Heute habe ich bei Blogwiese eine Aktion gefunden, bei der Johanna und ich natürlich unbedingt mit machen mussten: “Website Finger Hold – Die Person hinter dem Blog”
Mehr Infos zur Aktion gibts im entsprechenden Artikel bei Jeriko. Und hier sind unsere Bilder.
und

Unter diesem Bild habe ich gerade vier lieb gemeinte Tipps gefunden, die zielsicher beschreiben wie man das Bild und seinen Charakter mit wenigen Schritten komplett zerstören kann. Da hat wohl ganz offensichtlich jemand meinen Stil nicht verstanden. Als ich mir dann den Photostream der Hilfsbereiten angeschaut habe, hat mich nichts mehr gewundert…
… hat ein supersüßes Bild gemacht, traut sich aber nicht es zu bloggen. Dann mach ich das doch mal:
Ein gutes Foto ist ein gutes Foto. Egal obs mit ner 30.000€ Kamera aufgenommen ist, oder mit ner Webcam. Obs ein Supermodel zeigt, einen Mülleimer, die dicke Nachbarin, den Penner an der Ecke oder den Pfosten vom Parkplatz nebenan. Egal ob es farbig ist oder schwarzweiß, ob es scharf ist oder unscharf. Egal ob man im Studio penibelst an Licht, Hintergründen und dem Styling geschraubt hat und die verschiedenen Posen zur Perfektion getrieben hat – oder einfach auf der Straße draufgehalten und den richtigen Moment zum abdrücken erwischt hat. Es ist auch egal, ob jemand stundenlang in Photoshop, 10.000 anderen Programmen oder seinem Photolabor an der Einstellung gearbeitet hat und dabei unzählige Regler verschoben oder Chemie und Handwerkszeug überstrapaziert hat.
Im Endeffekt gibts nur eins was zählt: Das Resultat. Wenn jemand draufschaut und der Meinung ist, das sei ein gutes Foto, dann wird er Recht haben. Auch wenn es Dir gar nicht gefällt – oder im Gegenteil nur Du das Bild zu mögen, und sonst keiner Deine Meinung zu teilen scheint. Dann ist es für Dich oder den Anderen ein gutes Foto, vollkommen egal wers gemacht hat. Ein Foto ist immer auch Emotion, Stimmung, Umfeld und Empfindung des Einzelnen.
Natürlich gibt es auch die Fotos, die alle toll finden. Wo man selber draufschaut und sich der “hey ist das geil”-Effekt einstellt – und die anderen eben nicht weitergehen, sondern auch hängen bleiben. Das ist zwar der sichere Zeitpunkt, an dem man sagen kann: “Das ist ein gutes Foto!”, aber nicht das einzige Kriterium. In Fotocommunitys ist das immer wieder spannend. Man scrollt bei einem solchen Foto nach unten, und nicht immer zeigt sich die erwartete seitenlange Kommentarliste – manchmal steht da gar nichts. Doch davon darf man sich nicht irritieren lassen – die Gründe warum da nichts steht sind ebenso vielseitig wie unergründlich. Wenn es Dir gefällt, ist das das einzig wichtige Kriterium und gibt es nur den einzig richtigen Schluss: Das ist ein gutes Foto!
Auf www.fotowissen.eu gibt es regelmäßig Tutorials, Erklärungen und Tests zum Thema Fotografie. Peter Roskothen hat diese Seite als Blog ins Leben gerufen und ruft Interessierte, versierte Amateure und Profis dazu auf, Kommentare zu schreiben. Außerdem bietet er die Vergabe von Autorenrechten im Blog an – falls jemand sich mit qualifizierten Beiträgen beteiligen möchte.
Eins meiner Fotos – und zwar ein wirklicher Schnappschuss – ist heute in einem Online-Magazin namens ‘The Infamous Buck Hamblin Collection’ erschienen. Die Ausgabe ‘January 2007′ kann hier heruntergeladen werden!
Dieses Bild stammt aus einer Fotosession, die ich heute bei flickr hochgeladen habe, und auf die es gleich rege Resonanz gab. Wer noch mehr von der Session sehen will findet mehr Bilder hier in der Suche oder zum selber suchen auf meinem Photostream.