Gerade sitze ich mal wieder im Zug, diesmal im ICE 875 von Berlin nach Karlsruhe. Alles läuft bestens: Es gibt keinen HotSpot wie meistens – dafür aber jede Menge Verspätung und viele auf dem Gang sitzende, stehende und liegende Menschen – wie immer. Langsam entwickele ich sogar eine gewisse Bewunderung für die Deutsche Bahn, denn kein anderes Unternehmen (außer vielleicht Microsoft) schafft es, seine Kunden seit Jahren mit Füßen zu treten, bekannte Probleme die leicht zu lösen wären mit stoischer Ruhe einfach zu ignorieren und dabei nicht pleite zu gehen.
Aber genug dazu: jetzt zu Berlin und zum UX-Camp.
Berlin war wie immer super, unterwegs dorthin war ich mit @joblerone. Angekommen sind wir schon am Mittwoch Abend, die vier Nächte haben wir bei @mittemellan verbracht, wo es mal wieder superschön war. Danke dafür!
Die fünf Tage Berlin haben wir ausschließlich zu dritt verbracht; die ersten Tage in Friedrichshain, im Mythos-Germania-Museum, im 3D-Kino und in vielen Cafés und Imbissen. Am Freitag Abend begann das UX-Camp 2009 mit der Startup-Party im St. Oberholz.
Freitag: Startup-Party im St. Oberholz
Vom St. Oberholz hatte ich schon viel gelesen, auch schon mehrfach die Webseite besucht, selbst war ich dort jedoch bis zum Freitag Abend noch nicht gewesen. Von seinem Ruf als “Wohnzimmer der digitalen Bohème”, wie es oft bezeichnet wird, und was je nach Autor und Kontext sehr positiv oder sehr negativ gemeint ist, hat man an diesem Abend nicht besonders viel mitbekommen. Die komplette obere Etage war für die Besucher des UX-Camp reserviert und auch in der obligatorischen Rauchertraube vor den Türen waren sehr viele UX-Camp-Badges zu sehen, so dass die paar zusätzlichen Geeks, die im Erdgeschoss an ihren Laptops saßen, gar nicht weiter auffielen. Doch spätestens (weiterlesen…)
Gestern habe ich von dieser Aktion auf ipernity erfahren. Sie bietet Euch die Möglichkeit, Eure Fotos im Oktober auf einer 104m² großen Leinwand auf dem Berliner Kurfürstendamm auszustellen.
Zusatzinfos, Bedingungen, Partner, mit im Boot:
Die Aktion ist natürlich kein Auswuchs der Menschenliebe, sondern eine Werbeaktion – und zwar für den neuen Ford Fiesta. Das solltet Ihr auf jeden Fall bedenken, bevor Ihr Eure Bilder einreicht: Eure Bilder werden als Ford-Werbung dienen, und Ihr seht keinen Cent dafür. Die einzige Gegenleistung ist wie gesagt die großflächige Ausstellung und Eure Nennung. Ob es das Wert ist und ob man sich mit Ford identifizieren will muss jeder selber wissen.
Um Teilzunehmen muss man sich bei ipernity anmelden, dort seine Bilder hochladen, Mitglied der ‘This Is Now’-Gruppe werden und die Bilder dort hinzufügen. ipernity ist eine Fotocommunity, die flickr sehr ähnlich ist, aber einige nette Features mehr hat (z.B. Blog, echte Videos, Musik). Für mich hat ipernity flickr abgelöst, weil bei ipernity nicht zensiert wird.