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	<title>Hannes' Blog</title>
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		<title>Gedanken zum Videopodcast der Bundeskanzlerin vom 27.2.2010</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 00:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe eben den Videopodcast der Bundeskanzlerin vom 27.2.2010 gesehen, und war &#8211; gelinde gesagt &#8211; nur halb begeistert. Ein paar Gedanken meinerseits dazu:
Die Politik hat die Aufgabe, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung dieses Wachstumsmarktes günstig zu gestalten. Ein Baustein dabei ist die Breitbandstrategie der Bundesregierung. Wir haben uns vorgenommen, bis zum Jahresende jedem Haushalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe eben den <a href="http://www.bundeskanzlerin.de/nn_707282/Content/DE/Podcast/2010/2010-02-27-Video-Podcast/2010-02-27-video-podcast-internet.html" target="_blank">Videopodcast der Bundeskanzlerin vom 27.2.2010</a> gesehen, und war &#8211; gelinde gesagt &#8211; nur halb begeistert. Ein paar Gedanken meinerseits dazu:</p>
<blockquote><p>Die Politik hat die Aufgabe, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung dieses Wachstumsmarktes günstig zu gestalten. Ein Baustein dabei ist die Breitbandstrategie der Bundesregierung. Wir haben uns vorgenommen, bis zum Jahresende jedem Haushalt einen einfachen Internetzugang zu ermöglichen. Gleichzeitig werden wir in den nächsten Jahren zielbewusst das schnelle Internet ausbauen.</p></blockquote>
<p>Richtig. Sehr gut. Aber &#8220;vielleicht&#8221; eine Spur zu spät. Sich 2010 darum zu bemühen, dies zu erreichen, liest sich wie Satire. Vor 10 Jahren wäre dies ein angebrachtes und vielleicht sogar zukunftsweisendes Projekt gewesen. Heute wirkt es auf mich eher etwas weltfremd.</p>
<blockquote><p>Mitte des Jahres wird die Bundesregierung eine neue Strategie für die Informations- und Kommunikationstechnologie vorstellen.</p></blockquote>
<p>Neue Bundestrojaner?</p>
<blockquote><p>Hier geht es darum, die Möglichkeiten der modernen Kommunikationstechnologie zu nutzen, um sie mit den klassischen Industriebereichen – zum Beispiel der Automobilindustrie – zu vernetzen.</p></blockquote>
<p>Das wird auch höchste Zeit. Meines Wissens werden in der Industrie bisher überhaupt keine Computer eingesetzt. Kommuniziert wird dort auch nicht. Die Automobilindustrie wird Bauklötze staunen, wenn die Bundesregierung endlich so etwas wie eMail oder Internet vorstellt. Von Computern ganz zu schweigen. Stellen Sie sich vor: BMW, Audi und Mercedes müssen dann die Autos nicht mehr frei Hand aus Stahlblöcken feilen. Außerdem könnten in der Entwicklung evtl. in 30 bis 50 Jahren sogar Computer eingesetzt werden und vielleicht sogar irgendwann die Zeichenbretter &#8211; zumindest teilweise &#8211; ersetzen. Ich habe gehört, besonders fortschrittliche Visionäre sprechen von etwas, das sich &#8220;Simulation&#8221; nennt. Aber das ist sicherlich Zukunftsmusik und an dieser Stelle zu weit gegriffen.</p>
<blockquote><p>Denn wir sind davon überzeugt, dass sich die Computertechnologie und die Informationstechnologie in alle Bereiche der Gesellschaft hinein bewegen werden.</p></blockquote>
<p>NEIN! Meinen Sie wirklich, dass es einmal SO weit kommen wird?!? Scherz beiseite: Willkommen in der Realität. Das wird nicht passieren. Das ist schon seit Jahren passiert. Tut mir Leid, dass ich Ihnen das hier sagen muss.</p>
<blockquote><p>Neben den Chancen, die aus dem Internet erwachsen, gibt es natürlich auch Gefahren. Neben dem freien Zugang zum Internet muss ganz deutlich werden: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.</p></blockquote>
<p>Stimmt. Das war es auch zum Glück bisher nicht so. Schauen Sie einfach mal, was heute so an Abmahnungen etc. pp möglich ist. Das Internet ist meiner Meinung strenger geregelt als vieles andere in diesem Land. Es gibt bei weitem wichtigere Baustellen.</p>
<blockquote><p>Deshalb werden wir auch immer wieder dafür sorgen, dass – zum Beispiel im Falle der Kinderpornografie – das Löschen von solchen Seiten möglich sein wird, um Menschen vor Gefahren zu schützen.</p></blockquote>
<p>Im Gegenzug werde ich dafür sorgen, dass es bald so etwas wie Schwerkraft gibt, damit wir nicht mehr so nervig durch die Gegend schweben.</p>
<p>Im Ernst: Wenn ich mich nicht grundlegend täusche, geht das schon immer. Da müssen Sie nicht für sorgen. Das etwas gegen Kinderpornografie unternommen wird ist wichtig und mehr als notwendig und lobenswert. Allerdings wird der Zusammenhang zwischen Kinderpornografie und dem Internet meiner Meinung nach oft etwas verzerrt dargestellt. Wenn man der CDU zuhört, könnte man meinen, dass es im Internet ausschließlich Kinderpornografie gibt. Ich selbst hingegen bin täglich viele Stunden im Internet unterwegs und bin noch nie auf solche Inhalte gestoßen. Vielleicht ist es daher sinnvoller, die eigentlichen Täter zu finden und zu bestrafen und den Opfern zu helfen, statt immer wieder dieses Strohfeuer der Kinderpornografie im Internet zu schüren (empfehlenswertes <a href="http://rettedeinefreiheit.de/" target="_blank">Video</a> dazu). Sonst könnte man noch meinen, das es hier nur um Stimmenfang und Überwachung geht, denn das alles ist &#8211; wie das letzte Jahr gezeigt hat &#8211; ein sehr heiß diskutiertes Thema.</p>
<blockquote><p>Insbesondere geht es aber auch um einen selbstbewussten Umgang der Nutzer mit dem Internet. Dabei kann die Politik Hilfestellungen leisten. Jeder muss aufgefordert sein, personenbezogene Daten nicht allzu freizügig jedermann zur Verfügung zu stellen.</p></blockquote>
<p>Das sehe ich genauso. Hier sollte jeder die Verantwortung lernen, was er im Internet preis gibt, und was nicht.</p>
<p>Hier komme ich allerdings wieder auf den &#8220;rechtsfreien Raum&#8221; zu sprechen. Ich möchte meine Meinung und die Resultate meines Handelns mit anderen teilen und anderen Menschen zur Verfügung stellen. Dafür habe ich im Internet eine Homepage und muss daher ein Impressum pflegen, was ich nach bestem Wissen und Gewissen tue &#8211; immer in der Hoffnung, nicht aufgrund meines Unwissens und eines kleinen Fehlers abgemahnt zu werden. Viel lieber wäre es mir aber, wenn ich meine Privatsphäre insofern schützen könnte, dass ich meine Adresse nicht für jeden zugänglich angeben muss. Dennoch ist sie zum einen bei der <a href="http://www.denic.de" target="_blank">denic</a> einzusehen und zum anderen muss ich sie wie gesagt auch im Impressum führen.</p>
<p>Wie steht die Politik dazu? Was sagen Sie, Frau Merkel? In Ihrem Podcast sagen sie klipp und klar, dass jeder dazu aufgefordert sein muss &#8220;personenbezogene Daten nicht allzu freizügig jedermann zur Verfügung zu stellen&#8221;. Nach den &#8211; dann doch sehr strengen &#8211; Gesetzen im Internet funktioniert das aber wie oben gezeigt nicht.</p>
<blockquote><p>Im vergangen Jahr hat die Bundesregierung den Zugriff auf personenbezogene Daten besser geschützt.</p></blockquote>
<p>ELENA? Vorratsdatenspeicherung? Kameras? Wohnen wir im gleichen Land?</p>
<blockquote><p>Im Augenblick ist viel von „Google Street View“ die Rede. Google will alle Straßen fotografieren und die entsprechenden Ansichten ins Internet stellen. Diejenigen, die finden, dass dies ein Eingriff in ihre private Sphäre ist, können von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen.</p></blockquote>
<p>Schade eigentlich. So lange Google nur das abbildet, was ich aus dem öffentlichen Raum einsehen kann, sehe ich kein Problem &#8211; zumal immer nur ein Zeitpunkt abgebildet wird. Das <a href="http://www.rlp.de/no_cache/aktuelles/presse/einzelansicht/archive/2010/march/article/google-street-view/" target="_blank">Gutachten aus Rheinland Pfalz</a> gibt hier schon gute Einblicke, allerdings kann ich Punkt 3 nicht nachvollziehen. Wer durch ein individualisiertes Haus nicht auffallen möchte, sollte meiner Meinung nach einfach kein stark individualisiertes Haus bewohnen.</p>
<blockquote><p>Die Chancen der Informationstechnologie, des Internetzugangs und der Kommunikationstechnologie sind groß. Die notwendigen technologischen Voraussetzungen werden wir in den nächsten Jahren schaffen.</p></blockquote>
<p>Hübsch. Schade nur, dass das nicht schon lange passiert ist.</p>
<p><em>Alle Zitate stammen aus dem Podcast bzw. aus dem </em><a href="http://www.bundeskanzlerin.de/Content/DE/Podcast/2010/2010-02-27-Video-Podcast/links/2010-02-27-text,property=publicationFile.pdf" target="_blank"><em>dazugehörigen pdf</em></a><em>.</em></p>
<p>Das waren meine spontanen Gedanken zu dem Video. Habt Ihr eine Meinung dazu?</p>
        ]]></content:encoded>
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		<title>flavors.me</title>
		<link>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2010/02/26/flavors-me/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 00:58:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Seite, die ich eben bei @adamstjohn gesehen habe (edit: und die mir @550nm heute mittag schon empfohlen hat), haut mich total um. Es geht um flavors.me &#8211; im Prinzip ein einfacher Aggregator. Aber die Designtemplates sind so einfach und wandelbar, das sich sofort der WOW-Effekt einstellt. Schaut Euch dazu am besten das Video an:

Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Seite, die ich eben bei <a href="http://twitter.com/adamstjohn" target="_blank">@adamstjohn</a> gesehen habe <em>(<strong>edit:</strong></em><em> und die mir <a href="http://twitter.com/550nm" target="_blank">@550nm</a> heute mittag schon empfohlen hat)</em>, haut mich total um. Es geht um <a href="http://flavors.me" target="_blank">flavors.me</a> &#8211; im Prinzip ein einfacher Aggregator. Aber die Designtemplates sind so einfach und wandelbar, das sich sofort der WOW-Effekt einstellt. Schaut Euch dazu am besten das Video an:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="501" height="313" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7105366&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="501" height="313" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7105366&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Diese Designs bekommt man dann auch nicht mehr kaputt. Auch als Standard-Katastrophenuser nicht. Das hebt das &#8220;CMS-weil-sicher-gegen-Chef-und-Sekretärinnen-Design-Argument&#8221; auf ein ganz neues Level. Großartig. Unbedingt testen.</p>
        ]]></content:encoded>
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		<title>Chatroulette F9-Shirt zum #bcnue2</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 17:23:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Chatroulette-Session beim #bcnue2 wurde &#8220;F9&#8243; zum geflügelten Wort. Schnell war die Idee geboren, das ganze auf ein T-Shirt zu bringen. Und das habe ich jetzt einfach mal gemacht, und das ganze in meinem Spreadshirt-Shop angelegt.

Wenn ihr wollt, könnt Ihr Euch hier alle F9-Shirts anschauen.
Das ganze ist natürlich (für mich) no-Profit, der einzige der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der <a href="http://www.chatroulette.com/" target="_blank">Chatroulette</a>-Session beim <a href="http://bcnue2.mixxt.de" target="_blank">#bcnue2</a> wurde &#8220;F9&#8243; zum geflügelten Wort. Schnell war die Idee geboren, das ganze auf ein T-Shirt zu bringen. Und das habe ich jetzt einfach mal gemacht, und das ganze in meinem Spreadshirt-Shop angelegt.</p>
<p><a href="http://www.hannestrapp.de/spreadshop/shopindexF9.htm"><img class="alignnone size-full wp-image-871" title="F9Shirt" src="http://www.hannestrapp.de/wordpress/wp-content/uploads/F9Shirt.jpg" alt="" width="500" height="250" /></a></p>
<p>Wenn ihr wollt, könnt Ihr Euch <a href="http://www.hannestrapp.de/spreadshop/shopindexF9.htm" target="_blank">hier alle F9-Shirts anschauen</a>.</p>
<p>Das ganze ist natürlich (für mich) no-Profit, der einzige der daran verdient ist spreadshirt, daran kann ich auch leider nichts drehen. Dazu auch hier ein Screenshot:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-869" title="SpreadshirtScreenshotF9" src="http://www.hannestrapp.de/wordpress/wp-content/uploads/SpreadshirtScreenshotF9.jpg" alt="" width="500" height="176" /></p>
        ]]></content:encoded>
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		<title>Greasemonkey Script für die Ipernity Diaschau</title>
		<link>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2010/01/08/greasemonkey-script-fur-die-ipernity-diaschau/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 07:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag beschreibt ein von mir geschriebenes Greasemonkey Userscript für ipernity. Damit kann der fehlerhafte Link auf den Tag-Seiten automatisch ausgetauscht werden.
Was bei ipernity störenderweise nicht funktioniert, ist der &#8220;Diashow&#8221;-Link auf einer &#8220;Tag&#8221;-Seite.

Klickt man auf den Diaschau-Link, erscheint folgende Seite:

Falls zusätzlich cooliris installiert ist, öffnet sich außerdem ein Player im neuen Fenster. Das ganze ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dieser Beitrag beschreibt ein von mir geschriebenes Greasemonkey Userscript für <a href="http://www.ipernity.com" target="_blank">ipernity</a>. Damit kann der fehlerhafte Link auf den Tag-Seiten automatisch ausgetauscht werden.</strong></p>
<p>Was bei ipernity störenderweise nicht funktioniert, ist der &#8220;Diashow&#8221;-Link auf einer &#8220;Tag&#8221;-Seite.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/hannes/"><img src="http://u1.ipernity.com/13/87/36/7028736.245481fa.500.jpg" border="0" alt="Seite mit Links" width="500" height="328" /></a></p>
<p>Klickt man auf den Diaschau-Link, erscheint folgende Seite:</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/hannes/"><img src="http://u1.ipernity.com/13/87/35/7028735.0a2162b8.500.jpg" border="0" alt="Problem" width="500" height="394" /></a></p>
<p>Falls zusätzlich cooliris installiert ist, öffnet sich außerdem ein Player im neuen Fenster. Das ganze ist besonders ärgerlich, da ipernity selber einen &#8211; wie ich finde sehr schönen &#8211; Player bereitstellt, der einfach durch manuelles Ergänzen der URL aufgerufen werden kann.</p>
<p>Das ganze muss man sich aber merken und von Hand, was für den ein oder anderen sicherlich inakzeptabel ist.</p>
<p><strong>Daher habe ich dieses klitzekleine Greasemonkey Script geschrieben, welches man auf userscripts.org herunterladen und mit 2 Klicks installieren kann &#8211; selbstverständlich ohne Anmeldung und kostenfrei.</strong></p>
<p><a rel="nofollow" href="http://userscripts.org/scripts/show/65922" target="_blank">-&gt; Ipernity Diaschau Userscript</a></p>
<p>Das Skript ist unsichtbar und ändert lediglich den Link, so das beim Klick auf &#8220;Diaschau&#8221; folgende Diaschau gezeigt wird:</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/hannes/"><img src="http://u1.ipernity.com/13/87/37/7028737.90608fd3.500.jpg" border="0" alt="Lösung" width="500" height="384" /></a></p>
<p>Um das Skript zu verwenden, muss <a rel="nofollow" href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/" target="_blank">Firefox</a> verwendet werden, außerdem muss das Firefox-Add-on <a rel="nofollow" href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/748" target="_blank">Greasemonkey</a> installiert sein. Die Installation von Greasemonkey ist ebenfalls sehr einfach und mit wenigen Klicks erledigt.</p>
<p>Vielleicht kann der ein oder andere von Euch das ja brauchen&#8230;</p>
        ]]></content:encoded>
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		<title>Toll: Technischer Fortschritt</title>
		<link>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/11/28/toll-technischer-fortschritt/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 10:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schon toll dieser technische Fortschritt. Während man vor ein paar Jahren das Auto &#8220;mal eben schnell&#8221; umparken konnte ohne sich anzuschnallen, kann man das heute wesentlich besser zelebrieren. Manche Autos erfreuen uns durch lustiges Piepen, andere lösen gar nicht erst die Handbremse. Auf das wirklich jede Fahrt zum bewussten Vergnügen wird!
Ebenso weiß man heute auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon toll dieser technische Fortschritt. Während man vor ein paar Jahren das Auto &#8220;mal eben schnell&#8221; umparken konnte ohne sich anzuschnallen, kann man das heute wesentlich besser zelebrieren. Manche Autos erfreuen uns durch lustiges Piepen, andere lösen gar nicht erst die Handbremse. Auf das wirklich <em>jede</em> Fahrt zum bewussten Vergnügen wird!</p>
<p>Ebenso weiß man heute auch ein Ladegerät viel mehr zu schätzen, als noch vor 7 oder 8 Jahren. Damals hielt ein durchschnittlicher Handyakku Strom für ca. eine Woche bereit. Bei manchen Geräten zwei Wochen. Mein damaliger Palm m500 hatte Strom für ca. 4 Wochen. Diese desolaten Zustände gehören heute glücklicherweise der Vergangenheit an. Ein heutiges Smartphone hält maximal einen Tag. In letzter Zeit hört man auch immer häufiger von glücklichen Nutzern, die sich sogar mehrfach täglich an Ihrem Ladegerät erfreuen können.</p>
<p>Schön, wenn der technische Fortschritt uns dazu bringt, auch die einfachen Dinge wieder schätzen zu lernen!</p>
        ]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Komische Dinger. Oder: QR-Codes</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 02:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ In der Werbung findet man in letzter Zeit immer häufiger diese merkwürdigen Muster, die auf den ersten Blick so überhaupt keinen Sinn ergeben. Der Schein trügt jedoch, denn es handelt sich um QR-Codes &#8211; und diese sind im Prinzip eine Weiterentwicklung der Strichcodes, wie man sie bereits aus der Preiskennzeichnug für Supermarktkassen kennt. Allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 15px; margin-bottom: 10px;" src="http://qrcode.kaywa.com/img.php?s=6&amp;d=http%3A%2F%2Fhannestrapp.de%2Fwordpress" alt="qrcode" width="186" height="186" /><strong> In der Werbung findet man in letzter Zeit immer häufiger diese merkwürdigen Muster, die auf den ersten Blick so überhaupt keinen Sinn ergeben. Der Schein trügt jedoch, denn es handelt sich um <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/QR_Code" target="_blank">QR-Codes</a></strong><strong> &#8211; und diese sind im Prinzip eine Weiterentwicklung der Strichcodes, wie man sie bereits aus der Preiskennzeichnug für Supermarktkassen kennt. Allerdings kann ein Strichcode (eindimensional) lange nicht so viel Information beinhalten wie ein QR-Code, da dieser zweidimensional ist.</strong></p>
<p>Ein weiterer großer Unterschied zwischen Strichcodes und QR-Codes ist ein nicht-technischer. Während Strichcodes meistens für Produktkennzeichnungen verwendet und fast ausschließlich im geschäftlichen Rahmen genutzt werden, werden QR-Codes oftmals auch eingesetzt, um von jedermann verwendet zu werden.</p>
<p><strong>Wie kann ich QR-Codes lesen?</strong></p>
<p>Zur Entschlüsselung von QR-Codes wird lediglich ein Mobiltelefon mit Kamera und einer entsprechenden Software benötigt. Diese Software wird von verschiedenen Herstellern angeboten und ist meistens auch kostenlos verfügbar. Für Java-taugliche Handys hat sich bei mir der <a href="http://reader.kaywa.com/" target="_blank">Kaywa-Reader</a> bewährt, den man nach einer Registrierung auf der Kaywa-Seite kostenlos für die meisten Handymodelle herunterladen kann. Für das iPhone gibt es beispielsweise den <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=286586449&amp;mt=8" target="_blank">BeeTagg Reader</a>, <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=292197557&amp;mt=8" target="_blank">Barcodes</a>, <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=285683111&amp;mt=8" target="_blank">Barcode</a> oder <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=324679839&amp;mt=8" target="_blank">mobile-tag</a>, für den BlackBerry, auf Palm, Symbian oder für Windows Mobile gibt es z.B. <a href="http://www.beetagg.com/" target="_blank">BeeTagg</a>.</p>
<p><em>edit:</em> In den Kommentaren wird <a href="http://www.i-nigma.com/Downloadi-nigmaReader.html" target="_blank">i-nigma</a> empfohlen (<a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=331895424&amp;mt=8" target="_blank">AppStore-Link</a>).</p>
<p>Nachdem die entsprechende Software installiert und geöffnet ist, muss der QR-Code nur noch möglichst gerade, komplett und formatfüllend abfotografiert werden, und die gespeicherten Informationen stehen dem Nutzer sofort zur Verfügung.</p>
<p><strong>Wie werden QR-Codes eingesetzt?</strong></p>
<p><a title="Guerrilla Noticeboarding by Adrian Short, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/adrianshort/3962673325/" target="_blank"><img style="float: right; margin-left: 15px; margin-bottom: 10px;" src="http://farm3.static.flickr.com/2519/3962673325_497c1b4bb9_m.jpg" alt="Guerrilla Noticeboarding by Adrian Short" width="240" height="161" /></a>QR-Codes können eingesetzt werden, um ergänzende Informationen zu einem Gegenstand, Artikel oder sonst etwas in der realen Welt zur Verfügung zu stellen. In <a href="http://www.tag-city.net/" target="_blank">Frankfurt</a> sind einige Sehenswürdigkeiten beispielsweise mit QR-Codes versehen, die dem interessierten Passanten weitere Informationen zu den jeweiligen Orten liefern. Die Deutsche Bahn nutzt QR-Codes, um die zu Hause ausgedruckten Tickets der Fahrgäste einzulesen. Mazda versieht <a href="http://streetstylz.blogspot.com/2009/05/mazda-neomedia-launch-qr-code-campaign.html" target="_blank">Werbungen in Zeitschriften</a> mit QR-Codes, die weitere Informationen zu den Fahrzeugen liefern. Die Berliner Sparkasse stellt über QR-Codes ein Online-Gewinnspiel bereit. Informationstafeln können wesentlich übersichtlicher gestaltet werden, wenn sie nur die Überschriften enthalten, und die tiefergehenden Informationen via QR-Code aus dem Internet geladen werden (siehe Bild).</p>
<p><a title="Saarschleife by stan, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/whoisstan/3518681490/" target="_blank"><img style="float: right; margin-left: 15px; margin-bottom: 10px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3303/3518681490_ec50591cf8_m.jpg" alt="Saarschleife by stan" width="240" height="135" /></a>Verschiedene Geschäfte versehen ihre Eingangstüren mit QR-Codes, die Informationen zu den Öffnungszeiten, zu Kontaktmöglichkeiten und ggf. eine Weiterleitung zum Online-Shop liefern, falls der Kunde mal vor verschlossenen Türen steht. Auf Konzertplakaten kann beispielsweise auf eine Seite mit Hörbeispielen der Band, dem Termin und einer Wegbeschreibung zum Veranstaltungsort verwiesen werden. Das Projekt <a href="http://de.semapedia.org/" target="_blank">Semapedia.org</a> hat sich zum Ziel gesetzt, die virtuelle mit der realen Welt zu verknüpfen und bietet dazu die Möglichkeit, QR-Codes zu Wikipedia-Seiten auszudrucken und diese an den entsprechenden Orten aufzuhängen. Ein Verzeichnis mit Bildern und Kartenmarkierungen der aufgehängten Codes findet sich ebenfalls auf der <a href="http://de.semapedia.org/" target="_blank">Semapedia.org</a>.</p>
<p>Der Vorteil von diesen Einsatzmöglichkeiten liegt auf der Hand, da erstmalig der Mediensprung von Print auf Web einfach und ohne große Fehlerquellen (durch Tippfehler o.ä.) möglich ist. Wo man sich früher URLs merken und zu Hause eingeben musste oder mehr oder weniger lange auf google suchen musste, ist mit QR-Codes der direkte Abruf von Informationen möglich.</p>
<p>Das ganze funktioniert erst mit heutiger Technologie (QR-Codes statt Strichcodes, leistungsstarke Handys mit Kamera &amp; mobiles Internet) richtig gut, da ein QR-Code relativ viel Information beinhalten kann, also auch Texte oder Internetadressen. Und durch letzteres steigen die Möglichkeiten natürlich ins unendliche. Ein klassischer Strichcode kann wesentlich weniger Information beinhalten; in der Regel sind das Nummern &#8211; z.B. eine ISBN. Eine Nutzung von Strichcodes im privaten Rahmen ist somit auch möglich, aber bei weitem nicht so vielseitig und weit verbreitet.</p>
<p><strong>Exkurs in die Strichcode-Welt</strong></p>
<p>Als Beispiel für die private Nutzung von Strichcodes möchte ich eben jenen Strichcode auf Büchern erwähnen, der die ISBN enthält. Hiermit kann man nämlich schnell und einfach sein privates Buchverzeichnis erstellen, indem man die Software <a href="http://books.aetherial.net/de/" target="_blank">Books</a> für MacOS X nutzt. Dazu müssen die Bücher lediglich vor die Webcam des Rechners gehalten werden, Books erkennt den Barcode auf der Rückseite des Buches, ermittelt daraus die ISBN und lädt aus einer Anbindung an die Amazon-Datenbank alle Informationen zum Buch herunter. Der heruntergeladene Datensatz enthält alle relevanten Informationen von Titel und Autor über Jahr und Verlag bis hin zum Coverbild, so dass eine vollständige und auch optisch ansprechende Datenbank erstellt wird.</p>
<p>Das ist zwar nett &#8211; aber QR-Codes sind durch den höheren Informationsgehalt universeller und können daher sehr viel mehr.</p>
<p><strong>QR-Codes selbst erstellen</strong></p>
<p>Möchte man selbst Informationen via QR-Code zur Verfügung stellen, so ist das kein Problem. Auf Webseiten wie <a href="http://qrcode.kaywa.com/" target="_blank">qrcode.kaywa.com</a>, <a href="http://www.openqrcode.com/" target="_blank">openqrcode.com</a> oder <a href="http://www.mobile-barcodes.com/qr-code-generator/" target="_blank">mobile-barcodes.com</a> ist es sehr einfach möglich, eigene QR-Codes zu erstellen und diese für eigene Zwecke zu nutzen. Der Kreativität, wofür man die Codes nutzen möchte, ist dabei keine Grenze gesetzt. Für den häufigeren Nutzer, der sich schnell URLs vom Rechner aufs Handy übertragen will, kann auch das MacOS X Widget <a href="http://www.rafaeldohms.com.br/2008/05/20/new-mac-widget-qr-code-generator/en/" target="_blank">QR Code Reader</a> von Rafel Dohms interessant sein &#8211; speichern kann man die erzeugten Codes leider nicht. Für Vollprofis gibt es z.B. mit <a href="http://www.tec-it.com/de/software/barcode-software/barcode-creator/barcode-studio/Default.aspx" target="_blank">Barcode Studio</a> auch kostenpflichtige Programme, die über viele Funktionen verfügen und viele Code-Typen erstellen können. Wer ein Poster mit QR-Codes aus einem RSS-Feed erstellen möchte (Stichwort Informationstafeln, siehe Bild oben), der sollte sich mal bei <a href="http://www.barcodeposters.com/" target="_blank">barcodeposters.com</a> umschauen (zur Verdeutlichung hier eine Poster-Version von <a href="http://bit.ly/uGVSE" target="_blank">meinem Blog</a>).</p>
<p><strong>Viel Spaß!</strong></p>
<p>(image credits: <a href="http://www.flickr.com/photos/adrianshort/" target="_blank">Adrian Short</a> &amp; <a href="http://www.flickr.com/photos/whoisstan/" target="_blank">stan</a>)</p>
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		<title>Überlegungen zu Corporate Identity &amp; Corporate Design</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 12:09:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur Zeit liest man unheimlich viel zu den Themen Corporate Identity (CI) und Corporate Design (CD, welches ein Teil der CI ist) im Netz &#8211; meistens in Form von Handreichungen für die Erstellung von CI-Guidelines für den Internetauftritt von Firmen. Während die meisten Firmen ihr Augenmerk in der Vergangenheit überwiegend auf das Corporate Design gelegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit liest man unheimlich viel zu den Themen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Identity" target="_blank">Corporate Identity</a> (CI) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Design" target="_blank">Corporate Design</a> (CD, welches ein Teil der CI ist) im Netz &#8211; meistens in Form von Handreichungen für die Erstellung von CI-Guidelines für den Internetauftritt von Firmen. Während die meisten Firmen ihr Augenmerk in der Vergangenheit überwiegend auf das Corporate Design gelegt haben (Logos, Farben, Schriftsätze, Uniformen), wurde die übergeordnete Corporate Identity &#8211; die außerdem beispielsweise auch das Benehmen, das Auftreten in der Öffentlichkeit und die Tonwahl bei Äußerungen beinhaltet &#8211; oft sträflich vernachlässigt.</p>
<p>Und genau das wird gerade einigen Firmen oder Institutionen zum Verhängnis. Da twittert sich schon mal der ein oder andere Angstellte um seinen Job, indem er Firmeninterna ausplaudert oder vielleicht sogar vergisst, das die <a href="http://www.twitterthoughts.com/social-media-news-analyses/2009/10/13/omg-i-hate-my-job-facebook-post-gets-employee-fired.html" target="_blank">Beschwerde über den Chef</a> doch öffentlich ist. Und das Problem betrifft nicht nur 16-jährige Praktikantinnen &#8211; die Verlockung, brisante Informationen sofort weitergeben zu können, macht leider selbst vor dem <a href="http://www.tagesschau.de/inland/twitteraffaere100.html" target="_blank">Bundespräsidenten</a> <a href="http://www.kumita.de/ratgeber/sms/ergebnis-der-wahl-des-bundespraesidenten-zuerst-per-sms-und-twitter-598.html" target="_blank">nicht</a> <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundespraesidenten-Wahl-Ergebnis-per-SMS-und-Twitter-verkuendet-219939.html" target="_blank">halt</a>. In anderen Firmen herrscht plötzlich ein rauher Wind im Forum der öffentlichen Firmenseite oder im firmenweiten Twitter-Account &#8211; meist, weil ein Mitarbeiter sich dort persönlich angegriffen gefühlt hat.</p>
<p>Und was passiert, wenn die Rechtsanwälte eines großen Konzernes plötzlich alle Verhältnismäßigkeit übersehen und Abmahnungen mit horrenden Rechnungsbeträgen an Privatleute schicken, kann man momentan fast monatlich feststellen. Es erübrigt sich an dieser Stelle zu erwähnen, dass die erstrittenen Summen seltenst in einem vertretbaren Verhältnis zu den wesentlich größeren Imageverlusten stehen. Wer die Stimmung der deutschen Blogosphäre in den letzten Monaten verfolgt hat weiß, wovon ich spreche. Ich für meinen Teil werde beispielsweise wohl nie wieder bei <a href="http://www.allesaussersport.de/archiv/2009/09/01/wie-jako-anderen-leuten-das-letzte-trikot-auszieht/" target="_blank">Jako</a> oder <a href="http://www.werbeblogger.de/2009/10/17/jack-wolfskin-eroeffnet-den-abmahn-herbst/" target="_blank">Jack Wolfskin</a> einkaufen.</p>
<p><strong>Das Problem besteht darin, dass die Leute als Privatpersonen handeln, und nicht mehr als Vertreter der Firma oder Institution.</strong></p>
<p>Natürlich ist es toll, vertrauliche Informationen zu besitzen &#8211; allerdings muss man natürlich der großen Versuchung widerstehen, diese sofort in die Welt zu posaunen. Das ist natürlich <a href="http://www.pressmap.de/ulrich-kelber-uneinsichtig-bei-twitter-affaere-36981" target="_blank">keine leichte Aufgabe</a> für einen <a href="http://twitter.com/UlrichKelber/status/1892752611" target="_blank">Bundestagsabgeordneten</a>. Kann ja mal schief gehen (Achtung: Ironie). Und sich ins Gedächtnis zu rufen, dass das Internet öffentlich ist &#8211; sogar wenn der Chef nicht im Raum ist &#8211; hätte so manches <a href="http://www.twitterthoughts.com/social-media-news-analyses/2009/10/13/omg-i-hate-my-job-facebook-post-gets-employee-fired.html" target="_blank">Desaster</a> ersparen können. Und wenn die juristischen Abteilungen mancher Firmen ihren Blick aus dem Streitwert-Tunnel lösen, und auf das gesamte Unternehmen weiten könnten, wäre vielen geholfen. Der kleine Privatmann müsste keine Kosten im Rahmen seines 10-Jahres-Budgets berappen, und die Firma müsste lediglich eine kleine eMail schreiben. Der Firma würde zwar ein Streitwert im Gegenwert des Umsatzes der ersten 2 Minuten eines hässlichen Dienstag Vormittags entgehen, dafür aber auch viele Tausend verschreckte Ex-Kunden, deren Kaufkraft wirklich immens gewesen wäre &#8211; würden sie jetzt nicht wo anders einkaufen.</p>
<p>Zur Lösung dieser Problematik mittels CI gibt es, wie bereits erwähnt, zahlreiche Anleitungen im Netz. Dabei ist die Empfehlung meistens, ein Regelwerk zu erstellen. Dazu werden oft dicke Wälzer ausgearbeitet, die keiner überblicken und gar keiner verstehen kann, und deren Inhalte sich im 100-Seiten Abstand nicht selten widersprechen. Dazu gibt es dann zahlreiche PowerPoint-Präsentationen und eine ganze Abteilung, die sich nur um die Pflege dieser CI kümmert. Oft mit fraglichem Erfolg. Denn was keiner versteht, kann auch keiner umsetzen &#8211; und was keiner überblickt, kann auch keiner beachten. Ein Ansatz, den ich auf dem <a href="http://communitycamp.mixxt.de/" target="_blank">communtitycamp Berlin 2009</a> aus einer Session von <a href="http://inthechaos.de/blog/" target="_blank">Vivian</a> mitgenommen habe, ist ein Kommunikationsregelwerk, dass aus einer einzigen Regel besteht und bei einer großen Firma wohl seit Jahren bestens funktioniert:</p>
<p><strong>Tu nichts dummes.</strong></p>
<p>So trivial es auch klingt &#8211; im Prinzip ist genau das die Lösung. Oder auf die obigen Beispiele bezogen: Natürlich weiß die Angestellte, dass Ihr Chef auch auf facebook ist; und selbstverständlich weiß ein Bundestagsabgeordneter, dass er keine vertraulichen und geheimen Informationen twittern darf. Übrigens weiß selbst ein Rechtsanwalt, dass ein paar Tausend Euro für einen Großkonzern Peanuts, und ein schlechter Lohn für viel Negativpublicity sind &#8211; während an anderer Stelle viel Geld für verhältnismäßig wenig Werbung und wesentlich schwerer zu erreichende Posititvpublicity ausgegeben wird.</p>
<p>Ein Ansatz auf den ich gekommen bin, ist der des 1-Mann-Betriebs oder der klitzekleinen Firma. Ein selbständiger Maurer wird den Teufel tun, schlecht über seine Kunden zu twittern. Ebenso wird er den Heimwerker nicht verklagen, der seine Mauer selbst hochzieht. Viel eher wird er sich freuen, wenn er wenige Tage nach dem Bau die schiefe Heimwerkermauer wieder einreißen und eine neue, gerade Mauer bauen kann. Auch die Form der Kommunikation steht hier völlig außer Frage: Die Firma wird nach außen repräsentiert, wie der Maurer sich selbst präsentiert. Die Firma wird sein Image tragen, und somit auch in jeder Form authentisch sein. Wenn er sich verstellt, wird die Authentizität leiden, da niemand mehr da ist, der das &#8220;falsche&#8221; Image mittragen kann.</p>
<p><strong>Woran kann man eine &#8220;Identity&#8221; besser festmachen, als an einer Person?</strong></p>
<p>Natürlich kann man diese Methodik nicht auf einen Konzern übertragen &#8211; denn wer soll hier &#8220;die Identität&#8221; personalisieren? Dennoch können Personen für einen bestimmten &#8220;Stil&#8221; stehen, der stillschweigend als Corporate Identity erkannt wird. Hier lässt sich beispielsweise <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steve_Jobs" target="_blank">Steve Jobs</a> nennen, der mit seinem Verständnis darüber, was einen &#8220;Personal Computer&#8221; ausmacht, ein Produkt geprägt hat, wie kaum ein anderer. Ebenso hat er mit seiner Art diese Computer zu präsentieren einen Standard geschaffen, der inzwischen ein Markenzeichen der mittlerweile wohlbekannten Marke geworden ist. Und trotzdem beruht ein sehr großer Teil der Corporate Identity dieser Marke &#8211; nämlich das Corporate Design &#8211; inzwischen auf einer anderen Person: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jonathan_Ive" target="_blank">Jonathan Ive</a>. Dieser steht wie kein anderer für das Produktdesign und somit einen sehr wichtigen Teil des Corporate Designs der Firma Apple.</p>
<p>Auffällig hierbei ist, dass gerade bei Apple, wo das Design eines der wichtigsten Produktmerkmale und Kaufkriterien der Kunden ist, ein (!) einziger Designer &#8211; also eine Person &#8211; maßgeblich im Vordergrund steht. Bei anderen Computerherstellern ist selten eine so eindeutige Handschrift zu erkennen wie bei der Marke Apple. Auch wenn Dell, Acer und Toshiba schicke Geräte im Programm haben, sind diese selten so eindeutig der Marke zuzuordnen, wie es bei Apple üblich ist. Ob die fehlende Handschrift im Design der Produkte der Grund ist, warum man ihre Designer selten kennt, oder ob man die Produkte nicht einer Marke zuordnen kann, weil sie die Handschriften verschiedener Designer tragen, scheint ein Henne-Ei Problem zu sein.</p>
<p><strong>Hauptkriterium für eine gute Corporate Identity und ein gutes Corporate Design ist ein Stil und eine eindeutige Handschrift.</strong></p>
<p>Und dass ein Stil und eine eindeutige Handschrift &#8211; in diesem Fall von drei Personen &#8211;  bestens als CI funktioniert, hat bereits Alfred Lion bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Note_Records" target="_blank">Blue Note Records</a> bewiesen.</p>
<blockquote><p>Für die nicht-Jazz-Liebhaber unter meinen Lesern: Blue Note Records war bis in die 70er Jahre <em>das</em> Label für großartige Jazz-Platten. Wo das BlueNote-Logo drauf war, war guter Jazz drin. Ganz ähnlich wie das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fat_Wreck_Chords" target="_blank">Fat Wreck Chords</a> Logo im Punk. Leider sind die neueren Blue Note Platten nicht mehr ausnahmslos toll.</p></blockquote>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Lion" target="_blank">Alfred Lion</a> hatte den Stil, die Musiker so aufzunehmen, dass sie sich wohl fühlten und Spaß am Spielen hatten. Und das hört man auf den Platten. Allerdings zeichnen sich die LPs von Blue Note Records nicht nur durch die ausgezeichnete Musik aus, sondern auch durch eine großartige Cover Art. Und daran waren zwei großartige Köpfe beteiligt: zum einen der Fotograf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Francis_Wolff" target="_blank">Francis Wolff</a> und zum anderen der Designer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reid_Miles" target="_blank">Reid Miles</a>. Gemeinsam haben sie Albencover geschaffen, die für mich mehr als nur ein gutes Corporate Design darstellen. <a href="http://www.hardformat.org/the-designers/reid-miles2/" target="_blank">Diese</a> <a href="http://lpcoverlover.com/category/blue-note/" target="_blank">Platten</a> &#8211; meine Damen und Herren &#8211; sind die Definition von Corporate Design. Gemeinsam haben die drei etwas geschaffen, was heute wie die perfekte Corporate Identity scheint, die bis heute oft kopiert und nie erreicht wurde.</p>
<p><strong>Ein Fazit gibt es nicht.</strong></p>
<p>So schön es wäre: Einem Großkonzern &#8220;einfach&#8221; die Handschrift von wenigen Individuen zu verpassen wird kaum möglich sein &#8211; und wenn überhaupt, muss so etwas über Jahre wachsen. Ein &#8220;Tu nichts dummes&#8221;-Grundsatz kann vielleicht in einer Internet-Kommunikationsrichtlinie bestens funktionieren. Allerdings dürfte schon der Gedanke daran, ein Corporate Design auf dem Grundsatz &#8220;Mach es hübsch&#8221; aufzubauen, jedem designinteressierten Menschen die Haare zu Berge stehen lassen. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen, und wird mit Sicherheit von Fall zu Fall anders aussehen. Nur eins wird wohl niemals funktionieren: Meterdicke Regelwerke und gigabyteweise PowerPoint Präsentationen zur Corporate Identity.</p>
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		<title>(k)ein Netzwerktag</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 13:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Kai hat ihn sich irgendwann mal ausgedacht, der Martin macht ihn regelmäßig und auch auf vielen anderen Blogs sieht man ihn inzwischen sehr häufig. Den Netzwerktag.
Und deswegen gibts bei mir heute &#8230;keinen.
Denn bei mir ist immer Netzwerktag. Denn auf meiner Sartseite hannestrapp.de ist stets eine Übersicht von Links zu vielen der Portale, auf denen ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://stylespion.de/netzwerk-dienstag/1584/">Kai</a> hat ihn sich irgendwann mal ausgedacht, der <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2009/09/14/netzwerktag/">Martin</a> macht ihn regelmäßig und auch auf vielen anderen Blogs sieht man ihn inzwischen sehr häufig. Den Netzwerktag.</p>
<p>Und deswegen gibts bei mir heute &#8230;keinen.</p>
<p>Denn bei mir ist immer Netzwerktag. Denn auf meiner Sartseite <a href="http://www.hannestrapp.de" target="_blank">hannestrapp.de</a> ist stets eine Übersicht von Links zu vielen der Portale, auf denen ich angemeldet oder aktiv bin, zu finden. Natürlich freue ich mich auch auf diesen Portalen über Euern Besuch &#8211; und darauf, mich auch dort mit Euch zu vernetzen. Schaut Euch einfach mal um. Auch ohne Netzwerktag. <img src='http://www.hannestrapp.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Website Finger Hold &#8211; Die Person hinter dem Blog</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 16:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute habe ich bei Blogwiese eine Aktion gefunden, bei der Johanna und ich natürlich unbedingt mit machen mussten: &#8220;Website Finger Hold &#8211; Die Person hinter dem Blog&#8221;
Mehr Infos zur Aktion gibts im entsprechenden Artikel bei Jeriko. Und hier sind unsere Bilder.

und

        ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich bei <a rel="nofollow" href="http://blogwiese.de/blog/4362/die-person-hinter-dem-blog">Blogwiese</a> eine Aktion gefunden, bei der <a href="http://www.johanna-renner.de" target="_blank">Johanna</a> und ich natürlich unbedingt mit machen mussten: &#8220;Website Finger Hold &#8211; Die Person hinter dem Blog&#8221;</p>
<p>Mehr Infos zur Aktion gibts im entsprechenden Artikel bei <a rel="nofollow" href="http://www.jeriko.de/2009/09/09/website-finger-hold-und-die-person-hinter-dem-blog/">Jeriko</a>. Und hier sind unsere Bilder.</p>
<p><a title="@ht82 by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3915355803/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2507/3915355803_ddf0164cb5_o.jpg" alt="@ht82" width="500" height="750" /></a></p>
<p>und</p>
<p><a title="@joblerone by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3916139926/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2633/3916139926_1f93faa330_b.jpg" alt="@joblerone" width="500" height="750" /></a></p>
        ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mr. Winterbottom Musikvideo &#8211; Varia</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Aug 2009 10:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Montag ist das Musikvideo zu Varia draußen &#8211; unbedingt anschauen!

Natürlich sind Kommentare, positive Bewertungen und der Klick auf den Favoriten-Button immer gerne gesehen &#8211; wer Mr. Winterbottom unterstützen will, kann sich also auf vimeo, youtube oder c-tube so richtig austoben! Mehr Infos zu Mr. Winterbottom gibts auf der Homepage oder in der Community.
  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Montag ist das Musikvideo zu Varia draußen &#8211; unbedingt anschauen!</p>
<p><object width="499" height="287" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6147820&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6147820&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /></object></p>
<p>Natürlich sind Kommentare, positive Bewertungen und der Klick auf den Favoriten-Button immer gerne gesehen &#8211; wer Mr. Winterbottom unterstützen will, kann sich also auf <a href="http://vimeo.com/6147820" target="_blank">vimeo</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=J1znEGyHqI0" target="_blank">youtube</a> oder <a href="http://www.c-tube.de/view_video.php?viewkey=caf7aa07301948549bed" target="_blank">c-tube</a> so richtig austoben! Mehr Infos zu Mr. Winterbottom gibts auf der <a href="http://mr-winterbottom.com/" target="_blank">Homepage</a> oder in der <a href="http://mr-winterbottom.mixxt.de/" target="_blank">Community</a>.</p>
        ]]></content:encoded>
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		<title>Spießer Highscore</title>
		<link>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/08/21/spieser-highscore/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 11:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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		<category><![CDATA[highscore]]></category>
		<category><![CDATA[list]]></category>
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		<category><![CDATA[punkte]]></category>
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		<description><![CDATA[Neulich hatte ich die Idee, eine Spießer-Punkteliste zu machen. Ich hab mich dann mit Steffen unterhalten, der damals eine ganz ähnliche Liste in der Mache hatte, und wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir zusammen definitiv volle Spießer-Punktezahl erreichen würden. Die Liste habe ich nun mal zusammengeschrieben &#8211; und web2.0-mäßig mit Crowdsourcing vervollständigen lassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich hatte ich die Idee, eine Spießer-Punkteliste zu machen. Ich hab mich dann mit <a href="http://www.lens-flare.de/blog/" target="_blank">Steffen</a> unterhalten, der damals eine ganz <a href="http://www.lens-flare.de/blog/der-foto-geek-test/5319/" target="_blank">ähnliche Liste</a> in der Mache hatte, und wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir zusammen definitiv volle Spießer-Punktezahl erreichen würden. Die Liste habe ich nun mal zusammengeschrieben &#8211; und web2.0-mäßig mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdsourcing" target="_blank">Crowdsourcing</a> <a href="http://twitter.com/ht82/status/3428855268" target="_blank">vervollständigen</a> lassen. Beiteiligt haben sich <a href="http://twitter.com/joblerone" target="_blank">@joblerone</a>, <a href="http://twitter.com/MikaIllner" class="broken_link"  target="_blank">@MikaIllner</a>, <a href="http://twitter.com/LeDong" target="_blank">@LeDong</a>, <a href="http://twitter.com/9fx" target="_blank">@9fx</a>, <a href="http://twitter.com/nicxx" target="_blank">@nicxx</a>, <a href="http://twitter.com/Ganayan" target="_blank">@Ganayan</a> und <a href="http://twitter.com/cassy_cat" target="_blank">@cassy_cat</a>. Danke Euch! Bleibt nur noch zu sagen: alles nicht zu ernst nehmen &#8211; und los gehts!</p>
<p><strong>Wie viele Punkte kannst Du für Dich mit &#8220;Ja!&#8221; beantworten?</strong></p>
<ul>
<li>Meine Schuhe ziehe ich an der Wohnungs-/ Haustür aus.</li>
<li>Ich mähe immer Samstags (Freitags, Dienstags, &#8230;) meinen Rasen.</li>
<li>Mein Auto ist immer sauber &#8211; ein dreckiges Auto wäre mir peinlich. (Alle Ausreden in denen eines der Wörter &#8220;Kunden&#8221;, &#8220;Chef&#8221;, &#8220;Geschäft&#8221;, &#8220;Schwiegereltern&#8221; oder ähnliches vorkommt, gelten nicht.)</li>
<li>Ich hasse es, wenn die Klorolle &#8220;falschrum&#8221; im Halter ist.</li>
<li>Die CD&#8217;s / DVD&#8217;s in meinem Regal sind sortiert. Alphabetisch.</li>
<li>Es ist mir nicht <em>völlig</em> egal, was die Nachbarn denken. (Diese Frage ist mit &#8220;Ja&#8221; zu beantworten, wenn Du schon mal &#8220;Was sollen nur die Nachbarn denken?!&#8221; gedacht oder gar gesagt hast.)</li>
<li>Die Sprudel-/ Bierflaschen werden der Reihe nach aus dem Kasten genommen.</li>
<li>Spontane Besuche von Bekannten sind mir unangenehm.</li>
<li>Unter der Woche gehe ich abends kaum noch weg.</li>
<li>Ich habe einen Gartenzwerg.</li>
<li>Wenn sich jemand &#8220;jetzt gleich&#8221; mit mir treffen möchte, lehne ich ab.</li>
<li>Eine bestimmte Serie im Fernsehen verpasse ich nie.</li>
<li>Ich habe einen Bausparvertrag.</li>
<li>Wenn morgens meine Zeitung nicht da ist, werde ich ungemütlich.</li>
<li>Mein Auto wird wöchentlich gewaschen / gesaugt.</li>
<li>Es gibt Anlässe, zu denen ich nicht mit meinem eigenen Auto fahre, weil es dreckig oder beschädigt werden könnte.</li>
<li>Ich bin zwar Student, habe aber einen 40&#8221; LCD-Fernseher.</li>
<li>Meine Rasenkanten schneide ich mit einer Schere. Am besten mit einer echten Rasenkantenschere.</li>
<li>Ich störe mich daran, wenn das Besteck falschrum am Gedeck liegt.</li>
<li>Ich decke auch zu Hause den Tisch immer mit Serviette ein.</li>
<li>Im Auto darf keiner essen.</li>
<li>Mein großes Geschäft verrichte ich <em>nur</em> zu Hause.</li>
<li>Ich wohne alleine und trinke trotzdem aus Gläsern.</li>
<li>Ich finde Pauschalreisen und All-Inc. wirklich toll &#8211; so kann ich meinen Urlaub richtig genießen.</li>
<li>Ich habe schon mal nach einem Cluburlaub beschlossen: ******* ist ein schönes Land!</li>
<li>Am Casual Friday lasse ich manchmal meine Krawatte zu Hause!</li>
<li>Du überlegst ernsthaft, in ein beleuchtetes Klingelschild zu investieren.</li>
<li>Bevor Besuch kommt, räume ich meine Wohnung auf.</li>
<li>Ich tue das, obwohl sie eigentlich vorher schon absolut aufgeräumt war.</li>
<li>Ich verpacke Vorräte und Essensreste in Tupper-Dosen, die ich in großer Zahl besitze.</li>
<li>Ich würde mich selber nicht als spießig bezeichnen.</li>
</ul>
<p>Insgesamt gibt es 31 Punkte, und jede mit &#8220;Ja&#8221; beantwortete Frage gibt einen Punkt. Da bin ich mal gespannt, wer den Highscore knackt!</p>
        ]]></content:encoded>
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		<title>Expedition Zukunft &#8211; Zug der Wissenschaft</title>
		<link>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/06/30/expedition-zukunft-zug-der-wissenschaft/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 15:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[news]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[bahn]]></category>
		<category><![CDATA[db]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[expedition]]></category>
		<category><![CDATA[forschung]]></category>
		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[zug]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor zwei Wochen war ich in Saarbrücken und habe durch Zufall erfahren, dass dort die Wanderausstellung &#8220;Expedition Zukunft&#8221; zu Gast war. Wanderausstellung ist in diesem Fall wörtlich zu verstehen, denn die komplette Ausstellung ist fest in einem Zug verbaut &#8211; und dieser Zug steuert von April bis November 2009 die verschiedenen Städte Deutschlands an, wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor zwei Wochen war ich in Saarbrücken und habe durch Zufall erfahren, dass dort die Wanderausstellung &#8220;Expedition Zukunft&#8221; zu Gast war. Wanderausstellung ist in diesem Fall wörtlich zu verstehen, denn die komplette Ausstellung ist fest in einem Zug verbaut &#8211; und dieser Zug steuert von April bis November 2009 die verschiedenen Städte Deutschlands an, wo er jeweils ein paar Tage für die Öffentlichkeit zur Besichtigung bereit steht.</strong></p>
<p>Der Zug misst mit seinen 12 Wagons und der Lok 333m, von denen 300m Länge für die Ausstellung zur Verfügung stehen. Er wird an 216 Tagen in 62 Städten zu sehen sein &#8211; leider begann die Tour bereits im April, so dass einige Besichtigungsmöglichkeiten schon vorbei sind. Die kommenden Halte sind dem <a href="http://expedition-zukunft.org/alias/Tour/976109" target="_blank">Fahrplan</a> zu entnehmen. Die Öffnungszeiten sind jeweils von 9 &#8211; 17 Uhr (an Feiertagen bis 18 Uhr), der <em>Eintritt ist frei</em>.</p>
<table border="0" width="500">
<tbody>
<tr>
<td align="left"><a title="Expedition Zukunft: Science Express by AndiH, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andih/3535997876/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3371/3535997876_45dfdd0025_m.jpg" alt="Expedition Zukunft: Science Express" width="180" height="240" /></a></td>
<td align="right"><object width="300" height="240" data="http://www.youtube.com/v/Y1FdxWmRqqc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Y1FdxWmRqqc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Thematisch deckt der Zug die meisten Bereiche der Wissenschaft ab, wobei die einzelnen Themen jeweils in bestimmten Wagen behandelt werden. So dreht sich in <a href="http://expedition-zukunft.org/alias/03_bio_%2B_nano/976085" target="_blank">Wagen 3</a> beispielsweise alles um Bio- und Nanotechnologie, in <a href="http://expedition-zukunft.org/alias/10_flexibel_%2B_digital/976092" target="_blank">Wagen 10</a> um das Thema &#8220;flexibel und digital&#8221; und im <a href="http://expedition-zukunft.org/alias/07_wirksam_%2B_individuell/976089" target="_blank">Wagen 7</a> wird unter dem Thema &#8220;wirksam und individuell&#8221; über die Zukunft von Krankheit und Gesundheit informiert. Im <a href="http://expedition-zukunft.org/alias/Ausstellung/977986" target="_blank">Ausstellungsplan</a> findet sich eine genaue Aufstellung der einzelnen Wagons und deren Themen.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/hanswalter/5191318"><img src="http://u1.ipernity.com/11/13/18/5191318.5bc2d5d9.500.jpg" border="0" alt="P1010899" width="500" height="375" /></a></p>
<p>In meinen Augen ist die Ausstellung sehr gut gelungen, denn sie richtet sich an Menschen aller Altersklassen und aller Bildungsstände. Staunen und lernen kann hier jeder: vom Grundschüler bis zum Greis, und vom Hauptschulabbrecher bis zum Promovierten. Dieser bekannterweise sehr schwierige Spagat ist hier geglückt. Die Themenvielfalt ist so hoch, dass der Einsteiger in vieles einen Einblick gewinnen kann, und selbst der Wissenschaftler gewinnt Einblick in Dinge, von denen er bisher nur am Rande gehört hatte.</p>
<p><strong>Empfehlen würde ich die Ausstellung wirklich jedem.</strong></p>
<p>Packt Eure Freunde, Kinder, Nachbarn, Eltern und Großeltern ein, und schaut Euch die Ausstellung an. Ihr werdet viel lernen, viel mitnehmen, und das alles ohne erhobenen Zeigefinger, und ohne zu merken wie im Zug die Stunden verfliegen. Auch für Schulklassen ist diese Ausstellung in meinen Augen sehr interessant, zumal extra <a href="http://expedition-zukunft.org/alias/Buchungen_fuer_Schulklassen/994336" target="_blank">Schulklassenführungen</a> angeboten werden, zu denen auch ein <a href="https://www.wissenschaft-online.de/sixcms/media.php/1169/EZ_Leitf_Lehrer_090528.pdf" target="_blank">Leitfaden für Lehrer</a> zum Download bereit steht.</p>
<table border="0" width="500">
<tbody>
<tr>
<td align="left"><a title="Expedition Zukunft: Science Express by AndiH, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andih/3535978378/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2266/3535978378_2d6d97bd6b_m.jpg" alt="Expedition Zukunft: Science Express" width="240" height="180" /></a></td>
<td align="right"><a title="Expedition Zukunft: Science Express by AndiH, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andih/3535177873/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2237/3535177873_9cfa5ce6bf_m.jpg" alt="Expedition Zukunft: Science Express" width="240" height="180" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Ausstellung ist so angelegt, dass die einzelnen Themenbereiche sehr breit und möglichst vollständig abgedeckt werden. Vieles bleibt dabei jedoch unkommentiert und ohne Erklärung, so dass es sicherlich interessant ist, sich für eine <a href="http://expedition-zukunft.org/alias/Buchungen_fuer_Gruppen/986625" target="_blank">Führung</a> anzumelden, die ab einer Gruppengröße von 10 Personen kostenlos gebucht werden kann. Wenn man allerdings jemanden im Bekanntenkreis hat, der technisch und wissenschaftlich versiert, informiert und interessiert ist, kann man diesen auch fragen, mitzukommen. Denn es ist sicherlich auch interessant, diesen zum privaten Besuch mitzunehmen &#8211; denn die Ausstellung ist so angelegt, dass solche Leute zu fast jedem Thema etwas erzählen können.</p>
<table border="0" width="500">
<tbody>
<tr>
<td align="left"><a title="Expedition Zukunft: Science Express by AndiH, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/andih/3535987390/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2438/3535987390_74bc7c564b_m.jpg" alt="Expedition Zukunft: Science Express" width="240" height="180" /></a></td>
<td align="right"><a href="http://www.ipernity.com/doc/hanswalter/5191340"><img src="http://u1.ipernity.com/11/13/40/5191340.558ab059.240.jpg" border="0" alt="P1010898" width="240" height="180" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Weitere Informationen findet Ihr auf der <a href="http://expedition-zukunft.org/" target="_blank">Website der Ausstellung</a>.</p>
<p>Die verwendeten Bilder stammen von <a href="http://www.flickr.com/photos/andih/" target="_blank">AndiH</a> und <a href="http://www.ipernity.com/home/hanswalter" target="_blank">HansWalter</a> &#8211; Danke dafür! Ich hatte in der Ausstellung leider nur mein Handy dabei &#8211; von diesem stammt das Video.</p>
<p><strong>edit:</strong> Ergänzt werden zwei Videos, die ich noch im Netz gefunden habe:</p>
<p><object width="500" height="305" data="http://www.youtube.com/v/KpAFC9gC2WY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KpAFC9gC2WY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><object width="500" height="395" data="http://www.youtube.com/v/RXCBCXPi8Is&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RXCBCXPi8Is&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
        ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissen SPD und CDU eigentlich, dass es geltende Gesetze gibt?</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 18:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Normalerweise halte ich mich ja aus politischen und rechtlichen Themen weitestgehend raus. Aber heute muss ich mein Unverständnis trotzdem ausdrücken. Es könnte nämlich so einfach sein.
Meines Wissens haben wir geltende Gesetze, von denen eines den Satz &#8220;Eine Zensur findet nicht statt.&#8221; beinhaltet. Von diesem Gesetz weiß ich sogar wo es steht, es ist nämlich der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Normalerweise halte ich mich ja aus politischen und rechtlichen Themen weitestgehend raus. Aber heute muss ich mein Unverständnis trotzdem ausdrücken. Es könnte nämlich so einfach sein.</strong></p>
<p>Meines Wissens haben wir geltende Gesetze, von denen eines den Satz &#8220;Eine Zensur findet nicht statt.&#8221; beinhaltet. Von diesem Gesetz weiß ich sogar wo es steht, es ist nämlich der <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/5.html" target="_blank">Artikel 5 des Grundgesetzes</a>. Wo das andere Gesetz &#8211; oder wie ich deutsches Recht kenne die 10.000 anderen dieses Themengebiet betreffenden Gesetze &#8211; steht/stehen, weiß ich leider nicht. Ich weiß nur, dass Kinderpornografie in Deutschland verboten ist, verfolgt und bestraft werden kann. Das ist glücklicherweise auch nicht nur in Deutschland der Fall.</p>
<p>Gesetz 1 bringt uns in der aktuellen Zensursula-Situation leider noch nicht wirklich weiter, denn es schließt lediglich das vorgeschlagene Verfahren aus. Allerdings stößt uns die Situation direkt auf Gesetz 2 &#8211; denn dieses müsste nur angewendet werden. Kinderpornografieserver finden, die Verantwortlichen dazu finden und hinter Gitter bringen, die Server gründlich leeren und vorher im Idealfall noch die log-files nach &#8220;Kunden&#8221; durchforsten um weitere Anhaltspunkte zur Fahndung zu bekommen. Das dies möglich ist, zeigt auch <a href="http://www.pretzlaff.info/2009/05/27/ak-zensur-loschen-statt-verstecken-es-funktioniert/" target="_blank">pretzlaff.info</a>. Alles in allem wäre das auf jeden Fall deutlich sinnvoller, als die ganze Sache unter einem Deckmantel zu tarnen, und die Machenschaften unter diesem lustig weiterlaufen zu lassen. Vor allen Dingen wäre diese Methode nach geltendem Gesetz möglich &#8211; ohne Änderungen vornehmen zu müssen, und ohne Tür und Tor für eine weitere Zensur mit bisher völlig unbekanntem Ausmaß zu öffnen.</p>
<p>Weitere Links zur Info: <a href="http://www.internet-law.de/2009/06/details-des-kompromisses-zum.html" target="_blank">internet-law.de</a>, <a href="http://ak-zensur.de/2009/06/zensur-beschlossen-brief.html" target="_blank">ak-zensur.de</a>, <a href="http://www.tauss.de/index.php?nr=26233&amp;menu=1&amp;__tauss=8877f08ba6c85de6587c754dbe877352" target="_blank">tauss.de</a>, <a href="http://netzpolitik.org/2009/grosse-koalition-einigt-sich-bei-zensursula/" target="_blank">netzploitik.org</a>, <a href="http://kosmar.de/archives/2009/06/16/netzsperren-brief-an-meinen-abgeordneten/" target="_blank">kosmar.de</a>, <a href="http://blog.odem.org/2009/06/bundesregierung-keine-kenntnis.html" target="_blank">ODEM.blog</a></p>
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		<title>Das UX-Camp 2009 in Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 15:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[news]]></category>
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		<category><![CDATA[#uxcb09]]></category>
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		<category><![CDATA[UXCamp]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade sitze ich mal wieder im Zug, diesmal im ICE 875 von Berlin nach Karlsruhe. Alles läuft bestens: Es gibt keinen HotSpot wie meistens &#8211; dafür aber jede Menge Verspätung und viele auf dem Gang sitzende, stehende und liegende Menschen &#8211; wie immer. Langsam entwickele ich sogar eine gewisse Bewunderung für die Deutsche Bahn, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade sitze ich mal wieder im Zug, diesmal im ICE 875 von Berlin nach Karlsruhe. Alles läuft bestens: Es gibt keinen HotSpot wie meistens &#8211; dafür aber jede Menge Verspätung und viele auf dem Gang sitzende, stehende und liegende Menschen &#8211; wie immer. Langsam entwickele ich sogar eine gewisse Bewunderung für die Deutsche Bahn, denn kein anderes Unternehmen (außer vielleicht Microsoft) schafft es, seine Kunden seit Jahren mit Füßen zu treten, bekannte Probleme die leicht zu lösen wären mit stoischer Ruhe einfach zu ignorieren und dabei nicht pleite zu gehen.</p>
<p><strong>Aber genug dazu: jetzt zu Berlin und zum UX-Camp.</strong></p>
<p>Berlin war wie immer super, unterwegs dorthin war ich mit <a href="http://twitter.com/joblerone">@joblerone</a>. Angekommen sind wir schon am Mittwoch Abend, die vier Nächte haben wir bei <a href="http://twitter.com/mittemellan">@mittemellan</a> verbracht, wo es mal wieder superschön war. Danke dafür!</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/hannes/4950820"><img src="http://u1.ipernity.com/11/08/20/4950820.18cd4df7.500.jpg" width="500" height="100" alt="Collage 1" border="0"/></a><br />
<a href="http://www.ipernity.com/doc/hannes/4950821"><img src="http://u1.ipernity.com/11/08/21/4950821.a9528c21.500.jpg" width="500" height="100" alt="Collage 2" border="0"/></a></p>
<p>Die fünf Tage Berlin haben wir ausschließlich zu dritt verbracht; die ersten Tage in Friedrichshain, im <a href="http://berliner-unterwelten.de/mythos-germania.637.0.html">Mythos-Germania-Museum</a>, im 3D-Kino und in vielen <a href="http://www.qype.com/place/405864-Kiss-Kaffee-Berlin">Cafés</a> und <a href="http://www.qype.com/place/25079-Habibi-Berlin">Imbissen</a>. Am Freitag Abend begann das <a href="http://uxcamp.mixxt.de/">UX-Camp 2009</a> mit der Startup-Party im <a href="http://www.sanktoberholz.de/">St. Oberholz</a>.</p>
<p><strong>Freitag: Startup-Party im St. Oberholz</strong></p>
<p>Vom <a href="http://www.sanktoberholz.de/">St. Oberholz</a> hatte ich schon viel gelesen, auch schon mehrfach die Webseite besucht, selbst war ich dort jedoch bis zum Freitag Abend noch nicht gewesen. Von seinem <a href="http://www.flickr.com/search/?q=st%20oberholz&amp;w=all">Ruf</a> als &#8220;Wohnzimmer der digitalen Bohème&#8221;, wie es oft bezeichnet wird, und was je nach Autor und Kontext sehr positiv oder sehr negativ gemeint ist, hat man an diesem Abend nicht besonders viel mitbekommen. Die komplette obere Etage war für die Besucher des UX-Camp reserviert und auch in der obligatorischen Rauchertraube vor den Türen waren sehr viele <a href="http://twitpic.com/5rmdi">UX-Camp-Badges</a> zu sehen, so dass die paar zusätzlichen Geeks, die im Erdgeschoss an ihren Laptops saßen, gar nicht weiter auffielen. Doch spätestens <span id="more-653"></span>nachdem man das kostenlose WLAN gefunden und die Wandsprüche an der großen Tafel im Erdgeschoss gelesen hatte, wusste man, dass das &#8220;Wohnzimmer der Digitalen Bohème&#8221; wohl nicht zu weit gegriffen ist und die vielen von Laptops erhellten Gesichter wohl quasi zum Inventar gehörten und nicht nur des UX-Camps wegen hier waren.</p>
<p>Die Party war sehr schön, ich habe dort bereits ein paar nette Leute kennen gelernt und einige Interessante Gespräche geführt. Auch sehr schön war es, wieder mal Leute, die man schon länger aus twitter &amp; Co kannte, endlich mal live und in Farbe zu treffen &#8211; darunter <a href="http://twitter.com/zellmi">@zellmi</a>, <a href="http://twitter.com/paulinepauline">@paulinepauline</a> und <a href="http://twitter.com/kcu">@kcu</a>. Auch die ersten Poken wurden an diesem Abend schon nachgefragt, der gegen drei Uhr im Burger King am Alex mit <a href="http://twitter.com/mittemellan">@mittemellan</a>, <a href="http://twitter.com/joblerone">@joblerone</a> und <a href="http://www.flickr.com/people/berlinhannes/">Hannes</a> (kein @) endete.</p>
<p><strong>Mission: Poken</strong></p>
<p>Über die drei Tage UX-Camp 2009 hatte ich eine <a href="http://twitter.com/paulinepauline/statuses/1804313508">besondere</a> <a href="http://twitter.com/weexinsitu/statuses/1893271447">Rolle</a> <a href="http://twitter.com/mittemellan/status/1893280172">inne</a> &#8211; ich war &#8220;Der Typ mit den Poken&#8221;. In der letzten Woche hatte ich mit <a href="http://twitter.com/dotdean">@dotdean</a> von <a href="http://missionpoken.de/">missionpoken</a> telefoniert und ihm erzählt, dass ich aufs UX-Camp fahren werde. Da er selbst auf dem zeitgleich stattfindenden <a href="http://fucamp.mixxt.de/">FUcamp</a> in Furtwangen sein wollte, haben wir kurzerhand entschlossen, dass ich einfach ein paar von seinen Poken nach Berlin mitnehme, um dort interessierte Leute zu versorgen. Daher war ich in den letzten drei Tagen immer mit einer kleinen missionpoken-Tasche unterwegs, und Anlaufpunkt in Sachen Poken.</p>
<p><strong>Samstag: Erster Tag</strong></p>
<p>Der erste &#8220;richtige Tag&#8221; des UX-Camp <a href="http://www.flickr.com/photos/bloggingdagger/3564129060/">begann</a> (natürlich viel zu früh) mit einem sehr <a href="http://www.flickr.com/photos/81223571@N00/3556221204/">leckeren</a> <a href="http://www.flickr.com/photos/rerun/3555693221/">Frühstück</a>, gefolgt von der <a href="http://www.flickr.com/photos/81223571@N00/3556481702/">Willkommensveranstaltung</a> und der <a href="http://www.flickr.com/photos/rerun/3555693801/">Vorstellungsrunde</a> im <a href="http://www.flickr.com/photos/81223571@N00/3556482530/">großen</a> <a href="http://www.flickr.com/photos/81223571@N00/3555670201/">Hörsaal</a>. <a href="http://www.flickr.com/photos/bloggingdagger/3564133822/">Veranstaltungsort</a> war das <a href="http://www.esz.hu-berlin.de/">Erwin-Schrödinger-Zentrum</a> am <a href="http://www.flickr.com/photos/81223571@N00/3555671471/">Campus</a> der HU Berlin, der erstaunlich weit außerhalb liegt. Bereits direkt nach der Vorstellungsrunde wurde ich von Anfragen nach Poken und Informationsbedarf darüber regelrecht überrannt, so dass ich ganz spontan und als letzter der <a href="http://www.flickr.com/photos/bloggingdagger/3563354805/">Anbieterrunde</a> eine <a href="http://twitter.com/joblerone/status/1892029326">Poken-Session</a> angeboten habe, die auch gute fünf Minuten später beginnen sollte.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/hannes/4950822"><img src="http://u1.ipernity.com/11/08/22/4950822.e385d360.500.jpg" width="500" height="100" alt="Collage 3" border="0"/></a></p>
<p>Meine Annahme, dass inzwischen jeder aus der web2.0-Szene Poken bereits kennt, war vollkommen falsch, so dass die (sehr spontane) Session relativ gut besucht war. Leider hatte ich eine ganz andere Session vorbereitet, die zwar thematisch in einem ähnlichen Bereich einzusiedeln war, aber deren Präsentation nicht geeignet war, um Poken vorzustellen. Letztendlich habe ich aus dieser Präsentation nur einige wenige Folien verwendet, das Poken ansonsten frei vorgestellt, demonstriert und gestellte Fragen nach bestem Wissen beantwortet. Die eigentlich geplante Session habe ich auf diesem UX-Camp leider nicht mehr angeboten &#8211; aber das nächste BarCamp kommt bestimmt.</p>
<p>Von den weiteren Sessions, die ich an diesem Tag besucht habe, waren die meisten sehr gut und interessant &#8211; mein Favorit an diesem Tag war jedoch ganz klar die Session &#8220;KISS-Prinzip angewendet bei Doodle&#8221;, angeboten vom <a href="http://www.doodle.com/">doodle</a>-Mitarbeiter Reto Lämmler. Reto hatte wirklich was zu sagen und wusste sehr gut, wovon er sprach, so dass das Zuhören wirklich Spaß gemacht hat &#8211; trotz Stehplatz im Gang. Die Diskussion nach der Präsentation war spannend und voller guter Aspekte und die Relevanz des Themas hat sich nicht nur am gnadenlos überlaufenen Seminarraum gezeigt.</p>
<p><strong>Samstag: Party</strong></p>
<p>Die Party am Samstag Abend fand im Keller der <a href="http://www.qype.com/place/42160-Kohlenquelle-Berlin">Kohlenquelle</a> statt, einer sehr bizarren Lokalität mit einem eigenwilligen Charme. Der Nachteil des Kohlenquellenkellers war die Weitläufigkeit, da sich alle Leute an wenigen Orten sammelten, und beispielsweise der Raum mit der Tanzfläche meist recht leer blieb. Abgesehen davon war es aber eine super Party, es gab Raucher- &amp; Nichtraucherbereiche, viele feine Getränke, Sofas, Sitzecken, eine Tanzfläche, einen Außenbereich, zwei Kicker und &#8211; was oft zu witzigen Dialogen zwischen einander unbekannten geführt hat &#8211; verwirrende Klos. Gezahlt hat an dem Abend Vodafone, der Heimweg wurde von uns in der Besetzung des Vorabends kurz nach zwei Uhr angetreten.</p>
<p><strong>Sonntag: Zweiter Tag</strong></p>
<p>Der Sonntag brachte für mich noch einige interessante Sessions mit sich, darunter die Session &#8220;Interaction Pattern und Branding&#8221; von Konstantin Weiss und &#8220;Designer vs. Developer&#8221; von <a href="http://twitter.com/glembotzky">Rene Glembotzki</a>. Die Session &#8220;GUI 1.0, WEB 3.0&#8243; von Sven Guckes drehte sich nach Computerproblemen zuerst ausgiebig um Linux-Shells (ja wirklich), so dass die Idee, die hinter der Session stand (wenn ich es richtig verstanden habe), leider erst später klar wurde, als sowohl die Konzentration als auch der Zeitrahmen der Session bereits am Ende waren. Schade.</p>
<p>Leider mussten wir an diesem Tag um 15 Uhr das UX-Camp schon wieder Hals über Kopf verlassen, damit wir noch pünktlich unseren Zug erwischten &#8211; der dann doch erst später losfuhr. Das hätte man zwar <a href="http://www.bahn.de/">wissen können</a>, aber verlassen sollte man sich darauf ja auch nicht.</p>
<p><strong>Alles in Allem</strong></p>
<p>Alles in allem war es ein sehr gelungenes verlängertes Wochenende und ein sehr gelungenes UX-Camp 2009 in Berlin, bei dem ich viel Spaß hatte und sehr viele sehr nette Leute kennen gelernt habe. War schön mit Euch! Ein dickes Danke geht an dieser Stelle zum einen an <a href="http://twitter.com/mittemellan">@mittemellan</a> fürs Wohnenlassen und den Tourguide spielen und zum anderen an <a href="http://twitter.com/UXCampBerlin09">@UXCampBerlin09</a>, das <a href="http://uxcamp.mixxt.de/networks/wiki/index.Organisation">Orgateam</a> vom UX-Camp 2009, für ein tolles BarCamp, eine super Organisation, feines Essen und Unterstützung wo man es sich nur wünschen kann.</p>
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		<title>Das ist doch einsnullig. Gästebücher und web2.0</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 19:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr oft liest man in letzter Zeit den Kommentar &#8220;das ist mir zu einsnullig&#8221; oder auf persönlicher Ebene &#8220;du bist so einsnullig&#8221;, was in der Regel als augenzwinkernde Beleidigung gemeint ist. Aber was genau soll das heißen? Was unterscheidet denn einsnull von zweinull? Auch wenn man die Brücke zu web2.0 zieht, ist den meisten Leuten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sehr oft liest man in letzter Zeit den Kommentar &#8220;das ist mir zu einsnullig&#8221; oder auf persönlicher Ebene &#8220;du bist so einsnullig&#8221;, was in der Regel als augenzwinkernde Beleidigung gemeint ist. Aber was genau soll das heißen? Was unterscheidet denn einsnull von zweinull? Auch wenn man die Brücke zu web2.0 zieht, ist den meisten Leuten die Bedeutung nicht klar, da es ja das Wort web1.0 erst gibt, seit man nach kürzeren Ausdrücken für &#8220;nicht web2.0&#8243; sucht. </strong></p>
<p><strong>Das Design.</strong></p>
<p>Häufig ist die Aussage auf &#8220;einsnulliges Design&#8221; bezogen, wobei genau das der schwammigste Punkt überhaupt ist &#8211; denn Design2.0 ist weder definiert, noch wirklich objektiv beurteilbar. Meistens versteht man zweinulligem Design jedoch ein sehr schlichtes, sehr übersichtliches Design, in dem der Benutzer sich schnell zurechtfinden kann und die Inhalte schnell finden kann. Bei einem umfangreichen Angebot werden dafür häufig Kategorien und Schlagworte (Tags) verwendet, die gepaart mit einer Suchfunktion schnell zu den gewünschten Inhalten führen. Außerdem wird im Hintergrund (beim Gestalten der Seite) besonderer Wert auf die Einhaltung von Standards wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cascading_Style_Sheets" target="_blank">css</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Html" target="_blank">valides html</a> gelegt. Aktualisierte Inhalte sollten ferner auch via <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rss" target="_blank">RSS</a> abonnierbar sein, so das die Informationen vom Benutzer wahrgenommen werden, und in seinem bevorzugten Umfeld angezeigt werden können.</p>
<p><strong> Wer liefert die Inhalte? </strong></p>
<p>Im web2.0 sind die Rollen &#8220;Sender&#8221; und &#8220;Empfänger&#8221; bezüglich der Inhalte weitestgehend aufgehoben. Seiten, die überwiegend statisch sind und auf denen der Betreiber Informationen bereitstellt, die durch den Besucher abgerufen werden können, werden daher oft als einsnullig bezeichnet. Zweinullig hingegen sind Seiten, auf denen die Benutzer selbst Inhalte (Bilder, Texte, Empfehlungen, Berichte) veröffentlichen können, und sich zu bereits von anderen veröffentlichten Inhalten beispielsweise in Form von Kommentaren äußern können. Jeder ist somit Sender und Empfänger, Interaktion wird zur Grundlage der Kommunikation auf der Seite.</p>
<p><strong> Spezialisierung und Zusammenarbeit. </strong></p>
<p>Ein weiterer Punkt im web2.0 ist die Spezialisierung von Webseiten auf bestimmte Funktionen. So stellt <a href="http://maps.google.de/" target="_blank">google maps</a> oder <a href="http://www.openstreetmap.de/" target="_blank">openstreetmap</a> beispielsweise Kartenmaterial, und Seiten wie <a href="http://www.flickr.com/" target="_blank">flickr</a> oder <a href="http://www.ipernity.com/" target="_blank">ipernity</a> eine ausgeklügelte und vielseitige Plattform für die Verwaltung und die Anzeige von Bildern bereit. <a href="http://doodle.com/" target="_blank">Doodle</a> bietet die Möglichkeit schnelle Terminabsprachen durchzuführen und <a href="http://backpackit.com/" target="_blank">backpackit</a> oder <a href="http://mixxt.de/" target="_blank">mixxt</a> stellt &#8211; je nach Projektumfang &#8211; Werkzeuge für die Organisation von Teamarbeiten bereit. Musik kann man bequem von <a href="http://blip.fm/" target="_blank">blip.fm</a> oder <a href="http://www.deezer.com/" target="_blank">deezer</a> beziehen. All diese Angebote lassen sich jedoch durch die Verwendung von Standards und durch das Bereitstellen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Programmierschnittstelle" target="_blank">offenen Schnittstellen (API)</a> miteinander verknüpfen und so individuell den Bedürfnissen des Einzelnen anpassen.<br />
<span id="more-635"></span>Diese Möglichkeiten können in beliebigem Umfang genutzt werden; <a href="http://brightkite.com/" target="_blank">brightkite</a> und <a href="http://mixxt.de/" target="_blank">mixxt</a> binden beispielsweise google maps ein, <a href="http://friendfeed.com/" target="_blank">friendfeed</a>, <a href="http://www.netvibes.com/" target="_blank">netvibes</a> und <a href="http://www.facebook.com/" target="_blank">facebook</a> bieten hingegen ein sehr breites Repertoire an Anbindungsmöglichkeiten &#8211; und finden somit ihre Berechtigung darin, dass sie als verbindendes Glied alle anderen Services verknüpfen. Bei Angeboten, die auf der Verbindung von anderen Angeboten aufbauen spricht man auch von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup_(Internet)">mashups</a>. Das Bereitstellen einer API ist daher für jeden Service im web2.0 essentiell notwendig.</p>
<p><strong> DIY ohne Fachwissen.</strong></p>
<p>Damit ein Webservice das &#8220;Prädikat 2.0&#8243; erhält, ist die unabdingbare Vorraussetzung, dass <em>jeder</em> Internetnutzer den Service für sich nutzen kann. Dies bedeutet, dass man, um die Webseite bedienen zu können, weder html-, noch ftp- oder sonstige Kenntnisse benötigen darf. Das Aussehen der eigenen Seite, das Erstellen von Alben, das Zeigen von Bildern und das Einbinden eines Musiktitels muss beispielsweise so einfach und über ein Benutzerinterface ermöglicht werden, dass der komplette Service ohne Grundwissen über Computer- oder Internetstandards bedienbar bleibt. Dies bedeutet nicht zwingend, dass der Service so einfach ist, dass sich jede Funktion mit einem Blick auf die Seite auf Anhieb sofort finden lässt und intuitiv durch jeden bedienbar ist, denn das ist bei umfassenderen Seiten wie flickr oder ipernity schier unmöglich. Jedoch muss es möglich sein, all diese Funktionen nach einer &#8220;angemessenen&#8221; Suche zu finden, und sie bedienen zu können, ohne eine Zeile html-code o.ä. schreiben zu müssen. Das web2.0 ermöglicht somit ein Internet zum Selbermachen für &#8220;normale Menschen&#8221;.</p>
<p><strong> Werbung und web2.0 </strong></p>
<p>Zwei Dinge, die sich nicht wirklich vertragen, sind web2.0 und Werbung, da das web2.0 viele Möglichkeiten für eigene Meinungen und Empfehlungen bietet. Ein positiver Artikel über ein Gerät oder einen Webservice in einem vielgelesenen Blog oder bei einem Produktbewertungsportal (z.B. <a href="http://www.idealo.de/" target="_blank">idealo</a>) hat einen sehr viel höheren Werbenutzen für das Gerät / den Service, als ein Banner oder ein Newsletter der zugehörigen Firma jemals erreichen könnte. Dazu muss der Artikel natürlich authentisch sein &#8211; &#8220;gemietete&#8221; Blogs in denen kein konstanter Autor (bzw. Autorenteam) schreibt, sondern in dem Firmen ihre Werbeartikel veröffentlichen, verlieren schnell Leser &#8211; denn die Authentizität ist im web2.0 das A und O. Auch Werbung, die über <a href="http://twitter.com/" target="_blank">twitter</a> versendet wird, führt die Maus schneller auf den &#8220;unfollow&#8221;-Button, als jeder andere Inhalt. Die einzige Möglichkeit, klassische Werbung im web2.0 zu verbreiten, ist &#8211; schon wieder ein buzzword &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virales_Marketing" target="_blank">viral</a>. Hierbei ist die Werbung so &#8220;gut&#8221; (witzig, spannend, technisch gut gemacht), dass sie von denjenigen, die sie sehen, freiwillig (!) an Freunde versandt wird. Das web2.0 als Marketingwerkzeug zu nutzen, gelingt daher seltenst über &#8220;Werbung&#8221;, sondern meist über eine gute Präsenz der Firma auf allen erdenklichen Plattformen (twitter, idealo, &#8230;), und ein schnelles und sympathisches Eingehen auf Probleme, die auf diesen Plattformen kommuniziert werden. Das führt nämlich zu Äußerungen der Form &#8220;Total geil, FirmaXYZ hat mir ein falsches Produkt geschickt, und 5 Minuten nachdem ich es getwittert habe, hatte ich eine eMail in der stand, dass das richtige Produkt unterwegs ist und ich das alte zurückschicken soll&#8221;. Das wird dann nämlich als &#8220;Empfehlung&#8221; aufgefasst und führt neue Kunden zur FirmaXYZ. Fehler passieren &#8211; es ist nur die Frage wie man damit umgeht. Geht man gut damit um, ist das web2.0 eine großartige Möglichkeit, das auch zu zeigen.</p>
<p><strong> Ein Gästebuch und ein Kontaktformular macht noch kein web2.0</strong></p>
<p>Neulich hat ein Webdesigner zu mir gesagt: &#8220;Ich mache auch web2.0 &#8211; ich mach auf fast jede Seite ein Kontaktformular und ein Gästebuch.&#8221; Ebenso habe ich neulich eine Spam-DM auf twitter bekommen, in der mir eine &#8220;Software, die automatisch virale Werbebotschaften versendet&#8221; angeboten wurde (= unmöglich). Und genau darin liegt das Problem mit dem buzzword web2.0 &#8211; nicht alles was ein Eingabeformular hat, ist auch automatisch web2.0 &#8211; so einfach ist es dann doch nicht. Das web2.0 ist eine noch sehr junge, recht undefinierte und den meisten Firmen/Agenturen/Menschen völlig unbekannte Erscheinung, die noch viel Eingewöhnung und Lernbereitschaft erfordert. Ein Wikipedia-Artikel, ein Artikel in einer Zeitschrift oder ein einfacher Lehrgang reicht sicher nicht aus, um aktiv das web2.0 zu gestalten.</p>
<p>In meinen Augen muss ein Webservice um &#8220;zweinullig&#8221; zu sein alle oben genannten Kriterien erfüllen. Sind ein oder mehrere Kriterien nicht umgesetzt, wird aus web2.0 ganz schnell pseudo2.0 &#8211; oder auch web1.1 bis web1.9.</p>
<p>Als Beispiel hierfür eignen sich verschiedene Communitys hervorragend. So bietet <a href="http://www.studivz.net/" target="_blank">StudiVZ</a> beispielsweise einige wenige Funktionen (Bilder hochladen, Alben machen, &#8220;Ich tue gerade&#8221;, &#8220;Plauderkasten&#8221;), ist aber weder erweiterbar (Karten?, Musik?, Blog?), noch kann man auf StudiVZ erstellte Alben auf anderen Seiten einbinden oder sie auf andere Weise Menschen ohne StudiVZ-Account zur Verfügung stellen. Ein typischer Fall von &#8220;einsnullig&#8221;. Auf <a href="http://www.myspace.com/" target="_blank">myspace</a> hingegen kann man Bilder und Musik einbinden, und diese Inhalte auch Freunden ohne myspace-Account zur Verfügung stellen. Allerdings hatte man dort über Jahre hinweg nur die Möglichkeit die eigene Seite zu verändern, wenn man css und html beherrschte. Das zwang die Standardnutzer zum Kopieren von Code von anderen Seiten, und führte meistens zu sehr unübersichtlichen und chaotischen myspace-Seiten - und das sah dann gar nicht zweinullig aus. Dazu habe ich 2007 mal etwas in meinen <a href="http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&amp;friendId=48216733&amp;blogId=308787246" target="_blank">myspace-Blog geschrieben</a>. Verbesserungsversuche seitens myspace finden momentan statt, sind aber nur mäßig erfolgreich. Dass myspace allerdings auf twitpic Bannerwerbung schaltet, lässt zweifeln.</p>
<p>Als Gegenbeispiel kann man facebook nennen, was sicherlich auf dem richtigen Weg ist. Es können Bilder hochgeladen und Alben angelegt werden, man kann sowohl seinen Blog als auch seinen twitter-Account einbinden und auch aus facebook sein twitter bedienen. Die Chatfunktion lässt sich auch im lokalen IM-Programm einbinden und eingestellte Links, die auf flickr verweisen, werden automatisch durch das Thumbnail des Bildes und einen Beschreibungstext ergänzt.</p>
<p><strong>Was ist Eure Meinung zu den Eigenschaften des web2.0? Habt ihr noch weitere Kriterien, die unbedingt erforderlich sind um eine Webseite &#8220;zweinullig&#8221; zu machen? Oder bin ich zu streng, und alles was ein Gästebuch hat ist bereits so zweinullig, dass es zweinulliger nicht geht? Ich freue mich auf Eure Kommentare! </strong></p>
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		<title>Poken</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 23:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit heute Abend haben Johanna und ich unsere Pokens. Wem welcher Poken gehört, sieht man natürlich auf den ersten Blick.

Was genau ein Poken ist, kann man unter anderem in diesem pl0g screencast, in diesem youtube-Video, in diesem golem-Artikel oder bei doyoupoken.com erfahren. Wer selber einen haben möchte, der sollte sich bei missionpoken umschauen und eintragen.
Danke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute Abend haben Johanna und ich unsere Pokens. Wem welcher Poken gehört, sieht man natürlich auf den ersten Blick.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/hannes/"><img src="http://u1.ipernity.com/5/72/40/4517240.e6801c60.500.jpg" border="0" alt="Poken" width="500" height="362" /></a></p>
<p>Was genau ein Poken ist, kann man unter anderem in diesem <a href="http://www.pl0g.de/wordpress/2009/03/20/pl0g-screencast-03-poken/" target="_blank">pl0g screencast</a>, in diesem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=O-RElDpDIXw" target="_blank">youtube-Video</a>, in diesem <a href="http://www.golem.de/0904/66330.html" target="_blank">golem-Artikel</a> oder bei <a href="http://www.doyoupoken.com/PokenWeb/corporate/welcome.jsf" target="_blank">doyoupoken.com</a> erfahren. Wer selber einen haben möchte, der sollte sich bei <a href="http://tr.im/hZaU" target="_blank">missionpoken</a> umschauen und eintragen.</p>
<p>Danke an dieser Stelle noch mal an die schokodinatorin und den dotdean!</p>
        ]]></content:encoded>
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		<title>Mr. Winterbottom</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 17:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Yeah, Yeah, Yeah! heißt das Debutalbum von Mr. Winterbottom, und genauso klingt es auch.
Es handelt sich bei dem Album um eine Mini-EP (3 Titel), die völlig umsonst auf der Bandhomepage zum Download angeboten wird. Im Gegenzug bittet die Band alle Blogger und twitterer, den Link zur Seite zu verbloggen und weiter zu tragen, wenn das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/hannes/"><img src="http://u1.ipernity.com/8/44/36/4494436.70bb586b.500.jpg" border="0" alt="Mr. Winterbottom Screenshot" width="500" height="301" /></a></p>
<p><strong>Yeah, Yeah, Yeah!</strong> heißt das Debutalbum von <a href="http://www.mr-winterbottom.com" target="_blank">Mr. Winterbottom</a>, und genauso klingt es auch.</p>
<p>Es handelt sich bei dem Album um eine Mini-EP (3 Titel), die <em>völlig umsonst</em> auf der Bandhomepage zum Download angeboten wird. Im Gegenzug bittet die Band alle Blogger und twitterer, den Link zur Seite zu verbloggen und weiter zu tragen, wenn das Album gefällt. Und Holla &#8211; das tut es!</p>
<p>Auf der Seite, die quasi nach Vollbild schreit, sind außerdem sehr kurzweilige Biografien der Bandmitglieder, Links zu deren Präsenzen im web2.0, ein so genanntes &#8220;Presskit&#8221; und Desktop Wallpaper zu finden.</p>
<p>Also, auf gehts: <a href="http://www.mr-winterbottom.com" target="_blank">Runterladen</a> und losrocken!</p>
        ]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Meine Erfahrungen mit dem Acer Aspire One A110L und Ubuntu 8.10</title>
		<link>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/03/26/acer-aspire-one-a110l-und-ubuntu/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 16:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie viele bereits zwischen den Zeilen mitbekommen haben, habe ich seit einiger Zeit einen Acer Aspire A110L, den ich mit Ubuntu aufgesetzt habe und über den ich nun berichten möchte. Ich muss von vorne herein sagen, dass es hier um einen Erfahrungsbericht geht &#8211; ich werde schreiben was mir gefällt, was nicht und wie ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie viele bereits zwischen den Zeilen mitbekommen haben, habe ich seit einiger Zeit einen Acer Aspire A110L, den ich mit Ubuntu aufgesetzt habe und über den ich nun berichten möchte. Ich muss von vorne herein sagen, dass es hier um einen Erfahrungsbericht geht &#8211; ich werde schreiben was mir gefällt, was nicht und wie ich das Gerät nutze. In diesem Artikel wird es keine Benchmarks, keine Hard Facts, keine technischen Daten und keine Tipps für Linux geben &#8211; dafür gibt es mehr als <a href="http://ubuntuusers.de/" target="_blank">genug Quellen</a>, die auf so etwas spezialisiert sind und das deutlich besser können als ich.</strong></p>
<p><strong>Zu meinem Hintergrund.</strong></p>
<p>Der erste Computer an dem ich saß, war &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apple_Macintosh" target="_blank">der Macintosh</a>&#8220;, und das muss um 1987 gewesen sein. Seitdem habe ich selbst auch nur MacOS-Rechner gehabt vom Anfang der 90er bis heute. Seit Mitte der 90er habe ich auch einen historischen Atari zu Hause, den ich aber nur zum programmieren benutzt habe. Wenn ich irgendwo gearbeitet habe oder an der Uni unterwegs war, war dort natürlich Windows das System der Wahl, weshalb ich mich damit auch schon so manche Stunde auseinandergesetzt habe.</p>
<p>Aber im Grunde bin ich Mac-Geek seit 1990, kenne MacOS seit Version 7 wie meine Hosentasche und bin von dem System überzeugt. Mein Unixwissen beschränkt sich darauf, dass ich weiß, wie ich im Finder das Terminal öffne, die Verzeichnisse wechsle (das geht nämlich besonders sexy auch mit Drag&#8217;n'Drop) und wie ich dort Zeilen, die mir freundliche unix-Geeks zukommen lassen, eingebe.</p>
<p><strong>Warum dann jetzt Linux?</strong></p>
<p>Die Idee des &#8220;Netbooks&#8221; finde ich cool. Einen Rechner, der immer im Rucksack rumfährt und verfügbar ist, der nicht gleich ein ganzes Vermögen bindet, auf das aufgepasst werden will, der schnell überall hingestellt ist, und der sogar <span id="more-597"></span>im Hörsaal Platz auf dem Tisch findet. Mein MacBook ist dafür nämlich zu groß, es stößt vorne an die Köpfe der davor sitzenden und fällt nach hinten vom Tisch. Mein erster Gedanke war klar: Ich brauch ein Netbook mit MacOS. Zum einen geht das nicht legal, was mir relativ wichtig ist, und zum anderen wäre dann das <a href="http://gadgets.boingboing.net/2008/12/17/osx-netbook-compatib.html" target="_blank">Netbook der Wahl</a> der Dell Mini 9 gewesen, der auch gleich mit 300€ in die Rechnung schlägt. Die andere Überlegung war, dass ich mich schon seit Jahren für Linux interessiere, ich es eigentlich sehr sehr cool finde, und ich mich regelmäßig darüber ärgere, dass ich mich so schlecht damit auskenne und es einfach &#8220;nicht kann&#8221;.</p>
<p>Warum also nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, und ein günstiges Netbook mit einem schönen Linux aufsetzen und noch einen Haufen dabei lernen? Günstig war also Kriterium Nummer eins, und somit fielen alle Netbooks mit vorinstalliertem Windows schon mal aus der Betrachtung. Denn nur um es dann zu löschen, ist jeder Euro für ein Betriebssystem zu viel. Als die Kriterien klar waren, habe ich dann ein Auge auf die ganzen Rabattblogs gehalten, um mitzubekommen, wann ein Netbook günstig wird. Zuerst fand ich das Toshiba NB100-11R für 200€, weil es mir aber zuerst zu teuer war, war ich dann aber zu spät. Wenige Tage später kam dann bei <a href="http://www.sparwelt.de/blog/acer-aspire-one-netbook-nur-17289-euro.html" target="_blank">sparwelt.de</a> der Acer Aspire One A110L bei cyberport für 176€ und ich konnte nicht mehr widerstehen.</p>
<p><strong>Der Acer im Lieferzustand.</strong></p>
<p>Das Paket, was per Post bei mir ankam war &#8211; wie zu erwarten &#8211; sehr klein, was mir schon mal gefiel. Der Rechner macht auf den ersten Blick einen sehr schicken Eindruck, ein glänzender Glitzerlack auf dem Monitordeckel und eine Monitorumrandung in schwarzem Hochglanz wirken edel. Schaut man genauer hin, sieht man den Preis aber schnell an schief sitzenden Blenden, an den optischen Scharnieren, die gar keine sind und und hört ihn auch am klappern beim tippen.</p>
<p>Das mitgelieferte Linux war ein Linpus, welches sich als mittelmäßige Katastrophe entpuppte. Gestört hat mich das aber nicht &#8211; schließlich ging es mir ja auch um die sportliche Komponente, und ich wollte den Rechner neu aufsetzen.</p>
<p><strong>Ubuntu auf den Acer bringen.</strong></p>
<p>Ubuntu auf dem Acer zu installieren, war ein wahres Kinderspiel. Was aber noch nicht heißt, dass es dann auch funktionierte. Aber von vorne.</p>
<p>Um Ubuntu zu installieren, habe ich einfach die aktuelle Version der Distribution von <a href="http://www.ubuntu.com/" target="_blank">ubuntu.com</a> heruntergeladen (iso-Image) und auf CD-gebrannt. Nun hat der Acer aber kein CD-Laufwerk, also muss man sich über einen USB-Stick behelfen. Von der CD habe ich also zunächst mein MacBook gestartet und im erscheinenden Menü &#8220;Ubuntu ausprobieren, am Computer wird nichts verändert&#8221; ausgewählt. Das MacBook startet ohne Probleme unter Ubuntu, und es funktioniert auch auf Anhieb alles. Im Menü System -&gt; Systemverwaltung kann man nun den Eintrag &#8220;Create a USB Startup Disc&#8221; auswählen, die einen USB-Stick formatiert (!) und mit Ubuntu in startfähiger Version bespielt. Von diesem Stick konnte ich nun den Acer starten und die Installation durchführen.</p>
<p>Nach der Installation lief dann erst mal das Auto-Update, danach habe ich es erstmal ausprobiert, und es funktionierte auch alles was ich brauchte &#8211; bis auf das WLAN. Von den Dingen die ich nicht brauchte, funktionierte auch einiges nicht, aber dazu gab es im Wiki von Ubuntu genügend Infos, die schnell zum Ziel führten. Das WLAN selber &#8211; was für mich SEHR wichtig war, entpuppte sich aber als nicht so trivial, zumal ich mich wie gesagt nicht mit Linux auskannte. Zwei Tage später funktionierte dann aber auch das WLAN, und ich war um das Wissen reicher, was &#8220;sudo&#8221;, &#8220;make&#8221; und all die anderen Befehle so bewirken. Seit dem läuft der Rechner einwandfrei, tut alles was ich möchte und zieht regelmäßig Updates aus dem Netz, wie es sich gehört.</p>
<p><strong>Tauglichkeit eines Netbooks.</strong></p>
<p>Zunächst muss ich sagen, dass das Netbook bezüglich dem Einsatzzweck meine Erwartungen voll erfüllt hat. Es ist ein Spielzeug. Nicht mehr. Es taugt um einen Blogartikel zu schreiben oder mit twitter oder blip.fm herumzuspielen, aber es taugt ganz sicher nicht zum arbeiten. Dazu ist einfach der Monitor zu klein &#8211; <a href="http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/03/14/13-wallpaper-fur-netbooks/" target="_blank">1024 x 600 Px</a> sind einfach ein Witz. Von vielen Programmen passen nicht mal die Einstellungen ganz auf den Bildschirm &#8211; eine ganz neue Definition von &#8220;Reduzierter Funktionsumfang&#8221;.</p>
<p>Als Spielzeug ist es aber super &#8211; gerade jetzt sitze ich in der Küche und blogge damit, den Artikel über blip habe ich in 2 verschiedenen Küchen und im Auto geschrieben. Das Ding ist einfach klein genug, dass man es überall aufklappen kann. Fazit: ist witzig, macht Spaß &#8211; braucht man aber nicht.</p>
<p><strong>Der Acer Aspire One A110L und die Performance.</strong></p>
<p>Nunja, es ist ein Netbook, und es ist mitunter das billigste Netbook, was man kaufen kann. Aber &#8216;ein bisschen&#8217; mehr Performance hätte schon drin sein dürfen. Die Ausstattung (Kamera, SD-Card-Reader) ist super, und auch die 8GB SSD (Festplatte) ist absolut ausreichend. Es ist schließlich kein Hauptrechner, sondern ein Spielzeug, und da müssen keine Bilder von den letzten 20 Jahren drauf. SSD ist sowieso toll, weil ich endlich keine Angst mehr vor Erschütterungen hab. Was hingegen fehlt, ist Geschwindigkeit. Wenn mein Mailprogramm länger zum starten braucht als bei meinem alten PowerBook G3, ist das irgendwie nicht cool.</p>
<p><strong>Linux Ubuntu.</strong></p>
<p>Der Grund warum ich mich für Ubuntu entschieden habe, ist eigentlich total albern &#8211; ich habe Screenshots vom <a href="http://www.ubuntu-art.org/content/show.php/Leopardish?content=65299" target="_blank">Leopardish-Theme</a> gesehen, und fand es extrem witzig (Fender, Sahara, iTones). Außerdem hatte ich ohnehin keine Ahnung von Linux, und konnte somit nicht wirklich abwägen &#8211; für mich war eins so gut wie das andere. Knoppix kannte ich schon, Debian hatte ich schon oft gesehen, suse fand ich schon in der Schule schlimm &#8211; warum also nicht mal was neues probieren.</p>
<p>Mein Fazit dazu: Ich bin begeistert. Ich frage mich wirklich, warum es noch Leute gibt, die Windows benutzen. Vom Look &amp; Feel &#8211; gerade bei der Standardinstallation &#8211; ist Ubuntu <em>sehr stark</em> an Windows angelehnt, das Umsteigen sollte also ein leichtes sein. Aber im Gegensatz zu Windows ist das Interface wirklich durchdacht, es gibt einige sehr tolle Funktionen, die beinhaltete Software versteht Standards, das Auto-Update funktioniert und ist stressfrei und nicht zuletzt ist es kostenfrei. OpenOffice, der Gimp und alle möglichen Programme die man braucht oder nicht braucht sind auch schon am Start. Leider kommt es noch nicht an MacOS heran, dazu fehlt noch einiges in Sachen Usability und auch in Sachen Optik (Schriftglättung, etc.). Somit platziert es sich optisch und von der Usability her genau zwischen Windows und MacOS und liegt bei der Kostenbetrachtung ganz klar an der Spitze.</p>
<p>Der Fairness halber muss man aber sagen: Ob man bei Linux &#8220;Plug&#8217;n'Play&#8221; hat oder nicht, ist vom Einzelfall und der verwendeten Hardware abhängig. Ubuntu 8.10 lief beispielsweise auf dem MacBook einwandfrei und konnte alle Hardwarekomponenten ansteuern, auf dem Acer A110L musste ich bei einigen Komponenten nachhelfen. Das ist etwas, was es für 99% der Computernutzer unmöglich macht, das System zu installieren. Wenn das System aber installiert ist, alle Komponenten funktionieren und das Terminal geschlossen bleiben kann, ist es ein System für Jedermann &#8211; was also 99% der Leute brauchen, ist ein &#8220;Einrichtservice&#8221;.</p>
<p><strong>Fazit.</strong></p>
<p>Der Acer Aspire One ist witzig. Ein schönes Spielzeug. Nicht für Ernst zu gebrauchen, aber das hab ich zum Glück auch nie erwartet, und dafür habe ich ihn auch nicht angeschafft. Für Web-Geeks wie mich genau das Richtige. Ein ordentliches Betriebssystem mal vorausgesetzt.</p>
<p>Linux Ubuntu ist geil. Wahnsinn, was da in den letzten Jahren passiert ist. Ich kann nur empfehlen, es mal auszuprobieren. Ich hab mir inzwischen auch <a href="http://damnsmalllinux.org/index_de.html" target="_blank">DSL</a> angeschaut, es dann aber für hässlich befunden, und mir jetzt ein Ubuntu <a href="http://www.pendrivelinux.com/" target="_blank">auf einem Stick installiert</a>. Der eigene Computer in der Hosentasche. Auch was feines. Bin nur noch nicht dazu gekommen, das mal zu testen. Kommt aber noch.</p>
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		<title>blip.fm</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 12:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen habe ich blip.fm mal wieder ausgepackt. Nachdem ich es vor einiger Zeit mal ausprobiert hatte und für &#8220;nicht so gut&#8221; befunden hatte, muss ich sagen, dass ich inzwischen relativ angetan bin.
Damals habe ich es vor allem aus optischen Gründen abgelehnt, zumal es damals mit muxtape eine Musik-Seite gab, der zwar ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor ein paar Tagen habe ich <a href="http://blip.fm/" target="_blank">blip.fm</a> mal wieder ausgepackt. Nachdem ich es vor einiger Zeit mal ausprobiert hatte und für &#8220;nicht so gut&#8221; befunden hatte, muss ich sagen, dass ich inzwischen relativ angetan bin.</strong></p>
<p>Damals habe ich es vor allem aus optischen Gründen abgelehnt, zumal es damals mit muxtape eine Musik-Seite gab, der zwar ein anderes Prinzip, aber in meinen Augen das abolute non-plus-ultra-Design hatte.</p>
<p><strong>Das Prinzip von blip ist aber das, was mich letztendlich überzeugt hat.</strong></p>
<p>Theoretisch ist blip genauso aufgebaut wie twitter, nur das an die Tweets Lieder angehängt sind. Allerdings spricht man bei blip nicht von followern, sondern von Favorites oder DJ&#8217;s. Jeder, der sich bei blip anmeldet, ist automatisch DJ. Außerdem fügt man bei blip nicht unbedingt seine &#8220;Freunde&#8221; zu seinen Favoriten hinzu, sondern eher die Leute, deren Musikgeschmack man teilt.</p>
<p>Auf der Homeseite entsteht somit eine sich ständig aktualisierende Playliste, die sich aus den blips (=Tweets) derer, denen man followt, zusammensetzt. Dabei muss man nicht jeden Titel einzeln starten, die Titel laufen als Playlist automatisch von oben nach unten durch. Das führt &#8211; die richtigen Favoriten vorausgesetzt &#8211; meist zu sehr guten und abwechslungsreichen Playlists.</p>
<p><strong>Die Navigation durch die laufende Playlist (next, previous, pause, play) erfolgt einfach und unkompliziert über die Pfeiltasten und die Leertaste auf der Tastatur.</strong></p>
<p>Gefällt ein Titel, kann man den Titel &#8220;reblippen&#8221;, ihn auf seine Playlist aufnehmen, den Titel als <a href="http://www.hannestrapp.de/wordpress/2008/11/09/delicious/" target="_blank">Lesezeichen hinzufügen</a> oder dem &#8220;blipper&#8221; des Titels &#8220;Props&#8221; geben, was sich mit &#8220;Anerkennung zeigen&#8221; übersetzen lässt.</p>
<p>Der große Vorteil von blip ist das einfache Interface und die damit verbundene sehr einfache Bedienbarkeit. Darin liegt auch einer der großen Vorteile gegenüber dem oft als Vorbild genanneten lastfm, für dessen Bedienung man einen mehrwöchigen Kurs belgen muss.</p>
<p>Meine Empfehlung ist, es einfach selbst einmal auszuprobieren. Eine <a href="http://blip.fm/invite/ht82" target="_blank">Einladung</a> von mir ist <a href="http://blip.fm/invite/ht82" target="_blank">hier zu finden</a>, ein Profil ist schnell erstellt und schnell mit einem Avatar-Foto versehen. Das &#8220;blippen&#8221; von Songs ist kinderleicht und erklärt sich eigentlich von selbst. Außerdem lässt sich blip mit twitter verbinden, so dass die Titel auch dort als Updates erscheinen.</p>
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		<title>Kein Artikel über twitter</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 19:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich hatte ich mir schon im November vorgenommen, in meiner web2.0-Reihe einen Artikel zu schreiben, in dem ich twitter vorstelle. Aber inzwischen muss ich dies nicht mehr tun, denn es gibt einige Dinge, die das überflüssig machen.
Zum einen habe ich vor 2 Jahren wie viele andere auch schon mal einen Artikel darüber geschrieben, und bis auf ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eigentlich hatte ich mir schon im November vorgenommen, in meiner </strong><a href="http://www.hannestrapp.de/wordpress/2008/10/13/das-web20-eine-millionenschwere-maschine/" target="_blank"><strong>web2.0-Reihe</strong></a><strong> einen Artikel zu schreiben, in dem ich </strong><a href="http://twitter.com/" target="_blank"><strong>twitter</strong></a><strong> vorstelle. Aber inzwischen muss ich dies nicht mehr tun, denn es gibt einige Dinge, die das überflüssig machen.</strong></p>
<p>Zum einen habe ich <a href="http://www.hannestrapp.de/wordpress/2007/06/15/bloggen-fur-schreibfaule-twittercom/" target="_blank">vor 2 Jahren</a> wie <a href="http://webworkblogger.de/index.php/2007/03/27/das-deutsche-twitter-handbuch/" target="_blank">viele andere auch</a> schon mal einen Artikel darüber geschrieben, und bis auf ein paar Features und ein paar Änderungen in der Art der Nutzung von twitter hat sich seit dem auch nichts verändert.</p>
<p>Zum anderen ist twitter spätestens seit das <a href="http://twitter.com/jkrums/status/1121915133" target="_blank">Flugzeug</a> im Hudson River <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601588,00.html" target="_blank">gelandet</a> ist in aller Munde. Regelmäßig taucht es in den klassischen Medien wie <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1918769_0_2147_interview-mit-einem-stuttgarter-twitterer-es-muss-eine-persoenliche-note-haben-.html" target="_blank">Zeitungen</a> und dem offenbar auch dem <a href="http://twitter.com/Sillium/statuses/1313422866" target="_blank">Fernsehen</a> auf. Artikel über twitter häufen sich seitdem sowohl auf Blogs als auch dort.</p>
<p>Um twitter herum haben sich mittlerweile haufenweise Programme, Services und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup_(Internet)" target="_blank">Mashups</a> angesiedelt, außerdem gibt es verschiedene Verzeichnisse, wie beispielsweise das <a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2008/12/30/twitterverzeichnis-fur-fotografen/" target="_blank">Fotografenverzeichnis</a> von Olaf Bathke.</p>
<p><strong>Wer also Infos zu twitter sucht, findet mehr als er jemals lesen kann.</strong></p>
<p>Twitter ist in den letzten Monaten geboomt und zum Massenmedium geworden. Anmeldebestätigungen von Einladungen, die ich vor 2 Jahren versandt habe, trudeln langsam bei mir ein. Menschen ohne Blog und ohne Nerdfaktor beginnen zu twittern und sind begeistert. Inzwischen gibt es aber auch Leute, die twitter nutzen, sich aber anscheinend ein <a href="http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/zehn-dinge--die-an-twitter-nerven_100016280.html" target="_blank">twitter ohne twitter</a> wünschen, da sie sich durch so ziemlich alles genervt fühlen, was twitter ausmacht. Dass man über die Sinnhaftigkeit von twitter streiten kann steht dabei wohl außer Frage &#8211; und auch die Einsatzzwecke sind für die einzelnen Nutzer sehr verschieden. Durch die Auswahl, wem man followt, kann man sich selbst entscheiden, ob man sich durch Smalltalk unterhalten lassen möchte, Diskussionen über sinnvolle und sinnfreie Dinge führen möchte oder ob man über die taufrischen Neuigkeiten aus dem Netz und der Welt informiert werden möchte.</p>
<p>Für Leute, die damit immer noch nichts anfangen kann, oder denen twitter keinen Mehrwert bringt, gibt es immer noch eine Möglichkeit. Man kann sich von twitter nämlich auch abmelden &#8211; denn was viele zu veressen scheinen: twitter ist freiwillig. Keiner muss twittern und, wie es immer so schön heißt &#8220;die Welt mit Belanglosigkeiten belästigen&#8221;.</p>
<p><strong>Für twitter-Neulinge empfehle ich:</strong> Nicht zu viel glauben, nicht zu viel mutmaßen, sondern einfach mal selber ausprobieren. Einen <a href="http://twitter.com/signup" target="_blank">Account anlegen</a>, <a href="http://twitterfox.net/" target="_blank">TwitterFox</a> für FireFox oder <a href="http://twitterfon.net/" target="_blank">TwitterFon</a> fürs iPhone installieren, ca. 30 Follower nach <a href="http://search.twitter.com/" target="_blank">Interessengebiet</a> aussuchen und ca. 2 Wochen ausprobieren. Ich glaube, dass man sich dann ein recht gutes Bild machen kann. Mir kann man übrigens unter <a href="http://twitter.com/ht82" target="_blank">@ht82 </a>followen.</p>
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