Sehr oft liest man in letzter Zeit den Kommentar “das ist mir zu einsnullig” oder auf persönlicher Ebene “du bist so einsnullig”, was in der Regel als augenzwinkernde Beleidigung gemeint ist. Aber was genau soll das heißen? Was unterscheidet denn einsnull von zweinull? Auch wenn man die Brücke zu web2.0 zieht, ist den meisten Leuten die Bedeutung nicht klar, da es ja das Wort web1.0 erst gibt, seit man nach kürzeren Ausdrücken für “nicht web2.0″ sucht.
Das Design.
Häufig ist die Aussage auf “einsnulliges Design” bezogen, wobei genau das der schwammigste Punkt überhaupt ist – denn Design2.0 ist weder definiert, noch wirklich objektiv beurteilbar. Meistens versteht man zweinulligem Design jedoch ein sehr schlichtes, sehr übersichtliches Design, in dem der Benutzer sich schnell zurechtfinden kann und die Inhalte schnell finden kann. Bei einem umfangreichen Angebot werden dafür häufig Kategorien und Schlagworte (Tags) verwendet, die gepaart mit einer Suchfunktion schnell zu den gewünschten Inhalten führen. Außerdem wird im Hintergrund (beim Gestalten der Seite) besonderer Wert auf die Einhaltung von Standards wie css und valides html gelegt. Aktualisierte Inhalte sollten ferner auch via RSS abonnierbar sein, so das die Informationen vom Benutzer wahrgenommen werden, und in seinem bevorzugten Umfeld angezeigt werden können.
Wer liefert die Inhalte?
Im web2.0 sind die Rollen “Sender” und “Empfänger” bezüglich der Inhalte weitestgehend aufgehoben. Seiten, die überwiegend statisch sind und auf denen der Betreiber Informationen bereitstellt, die durch den Besucher abgerufen werden können, werden daher oft als einsnullig bezeichnet. Zweinullig hingegen sind Seiten, auf denen die Benutzer selbst Inhalte (Bilder, Texte, Empfehlungen, Berichte) veröffentlichen können, und sich zu bereits von anderen veröffentlichten Inhalten beispielsweise in Form von Kommentaren äußern können. Jeder ist somit Sender und Empfänger, Interaktion wird zur Grundlage der Kommunikation auf der Seite.
Spezialisierung und Zusammenarbeit.
Ein weiterer Punkt im web2.0 ist die Spezialisierung von Webseiten auf bestimmte Funktionen. So stellt google maps oder openstreetmap beispielsweise Kartenmaterial, und Seiten wie flickr oder ipernity eine ausgeklügelte und vielseitige Plattform für die Verwaltung und die Anzeige von Bildern bereit. Doodle bietet die Möglichkeit schnelle Terminabsprachen durchzuführen und backpackit oder mixxt stellt – je nach Projektumfang – Werkzeuge für die Organisation von Teamarbeiten bereit. Musik kann man bequem von blip.fm oder deezer beziehen. All diese Angebote lassen sich jedoch durch die Verwendung von Standards und durch das Bereitstellen von offenen Schnittstellen (API) miteinander verknüpfen und so individuell den Bedürfnissen des Einzelnen anpassen.
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Nachdem ich gestern in unserem WG-Blog ein HTML-Tutorial für Blogger geschrieben habe, dachte ich mir, dass es super wäre, dieses auch auf meiner Homepage anzubieten. Daher hab ich es ein wenig (ok – ein wenig mehr) überarbeitet und nun ist es endlich hier zu finden: Mein Mini HTML-Tutorial für Blogger.