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	<title>Hannes' Blog &#187; UX</title>
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		<title>Das UX-Camp 2009 in Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 15:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade sitze ich mal wieder im Zug, diesmal im ICE 875 von Berlin nach Karlsruhe. Alles läuft bestens: Es gibt keinen HotSpot wie meistens &#8211; dafür aber jede Menge Verspätung und viele auf dem Gang sitzende, stehende und liegende Menschen &#8211; wie immer. Langsam entwickele ich sogar eine gewisse Bewunderung für die Deutsche Bahn, denn kein anderes Unternehmen (außer vielleicht Microsoft) schafft es, seine Kunden seit Jahren mit Füßen zu treten, bekannte Probleme die leicht zu lösen wären mit stoischer Ruhe einfach zu ignorieren und dabei nicht pleite zu gehen.</p>
<p><strong>Aber genug dazu: jetzt zu Berlin und zum UX-Camp.</strong></p>
<p>Berlin war wie immer super, unterwegs dorthin war ich mit <a href="http://twitter.com/joblerone">@joblerone</a>. Angekommen sind wir schon am Mittwoch Abend, die vier Nächte haben wir bei <a href="http://twitter.com/mittemellan">@mittemellan</a> verbracht, wo es mal wieder superschön war. Danke dafür!</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/hannes/4950820"><img src="http://u1.ipernity.com/11/08/20/4950820.18cd4df7.500.jpg" width="500" height="100" alt="Collage 1" border="0"/></a><br />
<a href="http://www.ipernity.com/doc/hannes/4950821"><img src="http://u1.ipernity.com/11/08/21/4950821.a9528c21.500.jpg" width="500" height="100" alt="Collage 2" border="0"/></a></p>
<p>Die fünf Tage Berlin haben wir ausschließlich zu dritt verbracht; die ersten Tage in Friedrichshain, im <a href="http://berliner-unterwelten.de/mythos-germania.637.0.html">Mythos-Germania-Museum</a>, im 3D-Kino und in vielen <a href="http://www.qype.com/place/405864-Kiss-Kaffee-Berlin">Cafés</a> und <a href="http://www.qype.com/place/25079-Habibi-Berlin">Imbissen</a>. Am Freitag Abend begann das <a href="http://uxcamp.mixxt.de/">UX-Camp 2009</a> mit der Startup-Party im <a href="http://www.sanktoberholz.de/">St. Oberholz</a>.</p>
<p><strong>Freitag: Startup-Party im St. Oberholz</strong></p>
<p>Vom <a href="http://www.sanktoberholz.de/">St. Oberholz</a> hatte ich schon viel gelesen, auch schon mehrfach die Webseite besucht, selbst war ich dort jedoch bis zum Freitag Abend noch nicht gewesen. Von seinem <a href="http://www.flickr.com/search/?q=st%20oberholz&amp;w=all">Ruf</a> als &#8220;Wohnzimmer der digitalen Bohème&#8221;, wie es oft bezeichnet wird, und was je nach Autor und Kontext sehr positiv oder sehr negativ gemeint ist, hat man an diesem Abend nicht besonders viel mitbekommen. Die komplette obere Etage war für die Besucher des UX-Camp reserviert und auch in der obligatorischen Rauchertraube vor den Türen waren sehr viele <a href="http://twitpic.com/5rmdi">UX-Camp-Badges</a> zu sehen, so dass die paar zusätzlichen Geeks, die im Erdgeschoss an ihren Laptops saßen, gar nicht weiter auffielen. Doch spätestens <span id="more-653"></span>nachdem man das kostenlose WLAN gefunden und die Wandsprüche an der großen Tafel im Erdgeschoss gelesen hatte, wusste man, dass das &#8220;Wohnzimmer der Digitalen Bohème&#8221; wohl nicht zu weit gegriffen ist und die vielen von Laptops erhellten Gesichter wohl quasi zum Inventar gehörten und nicht nur des UX-Camps wegen hier waren.</p>
<p>Die Party war sehr schön, ich habe dort bereits ein paar nette Leute kennen gelernt und einige Interessante Gespräche geführt. Auch sehr schön war es, wieder mal Leute, die man schon länger aus twitter &amp; Co kannte, endlich mal live und in Farbe zu treffen &#8211; darunter <a href="http://twitter.com/zellmi">@zellmi</a>, <a href="http://twitter.com/paulinepauline">@paulinepauline</a> und <a href="http://twitter.com/kcu">@kcu</a>. Auch die ersten Poken wurden an diesem Abend schon nachgefragt, der gegen drei Uhr im Burger King am Alex mit <a href="http://twitter.com/mittemellan">@mittemellan</a>, <a href="http://twitter.com/joblerone">@joblerone</a> und <a href="http://www.flickr.com/people/berlinhannes/">Hannes</a> (kein @) endete.</p>
<p><strong>Mission: Poken</strong></p>
<p>Über die drei Tage UX-Camp 2009 hatte ich eine <a href="http://twitter.com/paulinepauline/statuses/1804313508" class="broken_link">besondere</a> <a href="http://twitter.com/weexinsitu/statuses/1893271447">Rolle</a> <a href="http://twitter.com/mittemellan/status/1893280172">inne</a> &#8211; ich war &#8220;Der Typ mit den Poken&#8221;. In der letzten Woche hatte ich mit <a href="http://twitter.com/dotdean">@dotdean</a> von <a href="http://missionpoken.de/">missionpoken</a> telefoniert und ihm erzählt, dass ich aufs UX-Camp fahren werde. Da er selbst auf dem zeitgleich stattfindenden <a href="http://fucamp.mixxt.de/">FUcamp</a> in Furtwangen sein wollte, haben wir kurzerhand entschlossen, dass ich einfach ein paar von seinen Poken nach Berlin mitnehme, um dort interessierte Leute zu versorgen. Daher war ich in den letzten drei Tagen immer mit einer kleinen missionpoken-Tasche unterwegs, und Anlaufpunkt in Sachen Poken.</p>
<p><strong>Samstag: Erster Tag</strong></p>
<p>Der erste &#8220;richtige Tag&#8221; des UX-Camp <a href="http://www.flickr.com/photos/bloggingdagger/3564129060/">begann</a> (natürlich viel zu früh) mit einem sehr <a href="http://www.flickr.com/photos/81223571@N00/3556221204/">leckeren</a> <a href="http://www.flickr.com/photos/rerun/3555693221/">Frühstück</a>, gefolgt von der <a href="http://www.flickr.com/photos/81223571@N00/3556481702/">Willkommensveranstaltung</a> und der <a href="http://www.flickr.com/photos/rerun/3555693801/">Vorstellungsrunde</a> im <a href="http://www.flickr.com/photos/81223571@N00/3556482530/">großen</a> <a href="http://www.flickr.com/photos/81223571@N00/3555670201/">Hörsaal</a>. <a href="http://www.flickr.com/photos/bloggingdagger/3564133822/">Veranstaltungsort</a> war das <a href="http://www.esz.hu-berlin.de/">Erwin-Schrödinger-Zentrum</a> am <a href="http://www.flickr.com/photos/81223571@N00/3555671471/">Campus</a> der HU Berlin, der erstaunlich weit außerhalb liegt. Bereits direkt nach der Vorstellungsrunde wurde ich von Anfragen nach Poken und Informationsbedarf darüber regelrecht überrannt, so dass ich ganz spontan und als letzter der <a href="http://www.flickr.com/photos/bloggingdagger/3563354805/">Anbieterrunde</a> eine <a href="http://twitter.com/joblerone/status/1892029326">Poken-Session</a> angeboten habe, die auch gute fünf Minuten später beginnen sollte.</p>
<p><a href="http://www.ipernity.com/doc/hannes/4950822"><img src="http://u1.ipernity.com/11/08/22/4950822.e385d360.500.jpg" width="500" height="100" alt="Collage 3" border="0"/></a></p>
<p>Meine Annahme, dass inzwischen jeder aus der web2.0-Szene Poken bereits kennt, war vollkommen falsch, so dass die (sehr spontane) Session relativ gut besucht war. Leider hatte ich eine ganz andere Session vorbereitet, die zwar thematisch in einem ähnlichen Bereich einzusiedeln war, aber deren Präsentation nicht geeignet war, um Poken vorzustellen. Letztendlich habe ich aus dieser Präsentation nur einige wenige Folien verwendet, das Poken ansonsten frei vorgestellt, demonstriert und gestellte Fragen nach bestem Wissen beantwortet. Die eigentlich geplante Session habe ich auf diesem UX-Camp leider nicht mehr angeboten &#8211; aber das nächste BarCamp kommt bestimmt.</p>
<p>Von den weiteren Sessions, die ich an diesem Tag besucht habe, waren die meisten sehr gut und interessant &#8211; mein Favorit an diesem Tag war jedoch ganz klar die Session &#8220;KISS-Prinzip angewendet bei Doodle&#8221;, angeboten vom <a href="http://www.doodle.com/">doodle</a>-Mitarbeiter Reto Lämmler. Reto hatte wirklich was zu sagen und wusste sehr gut, wovon er sprach, so dass das Zuhören wirklich Spaß gemacht hat &#8211; trotz Stehplatz im Gang. Die Diskussion nach der Präsentation war spannend und voller guter Aspekte und die Relevanz des Themas hat sich nicht nur am gnadenlos überlaufenen Seminarraum gezeigt.</p>
<p><strong>Samstag: Party</strong></p>
<p>Die Party am Samstag Abend fand im Keller der <a href="http://www.qype.com/place/42160-Kohlenquelle-Berlin">Kohlenquelle</a> statt, einer sehr bizarren Lokalität mit einem eigenwilligen Charme. Der Nachteil des Kohlenquellenkellers war die Weitläufigkeit, da sich alle Leute an wenigen Orten sammelten, und beispielsweise der Raum mit der Tanzfläche meist recht leer blieb. Abgesehen davon war es aber eine super Party, es gab Raucher- &amp; Nichtraucherbereiche, viele feine Getränke, Sofas, Sitzecken, eine Tanzfläche, einen Außenbereich, zwei Kicker und &#8211; was oft zu witzigen Dialogen zwischen einander unbekannten geführt hat &#8211; verwirrende Klos. Gezahlt hat an dem Abend Vodafone, der Heimweg wurde von uns in der Besetzung des Vorabends kurz nach zwei Uhr angetreten.</p>
<p><strong>Sonntag: Zweiter Tag</strong></p>
<p>Der Sonntag brachte für mich noch einige interessante Sessions mit sich, darunter die Session &#8220;Interaction Pattern und Branding&#8221; von Konstantin Weiss und &#8220;Designer vs. Developer&#8221; von <a href="http://twitter.com/glembotzky">Rene Glembotzki</a>. Die Session &#8220;GUI 1.0, WEB 3.0&#8243; von Sven Guckes drehte sich nach Computerproblemen zuerst ausgiebig um Linux-Shells (ja wirklich), so dass die Idee, die hinter der Session stand (wenn ich es richtig verstanden habe), leider erst später klar wurde, als sowohl die Konzentration als auch der Zeitrahmen der Session bereits am Ende waren. Schade.</p>
<p>Leider mussten wir an diesem Tag um 15 Uhr das UX-Camp schon wieder Hals über Kopf verlassen, damit wir noch pünktlich unseren Zug erwischten &#8211; der dann doch erst später losfuhr. Das hätte man zwar <a href="http://www.bahn.de/">wissen können</a>, aber verlassen sollte man sich darauf ja auch nicht.</p>
<p><strong>Alles in Allem</strong></p>
<p>Alles in allem war es ein sehr gelungenes verlängertes Wochenende und ein sehr gelungenes UX-Camp 2009 in Berlin, bei dem ich viel Spaß hatte und sehr viele sehr nette Leute kennen gelernt habe. War schön mit Euch! Ein dickes Danke geht an dieser Stelle zum einen an <a href="http://twitter.com/mittemellan">@mittemellan</a> fürs Wohnenlassen und den Tourguide spielen und zum anderen an <a href="http://twitter.com/UXCampBerlin09">@UXCampBerlin09</a>, das <a href="http://uxcamp.mixxt.de/networks/wiki/index.Organisation">Orgateam</a> vom UX-Camp 2009, für ein tolles BarCamp, eine super Organisation, feines Essen und Unterstützung wo man es sich nur wünschen kann.</p>
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