön heißt “die Welt mit Belanglosigkeiten belästigen”.

Für twitter-Neulinge empfehle ich: Nicht zu viel glauben, nicht zu viel mutmaßen, sondern einfach mal selber ausprobieren. Einen Account anlegen, TwitterFox für FireFox oder TwitterFon fürs iPhone installieren, ca. 30 Follower nach Interessengebiet aussuchen und ca. 2 Wochen ausprobieren. Ich glaube, dass man sich dann ein recht gutes Bild machen kann. Mir kann man übrigens unter @ht82 followen.

13 Wallpaper für Netbooks

Samstag, 14. März 2009 von Hannes

Der Trend geht nach oben, die Monitorauflösungen werden größer, und auch die Desktop Wallpaper die man im Netz findet werden immer größer. Vor 5 Jahren habe ich oft vergeblich nach passenden Wallpapers in 1680×1050 gesucht, und musste in Photoshop aktiv werden, um sie zurecht zu schneiden – heute findet man die hohen Auflösungen ohne Probleme.

Seit sich Netbooks immer weiter verbreiten, kommt die gleiche Problematik wieder auf den Tisch: Sobald man einen angepassten Schreibtischhintergrund möchte, muss man wieder anfangen Bilder zu beschneiden. Die Auflösung 1024×600 ist fast nirgends zu finden. Da ich ohnehin einige meiner Fotos als Hintergrundbilder für meinen Schreibtisch auf dem Netbook fertig gemacht habe, möchte ich sie Euch auch gerne zur Verfügung stellen. Viel Spaß!

(Die Hintergründe sind alle in 1024×600 eingebunden, einfach mit Rechtsklick ➔ Ziel speichern unter sichern)

Don't Mess With Me, Buddy. Netbook Desktop Wallpaper 1024x600
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