Ich bin gerade am lernen für Strömungslehre. Gerade wollte ich hochmotiviert zum Klausurenrechnen übergehen, aber nachdem ich die Rechtschreibfehler auf dem Lösungsblatt korrigiert hatte und vor einem roten Blatt saß, hatte ich auch keine Lust mehr. Wollt Ihr mal sehen wie Rechtschreibung an der Eliteuni aussieht? Das Institut für Strömungslehre unter o. Prof. Prof. e.h. Dr.-Ing. habil. H. Oertel zeigt dies eindrucksvoll:
- Für dei Drücke … gilt, wobei … p der Drück der Atmosphäre ist.
- Da die Strömung verlustfrei ausströmt. (Ja, das ist der ganze Satz)
- Mit der Konti-Gleichung erhält man [Formel] Wo c1 ist die gesuchte Geschwindigkeit. Damit gilt es: [Formel] (Hallo Grammatik?!??!)
- Um die Höhe h0 zu bestimmen kann man jetzt die Bernoulli-Gleichung mit Verlustglied entlang eines Stromfadens von der Stelle 0 bis einer beliebigen Stelle 2 oder 3. (Nein, dieser Satz kein Verb. Außerdem fehlt ein ‘zu’.)
- Da der Wasserspiegel konstant bleibt. (Das ist schon wieder der ganze Satz)
- Man erhalt dann: [Formel]
- Um der statischen Druck zu berechnen muss man zuerst die Geschwindigkeit in den Rohr der Länge l berechnen.
- Mit der Hilfe der Konti-Gleichung ergibt sich:
Ich hör jetzt auf, all diese Fehler tummeln sich auf 2 halben Seiten. Wer mehr will kann sich hier das entsprechende Lösungsblatt anschauen und sich selber freuen (hier ist Aufgabe 2 zitiert). Dort stimmt keine Präposition und es fehlt jeglicher Zusammenhang. Man könnte jetzt sagen dass ich übertreibe, erst die Fehler zu korrigieren bevor ich damit arbeite. Andererseits stören massive Grammatikfehler in dieser Häufung den Lesefluss ganz gewaltig, davon bekomme ich die kalte Wut und dann verbessere ich sie lieber, bevor ich mich stundenlang darüber aufrege anstatt zu lernen.
Allerdings ist es auch kein Zustand, dass in Uni-Unterlagen einer Universität, die sich überall mit ihrem Titel der Elite-Uni brüstet, mehr Fehler als Sätze sind.