<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Hannes' Blog &#187; web2.0</title>
	<atom:link href="http://www.hannestrapp.de/wordpress/tag/web20/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.hannestrapp.de/wordpress</link>
	<description>Gedankenstücke</description>
	<lastBuildDate>Sat, 07 Jan 2012 23:16:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Relevanz und neue Filter im social web</title>
		<link>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2010/10/02/relevanz-und-neue-filter-im-social-web/</link>
		<comments>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2010/10/02/relevanz-und-neue-filter-im-social-web/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 12:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[web]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[filter]]></category>
		<category><![CDATA[relevanz]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hannestrapp.de/wordpress/?p=1023</guid>
		<description><![CDATA[Videos und Witze, bei denen Leute durch die Öffentlichkeit laufen, und ihre Gedanken in die Welt heraus schreien sind als Social Media Parodien seit langem bekannt und werden (teilweise recht &#8220;ähnlich&#8221;) auch immer wieder neu präsentiert. Abgesehen, dass diese Witze natürlich unmenschlich witzig sind, gibt es allerdings auch immer wieder ein paar Leute, die das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Videos und Witze, bei denen Leute durch die Öffentlichkeit laufen, und ihre Gedanken in die Welt heraus schreien sind als Social Media Parodien <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tTN9We8unmU">seit langem bekannt</a> und werden (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Lwf1ye5A2xU">teilweise recht &#8220;ähnlich&#8221;</a>) auch immer wieder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Q7s5aSCzuxY">neu präsentiert</a>.</strong></p>
<p><object width="499" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Q7s5aSCzuxY?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Q7s5aSCzuxY?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="499" height="306"></embed></object></p>
<p>Abgesehen, dass diese Witze natürlich unmenschlich witzig sind, gibt es allerdings auch immer wieder ein paar Leute, die das ganze sehr Ernst nehmen und mit &#8220;aber genau so ist es doch&#8221; kommentieren. Doch an diesen Leuten ist offenbar eine <del>klitzekleine</del> ziemlich bedeutende Entwicklung vorübergegangen.</p>
<p>Die persönliche Kommunikation wurde nämlich durch die Werkzeuge des heutigen Internets (facebook, twitter, …) um einen neuen Filter erweitert, der bisher nur anderen Kommunikationsformen vorbehalten war. Was ich damit meine, möchte ich am ein oder anderen Beispiel erläutern.</p>
<p>Bei Informationen geht es immer auch um Relevanz und Filter. Es gibt immer mehr Information, als wir in der Lage sind wahrzunehmen oder zu verarbeiten. Daher sind Filter essenziell wichtig &#8211; und gute Filter trennen zuverlässig relevante von irrelevanten Informationen. Wie gut unser Gehirn das kann, zeigt dieses Video:</p>
<p><object width="500" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Ahg6qcgoay4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Ahg6qcgoay4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="344"></embed></object></p>
<p>Die Frage ist nur: Wo wird was gefiltert?</p>
<p><strong>Bei der klassischen persönlichen Kommunikation findet die Relevanzfilterung beim Sender statt.</strong></p>
<p>Die Filter in der persönlichen Kommunikation lagen dabei bisher immer beim Sender, egal welches Medium verwendet wurde. Egal ob im persönlichen Gespräch, per Brief/eMail oder per Telefon &#8211; auf allen klassischen Kommunikationskanälen berichtet man dem Gegenüber ausschließlich Dinge, von denen man glaubt, dass sie ihn auch Interessieren.</p>
<p>Bei guten Freunden, deren Interessen man sehr genau kennt, funktioniert das natürlich sehr gut. Ich erzähle beispielsweise meiner Mutter nichts über die neusten Technologien in der Fahrzeugentwicklung und meinen Studienkollegen nichts über neue Modelle unter den Spiegelreflexkameras. Das bespreche ich dafür mit <a href="http://kwerfeldein.de">Martin</a> oder <a href="http://www.lens-flare.de/blog/">Steffen</a>, denen ich aber nichts von den Nachbarn meiner Mutter erzähle.</p>
<p>Bei Fremden ist es hingegen umso schwieriger. Sitzt man beispielsweise in einer reinen Frauenrunde, wird man(n) sich wohl eher zurückhalten, auf Autos oder Technik zu sprechen zu kommen. Statt dessen passt man sich mit seinen Themen den aktuellen an. Dass das aber nicht immer der beste Weg ist, habe ich erst neulich mal wieder erfahren, als eine dieser Frauen und ich erst kurz vor der Verabschiedung unser gemeinsame Interesse für Oldtimer-Rallyes entdeckt haben. Schade eigentlich.</p>
<p>Doch genau dieses Problem gibt es im Social Web nicht. Hier sind gemeinsame Interessen schnell aufzudecken und werden teilweise (je nach Plattform) sogar automatisch gefunden und besonders hervorgehoben.</p>
<p><strong>Die persönliche Kommunikation im Social Web beruht auf einer Filterung beim Empfänger</strong></p>
<p>Was die Kommunikation in den digitalen sozialen Netzwerken grundlegend von der klassischen persönlichen Kommunikation unterscheidet, ist der Ort der Filterung. Während man sich in den klassischen Kanälen Fragen wie &#8220;interessiert das meinen Gegenüber&#8221;, &#8220;ist das Relevant für ihn&#8221; oder &#8220;könnte es ihn langweilen&#8221; stellen musste, ist im Medium der digitalen Netzwerke lediglich die Frage &#8220;möchte ich, dass alle das wissen&#8221; oder &#8220;kann ich mich mit dieser Aussage identifizieren&#8221; zu stellen. Die Fragen nach Interesse oder Relevanz sollte sich der Sender im Idealfall nicht stellen, da diese der Empfänger viel besser &#8211; und in diesem Medium auch sehr einfach &#8211; selbst beantworten und die entsprechenden Inhalte filtern kann. Eine sinnvolle Relevanzfilterung beim Sender ist ohnehin kaum möglich, da er sich mit seiner Nachricht an eine &#8211; je nach Plattform &#8211; beschränkt oder unbeschränkt große Gruppe wendet, ohne den genauen Empfänger zu kennen.</p>
<p>Beispiele dazu sind so zahlreich wie die Themen unserer Kommunikation. Ich möchte kurz auf die bekannteste aller Fragen eingehen: <em>&#8220;Wo bist Du?&#8221;</em></p>
<p>Diese Frage wird schon seit Jahrhunderten auf Postkarten beantwortet und in Zeiten von Mobiltelefonen täglich unzählige male gestellt. In Zeiten von Social Media hat nun jeder die Möglichkeit, diese Frage beliebig oft, beliebig präzise und für einen beliebig gewählten Personenkreis abrufbar zu beantworten &#8211; ich werfe hier lediglich die Stichworte <a href="http://www.foursquare.com">foursquare</a>, <a href="http://www.gowalla.com">gowalla</a> oder <a href="http://www.brightkite.com">brightkite</a> in den Raum.</p>
<p>Nutzt ein Bekannter von mir also diese Möglichkeit, stehen mir (als Empfänger) beschränkt viele Informationen zur Verfügung, die für mich eine gewisse Relevanz besitzen. Diese Relevanz hängt dabei natürlich stark vom Sender ab. So interessiert mich der (bewusst gesendete) Aufenthaltsort meiner Freundin immer und der eines guten Freundes aus einer anderen Stadt vielleicht nur, wenn sich dieser (ausnahmsweise) im Umkreis von 5km befindet. Wo sich ein anderer Bekannter gerade aufhält, ist mir vielleicht in jedem Fall egal. Entsprechend dieser sehr persönlichen Relevanz würde ich nun meine Filter einstellen.</p>
<p><strong>Wie so oft ebnet facebook Wege.</strong></p>
<p>Wer hier in meinen Augen Pionierarbeit geleistet hat, ist <a href="http://www.facebook.com">facebook</a>. Denn facebook ist das erste und einzige Soziale Netzwerk, das zum einen eine sehr breite Masse abdeckt, und zum anderen über eine recht differenzierte &#8220;Verbergen&#8221;-Funktion verschiedene Informationsgruppen (z.B. einzelne Spiele, Services, Seiten oder Personen) ausblendet. Die Filtermöglichkeiten sind auf anderen Plattformen zwar teilweise besser und z.B. in verschiedenen Twitter-Clients beliebig variabel, allerdings werden sie dort nur von Randgruppen genutzt &#8211; und nicht von einer breiten Masse wie bei facebook.</p>
<p><strong>Alter Wein in neuen Schläuchen, oder warum der Relevanzfilter beim Empfänger eigentlich nichts neues ist.</strong></p>
<p>Der Relevanzfilter beim Empfänger ist natürlich nur in der persönlichen Kommunikation etwas neues. Im Bereich der gedruckten Medien ist das ganze ein alter Hut. Und diese Parallele lässt sich auch heranziehen, um Leuten, die sich über &#8220;ungefiltert herausposaunte Belanglosigkeiten&#8221; beschweren, die Äußerung im Social Web zu erläutern.</p>
<p>Jeder hat sich damit abgefunden &#8211; und die meisten sind sogar froh darüber &#8211; dass es in Bibliotheken Bücher zu jedem, aber nun wirklich jedem Thema gibt, so irrelevant das für den Einzelnen sein mag. Da gibt es Bücher zu Kunst in der Antike, zu Regelsystemen in autonom fahrenden LKW, zu Verhaltensmustern von Bienen und zu Strukturveränderungen von Werkstoffen bei Alterungsprozessen.</p>
<p>Statt sich aufzuregen, sind hier alle froh, dass es so eine große Auswahl gibt, und lassen die Bücher, die sie nicht interessieren, einfach stehen. Sich in dem Wirrwarr zurechtzufinden und die relevanten Bücher herauszufinden haben die meisten gelernt, so dass die Vielfalt kein Problem, sondern eine Bereicherung darstellt.</p>
<p>Da fehlt es nur noch, den Sprung von da zum gleichen Vorgehen in der persönlichen Kommunikation zu schaffen. Man darf sich nicht aufregen, dass alle Informationen plötzlich in scheinbar unendlicher Vielfalt vorliegen. Man muss lediglich lernen, diese Informationen so zu filtern, dass lediglich die relevanten durchkommen.</p>
         ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2010/10/02/relevanz-und-neue-filter-im-social-web/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>(k)ein Netzwerktag</title>
		<link>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/09/23/kein-netzwerktag/</link>
		<comments>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/09/23/kein-netzwerktag/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 13:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[web]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[links]]></category>
		<category><![CDATA[networking]]></category>
		<category><![CDATA[netz]]></category>
		<category><![CDATA[netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[netzwerktag]]></category>
		<category><![CDATA[portale]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzen]]></category>
		<category><![CDATA[vernetzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hannestrapp.de/wordpress/?p=732</guid>
		<description><![CDATA[Der Kai hat ihn sich irgendwann mal ausgedacht, der Martin macht ihn regelmäßig und auch auf vielen anderen Blogs sieht man ihn inzwischen sehr häufig. Den Netzwerktag. Und deswegen gibts bei mir heute &#8230;keinen. Denn bei mir ist immer Netzwerktag. Denn auf meiner Sartseite hannestrapp.de ist stets eine Übersicht von Links zu vielen der Portale, auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://stylespion.de/netzwerk-dienstag/1584/">Kai</a> hat ihn sich irgendwann mal ausgedacht, der <a href="http://kwerfeldein.de/index.php/2009/09/14/netzwerktag/">Martin</a> macht ihn regelmäßig und auch auf vielen anderen Blogs sieht man ihn inzwischen sehr häufig. Den Netzwerktag.</p>
<p>Und deswegen gibts bei mir heute &#8230;keinen.</p>
<p>Denn bei mir ist immer Netzwerktag. Denn auf meiner Sartseite <a href="http://www.hannestrapp.de" target="_blank">hannestrapp.de</a> ist stets eine Übersicht von Links zu vielen der Portale, auf denen ich angemeldet oder aktiv bin, zu finden. Natürlich freue ich mich auch auf diesen Portalen über Euern Besuch &#8211; und darauf, mich auch dort mit Euch zu vernetzen. Schaut Euch einfach mal um. Auch ohne Netzwerktag. <img src='http://www.hannestrapp.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
         ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/09/23/kein-netzwerktag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Website Finger Hold &#8211; Die Person hinter dem Blog</title>
		<link>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/09/13/website-finger-hold-die-person-hinter-dem-blog/</link>
		<comments>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/09/13/website-finger-hold-die-person-hinter-dem-blog/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 16:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[blog]]></category>
		<category><![CDATA[blogger]]></category>
		<category><![CDATA[flickr]]></category>
		<category><![CDATA[foto]]></category>
		<category><![CDATA[fotos]]></category>
		<category><![CDATA[person behind]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hannestrapp.de/wordpress/?p=726</guid>
		<description><![CDATA[Heute habe ich bei Blogwiese eine Aktion gefunden, bei der Johanna und ich natürlich unbedingt mit machen mussten: &#8220;Website Finger Hold &#8211; Die Person hinter dem Blog&#8221; Mehr Infos zur Aktion gibts im entsprechenden Artikel bei Jeriko. Und hier sind unsere Bilder. und]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich bei <a rel="nofollow" href="http://blogwiese.de/blog/4362/die-person-hinter-dem-blog">Blogwiese</a> eine Aktion gefunden, bei der <a href="http://www.johanna-renner.de" target="_blank">Johanna</a> und ich natürlich unbedingt mit machen mussten: &#8220;Website Finger Hold &#8211; Die Person hinter dem Blog&#8221;</p>
<p>Mehr Infos zur Aktion gibts im entsprechenden Artikel bei <a rel="nofollow" href="http://www.jeriko.de/2009/09/09/website-finger-hold-und-die-person-hinter-dem-blog/">Jeriko</a>. Und hier sind unsere Bilder.</p>
<p><a title="@ht82 by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3915355803/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2507/3915355803_ddf0164cb5_o.jpg" alt="@ht82" width="500" height="750" /></a></p>
<p>und</p>
<p><a title="@joblerone by hannes.trapp, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/ht82/3916139926/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2633/3916139926_1f93faa330_b.jpg" alt="@joblerone" width="500" height="750" /></a></p>
         ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/09/13/website-finger-hold-die-person-hinter-dem-blog/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das ist doch einsnullig. Gästebücher und web2.0</title>
		<link>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/05/04/das-ist-doch-einsnullig-gastebucher-und-web20/</link>
		<comments>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/05/04/das-ist-doch-einsnullig-gastebucher-und-web20/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 May 2009 19:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[web]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[communitys]]></category>
		<category><![CDATA[css]]></category>
		<category><![CDATA[html]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hannestrapp.de/wordpress/?p=635</guid>
		<description><![CDATA[Sehr oft liest man in letzter Zeit den Kommentar &#8220;das ist mir zu einsnullig&#8221; oder auf persönlicher Ebene &#8220;du bist so einsnullig&#8221;, was in der Regel als augenzwinkernde Beleidigung gemeint ist. Aber was genau soll das heißen? Was unterscheidet denn einsnull von zweinull? Auch wenn man die Brücke zu web2.0 zieht, ist den meisten Leuten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sehr oft liest man in letzter Zeit den Kommentar &#8220;das ist mir zu einsnullig&#8221; oder auf persönlicher Ebene &#8220;du bist so einsnullig&#8221;, was in der Regel als augenzwinkernde Beleidigung gemeint ist. Aber was genau soll das heißen? Was unterscheidet denn einsnull von zweinull? Auch wenn man die Brücke zu web2.0 zieht, ist den meisten Leuten die Bedeutung nicht klar, da es ja das Wort web1.0 erst gibt, seit man nach kürzeren Ausdrücken für &#8220;nicht web2.0&#8243; sucht. </strong></p>
<p><strong>Das Design.</strong></p>
<p>Häufig ist die Aussage auf &#8220;einsnulliges Design&#8221; bezogen, wobei genau das der schwammigste Punkt überhaupt ist &#8211; denn Design2.0 ist weder definiert, noch wirklich objektiv beurteilbar. Meistens versteht man zweinulligem Design jedoch ein sehr schlichtes, sehr übersichtliches Design, in dem der Benutzer sich schnell zurechtfinden kann und die Inhalte schnell finden kann. Bei einem umfangreichen Angebot werden dafür häufig Kategorien und Schlagworte (Tags) verwendet, die gepaart mit einer Suchfunktion schnell zu den gewünschten Inhalten führen. Außerdem wird im Hintergrund (beim Gestalten der Seite) besonderer Wert auf die Einhaltung von Standards wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cascading_Style_Sheets" target="_blank">css</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Html" target="_blank">valides html</a> gelegt. Aktualisierte Inhalte sollten ferner auch via <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rss" target="_blank">RSS</a> abonnierbar sein, so das die Informationen vom Benutzer wahrgenommen werden, und in seinem bevorzugten Umfeld angezeigt werden können.</p>
<p><strong> Wer liefert die Inhalte? </strong></p>
<p>Im web2.0 sind die Rollen &#8220;Sender&#8221; und &#8220;Empfänger&#8221; bezüglich der Inhalte weitestgehend aufgehoben. Seiten, die überwiegend statisch sind und auf denen der Betreiber Informationen bereitstellt, die durch den Besucher abgerufen werden können, werden daher oft als einsnullig bezeichnet. Zweinullig hingegen sind Seiten, auf denen die Benutzer selbst Inhalte (Bilder, Texte, Empfehlungen, Berichte) veröffentlichen können, und sich zu bereits von anderen veröffentlichten Inhalten beispielsweise in Form von Kommentaren äußern können. Jeder ist somit Sender und Empfänger, Interaktion wird zur Grundlage der Kommunikation auf der Seite.</p>
<p><strong> Spezialisierung und Zusammenarbeit. </strong></p>
<p>Ein weiterer Punkt im web2.0 ist die Spezialisierung von Webseiten auf bestimmte Funktionen. So stellt <a href="http://maps.google.de/" target="_blank">google maps</a> oder <a href="http://www.openstreetmap.de/" target="_blank">openstreetmap</a> beispielsweise Kartenmaterial, und Seiten wie <a href="http://www.flickr.com/" target="_blank">flickr</a> oder <a href="http://www.ipernity.com/" target="_blank">ipernity</a> eine ausgeklügelte und vielseitige Plattform für die Verwaltung und die Anzeige von Bildern bereit. <a href="http://doodle.com/" target="_blank">Doodle</a> bietet die Möglichkeit schnelle Terminabsprachen durchzuführen und <a href="http://backpackit.com/" target="_blank">backpackit</a> oder <a href="http://mixxt.de/" target="_blank">mixxt</a> stellt &#8211; je nach Projektumfang &#8211; Werkzeuge für die Organisation von Teamarbeiten bereit. Musik kann man bequem von <a href="http://blip.fm/" target="_blank">blip.fm</a> oder <a href="http://www.deezer.com/" target="_blank">deezer</a> beziehen. All diese Angebote lassen sich jedoch durch die Verwendung von Standards und durch das Bereitstellen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Programmierschnittstelle" target="_blank">offenen Schnittstellen (API)</a> miteinander verknüpfen und so individuell den Bedürfnissen des Einzelnen anpassen.<br />
<span id="more-635"></span>Diese Möglichkeiten können in beliebigem Umfang genutzt werden; <a href="http://brightkite.com/" target="_blank">brightkite</a> und <a href="http://mixxt.de/" target="_blank">mixxt</a> binden beispielsweise google maps ein, <a href="http://friendfeed.com/" target="_blank">friendfeed</a>, <a href="http://www.netvibes.com/" target="_blank">netvibes</a> und <a href="http://www.facebook.com/" target="_blank">facebook</a> bieten hingegen ein sehr breites Repertoire an Anbindungsmöglichkeiten &#8211; und finden somit ihre Berechtigung darin, dass sie als verbindendes Glied alle anderen Services verknüpfen. Bei Angeboten, die auf der Verbindung von anderen Angeboten aufbauen spricht man auch von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup_(Internet)">mashups</a>. Das Bereitstellen einer API ist daher für jeden Service im web2.0 essentiell notwendig.</p>
<p><strong> DIY ohne Fachwissen.</strong></p>
<p>Damit ein Webservice das &#8220;Prädikat 2.0&#8243; erhält, ist die unabdingbare Vorraussetzung, dass <em>jeder</em> Internetnutzer den Service für sich nutzen kann. Dies bedeutet, dass man, um die Webseite bedienen zu können, weder html-, noch ftp- oder sonstige Kenntnisse benötigen darf. Das Aussehen der eigenen Seite, das Erstellen von Alben, das Zeigen von Bildern und das Einbinden eines Musiktitels muss beispielsweise so einfach und über ein Benutzerinterface ermöglicht werden, dass der komplette Service ohne Grundwissen über Computer- oder Internetstandards bedienbar bleibt. Dies bedeutet nicht zwingend, dass der Service so einfach ist, dass sich jede Funktion mit einem Blick auf die Seite auf Anhieb sofort finden lässt und intuitiv durch jeden bedienbar ist, denn das ist bei umfassenderen Seiten wie flickr oder ipernity schier unmöglich. Jedoch muss es möglich sein, all diese Funktionen nach einer &#8220;angemessenen&#8221; Suche zu finden, und sie bedienen zu können, ohne eine Zeile html-code o.ä. schreiben zu müssen. Das web2.0 ermöglicht somit ein Internet zum Selbermachen für &#8220;normale Menschen&#8221;.</p>
<p><strong> Werbung und web2.0 </strong></p>
<p>Zwei Dinge, die sich nicht wirklich vertragen, sind web2.0 und Werbung, da das web2.0 viele Möglichkeiten für eigene Meinungen und Empfehlungen bietet. Ein positiver Artikel über ein Gerät oder einen Webservice in einem vielgelesenen Blog oder bei einem Produktbewertungsportal (z.B. <a href="http://www.idealo.de/" target="_blank">idealo</a>) hat einen sehr viel höheren Werbenutzen für das Gerät / den Service, als ein Banner oder ein Newsletter der zugehörigen Firma jemals erreichen könnte. Dazu muss der Artikel natürlich authentisch sein &#8211; &#8220;gemietete&#8221; Blogs in denen kein konstanter Autor (bzw. Autorenteam) schreibt, sondern in dem Firmen ihre Werbeartikel veröffentlichen, verlieren schnell Leser &#8211; denn die Authentizität ist im web2.0 das A und O. Auch Werbung, die über <a href="http://twitter.com/" target="_blank">twitter</a> versendet wird, führt die Maus schneller auf den &#8220;unfollow&#8221;-Button, als jeder andere Inhalt. Die einzige Möglichkeit, klassische Werbung im web2.0 zu verbreiten, ist &#8211; schon wieder ein buzzword &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virales_Marketing" target="_blank">viral</a>. Hierbei ist die Werbung so &#8220;gut&#8221; (witzig, spannend, technisch gut gemacht), dass sie von denjenigen, die sie sehen, freiwillig (!) an Freunde versandt wird. Das web2.0 als Marketingwerkzeug zu nutzen, gelingt daher seltenst über &#8220;Werbung&#8221;, sondern meist über eine gute Präsenz der Firma auf allen erdenklichen Plattformen (twitter, idealo, &#8230;), und ein schnelles und sympathisches Eingehen auf Probleme, die auf diesen Plattformen kommuniziert werden. Das führt nämlich zu Äußerungen der Form &#8220;Total geil, FirmaXYZ hat mir ein falsches Produkt geschickt, und 5 Minuten nachdem ich es getwittert habe, hatte ich eine eMail in der stand, dass das richtige Produkt unterwegs ist und ich das alte zurückschicken soll&#8221;. Das wird dann nämlich als &#8220;Empfehlung&#8221; aufgefasst und führt neue Kunden zur FirmaXYZ. Fehler passieren &#8211; es ist nur die Frage wie man damit umgeht. Geht man gut damit um, ist das web2.0 eine großartige Möglichkeit, das auch zu zeigen.</p>
<p><strong> Ein Gästebuch und ein Kontaktformular macht noch kein web2.0</strong></p>
<p>Neulich hat ein Webdesigner zu mir gesagt: &#8220;Ich mache auch web2.0 &#8211; ich mach auf fast jede Seite ein Kontaktformular und ein Gästebuch.&#8221; Ebenso habe ich neulich eine Spam-DM auf twitter bekommen, in der mir eine &#8220;Software, die automatisch virale Werbebotschaften versendet&#8221; angeboten wurde (= unmöglich). Und genau darin liegt das Problem mit dem buzzword web2.0 &#8211; nicht alles was ein Eingabeformular hat, ist auch automatisch web2.0 &#8211; so einfach ist es dann doch nicht. Das web2.0 ist eine noch sehr junge, recht undefinierte und den meisten Firmen/Agenturen/Menschen völlig unbekannte Erscheinung, die noch viel Eingewöhnung und Lernbereitschaft erfordert. Ein Wikipedia-Artikel, ein Artikel in einer Zeitschrift oder ein einfacher Lehrgang reicht sicher nicht aus, um aktiv das web2.0 zu gestalten.</p>
<p>In meinen Augen muss ein Webservice um &#8220;zweinullig&#8221; zu sein alle oben genannten Kriterien erfüllen. Sind ein oder mehrere Kriterien nicht umgesetzt, wird aus web2.0 ganz schnell pseudo2.0 &#8211; oder auch web1.1 bis web1.9.</p>
<p>Als Beispiel hierfür eignen sich verschiedene Communitys hervorragend. So bietet <a href="http://www.studivz.net/" target="_blank">StudiVZ</a> beispielsweise einige wenige Funktionen (Bilder hochladen, Alben machen, &#8220;Ich tue gerade&#8221;, &#8220;Plauderkasten&#8221;), ist aber weder erweiterbar (Karten?, Musik?, Blog?), noch kann man auf StudiVZ erstellte Alben auf anderen Seiten einbinden oder sie auf andere Weise Menschen ohne StudiVZ-Account zur Verfügung stellen. Ein typischer Fall von &#8220;einsnullig&#8221;. Auf <a href="http://www.myspace.com/" target="_blank">myspace</a> hingegen kann man Bilder und Musik einbinden, und diese Inhalte auch Freunden ohne myspace-Account zur Verfügung stellen. Allerdings hatte man dort über Jahre hinweg nur die Möglichkeit die eigene Seite zu verändern, wenn man css und html beherrschte. Das zwang die Standardnutzer zum Kopieren von Code von anderen Seiten, und führte meistens zu sehr unübersichtlichen und chaotischen myspace-Seiten - und das sah dann gar nicht zweinullig aus. Dazu habe ich 2007 mal etwas in meinen <a href="http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&amp;friendId=48216733&amp;blogId=308787246" target="_blank">myspace-Blog geschrieben</a>. Verbesserungsversuche seitens myspace finden momentan statt, sind aber nur mäßig erfolgreich. Dass myspace allerdings auf twitpic Bannerwerbung schaltet, lässt zweifeln.</p>
<p>Als Gegenbeispiel kann man facebook nennen, was sicherlich auf dem richtigen Weg ist. Es können Bilder hochgeladen und Alben angelegt werden, man kann sowohl seinen Blog als auch seinen twitter-Account einbinden und auch aus facebook sein twitter bedienen. Die Chatfunktion lässt sich auch im lokalen IM-Programm einbinden und eingestellte Links, die auf flickr verweisen, werden automatisch durch das Thumbnail des Bildes und einen Beschreibungstext ergänzt.</p>
<p><strong>Was ist Eure Meinung zu den Eigenschaften des web2.0? Habt ihr noch weitere Kriterien, die unbedingt erforderlich sind um eine Webseite &#8220;zweinullig&#8221; zu machen? Oder bin ich zu streng, und alles was ein Gästebuch hat ist bereits so zweinullig, dass es zweinulliger nicht geht? Ich freue mich auf Eure Kommentare! </strong></p>
         ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/05/04/das-ist-doch-einsnullig-gastebucher-und-web20/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kein Artikel über twitter</title>
		<link>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/03/16/kein-artikel-uber-twitter/</link>
		<comments>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/03/16/kein-artikel-uber-twitter/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 19:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[web]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hannestrapp.de/wordpress/?p=574</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich hatte ich mir schon im November vorgenommen, in meiner web2.0-Reihe einen Artikel zu schreiben, in dem ich twitter vorstelle. Aber inzwischen muss ich dies nicht mehr tun, denn es gibt einige Dinge, die das überflüssig machen. Zum einen habe ich vor 2 Jahren wie viele andere auch schon mal einen Artikel darüber geschrieben, und bis auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eigentlich hatte ich mir schon im November vorgenommen, in meiner </strong><a href="http://www.hannestrapp.de/wordpress/2008/10/13/das-web20-eine-millionenschwere-maschine/" target="_blank"><strong>web2.0-Reihe</strong></a><strong> einen Artikel zu schreiben, in dem ich </strong><a href="http://twitter.com/" target="_blank"><strong>twitter</strong></a><strong> vorstelle. Aber inzwischen muss ich dies nicht mehr tun, denn es gibt einige Dinge, die das überflüssig machen.</strong></p>
<p>Zum einen habe ich <a href="http://www.hannestrapp.de/wordpress/2007/06/15/bloggen-fur-schreibfaule-twittercom/" target="_blank">vor 2 Jahren</a> wie <a href="http://webworkblogger.de/index.php/2007/03/27/das-deutsche-twitter-handbuch/" target="_blank">viele andere auch</a> schon mal einen Artikel darüber geschrieben, und bis auf ein paar Features und ein paar Änderungen in der Art der Nutzung von twitter hat sich seit dem auch nichts verändert.</p>
<p>Zum anderen ist twitter spätestens seit das <a href="http://twitter.com/jkrums/status/1121915133" target="_blank">Flugzeug</a> im Hudson River <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,601588,00.html" target="_blank">gelandet</a> ist in aller Munde. Regelmäßig taucht es in den klassischen Medien wie <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/1918769_0_2147_interview-mit-einem-stuttgarter-twitterer-es-muss-eine-persoenliche-note-haben-.html" target="_blank">Zeitungen</a> und dem offenbar auch dem <a href="http://twitter.com/Sillium/statuses/1313422866" target="_blank">Fernsehen</a> auf. Artikel über twitter häufen sich seitdem sowohl auf Blogs als auch dort.</p>
<p>Um twitter herum haben sich mittlerweile haufenweise Programme, Services und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mashup_(Internet)" target="_blank">Mashups</a> angesiedelt, außerdem gibt es verschiedene Verzeichnisse, wie beispielsweise das <a href="http://www.olafbathke.de/fotograf-kiel-blog/2008/12/30/twitterverzeichnis-fur-fotografen/" target="_blank">Fotografenverzeichnis</a> von Olaf Bathke.</p>
<p><strong>Wer also Infos zu twitter sucht, findet mehr als er jemals lesen kann.</strong></p>
<p>Twitter ist in den letzten Monaten geboomt und zum Massenmedium geworden. Anmeldebestätigungen von Einladungen, die ich vor 2 Jahren versandt habe, trudeln langsam bei mir ein. Menschen ohne Blog und ohne Nerdfaktor beginnen zu twittern und sind begeistert. Inzwischen gibt es aber auch Leute, die twitter nutzen, sich aber anscheinend ein <a href="http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/zehn-dinge--die-an-twitter-nerven_100016280.html" target="_blank">twitter ohne twitter</a> wünschen, da sie sich durch so ziemlich alles genervt fühlen, was twitter ausmacht. Dass man über die Sinnhaftigkeit von twitter streiten kann steht dabei wohl außer Frage &#8211; und auch die Einsatzzwecke sind für die einzelnen Nutzer sehr verschieden. Durch die Auswahl, wem man followt, kann man sich selbst entscheiden, ob man sich durch Smalltalk unterhalten lassen möchte, Diskussionen über sinnvolle und sinnfreie Dinge führen möchte oder ob man über die taufrischen Neuigkeiten aus dem Netz und der Welt informiert werden möchte.</p>
<p>Für Leute, die damit immer noch nichts anfangen kann, oder denen twitter keinen Mehrwert bringt, gibt es immer noch eine Möglichkeit. Man kann sich von twitter nämlich auch abmelden &#8211; denn was viele zu veressen scheinen: twitter ist freiwillig. Keiner muss twittern und, wie es immer so schön heißt &#8220;die Welt mit Belanglosigkeiten belästigen&#8221;.</p>
<p><strong>Für twitter-Neulinge empfehle ich:</strong> Nicht zu viel glauben, nicht zu viel mutmaßen, sondern einfach mal selber ausprobieren. Einen <a href="http://twitter.com/signup" target="_blank">Account anlegen</a>, <a href="http://twitterfox.net/" target="_blank">TwitterFox</a> für FireFox oder <a href="http://twitterfon.net/" target="_blank">TwitterFon</a> fürs iPhone installieren, ca. 30 Follower nach <a href="http://search.twitter.com/" target="_blank">Interessengebiet</a> aussuchen und ca. 2 Wochen ausprobieren. Ich glaube, dass man sich dann ein recht gutes Bild machen kann. Mir kann man übrigens unter <a href="http://twitter.com/ht82" target="_blank">@ht82 </a>followen.</p>
         ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2009/03/16/kein-artikel-uber-twitter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>delicious</title>
		<link>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2008/11/09/delicious/</link>
		<comments>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2008/11/09/delicious/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 13:39:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[web]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[ablage]]></category>
		<category><![CDATA[delicious]]></category>
		<category><![CDATA[gtd]]></category>
		<category><![CDATA[links]]></category>
		<category><![CDATA[organisation]]></category>
		<category><![CDATA[tags]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://1226237969</guid>
		<description><![CDATA[Neulich, auf einer Geburtstagsparty eines Freundes, ging es um das Thema Naturfotografie: &#8216;Da hab ich vor ein paar Monaten eine großartige Seite im Internet gefunden, ich such sie mal für Dich raus.&#8217; Eine Nachfrage wenige Tage später ergab: &#8216;Sorry, ich hab gesucht, hab sie aber nicht mehr gefunden.&#8217; Das leidige Problem mit den nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neulich, auf einer Geburtstagsparty eines Freundes, ging es um das Thema Naturfotografie: &#8216;Da hab ich vor ein paar Monaten eine großartige Seite im Internet gefunden, ich such sie mal für Dich raus.&#8217; Eine Nachfrage wenige Tage später ergab: &#8216;Sorry, ich hab gesucht, hab sie aber nicht mehr gefunden.&#8217;</strong></p>
<p><strong>Das leidige Problem mit den nicht mehr auffindbaren Seiten</strong></p>
<p>Im Prinzip hat jeder Browser heute die Möglichkeit, Lesezeichen abzulegen und mehr oder weniger komfortabel zu verwalten. Das Problem bei der Sache ist jedoch die Nutzungsbereitschaft. Natürlich hinterlegt man seine wichtigen Inhalte in den Lesezeichen, auch interessante Seiten werden gerne abgelegt. Allerdings stellt sich nach einer gewissen Zeit eine gewisse Überfüllung ein, man merkt dass man nichts mehr findet und beginnt, stark beim Hinzufügen der Lesezeichen zu selektieren. Somit verschwinden Seiten, die zunächst als unwichtig deklariert wurden und erst später relevant werden wieder in den Tiefen des Netzes. Spätestens beim Umzug auf den nächsten Rechner oder bei einer Neuinstallation des Betriebssystems vergisst man allerdings die Lesezeichendatei, und alles war für Katz. Daran, dass man unterwegs, am Rechner auf der Arbeit oder bei einem Freund, nicht auf seine Lesezeichen zugreifen kann, hat man sich inzwischen gewöhnt.</p>
<p><strong>&#8216;Social Bookmarking&#8217; und seine Bedeutung</strong></p>
<p>Eine Möglichkeit, all diese Probleme zu umgehen, bietet das so genannte &#8216;Social Bookmarking&#8217;. Hierbei werden die Lesezeichen nicht mehr lokal auf dem Rechner abgelegt, sondern auf dem Server des Lesezeichenservices im Netz. Heute möchte ich den Service <a href="http://delicious.com/" target="_blank">delicious.com</a> vorstellen.<span id="more-200"></span></p>
<p><strong>Anlegen und Abrufen von Lesezeichen mit Hilfe von &#8216;Tags&#8217;</strong></p>
<p>Nachdem man sich bei delicious <a href="https://secure.delicious.com/register" target="_blank">registriert</a> hat, hat man dort eine Seite (zu finden unter delicious.com/_name_), auf der man seine gesammelten Lesezeichen einsehen kann. Einmalig &#8211; nämlich direkt nach der Registrierung &#8211; empfiehlt es sich, <a href="http://delicious.com/help/bookmarklets" target="_blank">zwei Buttons in seinem Browser anzulegen</a>, einen zum Lesezeichen ablegen und einen zum Lesezeichen aufrufen. Das Hinzufügen einer neuen Seite zu den Lesezeichen ist denkbar einfach. Ist die zu speichernde Seite geöffnet, klickt man einfach auf den angelegten Button und es öffnet sich ein Fenster, mit dem man das Lesezeichen anlegen kann. Ein Klick auf den OK-Button schließt das Fenster wieder, das Lesezeichen ist angelegt und man kann ungestört weitersurfen. Neben der Alternative, einfach auf OK zu klicken, bietet sich die Möglichkeit, die Lesezeicheninformationen (Name und Link) zu ändern oder mit einer Notiz zu versehen. Außerdem ist das vergeben von &#8216;Tags&#8217; für jedes Lesezeichen möglich und empfehlenswert.</p>
<p>&#8216;Tags&#8217; sind Schlagworte, die das auffinden einer Seite &#8211; auch Jahre später &#8211; ermöglichen. Fällt mir beispielsweise eine überwiegend in rot gehaltene Seite mit Schnittberichten über Filme mit dem Namen <em>www.qvxc966Films.com</em> ins Auge, die mir mein Freund Tom empfohlen hat, sind die Tags &#8216;<em>rot</em>&#8216;, &#8216;<em>film</em>&#8216;, &#8216;<em>schnittberichte</em>&#8216;, &#8216;<em>fsk18</em>&#8216;, &#8216;<em>horror</em>&#8216; und &#8216;<em>tom</em>&#8216; deutlich sinnvoller als der kryptische Name der Seite.</p>
<p>Das vergeben der Tags ist sehr einfach, entweder man gibt die Worte nacheinander ein (&#8216;rot film schnittberiechte fsk18 horror tom&#8217;), oder klickt einfach auf die von delicious vorgeschlagenen Tags (meist passend und absolut ausreichend).</p>
<p>Möchte man nun auf ein zuvor gespeichertes Lesezeichen zugreifen, klickt man einfach auf den zweiten angelegten Button im Browser, und findet dort alle bisher angelegten Lesezeichen. Nun gibt man einfach eine Suchanfrage oder einen gewünschten Tag ein, und aus den zahlreichen Lesezeichen kristallisieren sich einige wenige heraus. Über die Kombination verschiedener Tags kommt man so sehr schnell auf eine kleine und übersichtliche Auswahl, in der das gewünschte Resultat sofort zu finden ist.</p>
<p>Dies ist aber &#8211; da es sich um eine Webseite handelt &#8211; nicht nur am heimischen Rechner, sondern an jedem beliebigen mit dem Internet verbundenen Rechner weltweit möglich.</p>
<p><strong>Lesezeichen für Freunde und alle Anderen</strong></p>
<p>Ein zweiter wichtiger Teil des &#8216;Social Bookmarking&#8217; ist das Empfehlen von Seiten für andere. Finde ich beispielsweise eine großartige Seite, von der ich weiß dass sie einen Bekannten von mir, der bei delicious mit dem Namen &#8216;tom&#8217; angemeldet und mit mir befreundet ist, auch interessiert, klicke ich beim Ablegen des Lesezeichens den Tag &#8216;<em>for:tom</em>&#8216; an. Nun erscheint dieses Lesezeichen in seiner Inbox, und er kann es nach einem Besuch der Seite verwerfen oder in seine Lesezeichen übernehmen &#8211; mit den von mir vergebenen oder auch mit modifizierten Tags und Notizen. Auch Bekannten die nicht bei delicious sind, kann ich so einfach die von mir zu einem Bestimmten Thema gesammelten Links zur Verfügung stellen.</p>
<p><strong>Suchen von qualitativ guten Inhalten</strong></p>
<p>Da delicious nur Lesezeichen enthält, die von Menschen weltweit aufgrund Ihrer Qualität abgelegt wurden, beinhaltet die Gesamtheit der auf delicious gespeicherten Links ausschließlich von Menschen als gut bewertete Seiten. Dies setzt die delicious-Datenbank qualitativ deutlich über eine Suchmaschinendatenbank wie z.B. die von google, in der zwar deutlich mehr Seiten hinterlegt sind, die allerdings nur aufgrund technisch ermittelbarer Kennzahlen (verweisende Links, Wortdichte, etc.) bewertet wurden.</p>
<p>Nutzt man nun die angebotene <a href="http://delicious.com/search" target="_blank">Suche</a> von delicious, wird die komplette Datenbank durchsucht, und man erhält in der Regel deutlich weniger Inhalte wie beispielsweise bei google, jedoch sind diese Inhalte meistens von deutlich höherer Qualität und Relevanz. Zu jedem Ergebnis werden ferner häufig vergebene Tags und die Anzahl der Nutzer angegeben, die diese Seite bisher gespeichert haben.</p>
<p><strong>Private Lesezeichen</strong></p>
<p>Diese Suche wirft natürlich die Frage der Privatsphäre auf. Denn nicht nur die Suche betrifft die komplette Datenbank, sondern ich kann auf delicious.com/tom alle von Tom hinterlegten Inhalte abrufen. Um dagegen vorzugehen, kann man seine Lesezeichen einzeln oder komplett als &#8216;privat&#8217; kennzeichnen. Eine komplett private Datenbank widerspricht natürlich dem Social-Bookmarking-Gedanken, und bringt das sinnvolle System nicht weiter, daher sollte man nur die notwendigen Lesezeichen als privat kennzeichnen.</p>
<p>Wenn ich beispielsweise eine Seite von einem guten Fotografen finde, den ich mir merken möchte, habe ich natürlich nichts dagegen, wenn andere diese Seite auch einsehen können &#8211; warum solle ich dieses Lesezeichen als privat kennzeichnen? Wenn ich mir ein Negativbeispiel merken möchte, ist ein privates Lesezeichen hingegen sinnvoll &#8211; denn mit dieser Seite möchte ich nicht in Verbindung gebracht werden. Nicht alles, was in meinen Lesezeichen aufgelistet ist, finde ich gut.</p>
<p><strong>Der Umzug der alten Lesezeichen auf delicious</strong></p>
<p>Um die bisher angelegten Lesezeichen im Browser weiter zu verwenden gibt es eine sehr einfache Import-Funktion. Man exportiert einfach alle alten Lesezeichen im eigenen Browser (Firefox, Safari, IE) und bindet diese danach bei delicious ein. Das dauert wenige Minuten und sogar ein automatisches Tagging der übernommenen Lesezeichen ist möglich.</p>
<p><strong>Sicherheit gegen Datenverlust</strong></p>
<p>Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Speichern der Lesezeichen auf dem heimischen PC ist die Datensicherheit. Während bei einem Systemabsturz zu Hause oft viel Zeit seit der letzten Datensicherung vergangen ist, und folglich alle seit diesem Zeitpunkt gespeicherten Links verloren sind, sind die Links bei delicious sicher abgelegt und wahrscheinlich besser abgesichert, als es in jedem privaten Haushalt und vielen Firmen der Fall ist. Wer sich darauf aber nicht verlassen möchte, kann seine kompletten delicious Lesezeichen inklusive Tags und Notizen auch exportieren und als Sicherheit auf dem heimischen PC ablegen. Diese Möglichkeit kann man auch nutzen, wenn man von delicious wieder auf den Browser oder zu einem andern Social-Bookmarking Service (z.B. <a href="http://www.mister-wong.de/" target="_blank">Mister Wong</a>) zur Lesezeichenablage wechseln möchte.</p>
<p><strong>Kontakt knüpfen</strong></p>
<p>Wer nun Interesse daran hat, das ganze mal auszuprobieren, dem kann ich nur empfehlen es zu tun und sich <a href="https://secure.delicious.com/register" target="_blank">anzumelden</a>. Wer mich als Kontakt hinzufügen möchte sei dazu herzlich eingeladen &#8211; bitte kontaktiert mich unter dem &#8216;contact&#8217; Link ganz oben im Blog oder per Mail, dann teile ich Euch gerne meinen Benutzernamen bei delicious mit.</p>
         ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2008/11/09/delicious/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das web2.0, eine millionenschwere Maschine</title>
		<link>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2008/10/13/das-web20-eine-millionenschwere-maschine/</link>
		<comments>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2008/10/13/das-web20-eine-millionenschwere-maschine/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 02:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hannes</dc:creator>
				<category><![CDATA[web]]></category>
		<category><![CDATA[web2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://1223863762</guid>
		<description><![CDATA[&#8216;Och nee, nicht noch &#8216;ne Community!&#8217;, &#8216;Muss man sich da anmelden?&#8217;, &#8216;Wozu brauch ich das?&#8217; &#8211; das sind die Sätze, die man immer häufiger zu Hören bekommt wenn es um neue Services im Internet geht. Als Überbegriff über all diese Phänomene wird gerne der Ausdruck web 2.0 gebraucht. Aber wer blickt da überhaupt noch durch? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8216;Och nee, nicht noch &#8216;ne Community!&#8217;, &#8216;Muss man sich da anmelden?&#8217;, &#8216;Wozu brauch ich das?&#8217; &#8211; das sind die Sätze, die man immer häufiger zu Hören bekommt wenn es um neue Services im Internet geht. Als Überbegriff über all diese Phänomene wird gerne der Ausdruck <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Web2.0" target="_blank">web 2.0</a> gebraucht. Aber wer blickt da überhaupt noch durch?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Web 2.0, was ist das? Was war denn dann web 1.0?</strong></p>
<p>Um dem häufigsten Irrtum erstmal den Garaus zu machen: web 2.0 ist kein Programm, was man installieren muss. Web 2.0 ist viel mehr die aktuelle Generation des Internets. Denn die Unterscheidet sich grundlegend vom Internet der vergangenen Jahre &#8211; die aber nie als web 1.0 o.ä. tituliert wurde.</p>
<p>Anfang der 90er, zu Beginn des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/World_Wide_Web" target="_blank">www</a> (World Wide Web), also als Internetseiten erstmalig in einem für Menschen angenehmen Format dargestellt und verlinkt werden konnten, wurde das Internet überwiegend von Akademikern und sehr <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nerd" target="_blank">computeraffinen Menschen</a> verwendet. Es lebte davon, dass man die Inhalte einstellte und anbot, die man selbst beisteuern konnte und im Gegenzug die Angebote von anderen einsehen und nutzen konnte. Es war ein ausgeglichenes System. Allerdings war das Einstellen von Inhalten keinesfalls trivial und benötige Fachwissen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Html" target="_blank">html</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/File_Transfer_Protocol" target="_blank">ftp</a>, &#8230;), das nur die wenigsten besaßen.</p>
<p>Diese Anwenderstruktur begann sich zu verschieben, als gegen Ende der 90er immer mehr reine Anwender ohne besonderes technisches Fachwissen begannen das Internet zu nutzen. Es gab im Verhältnis zu den reinen &#8216;Konsumenten&#8217; immer weniger private &#8216;Anbieter&#8217; von Inhalten &#8211; als logische Konsequenz daraus kamen immer mehr professionelle Anbieter (z.B. <a href="http://www.spiegel.de/" target="_blank">spiegel online</a>, online seit 1994) und Online-Shops (z.B. <a href="http://www.amazon.de/" target="_blank">amazon</a>, seit 1995 online) auf den Markt und wuchsen rapide. Onlinewerbung etablierte sich daher sehr schnell und wurde zum Problem. Das Internet war geteilt in Anbieter und Nutzer.<span id="more-201"></span></p>
<p>Einige von den Möglichkeiten des Internets begeisterte Leute wollten sich mit diesem Zustand nicht abfinden, und begannen neue Services zu programmieren, die es auch technisch völlig ungebildeten Menschen ermöglichte, Ihre Inhalte (in Form von Texten, Bildern oder Videos) zur Verfügung zu stellen (z.B. <a href="http://www.facebook.de/" target="_blank">facebook</a>, <a href="http://www.flickr.com/" target="_blank">flickr</a>, <a href="http://www.youtube.com/" target="_blank">youtube</a> oder <a href="http://www.myspace.com/" target="_blank">myspace</a>). Außerdem wurde es für Firmen mit der Zeit zunehmend schwieriger, neue Dienste gewinnbringend anzubieten, da sich die Nutzer an unpersönliche Anbieterseiten gewöhnt hatten und daher immer schwerer zu begeistern waren. Da sich die neu aufkommenden &#8216;selber-mach&#8217;-Seiten größter Beliebtheit erfreuten und einen nie dagewesenen Einblick in Kundengewohnheiten ermöglichten und ein riesiges Werbepotential boten, begannen Firmen und andere Investoren Ihr Geld in kreativere Ideen zu stecken, die als &#8216;StartUp&#8217;s&#8217; bekannt wurden. Die Nutzer begannen wieder selbst Inhalte anzubieten und die getrennte Anbieter &amp; Nutzer-Struktur wurde allmählich wieder aufgehoben.</p>
<p>Der Begriff <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/web2.0" target="_blank">Web 2.0</a> &#8211; erstmalig 2004 verwendet &#8211; bezeichnet die Generation des Internets, in dem jeder Nutzer auch Anbieter sein kann. Heute gibt es die technologischen Mittel, die es jedem beliebig unversierten Menschen ermöglichen, seine Inhalte &#8211; inzwischen &#8216;content&#8217; genannt &#8211; anzubieten. Dies erfordert heute kein Fachwissen und keinerlei Aufwand mehr, mit einem Klick ist ein Bild hochgeladen oder eine interessante Seite als solche für Freunde gekennzeichnet.</p>
<p><strong>Ich will nichts anbieten. Wozu brauch ich das? Außerdem hab ich doch email.</strong></p>
<p>Erstmal: Du brauchst das nicht. Genauso wie Dein Auto und Deine Kaffemaschine. Brauchst Du nicht. Aber vielleicht sind es ja trotzdem Dinge, die Du magst und die Du nicht mehr missen möchtest, nachdem Du Dich dran gewöhnt hast.</p>
<p>Das Internet ist voll mit Informationen, mehr als wir jemals erfassen könnten und es wird immer mehr und mehr. Leider ist ein Großteil dieser Inhalte schlichtweg Mist. Jeder kennt ausgesprochen witzige Videos auf youtube, die er meistens per email oder ICQ geschickt bekommen hat &#8211; wenn man aber mal die 100 letzten bei youtube hochgeladenen Videos anschaut, wird im Regelfall nicht eins dabei sein, was dieses Niveau erreicht. Eine Filterung ist also Wichtig.</p>
<p>Leider kann man eine qualitative Filterung nicht wirklich automatisieren. Man kann zwar alle Inhalte über das Thema &#8216;XYZ&#8217; über google suchen, aber ob die Inhalte <em>gut</em> sind oder nur das Wort &#8216;XYZ&#8217; sehr oft darin vorkommt weiß man nie. Oft muss man sich durch viele Seiten klicken, bis man ein hinreichend gutes Resultat findet &#8211; und diesen Aufwand betreiben alle, die das Thema &#8216;XYZ&#8217; suchen. Wäre es nicht schön, wenn man gleich ein Resultat erhalten würde, was viele andere schon für gut befunden haben? Oder anders herum gefragt, wäre es ein Problem, bei einem qualitativ hochwertigen Resultat auf einen Knopf zu drücken, um dieses als solches zu kennzeichnen? Und &#8211; noch einen Schritt weiter gedacht: Wäre es nicht schön, wenn die für mich relevanten Informationen gleich bei mir auftauchen, und ich sie gar nicht erst suchen muss?</p>
<p>Anderes Beispiel. Email.</p>
<p>Wer kennt sie nicht &#8211; die lieb gemeinten Scherz-Mails vom Kollegen? Megabyteschwere PowerPoint-Präsentationen mit lustigen Bildern und lachenden Katzen am Ende. So nett der Kollege es gemeint hat, und so lustig die Präsentation auch ist &#8211; im Regelfall verstopft sie genau dann die Leitung und muss komplett heruntergeladen werden, wenn man vor der wichtigen Besprechung noch schnell im Hotelzimmer die aktuellen Daten von der Sekretärin per Mail geschickt bekommen hat. Mit anderen Worten: Es nervt. Und der Kollege meint es noch nicht mal böse.</p>
<p>In Zeiten des web 2.0 sind diese Mails zum Glück nicht mehr zeitgemäß &#8211; und wenn alle auf die gegebenen Möglichkeiten zurückgreifen würden, könnte man auch sicherlich auf 80% des Mailverkehrs verzichten. Im web 2.0 ist vieles als &#8216;Empfehlung&#8217; zu betrachten, Services wie tumblr (Artikel dazu folgt) oder Technologien wie RSS (dazu habe ich vor <a href="http://hannestrapp.blogdns.org/blog/?action=news&amp;id=1161134912" target="_blank" class="broken_link">ziemlich genau zwei Jahren</a> schon etwas geschrieben) ermöglichen das.</p>
<p>Ins echte Leben übertragen kommt der Kollege mit dem lustigen Aufkleber also nicht mehr ins Meeting geplatzt und klebt ihn auf die Beamerlinse. Statt dessen sammelt er alle lustigen Aufkleber auf einem Tablett vor dem Konferenzraum, und alle Teilnehmer können sich danach &#8211; wenn sie die Zeit dafür haben &#8211; daran erfreuen und sich vielleicht den ein oder andern auf Ihre Mappe kleben.</p>
<p><strong>Warum der ganze Text?</strong></p>
<p>Mir fällt immer wieder auf, wie sinnfrei Programme, Technologien und das Internet genutzt werden. Ich bekomme Bilder als Word-Dokumente geschickt und Schaltkreise als unterschiedliche Trennlinienstärken von Excel-Tabellen. Mails mit riesigen Anhängen, von denen ich nach dem Runterladen feststelle, dass ich es schon vor Jahren gesehen habe und es außerdem genau so im Internet steht &#8211; also ein Link gereicht hätte. Statt dessen fange ich an mein Postfach manuell zu leeren, weil es von 5 dieser Mails wieder frühzeitig überfüllt ist. Leute schicken mir 100 Bilder einzeln per ICQ, um mich dann zu fragen, ob ich die Bilder für sie ins Internet stellen könnte. Fotos von der letzten Party laufe ich Monate lang hinterher, bis demjenigen auffällt, dass er aus versehen seine Karte gelöscht hat.</p>
<p>Die Liste ist lang, die nächsten 10.000 Beispiele erspar ich Euch. Während ich auf meine Klausuren gelernt habe, fielen mir genau diese Probleme des öfteren auf, gerade bei Instituten deren Organisation noch auf einem Stand von 1990 festhängt. Um so mehr habe ich mich gefreut, dass ich einige Dinge nutzen konnte, die mir gerade als ich viel im Stress war und viel zu tun hatte, enorm viel Arbeit erspart haben und mich außerdem auch in meinem Lernkämmerchen an der Außenwelt haben teilhaben lassen.</p>
<p>Das web 2.0 ist eine millionenschwere und unglaublich mächtige Maschine, die uns allen uneingeschränkt zur Verfügung steht. Leider wissen das die wenigsten, und noch weniger können sie nutzen.</p>
<p>Daher habe ich mir vorgenommen, in den nächsten Wochen einige für mich inzwischen unverzichtbare, praktische oder einfach nur schöne Werkzeuge des web 2.0 hier in meinem Blog vorzustellen.</p>
<p>Viel Spaß dabei.</p>
         ]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.hannestrapp.de/wordpress/2008/10/13/das-web20-eine-millionenschwere-maschine/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

