Der Kai hat ihn sich irgendwann mal ausgedacht, der Martin macht ihn regelmäßig und auch auf vielen anderen Blogs sieht man ihn inzwischen sehr häufig. Den Netzwerktag.
Und deswegen gibts bei mir heute …keinen.
Denn bei mir ist immer Netzwerktag. Denn auf meiner Sartseite hannestrapp.de ist stets eine Übersicht von Links zu vielen der Portale, auf denen ich angemeldet oder aktiv bin, zu finden. Natürlich freue ich mich auch auf diesen Portalen über Euern Besuch – und darauf, mich auch dort mit Euch zu vernetzen. Schaut Euch einfach mal um. Auch ohne Netzwerktag.
Neulich, auf einer Geburtstagsparty eines Freundes, ging es um das Thema Naturfotografie: ‘Da hab ich vor ein paar Monaten eine großartige Seite im Internet gefunden, ich such sie mal für Dich raus.’ Eine Nachfrage wenige Tage später ergab: ‘Sorry, ich hab gesucht, hab sie aber nicht mehr gefunden.’
Das leidige Problem mit den nicht mehr auffindbaren Seiten
Im Prinzip hat jeder Browser heute die Möglichkeit, Lesezeichen abzulegen und mehr oder weniger komfortabel zu verwalten. Das Problem bei der Sache ist jedoch die Nutzungsbereitschaft. Natürlich hinterlegt man seine wichtigen Inhalte in den Lesezeichen, auch interessante Seiten werden gerne abgelegt. Allerdings stellt sich nach einer gewissen Zeit eine gewisse Überfüllung ein, man merkt dass man nichts mehr findet und beginnt, stark beim Hinzufügen der Lesezeichen zu selektieren. Somit verschwinden Seiten, die zunächst als unwichtig deklariert wurden und erst später relevant werden wieder in den Tiefen des Netzes. Spätestens beim Umzug auf den nächsten Rechner oder bei einer Neuinstallation des Betriebssystems vergisst man allerdings die Lesezeichendatei, und alles war für Katz. Daran, dass man unterwegs, am Rechner auf der Arbeit oder bei einem Freund, nicht auf seine Lesezeichen zugreifen kann, hat man sich inzwischen gewöhnt.
‘Social Bookmarking’ und seine Bedeutung
Eine Möglichkeit, all diese Probleme zu umgehen, bietet das so genannte ‘Social Bookmarking’. Hierbei werden die Lesezeichen nicht mehr lokal auf dem Rechner abgelegt, sondern auf dem Server des Lesezeichenservices im Netz. Heute möchte ich den Service delicious.com vorstellen. (weiterlesen …)
Nachdem ich letzte Woche klausurbedingt leider keine Zeit zum Bloggen hatte, werde ich heute mal wieder ein paar Links zum Besten geben:
- Eine schöne, kleine und vor allen Dingen kostenlose Fotofiltersoftware habe ich in ImagePlay gefunden. Das winzige Programm läuft sowohl auf MacOS als auch auf Windows und ermöglicht es, Effektlayer über ein Bild zu legen und dann nachträglich die Effektreihenfolge und -einstellungen zu variieren.
- Schon mal hier erwähnt (glaube ich), aber in neuer Version erschienen und einfach unglaublich praktisch ist das Programm Pathway, welches auf beliebige Wikis zugreifen kann (im Regelfall wohl Wikipedia) und dort ein Netzwerk der Inhalte anzeigt. Man gibt beim Programmstart immer eine Startseite an, und sofort wird sowohl der Artikel, als auch die verwandten Artikel in einem extra Fenster angezeigt. Klickt man auf einen der verwandten Artikel oder auf einen Link im Text, wird dieser gleich als neuer Knotenpunkt im Netzwerk aufgenommen und wiederum mit verwandten, bereits im Netzwerk enthaltenen Knoten verknüpft. Das ganze ist noch bedeutend einfacher als es sich anhört, daher am besten einfach runterladen und testen.
- Eine tolle Werbeidee, einfach anschauen:
- Zwar schon vom 19.12.2006, aber immer noch nett: Die 50 schönstens CSS-Basierenden Webdesigns 2006.
- Mal wieder sehr komisch ist eine Werbekampagne von Durex.
- Wo man heute noch legal und umsonst Musik runterladen kann, haben die Jungs von iPod-Fun auf
dieser Seite zusammengestellt.
- Auf ‘Wii damage‘ werden Bilder von Wii-verursachten Schäden ausgestellt. Das ganze reicht von verbogenen Ringen über blaue Augen und zerschlagene Gläser bis hin zu Löchern in Fernsehern und Türen…
- Die Seite der holländischen iamstudios ist einen kurzen Besuch wert. Den flashanimierten Navigations-Hund (oder doch Wachhund?) sollte man einfach mal gesehen haben.
- Am 5.1. steht auf praegnanz.de, warum das web 2.0 nicht Oma-kompatibel ist. Lesen.
- Kampagnen wie diese aus Holland sehe ich in Deutschland ausgesprochen selten. Schade eigentlich, denn das Thema ist wirklich nicht oft genug anzusprechen und wenn es dann noch dermaßen perfekt umgesetzt wird, sollte es auch jeden zum Nachdenken anregen.
- Zum Schluss noch ein kleines Tool für Fotografen, den DOFMaster. Dies ist ein Programm, welches auf einer Website online läuft, dessen Resultate man sich als Druckvorlagen runterladen kann und das man auf Windows und sogar auf dem Palm installieren kann. Aufgabe des Programms ist es, abhängig von Kamera, Objektiv, Brennweite, Blende und Distanz zum Fokuspunkt die Tiefenschärfe zu errechnen. Sehr praktisch.
Im Mediengestalter-Blog findet sich ein Artikel über eine sehr gute Kampagne gegen Gewalt gegen Kinder.
Schnell ein Wort aus dem Englischen nachschlagen? odge hilft schnell, unkompliziert und mit nur einem Suchfeld weiter.
Das man auch auf der akustischen Gitarre Slappen und diverse E-Gitarren-Techniken anwenden kann zeigt Justin King in diesem und diesem Video.
Die schwedische Firma für interaktives Design North Kingdom hat eine hübsche (aber leider schwedische) Seite für Toyota gemacht.
Eine Werbeagentur, deren Spots wohl jedem ein Begriff sind, ist Jung von Matt. Die Seite ist sehr informativ und das gezeigte Portfolio relativ groß, was die Seite interessant macht, auch wenn sie es vom gestalterischen her zwar locker mit Konkurrenzseiten wie der von Blattner Brunner aber nicht mit der schon vor einigen Wochen erwähnten Seite von Leo Burnett aufnehmen kann.
Bei Ads of the World bin ich über die Spots von Coca Cola und einer anderen Kampagne gestolpert, und fand diese erwähnenswert. Allerdings kann ich Ads of the World allgemein zur Aufnahme in den regelmäßigen Rundgang empfehlen, denn hier gibt es täglich tolle neue Werbungen, die wirklich gut gemacht sind; zum Beispiel für Otto, Energyvores, Nintendo oder das Hard Rock Cafe Oslo.
Sich selbst als Elfe bzw. Kobold gestalten, diese/n tanzen lassen und dann Freunde übermitteln kann man bei elfyourself.com. Wer in USA anrufen mag, kann auch noch eine Sprachnachricht aufzeichnen, die dann anscheinend von der Elfe bzw. dem Kobold vorgetragen wird.
Ein lustiges Spiel zum Driften bietet AMG an.
Für die Freunde bizarrer Musikvideos gibts noch einen besonderen Leckerbissen.
Die erste coole Anti-Rauch Kampagne habe ich bei Ads of the World gefunden.
Was passiert, wenn man Menthos mit Light-Cola mischt, sollte inzwischen jeder wissen – was passiert wenn man das ganze koppelt, haben die Jungs von EepyBird.com herausgefunden. Das ganze ist recht künstlerisch – mich würden allerdings eher höhere Konzentrationen und ein Druckbehälter interessieren, damit kann man bestimmt ne super Bombe basteln. Also so ne Art Wasserbombe. Colabombe.
Dieses mal eingebunden gibt es ein frühes Werbevideo von McDonalds. Heute könnte man mit diesem Clown glaub’ ich keine Eltern mehr mit ihren Kindern zu McDonalds bewegen, höchstens zur Polizei…
Wer zu dumm ist auf einem Laufband zu laufen, sollte es lassen.
Wer sich in seinem Ferrari vor lauter Umgebungsöstrogen von einer Latte KO schlagen lässt, ist wohl auch nicht mehr zu retten…
Einen sehr spaßigen Kurzfilm über Callcenter-Outsourcing kann man sich hier anschauen.
Zart besaitete Mitmenschen sollten jetzt lieber was anderes lesen, für alle anderen wirds jetzt etwas schmutzig: Durex hat die Idee von Campari ‘aufgegriffen’, und den Unterhosenflüsterer ins Leben gerufen. Hier gibt es zwar keine freundlichen Portiers und auch keine netten Damen, die nur darauf warten, dass man in ihren Sachen rumwühlt – statt dessen wird sich eine Sexualtherapeutin fürsorglich um ihre (wohlgemerkt volljährigen und männlichen) Patienten kümmern. Sie stellt sehr lustige Fragen zum ‘besten Stück’ und kommentiert die Antworten auch sehr amüsant. Außerdem empfiehlt es sich, sie auch mal auf Antworten warten zu lassen – denn sie hat einige sehr spaßige Methoden, sich die Zeit zu vertreiben.
Während ich das so schreibe erinnere ich mich übrigens an etwas, was ich vor ungefähr einem Jahr gefunden habe: The Carwash. Hier machen drei Mädels das, was man ihnen sagt. Oder eben nicht. Zahlreiche Begriffe sind den Dreien nicht bekannt, dafür gibt es im Internet umso zahlreichere Listen, in denen die bekannten Befehle stehen, zum Beispiel hier.
Interessanter Artikel im Buenalog über das Ende des Kapitalismus zugunsten des Web 2.0 – Gedanken. Vielleicht eine etwas utopische Vorstellung, aber ein sehr fundierter Beitrag von Prof. Dr. Thomas Friedrich von der HS Mannheim.
Nachdem vor einiger Zeit das Mediengestalterbuch (von welchem ich sehr gerne ein Exemplar mein Eigen nennen können würde) erschienen ist, gibt es nun auch den Praktikantenguide. Für mich persönlich mindestens genauso interessant und mit einer netten Flash-Präsentation.
Für Leute mit Internetshop gibt es nun einen informativen RSS-Feed.
Über die Problematik, dass das Internet nur dann funktionieren kann, wenn alle die lesen auch etwas schreiben, malen oder basteln habe ich schon oft referiert (sorry an alle die sich das zu lange anhören mussten). Denn genau das ist meiner Meinung nach seit Jahren das Problem: Leute erwarten nur noch, und amazon und viele andere verdienen als klassische Verkäufer. Zum Glück hab ich das wohl nicht alleine so gesehen, und das Internet hat sich in den letzten Jahren wieder zu genau dem Entwickelt, was es eigentlich ausmacht. Leute lesen und schreiben in Wikipedia, der User-Content in Blogs wächst exponentiell zur Zeit und wir finden alle nur erdenklichen Bilder auf flickr. Nur das wir das jetzt Web 2.0 nennen. (Das hatten wir heute schon mal.) Nun endlich der Link: Kathy Sierra hat den Teilaspekt über die Aktivitätenverteilung der User in einer simple Grafik an den User-Werdegang in einer Community gekoppelt und dazu den Artikel ‘How to Build a User Community‘ geschrieben.
Eine sehr Interessante Studie, die womöglich etwas über die Entwicklung des Internets kann man sich hier anschauen.
Ein sehr geiles Video (mal wieder Werbung) über einen wahren Optimisten.
Sehr schnell ausfahrbare Sicherheitspoller sollen vor Attentaten durch Fahrzeuge schützen. Was dabei jedoch schief gehen kann, sollte man auch bedenken.
Zwei lustige alte Menschen haben sich für den 22. Dezember dieses Jahres etwas ganz besonderes ausgedacht, um das Energiefeld der Erde positiv zu beeinflussen und somit gegen Kriege etc. vorzugehen. Dazu gibt es auch ein Werbevideo und eine etwas längere Erklärung im Interview-Stil. Ich find’s sehr spaßig…
Um beim Thema zu bleiben: Vielleicht mag sich jemand noch ein paar Anregungen aus dem Werbevideo der Fun-Factory holen? Wie wär’s Mädels? Die Jungs können sich derweil ja mit kicken in diesem netten Flashgame etwas die Zeit vertreiben. Kicken hab ich geschrieben. Was ihr wieder lest…
Eine nette Flashseite hat übrigens Campari gemacht. Ist zwar schon nen Monat alt, aber ich hatte es einfach vergessen…
Seit Tagen begehe ich den unendlich dummen Fehler, in einer Liste Links zu sammeln, über die ich unbedingt etwas schreiben möchte. Zeit hatte ich natürlich wieder keine. Daher ist die Liste inzwischen leider ziemlich lang, daher fange ich am besten oben:
Tolle Möbel habe ich auf einer italienischen Internetseite gefunden.
Schön gemacht ist diese Seite mit einem interaktiven, virtuellen Stuntman.
Zwei moderne Clowns haben sich ich meinem Browser verirrt. Anklicken und genießen – nicht interaktiv, trotzdem kein Film, aber zum anschauen.
Was mich eine ganze Nacht beschäftigt hat, und mir die Lektüre von über 100 Artikeln in diversen (Internet-)Zeitungen und Blogs wert war, ist mal wieder das StudiVZ. Mit der ursprünglichen Sympathie, die ich auch hier im Blog schon erwähnt habe, ist es nämlich ein für alle mal vorbei. Denn anscheinend gehörte auch die zum Erfolgsmodell. Inzwischen ist es offiziell: Beim StudiVZ stinkt so ziemlich alles. Ehssan Dariani (Gründer des StudiVZ) glänzt durch das belästigen junger Frauen in der Berliner U-Bahn und auf diversen Toiletten. Er verschickt Geburtstagseinladungen im Stil einer witzigen Satire auf den ‘Völkischen Beobachter‘ als ‘Kampfblatt der studentischen Vernetzungsbewegung Europas’ mit StudiVZ-Logo – die allerdings weder witzig noch satirisch ist. Alle Domains zum Völkischen Beobachter hat er sich übrigens schon länger gesichert, wie er in diesem Rechtfertigungsversuch schreibt; offizielle Schadenbegrenzung hat er auch schon beschrieben. Zum Gerücht, dass das StudiVZ an Facebook verkauft werden soll, nimmt das StudiVZ im für heute Abend angekündigten Aufklärungsartikel keine Stellung. Darin steht lediglich, dass keine Userdaten verkauft werden. Nach den Geschehnissen der letzten Tage, in denen das StudiVZ so sehr in die Kritik und das Kreuzfeuer der Öffentlichkeit geraten ist ist das eine sehr windige Formulierung. Eine sehr gute Übersicht über die Geschehnisse der letzten Tage kann man sich übrigens bei ‘Blogs!‘, der wohl vollständigsten StudiVZ-Kritik, verschaffen. Dazu ein paar Links:
Übersicht über die Artikel, in denen ‘StudiVZ’ vorkommt.
Vergleich der Einladung mit dem Original des Völkischen Beobachters vom 20.4.1945 – Außerdem Informationen über den geplanten Verkauf an Facebook (15.11.06) (was wie gesagt hier am gleichen Tag weder bestätigt noch dementiert wird)
wieder gefälschte Wikipedia Einträge (13.11.06)
gefälschte Wikipedia Einträge (12.11.06)
Parship und die Daten des internationalen StudiVZ (9.11.06)
Ungereimtheiten in der Geschäftsführung (7.11.06)
Kommentar eines gewissen ‘Don Alphonso’ (vom 6.11.06)
seltsame Blogeinträge (5.11.06)
Nach der Lektüre all dieser Dinge ist es schwer, die Wahrheit herauszufinden, aber das einzig richtige wäre wohl, sich bei sämtlichen StudiVZ und sonstigen Jamba-Background-verseuchten Communitys abzumelden. Das Problem ist nur, dass wir im studentischen Alltag unbedingt eine solche, einfache Kontaktierungsmöglichkeit untereinander brauchen, wie es das StudiVZ ist. Und es gibt bislang keine echte Alternative. Das ist auch der Grund, warum das StudiVZ so wachsen konnte. Abschließend und ganz allgemein zum Thema ‘Gläserne Generation’ möchte ich diesen Artikel von jetzt.de empfehlen.
Aber nun genug mit solch ernsten Themen; diese Sammlung wunderschöner Werbungen ‘Ads of the World’ solltet Ihr Euch unbedingt anschauen. Auch nächste Seiten anklicken lohnt sich!
Eine aus zwei Teilen bestehende, wirklich tolle Flashanimation im Stil vom sicherlich bekannten XiaoXiao N°3 solltet Ihr Euch nicht entgehen lassen. Ob Ihr Teil 1 oder Teil 2 sehen wollt, werdet Ihr nach dem Laden gefragt.
Die Werbeagentur Leo Burnett hat eine Internetseite, wie man sie von einer Werbeagentur erwartet. Anschauen und staunen. Das ist wirklich webdesign der ganz großen Schule. (Wikipedia-Eintrag zur Agentur)
Dieses coole, aber rein fiktive Werbevideo, welches ein Werbedesigner für den imaginären Kunden Apple gemacht hat, zeigt eine schöne Vision des seit 2000 jährlich von der Mac-Szene erwarteten Apple-Handys. Ich bin wirklich gespannt, ob und wann sich die jährlichen Anzeichen, dass Apple nun ein Handy rausbringt endlich bewahrheiten und wirklich etwas kommt. Bis dahin können wir uns an den Bildern freuen und davon ausgehen, dass – sollte ein Handy kommen – es eher nicht so aussehen wird. Denn wer will schon vor dem Telefonieren zwei Klappen umlegen? Eben; keiner. Und das weiß auch Apple.
Zum Schluss gibt es noch vier Artikel-Links von der Schwadroneuse. Eins, zwei, drei, vier!