Hannes’ Blog

Grafikkonverter umsonst

Freitag, 04. Juli 2008 von Hannes

Lemkesoft bietet heute einen kostenlosen Lizenzschlüssel für den Grafikkonverter 5.9.5 an, wenn man auf dieser Seite den Couponcode ‘macwelt2008′ eingibt. Das ist zwar nicht die neuste Version, aber für gelegentliche Anwendung sollte sie für die meisten Leute ausreichen. Aktuell liegt der Grafikkonverter in Version 6.1.1 vor, die Lizenz dafür ist mit 29,95€ auch recht erschwinglich und lohnt sich für regelmäßigere Nutzer auf jeden Fall. Beantragt man jedoch zuerst die mit diesem Couponcode kostenlose Lizenz für Version 5.9.5, kann man das Upgrade auf die aktuelle Version 6.1.1 für 19,95€ kaufen. Das sind immerhin 10€ weniger als normal, und über 10€ Nachlass bei einem großartigen Programm, dass ohnehin nur 30€ kostet kann man sich nicht beschweren. Beim herunterladen der jeweiligen Dateien ist lediglich zu beachten, dass man die für den eigenen Rechner und das eigene Betriebssystem passende Version wählt.

ICQ Protokoll geändert

Dienstag, 01. Juli 2008 von Hannes

Wenn Ihr gerade mit Adium (o.ä.) bei ICQ online seid: geht nicht offline, denn sonst kommt Ihr nicht mehr rein, und dürft Euch statt dessen diese Fehlermeldung ansehen:

Die Client-Version, die Sie nutzen ist zu alt. Bitte updaten Sie unter http://pidgin.im/

Denn diesen Quellen zu folge, hat AOL (Besitzer von ICQ) das ICQ-Protokoll geändert, so dass man sich nun mit diversen Clients nicht mehr anmelden kann. Wie lange es dauert, bis Adium und Konsorten neue Versionen rausgebracht haben, mit denen man sich wieder anmelden kann, steht in den Sternen. Einige Freaks haben die Sache wohl schon gehackt, aber das ist noch nicht als Lösung des Problems für jedermann zu sehen. Das AOL das ICQ-Protokoll wieder zurückrüstet scheint eher unwahrscheinlich. Der Besuch bei pidgin ist übrigens nicht zu empfehlen, pidgin ist lediglich ein anderer Instant Messenger, läuft aber nur auf Windows, BSD und Linux und tut im Prinzip das gleiche wie Adium. Die entsprechende Seite ist momentan chronisch überlastet – ebenso wie der Adium-Blog.

edit: Der Adium Blog geht wieder, und dort werden die oben genannten Behauptungen weitestgehend bestätigt. Adium bittet in den Kommentaren darum, keine Patches zu installieren (weil das die Server noch mehr lahm legt), sondern auf die bald erscheinende Version zu warten. Die nicht mehr vom Server akzeptierte lib ist von pidgin, und die arbeiten wohl mit Hochdruck an der Lösung des Problems. Sobald die neue lib fertig ist, kommt eine neue Adium-Version, in welcher diese lib integriert ist, heraus. Bis dahin müssen wir warten.

edit 2: Alternativ zum Warten kann man so lange auf eine alte Adium Version downgraden, oder Proteus installieren. Weil für mich ein downgrade nicht in Frage kommt, da mir das Risiko zu hoch ist, dass nachher gar nichts mehr läuft, habe ich mir Proteus installiert, und das klappt bisher mal bestens.

edit 3: Adium geht wieder, die aktuelle Version 1.2.6 findet sich wie immer auf adiumx.org.

Interessante Form des Gewinnspiels

Dienstag, 13. Mai 2008 von Hannes

Wenn man auf seinem Blog dieses Gewinnspiel und einen Burger King Gutschein verlinkt, kann man ein MacBook Air gewinnen. Wenn das keine großartige Form der Werbung und des Webseiten-Pushen ist, was dann? Denn die Links postet nun wirklich jeder Netzjunkie.

Den Link hab’ ich übrigens beim Stylespion gefunden – auch eine sehr empfehlenswerte Seite!

Alice – Der ***** Internetanbieter aller Zeiten

Freitag, 23. November 2007 von Hannes

Da ich für mein Praktikum 6 Monate in Ingolstadt wohne, war ich vor einigen Wochen auf der Suche nach einem Internetanbieter, der Verträge ohne Mindestlaufzeit anbietet. Zur Auswahl standen Versatel und Alice. Die Wahl ist – trotz der bekannten Mängel – auf Alice gefallen. Das war allerdings ein großer Fehler, denn die schlimmsten Erwartungen wurden noch übertroffen. Aber am besten von vorne.

Nach der vollständigen Eingabe meiner Daten – was naturgemäß einige Zeit beanspruchte – bekam ich eine Fehlermeldung die besagte, dass nichts übertragen und gespeichert wurde. Als diese Fehlermeldung beim zweiten Versuch erneut kam, habe ich die Hotline (kostenlos) angerufen, um dort zu bestellen. Das dauerte zwar noch länger, funktionierte aber.

Ein paar Tage später kamen dann Auftragsbestätigungen. Zwei an der Zahl, mit verschiedenen Rufnummern aber gleicher Kundennummer. Anscheinend hatte einer der beiden Internetversuche doch funktioniert. Diesen Doppeltvertrag wollte ich bei der Hotline melden und einen der Aufträge stornieren, aber dann kam die erste Überraschung: von der kostenlosen Bestellhotline wurde ich recht harsch an eine Hotline mit 0180-5er Nummer verwiesen. Dort konnte mir nach zwei Versuchen sogar geholfen werden.

Am 14.11. war Anschalttermin, am 12.11. war ein Zettel in meiner Post mit Ankündigung der erneuten Zustellung am 13.11. (wo ich aber auch arbeiten musste), zum Glück hat am 14. dann jemand das Paket für mich entgegen genommen. Im Paket befand sich ein WLAN-Modem. Ja richtig, kein WLAN-Router – sondern ein WLAN-Modem. Bis ich das herausbekam, brauchte ich auch eine Weile. Die Anleitung die sich laut Anschreiben auf der mitgelieferten CD befindet, existiert nicht. Dort ist nach einigem Suchen lediglich eine Verkabelungshilfe zu finden, und der Installer einer Mac-Software die angeblich Pflicht und die einzige Möglichkeit zur Konfiguration ist. Dies ist jedoch das schlimmste Stück Software, das mir jemals untergekommen ist. Der Installer zerhackt sämtliche Systemeinstellungen von Netzwerkkonfigurationen bis hin zur Browser-Startseite, stürzt dann ab und hinterlässt ein nicht funktionierendes System. Nach einiger manueller Suche, dem Anschließen eines Routers, einigem Hacken und einer großen Portion angewendetem Netzwerk-Know-How waren die Fehler beseitigt und der Internetzugang konfiguriert. Jedem Alice-Kunden kann ich nur raten die mitgelieferte CD direkt zu entsorgen – das hätte mir viel Arbeit erspart. Der Zugang funktionierte aber, und auch die angepriesene Geschwindigkeit von ‘bis zu 16.000 Kbit/s’ wurde erfüllt, wobei die Betonung mehr auf ‘bis zu’ liegen muss als auf ’16.000 Kbit/s’. Ich würde ISDN als geeigneten Benchmark angeben, das wäre realistisch.

Heute kam die erste Rechnung. Zusätzlich zu den legitimen Positionen findet sich dort noch eine Position von 29,90€ für die ‘Web to Go!’-Option. Diese habe ich jedoch nie bestellt und brauche sie auch wirklich nicht. Nach einem erneuten Anruf bei der 0180-5er Hotline erfuhr ich zunächst, was diese zu bedeuten hätte: Es handelt sich hierbei um das WLAN-Modem, wobei die Gebühr nur für die Bereitstellung erhoben wird, das Gerät muss ich nach Kündigung des Vertrages trotzdem zurückschicken. Weiterhelfen konnte mir die Dame jedoch nicht, die einzige Möglichkeit sei es, mich schriftlich auf dem Postweg bei HanseNet in Hamburg zu beschweren. Das eine Lösung der Probleme per Telefon oder zumindest per eMail bei einem Internet- und Telefonanbieter nicht möglich ist, spricht meines Erachtens schon Bände über die Kompetenz dieses Anbieters. Der Beschwerdebrief ist verfasst, ich bin mal gespannt wie das weitergeht…

Nach Meiner Meinung gilt: Alice – die schlechteste Verbindung. Ein mal und nie wieder.

Amsterdam – Die Rückfahrt

Mittwoch, 24. Oktober 2007 von Hannes

Eine Woche später. Ich sitze wieder in der Bahn: Amsterdam – Karlsruhe. Eine superschöne Woche in Amsterdam ist zu Ende, die Reise hat sich gelohnt. Amsterdam ist wunderbar ruhig, im geschäftigen Treiben in den Straßen, dem wuseln der Menschen, Fietsen und Roller entsteht eine eigene und wunderschöne Idylle und Ruhe. Irgendwie ist alles in Bewegung, schnell und unübersichtlich, aber dennoch gelassen und gemütlich. Zwei Ecken und eine Gasse weiter findet sich auch meistens ein Örtchen der totalen Ruhe; zwischen Häuserecken, Grachten, seit Tagen und Wochen geparkten Autos und Brücken liegen Kleinode, die nur gefunden werden wollen. Wenn man sich nicht mit dem Randstein der Gracht zufrieden geben möchte und etwas weiter sucht, findet man bald sogar eine Bank, die zum Ausruhen und genießen einlädt.

Das von mir aufgespürte Nachtleben ist nicht so mein Fall, aber das liegt wohl an mir, denn es braucht wohl einige Zeit, bis man die Vielfalt des Angebotes überblicken kann und die guten Läden gefunden hat. Denn Amsterdam ist überflutet mit wunderschönen Cafés und Kneipen. Es ist unmöglich, sich alle bei einem Stadtstreifzug entdeckten und mit ‘da musst Du mal hin’-Prädikat versehenen Cafés auch nur annähernd zu merken, denn es reiht sich eins ans andere. Es gibt übrigens sehr viele ‘normale’ Kneipen, den unzähligen Coffeeshops kann man gut umgehen, dem Gestank von Gras auf der Straße leider nicht immer. Auch das Konzertangebot ist – dort wohnenden Freunden von mir zu Folge – unglaublich gut, allein in den nächsten Wochen geben sich offensichtlich Joshua Redman, Mike Stern und Dennis Chambers die Klinke vielen anderen Künstlern dieses Niveaus in die Hand. Es gibt außerdem zahlreiche Museen und unzählige kleine Ausstellungen, die alles mögliche und unmögliche in frei zugänglichen Räumen ausstellen. Die Auswahl an kleinen Läden ist ebenso zahlreich wie vielseitig. Vom Luxusmöbelausstatter über wunderschöne Platten- und Buchläden bis zu abgedrehten Second-Hand-Shops ist alles vertreten. Auch die zahlreichen Märkte laden zum ausgiebigen und stundenlangen Schlendern ein. Hier funktioniert auch feilschen und handeln bestens, was die wie sonst auch in dieser Stadt utopischen Preise ein wenig relativiert. Ich selbst bin mit einer warmen Jacke und diesem Schmuckstück von Kamera fündig geworden.

Auch kulinarisch wurden meine wirklich schlimmen Befürchtungen keinesfalls bestätigt. Fastfood regiert die Stadt, aber man bekommt alles nur erdenkliche, die Qualität ist super und auch Restaurants aller Herren Länder sind reichlich vorhanden. Auch in den Supermärkten, die ich besucht habe war die Auswahl größer als in Deutschland, küchenfertig präparierte Produkte von Salat über Gemüse bis marinierte Medaillons liegen appetitlich verpackt in der Kühltheke und schmecken auch sehr hochwertig.

Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, ist die homogene Mischung von Arm und Reich in der Stadt. Von der mit dem Lineal gezogenen Linie zwischen Gucci und bettelnden Kindern, auf der nur noch der gezogene Stacheldraht fehlt, wie man es z.B. aus München kennt und was mich wirklich anwidert, ist hier nichts zu finden. Es gibt keine Ferraris wie in London, und auch kaum fertig in den Straßen liegende Penner. Dafür ist das Mittelfeld breiter, wohlhabende Damen – gut und teuer aber unauffällig gekleidet – laufen auf der Straße kreuz und quer mit Männern in fleckigen Jacken auf dem Weg zur nächsten Mülltonne durcheinander. Familien und zielstrebig zur Arbeit gehende Männer laufen im Rotlichtbezirk an den winkenden Prostituierten vorbei, ohne diese zu ignorieren oder zu verachten – es scheint als lebe man nebeneinander und respektiere sich so wie man ist. Die unzähligen Dealer und selbsternannten ‘Guides’ sind zwar sehr kontaktfreudig und manchmal penetrant, aber niemals ‘zu’ aufdringlich – zumindest in meinem Fall haben sie ein deutliches und bestimmtes ‘Nein Danke’ verhältnismäßig schnell akzeptiert. Unwohl habe ich mich in der Woche nur ein mal in einer offensichtlich wohl bekannten Straße gefühlt, durch die ich unwissend an einem Abend zu fortgeschrittener Stunde gelaufen bin. Doch selbst dort gab es keine Gewalthandlungen und keine offensichtliche Gewaltbereitschaft – nur extrem viele bedrohlich in allen nur erdenklichen Ecken und Hauseingängen lehnende Menschen, keine Lampen und keine Läden und Kneipen.

Alles in allem war es wie bereits gesagt eine wunderschöne Woche in einer wunderschönen Stadt, mit viel Sonne, viel Ruhe und unglaublich schönen Orten. Vielen Dank auch an Johanna und Nicole, in deren gigantischer Wohnung ich wohnen durfte. Nach Amsterdam werde ich sicherlich wieder fahren…

Die Johanna …

Dienstag, 16. Oktober 2007 von Hannes

… hat ein supersüßes Bild gemacht, traut sich aber nicht es zu bloggen. Dann mach ich das doch mal:

Bloggen für Schreibfaule – twitter.com

Freitag, 15. Juni 2007 von Hannes

Vor einigen Wochen habe ich eine Seite namens twitter.com ausfindig gemacht – gefunden über einen erstklassigen Landschaftsfotografen hier aus Karlsruhe – Kwerfeldein (sehr empfehlenswert sind sein Photoblog und seine Flickr-Seite).

Twitter – ursprünglich gedacht als erweiterte Statusnachricht (away-message), wie sie aus vielen Instant Messengern (ICQ, AIM, MSN, …) bekannt ist – taugt bei genauerem Hinsehen zu deutlich mehr. Die Seite von Twitter ist sehr einfach gehalten, man kann sein eigenes Hintergrundbild hochladen und hat eine Freundesliste, der andere Twitter-Accounts hinzugefügt werden können. Die Nachrichten (max. 140 Zeilen) können direkt auf der Twitter-Seite im Web-Interface, oder – und das ist der Clou – über das AIM Protokoll eingegeben werden. Mit anderen Worten: Man fügt seiner AIM-Kontaktliste (AIM, iChat, Adium, Trillian) einfach einen Kontakt namens TwitterIM hinzu, und kann nun einfach Nachrichten an diesen Kontakt schreiben, wie man sonst einem Freund schreibt. Der Unterschied ist nur, dass diese Nachricht nicht nur an eine Person gesendet wird, sondern in Echtzeit auf der Twitterseite auftaucht – und das auch bei allen Twitter-Freunden. Außerdem erscheint sie bei allen Freunden die gerade online sind auch im Instant Messenger – als Nachricht von TwitterIM. Der Vorteil davon ist, dass man alle Freunde mit einer Nachricht erreicht und sich komplizierte Multi-Messages oder stupides Copy-Paste einfach sparen kann. Außerdem erscheinen auf den jeweiligen Twitter-Home Seiten der Nutzer die letzten Nachrichten aller Freunde der letzten Tage – man sieht also was los war – auch wenn man nicht online war.

Diese Features nur für away-messages zu nutzen, wäre natürlich absolut unter den Möglichkeiten. Viel mehr verstehe ich Twitter als Möglichkeit zum ‘short-bloggen’. Wer zum Beispiel gerade einen lustigen YouTube-Link über ICQ geschickt bekommen hat, hat momentan recht beschränkte Möglichkeiten: ‘Lachen, schließen, nichts tun’ ist wohl die beliebteste, weil einfachste. Dann gibt es Leute, die den Link über ICQ weiter an Ihre Kontaktliste verteilen. Aber da kennt jeder das Problem: Man durchsucht die Liste, überlegt wen es interessieren könnte, wem es gefallen könnte, wer bestimmt keine Lust auf unnötige Filme hat, und und und. Letztendlich ist man eine Weile beschäftigt, es haben nur 5% der Leute die ihn gut fänden den Link, dafür haben 50% der Leute die ihn bekommen haben keinen Bock drauf oder fühlen sich sogar genervt. Die Überlegung des Bloggers ist wieder eine andere: Lohnt sich der Aufwand, jetzt in mein Blog-Programm zu gehen und einen Artikel dazu zu schreiben? Will ich über diese kurze Schmunzelei wirklich einen Artikel in meinem Blog machen? Will ich mich damit identifizieren? Oder will ich nur leblos dieses Video oder diesen Link ohne Text einstellen? Lohnt sich dafür der Aufwand?

Mit Twitter sieht die Sache nun anders aus: Einfach den Link über copy-paste an TwitterIM schicken – und er steht im Netz. Zu sehen für alle Freunde, wie im Blog. Allerdings mit dem Vorteil, dass hier keine Form und keine Formatierung erwartet wird – die Plattform ist eine Andere: Hier ist genau wie im Instant Messenger der reine Link durchaus passend, ausreichend und angemessen – es wird keine Optik, keine Formatierung und schon gar kein erläuternder Text wie im Blog erwartet. Außerdem wird nichts mehr aufgedrängt: wer es sich anschauen mag, kann es tun, wer nicht soll es bleiben lassen – aber jeder hat Zugriff darauf und jeder kann es sich anschauen.

Also Leute; die Ausrede ‘Nee, ich Blog nicht – das ist mir zu viel Arbeit’ ist keine mehr! Twitter ist da und bietet das, was es bisher nicht gab: Bloggen für faule! ;-)

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