Hannes’ Blog

Kein Artikel über twitter

Montag, 16. März 2009 von Hannes

Eigentlich hatte ich mir schon im November vorgenommen, in meiner web2.0-Reihe einen Artikel zu schreiben, in dem ich twitter vorstelle. Aber inzwischen muss ich dies nicht mehr tun, denn es gibt einige Dinge, die das überflüssig machen.

Zum einen habe ich vor 2 Jahren wie viele andere auch schon mal einen Artikel darüber geschrieben, und bis auf ein paar Features und ein paar Änderungen in der Art der Nutzung von twitter hat sich seit dem auch nichts verändert.

Zum anderen ist twitter spätestens seit das Flugzeug im Hudson River gelandet ist in aller Munde. Regelmäßig taucht es in den klassischen Medien wie Zeitungen und dem offenbar auch dem Fernsehen auf. Artikel über twitter häufen sich seitdem sowohl auf Blogs als auch dort.

Um twitter herum haben sich mittlerweile haufenweise Programme, Services und Mashups angesiedelt, außerdem gibt es verschiedene Verzeichnisse, wie beispielsweise das Fotografenverzeichnis von Olaf Bathke.

Wer also Infos zu twitter sucht, findet mehr als er jemals lesen kann.

Twitter ist in den letzten Monaten geboomt und zum Massenmedium geworden. Anmeldebestätigungen von Einladungen, die ich vor 2 Jahren versandt habe, trudeln langsam bei mir ein. Menschen ohne Blog und ohne Nerdfaktor beginnen zu twittern und sind begeistert. Inzwischen gibt es aber auch Leute, die twitter nutzen, sich aber anscheinend ein twitter ohne twitter wünschen, da sie sich durch so ziemlich alles genervt fühlen, was twitter ausmacht. Dass man über die Sinnhaftigkeit von twitter streiten kann steht dabei wohl außer Frage – und auch die Einsatzzwecke sind für die einzelnen Nutzer sehr verschieden. Durch die Auswahl, wem man followt, kann man sich selbst entscheiden, ob man sich durch Smalltalk unterhalten lassen möchte, Diskussionen über sinnvolle und sinnfreie Dinge führen möchte oder ob man über die taufrischen Neuigkeiten aus dem Netz und der Welt informiert werden möchte.

Für Leute, die damit immer noch nichts anfangen kann, oder denen twitter keinen Mehrwert bringt, gibt es immer noch eine Möglichkeit. Man kann sich von twitter nämlich auch abmelden – denn was viele zu veressen scheinen: twitter ist freiwillig. Keiner muss twittern und, wie es immer so schön heißt “die Welt mit Belanglosigkeiten belästigen”.

Für twitter-Neulinge empfehle ich: Nicht zu viel glauben, nicht zu viel mutmaßen, sondern einfach mal selber ausprobieren. Einen Account anlegen, TwitterFox für FireFox oder TwitterFon fürs iPhone installieren, ca. 30 Follower nach Interessengebiet aussuchen und ca. 2 Wochen ausprobieren. Ich glaube, dass man sich dann ein recht gutes Bild machen kann. Mir kann man übrigens unter @ht82 followen.

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